Presseinformationen 2026

Rom/Jerusalem: Ein Kreuzweg mit Heilig-Land-Blickwinkel
3.4.2026 (Vatican News)
Papst Leo XIV. hat am Karfreitagabend den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum in Rom mit Zehntausenden Gläubigen geleitet. Das Kreuz trug er an allen 14 Stationen selbst. Die Meditationen stammten von dem Heilig-Land-Franziskaner Francesco Patton und gingen an vielen Stellen deutlich auf das Leid der Menschen im Kriegsgebiet Nahost ein – und riefen zur Umkehr, zur Achtung der Würde jedes Menschen und zur Ablehnung von Gewalt im Namen Gottes auf. Der Bericht enthält auch Links zu den Kreuzweg-Texten auf Deutsch und zu Informationen über den Pater Patton.
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Ostern 2026: Caritas Baby Hospital bleibt trotz Krise geöffnet
2.4.2026 (KHB)
Ostern im Heiligen Land steht 2026 im Zeichen von Unsicherheit und Einschränkungen. Dennoch bleibt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem für kranke Kinder im Einsatz.
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Israel: Internationale Bestürzung über Todesstrafe
1.4.2026 (Vatican News)
Der Beschluss der Knesset, des israelischen Parlaments, zur Einführung der Todesstrafe für von Palästinensern begangene Terrorakte in Israel stößt international auf Bestürzung.
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Pizzaballa informiert über Osterfeiern mit Einschränkungen
1.4.2026 (Vatican News)
Die Osterfeierlichkeiten in Jerusalem finden weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit begrenzter Teilnehmerzahl und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der Lateinische Patriarch von Jerusalem und der Kustos im Heiligen Land am Dienstag über die aktuelle Lage informiert. Zuvor war eine Abmachung mit den israelischen Behörden getroffen worden.
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„Hoffnung aus Jerusalem“ – In diesen Zeiten?
31.3.2026 (EAPPI)
Seit Jahrzehnten besteht Ungleichheit zwischen palästinensischen und israelischen Bewohner:innen Jerusalems. Ein Bericht über deren Auswirkungen, aber auch über Menschen, die sich für Gerechtigkeit engagieren.
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Jerusalem: Christliche Schulen in Existenz bedroht
29.3.2026 (Vatican News)
Die kirchlichen Schulen in Jerusalem haben dieser Tage Post vom israelischen Bildungsministerium bekommen, in der die Behörde ankündigt, Lehrern aus dem Westjordanland ab dem Schuljahr 2026/27 keine Arbeitserlaubnis mehr zu erteilen. Das würde zum einen die berufliche Existenz dieser meist christlichen Lehrkräfte zerstören, zum anderen könnten auch die betroffenen Schulen den Unterricht kaum noch aufrechterhalten.
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Susiya: Archäologie als Mittel von Enteignung und Vertreibung
27.3.2026 (EAPPI)
Vor über 40 Jahren mussten die Bewohner:innen von Susiya ihre Wohnstätten zugunsten eines israelischen Ausgrabungsprojekts verlassen. Seither leben sie in der Nähe in prekären Verhältnissen, umgeben von wachsenden, völkerrechtswidrigen Siedlungen.
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Unsichere Zeiten in Bethlehem: Herausforderungen für Familien
23.3.2026 (KHB)
Die aktuelle Lage in Bethlehem spitzt sich weiter zu: Gewalt, Einschränkungen und Unsicherheit prägen den Alltag vieler Familien – mit direkten Auswirkungen auf die medizinische Versorgung im Caritas Baby Hospital.
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Jerusalem: Patriarchat sagt Palmsonntagsprozession ab
23.3.2026 (Vatican News)
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat offizielle Anweisungen für die Gestaltung der diesjährigen Karwoche und des Osterfestes veröffentlicht. In einem Hirtenbrief erklärt der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region die Durchführung der traditionellen liturgischen Feiern an den Heiligen Stätten in ihrer gewohnten Form verhindern. Für den 28. März wurde ein besonderer Gebetstag ausgerufen und ein eigenes Formular vorbereitet.
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Hirtenbrief von Kardinal Pierbattista Pizzaballa


Nahost-Experte Kopp befürchtet Christen-Exodus aus dem Heiligen Land
19.3.2026 (Domradio)
Trümmerteile in Jerusalem und Luftalarm an christlichen Stätten in Israel sind keine Seltenheit mehr. Matthias Kopp, Archäologe, Nahost-Experte und Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, befürchtet eine Abwanderung der Christen.
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Heiliges Land: Franziskaner bestürzt über Eskalation
19.3.2026 (Vatican News)
Der frühere Kustos des Heiligen Landes, Francesco Patton, ist bestürzt über die neue Eskalation der Lage im Nahen Osten. Die Fixierung darauf, alles mit Gewalt und Waffen lösen zu wollen, sei ein fataler Irrweg, der die Zivilbevölkerung in den Abgrund reiße, sagte er gegenüber Radio Vatikan.
Die Situation in Palästina beschreibt Patton als menschliche Tragödie von historischem Ausmaß. In Gaza lebten die Menschen faktisch in einer Kloake unter freiem Himmel, während im Westjordanland der Druck auf die Bevölkerung stetig wachse. Er kritisiert eine schleichende Vertreibung durch bürokratische und gesetzgeberische Maßnahmen: von der Registrierung palästinensischer Gebiete im israelischen Kataster bis hin zum Ausschluss von Lehrkräften mit palästinensischen Diplomen. Dies seien Formen direkter und indirekter Unterdrückung, um eine Bevölkerung von dem Land zu verdrängen, auf dem sie seit Jahrtausenden siedelt.
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Wegen Iran-Kriegs kaum Pilgertourismus in Israel zu Ostern
18.3.2026 (kathpress)
Die Pilgerstellen in Jerusalem stellen sich auf ein karges Osterfest ein. Wegen des Iran-Krieges rechnen die Heiligen Stätten und Gasthäuser kaum mit Besuchern zu den Feiertagen. Die Pilgerzentrale der Franziskaner am Jaffa-Tor in der Jerusalemer Altstadt habe in den ersten zwei Monaten des Jahres rund 1.700 Anfragen für Pilgergottesdienste erhalten; inzwischen seien alle storniert worden, sagte der für das Pilgerwesen zuständige Franziskaner-Kustos Francesco Ielpo der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Aufgrund der nach wie vor angespannten Sicherheitslage sei mit einer Rückkehr von Pilgergruppen und der Organisation von Besucherflügen nicht zu rechnen.
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Heiliges Land: „Christen beginnen zu verzweifeln“
17.3.2026 (Vatican News)
Der neue Nahostkrieg hat auch für die christliche Minderheit im Heiligen Land schwerwiegende Auswirkungen; noch mehr Christen als bisher denken über Auswanderung nach. Dennoch sieht die Kirche ihre Aufgabe weiterhin darin, den Menschen inmitten der Krise Hoffnung und Würde zu schenken.
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Versand der Osterausgabe unseres Newsletters
16.3.2026
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 49. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Palästina: Eskalation der Siedlergewalt im Westjordanland
11.3.2026 (Vatican News)
Während die Weltöffentlichkeit gebannt auf die Kriegsschauplätze im Iran und im Libanon blickt, vollzieht sich im Westjordanland eine gefährliche Eskalation. Berichte über Schüsse auf Zivilisten, Vandalismus und die Zerstörung palästinensischer Infrastruktur häufen sich. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa ist die Gewalt israelischer Siedler seit Ausbruch des Konflikts mit dem Iran um fast 25 Prozent gestiegen. In der ersten Märzwoche wurden mindestens acht Palästinenser getötet. Fünf von ihnen starben nachweislich durch Schüsse von Siedlern.
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Siedlergewalt in Palästina hält im Schatten des Iran-Krieges an
5.3.2026 (kathpress)
Im Schatten des Iran-Krieges geht die Gewalt von Siedlern gegen Palästinenser im gesamten Westjordanland offenbar weiter. Das meldet die israelische Menschenrechtsorganisation „Jesch Din“ („Es gibt Recht“). Seit Beginn der Raketenangriffe habe es 50 Übergriffe in 37 palästinensischen Ortschaften gegeben. Sie hätten tödliche Schießereien, körperliche Angriffe, Sachbeschädigung und Bedrohungen umfasst.
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Aktuelle Lage im Westjordanland: Caritas Baby Hospital reagiert
4.3.2026 (KHB)
Die aktuelle Lage im Nahen Osten wirkt sich auch auf das Westjordanland und das Caritas Baby Hospital aus. Das Kinderkrankenhaus trifft Vorsorgemaßnahmen – und sorgt gleichzeitig dafür, dass kranke Kinder weiterhin behandelt werden können.
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Israel: Hoffnung für NGOs
28.2.2026 (Vatican News)
Die Vereinten Nationen haben die Entscheidung des Obersten Gerichts in Israel begrüßt, ein Tätigkeitsverbot für internationale Organisationen vorerst auszusetzen. Diese Partner würden innerhalb des UN-Systems dringend gebraucht, erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric.
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Beten, glauben, Mensch sein in Jerusalem – drei Szenen aus einer geteilten Stadt 2026
24.2.2026 (EAPPI)
Jerusalem ist ein besonderer Ort für jüdische, muslimische und christliche Gläubige. EA Dorothee berichtet von ihren Begegnungen, von Herausforderungen und mutmachendem Engagement.
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Appell aus Jerusalem: Kollekte soll christliche Präsenz stärken
18.2.2026 (Vatican News)
Angesichts der verheerenden Auswirkungen von Krieg und wirtschaftlicher Not hat Pater Francesco Ielpo, der Kustos des Heiligen Landes, einen dringenden Appell zur Karfreitags-Kollekte (3. April) veröffentlicht. Die „Colletta Pro Terra Sancta“ sei in diesem Jahr weit mehr als ein Akt der Wohltätigkeit – sie sei ein „konkretes Zeichen der Gemeinschaft“ mit einer Kirche, deren Fortbestand in der Region bedroht ist. In Deutschland wird die Kollekte für das Heilige Land am Palmsonntag durchgeführt.
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Informationen zur Palmsonntagskollekte


Ein Hustenassistent und andere Entwicklungen
17.2.2026 (KHB)
Ein maschineller Hustenassistent schenkt schwer erkrankten Kindern spürbare Erleichterung, die Kooperation mit der UNRWA wird fortgesetzt und eine neue lokale Partnerschaft stärkt die genetische Diagnostik. Drei Entwicklungen, die zeigen, wie das Caritas Baby Hospital seine medizinische Versorgung kontinuierlich verbessert.
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Medizin im Austausch: Wie Partnerschaften Versorgung sichern
15.2.2026 (KHB)
Kooperationen auf lokaler oder internationaler Ebene gehen im Caritas Baby Hospital Hand in Hand. Erfahren Sie, wie medizinische Kompetenz in Bethlehem wächst und Klinik-Partnerschaften die Versorgung von morgen sichern.
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Forschung mit globaler Bedeutung
13.2.2026 (KHB)
Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem forscht als Mitglied eines internationalen Konsortiums an Rotavirus-Infektionen in Palästina und verfügt über die größte pädiatrische Rotavirus-Datenbank des Landes. Die Ergebnisse der Zusammenarabeit wurden am Rotavirus-Symposium 2025 in Kapstadt/Südafrika vorgestellt und fanden internationale Beachtung. Die Forschung im Caritas Baby Hospital war zudem entscheidend für die Einführung eines von der Weltgesundheitsorganisation WHO genehmigten Impfstoffes. Fünf Fragen an Laborleiter Dr. Musa Hindiyeh.
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Alltag unter Druck: Wie israelische Siedler Palästinenser:innen von ihrem Land verdrängen
12.2.2026 (EAPPI)
Immer mehr Palästinenser:innen in ländlichen Gemeinden verlieren ihre Lebensgrundlage aufgrund des hohen Maßes an Siedlergewalt, während der Ausbau der völkerrechtswidrigen Siedlungen ungebremst voranschreitet. Ein Erfahrungsbericht aus dem südlichen Westjordanland.
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Israel: Behörden bestätigen Status der Caritas Jerusalem
11.2.2026 (Vatican News)
Nach einer Phase administrativer Ungewissheit gibt es nun eine wegweisende Entscheidung für die katholische Hilfsorganisation Caritas Jerusalem. Wie das Hilfswerk mitteilte, hat ein israelisches interministerielles Team den rechtlichen und administrativen Status der Organisation offiziell und endgültig geklärt.
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UNICEF beklagt tödlichen Jahresauftakt in der MENA-Region
7.2.2026 (Vatican News)
Nur wenige Wochen nach Beginn des neuen Jahres hat UNICEF eine erschütternde Bilanz zur Lage der Kinder im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA) gezogen. Im Gazastreifen bleibt die Situation trotz einer „fragilen Waffenruhe“ tödlich. Seit Jahresbeginn wurden 37 Kinder getötet. Auch im Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem nimmt die Gewalt zu. Im Januar wurden dort zwei Kinder getötet und 25 verletzt. Familien lebten in einem Zustand „ständiger Angst und Ungewissheit“. Laut einer Erklärung des Regionaldirektors Edouard Beigbeder hinterlassen Gewalt und Konflikte „irreparable Schäden“ im Leben der Jüngsten.
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Kardinal Pizzaballa: „Worte allein genügen nicht für den Frieden“
7.2.2026 (Vatican News)
In einer bewegenden Rede in Rom hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, die tiefe Zerrissenheit zwischen Israelis und Palästinensern geschildert. Frieden und Versöhnung drohten zu leeren „Slogans“ zu werden, wenn sie nicht durch sichtbare Zeichen und mutige politische Visionen untermauert würden.
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Israelisch-palästinensisches Dialogprojekt
5.2.2026 (Evangelische Akademie Loccum)
Vom 2. bis 4. Februar 2026 debattierten eine israelische und eine palästinensische Delegation aus dem Nahen Osten in der Evangelischen Akademie Loccum über eine Zweistaatenlösung für ihre Heimat. Das als Workshop angelegte Treffen unter dem Motto „Two States – Different Alternatives“ initiierte die israelisch-palästinensische NGO „Minds of Peace“, unter der Leitung von Sapir Handelman und Samer Sinjilawi. Mit ihrer Idee, Israelis und Palästinenser aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten zusammenzubringen, um innovative und zeitgemäße Formen der Zweitstaatenlösung zu entwickeln, reagieren sie auf eine bislang zentrale Hürde für den dauerhaften Frieden in der Region. In Loccum konnten sich die Delegationen bereits auf ein gemeinsames Konzeptpapier einigen, das alle unterschrieben.
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The International Peace Conference in Loccum (January 2026) – Konzeptpapier


Bethlehem: „Ein sehr starkes Zeichen der Hoffnung“
2.2.2026 (Vatican News)
Die bevorstehende Restaurierung der Geburtsgrotte in Bethlehem hat für den syrisch-katholischen Pfarrer Frédéric Masson eine gesellschaftliche und spirituelle Bedeutung. Sie stehe für Zukunft, Präsenz und Hoffnung der Christen in Palästina, sagte der Geistliche aus Bethlehem im Interview.
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Gewalt in Birzeit: Siedler verletzten Angehörige christlicher Familie, israelisches Militär stürmt Uni-Campus
30.1.2026 (Jerusalemsverein)
In den ersten Wochen des Jahres 2026 setzen sich die gewaltsamen Übergriffe radikaler Siedler und des israelischen Militärs auf die palästinensische Zivilbevölkerung fort. Am 24. Januar drangen in Birzeit, einem Ort nördlich von Ramallah, gewaltbereite israelische Siedler ein und fügten einer 62-jährigen Frau schwere Kopfverletzungen zu. Im gleichen Ort stürmte israelisches Militär am 6. Januar den Campus der renommierten Universität Birzeit. Dabei wurde auch scharfe Munition eingesetzt und mehr als 40 Studierende wurden verletzt.
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Jerusalem: Palästinensische Lehrer vor dem Aus
27.1.2026 (Vatican News)
Ein neues Gesetz des israelischen Parlaments sorgt für tiefe Bestürzung unter den christlichen Bildungsträgern im Heiligen Land. Die Regelung verbietet Absolventen palästinensischer Universitäten ohne israelische Zusatzzertifizierung das Unterrichten in Israel. Für die Schulen der Kustodie bedeutet dies eine existentielle Krise – und für Hunderte Familien den Verlust ihrer einzigen Einnahmequelle.
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Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem wird restauriert
24.1.2026 (katholisch.de)
Ein neues Bauvorhaben an einer der heiligsten Stätten der Christenheit wird konkret: In der Geburtskirche von Bethlehem beginnen aufwendige Restaurierungsarbeiten.
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„‚Friedensrat‘ für Gaza: „Da gibt es noch ganz viel Skepsis“
22.1.2026 (Vatican News)
Mit Blick auf den von US-Präsident Trump geplanten „Friedensrat“ für Nahost spricht der deutsche Erzbischof Markus Bentz im Interview mit Radio Vatikan von „viel Skepsis“. Der in der deutschen Bischofskonferenz für das Nahost-Dossier verantwortliche Bischof erinnert an die Bedeutung des Völkerrechtes. Was im Westjordanland „im Schatten von Gaza“ gerade geschehe, „hindert den weiteren Friedensprozess“.
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Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land beendet
22.1.2026 (DBK)
Mit einem Appell, der Hoffnung auf friedliche Perspektiven im Nahen Osten eine Chance zu geben, ist am 21. Januar 2026 das 25. Internationale Bischofstreffen für Solidarität mit den Christen im Heiligen Land zu Ende gegangen. Seit 17. Januar 2026 haben sich 13 Bischöfe aus zehn Ländern Europas und Nordamerikas mit Vertretern der Ortskirche in Israel und Palästina getroffen, um ein Bild zur aktuellen Lage – gerade angesichts des Waffenstillstands zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel – zu erhalten. Als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz nahm Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (Paderborn), Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Kommission Weltkirche und Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, an dem Treffen teil.
Unter dem Leitwort „Land der Verheißung: Begegnung mit Menschen der Hoffnung“ konnte sich die Delegation ein Bild vom Alltag der Christinnen und Christen in der Westbank machen. Erzbischof Bentz betonte, dass ihn die Verunsicherung und Wut der Menschen sehr betroffen gemacht habe: „Da ist im Schatten von Gaza eine Dynamik im Gang, die bei uns oft übersehen wird, die aber auf keinen Fall hingenommen werden darf. Siedlergewalt und Siedlungsbau müssen sofort ein Ende haben. Das Existenzrecht des palästinensischen Volkes darf nicht infrage gestellt werden. Dafür treten wir genauso ein wie für das Existenzrecht Israels und seine Sicherheit. Allerdings sind Muster erkennbar, die darauf abzielen, eine stabile Zukunft der palästinensischen Bewohner zu verunmöglichen. Aus dem Bruch des Völkerrechts wird nie ein gerechter Friede erwachsen.“
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Abschlusskommuniqué


Pizzaballa: Gazastreifen braucht politischen Neustart
21.1.2026 (religion ORF.at)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, sieht die dringende Notwendigkeit, den Beginn einer neuen Phase für den Gazastreifen einzuleiten. Die Menschen bräuchten eine Perspektive. Ein Wiederaufflammen des Gaza-Kriegs hält er für unwahrscheinlich.
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Sogar die Hochzeitsfotos sind weg: Hauszerstörungen in Masafer Yatta
21.1.2026 (EAPPI)
Zerstörungen von Wohngebäuden und Infrastruktur gehören zum Alltag von Palästinenser:innen im Westjordanland. In einem diskriminierenden Planungssystem werden ihnen Baugenehmigungen verweigert, während der Ausbau völkerrechtswidriger israelischer Siedlungen mit hohem Tempo vorangeht.
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Jerusalemer Patriarch hofft auf stabile Waffenruhe im Gazastreifen
20.1.2026 (Domradio)
Der oberste katholische Repräsentant in Nahost ist mit Blick auf den Gazastreifen nur verhalten zuversichtlich. Einen erneuten Kriegsausbruch befürchtet er zwar nicht, doch ein Ende der Gewalt erwartet er ebenso wenig. Das sagte er im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur.
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Das israelische Gefängnissystem als Netzwerk von Folterlagern
20.1.2026 (B’Tselem)
B’Tselem veröffentlichte neue Zahlen und Zeugenaussagen, die das Ausmaß der Gewalt gegen Palästinenser in israelischen Gefängnissen belegen. Diese Gefängnisse fungieren als Netzwerk von Folterlagern: systematische Misshandlungen, darunter physische und psychische Gewalt, unmenschliche Bedingungen, gezieltes Aushungern und Verweigerung medizinischer Versorgung, was zu zahlreichen Todesfällen führt. Einige freigelassene Gefangene berichteten, sexuelle Gewalt erlitten oder beobachtet zu haben.
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Erzbischof Bentz ermöglicht spontan hebräisch-arabisches Jugendtreffen und wird dafür geehrt
19.1.2026 (Erzbistum Paderborn)
Der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz hat ein hebräisch-arabisches Jugendfest in Israel unterstützt – und es damit erst möglich gemacht. Die hebräischsprachige Gemeinde im Heiligen Land dankt es ihm jetzt mit einer Auszeichnung.
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Alt-Patriarch Sabbah drängt auf Zwei-Staaten-Lösung in Israel
19.1.2026 (Domradio)
Der frühere Lateinische Patriarch von Jerusalem, der Palästinenser Michel Sabbah, hält die Zwei-Staaten-Lösung für Israels einzigen Weg zum Überleben. An einer Koexistenz mit Palästina führe kein Weg vorbei, sagte Sabbah.
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Palästinensische Christen fordern mehr Hilfen gegen Siedlergewalt
18.1.2026 (katholisch.de)
Taibeh ist das letzte palästinensische rein christliche Dorf. Seine Bewohner hoffen auf internationale Unterstützung gegen die zunehmende Gewalt radikaler israelischer Siedler, wie sie im Rahmen eines Bischofstreffens im Heiligen Land bekundeten. Aus Deutschland war Erzbischof Bentz dabei.
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Jerusalem: Christliche Schulen beenden Streik
16.1.2026 (Vatican News)
Nach einem mehrtägigen Stillstand kehrt wieder Leben in die christlichen Schulen der Heiligen Stadt zurück. Ab Samstag, 17. Januar, soll der Unterricht für rund 10.000 Schüler wieder aufgenommen werden. Vorausgegangen war ein massiver Protest gegen die Entscheidung der israelischen Behörden, die Arbeitsgenehmigungen für über 170 Lehrkräfte aus dem Westjordanland nicht zu verlängern.
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Pizzaballa: „Niemand darf den Wunsch nach Würde ignorieren“
13.1.2026 (Vatican News)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der lateinische Patriarch von Jerusalem, mahnt angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, dass Frieden ohne Gerechtigkeit nicht vorstellbar ist.
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UNRWA-Chef: „Völkerrecht wird in Gaza offen mit Füßen getreten“
13.1.2026 (Vatican News)
Dass das Völkerrecht mit Füßen getreten wird, ist nichts Neues. Neu ist jedoch, dass dies im Gazastreifen offen und ohne Verbrämungen geschieht. Diese bittere Bilanz zieht der Leiter des Palästinenser-Hilfswerkes der Vereinten Nationen UNRWA, Philippe Lazzarini, nach seiner Audienz bei Papst Leo XIV. im Gespräch mit Radio Vatikan.
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Im Dreieck der Besatzung: Checkpoints, Siedlergewalt und eine neue Trennbarriere im Jordantal
13.1.2026 (EAPPI)
Die Gemeinde Ein Shibli im Jordantal erlebt seit Jahren den Druck von Besatzungsbehörden und Siedlern. Nun wird direkt am Ort ein neuer Checkpoint gebaut, auch eine neue Trennbarriere soll hier starten.
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25. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land
12.1.2026 (DBK)
Vom 17. bis 21. Januar 2026 kommen 13 Bischöfe aus Europa und Nordamerika in Jerusalem zum 25. Internationalen Bischofstreffen im Heiligen Land zusammen. Unter dem Leitwort „Land der Verheißung: Begegnung mit Menschen der Hoffnung“ wollen sie ihre Solidarität mit den Christinnen und Christen vor Ort zum Ausdruck bringen und Initiativen besuchen, die sich für Dialog, Versöhnung und Frieden einsetzen.
Für die Deutsche Bischofskonferenz nimmt Erzbischof Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten, an dem Treffen teil. Er betont, wie wichtig es sei, gerade nach Terror, Krieg und anhaltender Unsicherheit die Hoffnung nicht aufzugeben und trotz aller Verletzungen nach Wegen des Friedens zu suchen.
Geplant sind Begegnungen mit kirchlichen Verantwortungsträgern sowie mit Organisationen, die den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern sowie zwischen Juden, Christen und Muslimen fördern. Neben Jerusalem stehen auch Besuche in Bethlehem und Taybeh auf dem Programm.
Das Internationale Bischofstreffen dient seit vielen Jahren dazu, die Verbundenheit der Weltkirche mit den Christen im Heiligen Land zu stärken und ihren Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Verständigung zu unterstützen.
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Bethlehem: Die Rückkehr der Pilger bringt neue Hoffnung
10.1.2026 (Vatican News)
Nach den Jahren der Pandemie und den verheerenden Auswirkungen des Krieges in Gaza versucht Bethlehem, den religiösen Tourismus wiederzubeleben. Doch während die ersten Pilgergruppen zurückkehren, kämpft die christliche Gemeinschaft in der Westbank weiterhin mit Massenarbeitslosigkeit, Reisebeschränkungen und einer medizinischen Krise.
Shireen Khamis, die Kommunikationsverantwortliche im Caritas Baby Hospital, berichtet von einem dramatischen Rückgang der Patientenzahlen: Allein im ersten Jahr nach Kriegsbeginn verlor das Krankenhaus 10.000 Patienten – Kinder, die aufgrund der Straßensperren schlicht nicht mehr zu den Behandlungen gelangen konnten. Khamis vergleicht die Situation in der Westbank mit den Ereignissen in Gaza, nur dass sie hier „langsamer und leiser“ ablaufe. Die psychische Belastung sei enorm, besonders für die Kleinsten.
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Heiliges Land: Lateinisches Patriarchat setzt auf Bildung
9.1.2026 (Vatican News)
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat vor wenigen Tagen den ersten Hilfskonvoi des Jahres in den Gazastreifen geschickt. Es fallen keine Bomben mehr, doch zwei Millionen Menschen leben ohne Wohnung und Grunddienste. Besonders wichtig ist in dieser Lage aber auch Bildung.
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Bethlehem: Israelische Behörde will Fußballplatz im Flüchtlingscamp Aida abreißen
8.1.2026 (Jerusalemsverein)
Im Dezember 2025 sperrte die israelische COGAT-Behörde den beliebten Fußballplatz des dicht besiedelten Aida-Flüchtlingscamps in Bethlehem ab und hinterließ eine Abrissverordnung. Der Fußballplatz liegt direkt an der Mauer, die Bethlehem und Ostjerusalem trennt. Auf dem 50 mal 30 Meter großen Feld trainieren regelmäßig etwa 500 Kinder und Jugendliche.
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Patriarch: Gaza „offene Wunde im Gewissen der Welt“
7.1.2026 (religion ORF.at)
Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., hat in seiner Weihnachtsbotschaft in Bethlehem zum Schutz des Lebens, zur Wahrung der Religionsfreiheit und der Menschenwürde im ganzen Heiligen Land aufgerufen. Gaza bezeichnete er als „offene und blutende Wunde im Gewissen der Welt“.
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Bischof Krautwaschl ermutigt zu Reisen ins Heilige Land
5.1.2026 (Katholische Kirche Österreich)
Der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl ermutigt nach einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch in Jerusalem und Bethlehem zu Pilgerreisen ins Heilige Land. Bei den Begegnungen mit Vertretern der Ortskirche hätten diese deutlich gemacht, dass eine Rückkehr der Pilger essenziell für die Heilig-Land-Christen sei. „In diesen Tagen ist mir vor Augen geführt worden, dass die Lage im Land beruhigt und ein Besuch der heiligen Stätten jedenfalls möglich ist“, so Bischof Krautwaschl.
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Italien: Solidarität mit Caritas Jerusalem
3.1.2026 (Vatican News)
37 humanitäre Organisationen dürfen künftig nicht mehr im Gazastreifen und im Westjordanland tätig sein, falls sie sich weigern, die neuen israelischen Registrierungsauflagen zu erfüllen. Diese von Israel am Donnerstag bestätigte Maßnahme traf weltweit auf Kritik, auch das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat reagiert. Caritas Italien zeigte sich solidarisch mit der Schwestergesellschaft im Heiligen Land.
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Stellungnahme des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem


Studienjahr im Heiligen Land: „Ökumene, Interreligiosität und Jerusalemer Leben“
1.1.2026 (Domradio)
Ein Jahr lang in Jerusalem studieren und Theologie im Herzen des Heiligen Landes erleben. Das Studienjahr steht neuen Zielgruppen offen. Die Dekane berichten über den Alltag, über Exkursionen und Voraussetzungen.
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