Presseinformationen

Pizzaballa: Erinnerung daran, dass Heiliges Land für alle da ist
8.9.2026 (Vatican News)
Am 7. September 2026 wurde in Jerusalem die Forschungsinitiative „Within Your Gates“ („In deinen Toren“) von Kardinal Pierbattista Pizzaballa, dem lateinischen Patriarchen von Jerusalem, gestartet. Das interdisziplinäre Zentrum will laut dem Untertitel „The Forum for the Universal Vocation of Jerusalem“ ein Forum der universellen Berufung der Stadt sein, die drei Weltreligionen heilig ist.
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Pressemeldung von Kardinal Pizzaballa
Website „Within Your Gates: The Forum for the Universal Vocation of Jerusalem “


NGOs in Palästina: „Unsere Handlungsfähigkeit ist drastisch eingeschränkt“
7.9.2026 (medico international)
In den vergangenen drei Jahren hat Israel die bürokratische Schlinge um humanitäre Organisationen, die in den palästinensischen Gebieten tätig sind, immer enger gezogen. Im Interview spricht Riad Othman von medico international mit Katja Hermann, Leiterin des Palästina-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Ramallah, über die Einführung neuer Registrierungsauflagen und den Kampf der Nichtregierungsorganisationen für die Fortsetzung ihrer Arbeit.
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Naher Osten: „Wir brauchen ein Wunder“
4.9.2026 (Vatican News)
Während der Gaza-Streifen im Fokus steht, eskaliert auch im Westjordanland die Lage. Weihbischof William Shomali spricht im Interview von den „schwierigsten Zeiten“: Der Druck durch neue israelische Siedlungen macht das Leben für Einheimische fast unmöglich.
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Papst ermutigt katholische Minderheit in Nahost zu aktiver Rolle
3.9.2026 (kathpress)
Leo XIV. traf im Vatikan mit Mitgliedern der von Kardinal Pizzballa geleiteten „Lateinischen Bischofskonferenz in den Arabischen Regionen“ zusammen. Papst an Bischöfe: „Seid Stimme der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des Friedens“.
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Gaza: Katholische Schule öffnet wieder
3.9.2026 (Vatican News)
Trotz des anhaltenden Konflikts nimmt die Schule der katholischen Pfarrei zur Heiligen Familie in Gaza erstmals seit Beginn der israelischen Militärkampagne wieder den Unterricht auf. Rund tausend Schülerinnen und Schüler sollen dort im neuen Schuljahr unterrichtet werden. Für Weihbischof William Shomali ist die Wiedereröffnung ein kleiner, aber wichtiger Schritt hin zu mehr Normalität.
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Kardinal Woelki fordert Debatte zur Lage der Christen im Nahen Osten
1.9.2026 (Erzbistum Köln)
Sie kämpfen ums Überleben: Nach seiner Nahostreise zeigt sich der Kölner Kardinal Woelki tief bewegt und fordert dazu auf, die Not der christlichen Gemeinden endlich ernst zu nehmen.
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Palästinensischer Künstler Sliman Mansour gestorben
28.8.2026 (Jerusalemsverein)
Sliman Mansour, der bedeutendste palästinensische Künstler seiner Generation, starb am 24. August 2026 im Alter von 79 Jahren. Sein Werk wurde durch den gewaltfreien Kampf gegen die israelische Besatzung und die Suche nach einer palästinensischen Identität geprägt.
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Kardinal Woelki zeigt sich erschüttert von Begegnungen in Taybeh
28.8.2026 (Domradio)
Kölns Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat die Lage im christlichen Dorf Taybeh nach seinem Besuch dort mit Erschütterung wahrgenommen. Zugleich fühlt er sich ermutigt, sich weiter für die Christen im Heiligen Land einzusetzen.
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Heiliges Land: Sicherheit braucht Politik, Diplomatie und Dialog
27.8.2026 (Vatican News)
Der Franziskaner-Kustos des Heiligen Landes, Francesco Ielpo, sieht für die Region einen langwierigen und steilen politischen Weg. Die Suche nach einer tragfähigen Ordnung in Israel und Palästina müsse die Interessen aller Menschen berücksichtigen, sagte Ielpo im Gespräch mit den Vatikan-Medien.
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Gazas Christen zwischen Trümmern und Vergebung
25.8.2026 (Vatican News)
Die christliche Gemeinde im Gazastreifen lebt nach Worten des katholischen Pfarrers Gabriel Romanelli inmitten schwerer Verwüstungen und unter weiter dramatischen Bedingungen. Zugleich versucht die kleine Gemeinde, ihren muslimischen Nachbarn zu helfen und trotz der erlittenen Gewalt ohne Rachegedanken zu leben, sagte der Priester beim Katholikentreffen in Rimini, er war per Video aus Gaza zugeschaltet.
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Christliche Stimmen appellieren gegen das Vergessen von Gaza
24.8.2026 (Domradio)
Die Not im Gazastreifen und die verschärfte Lage in der Westbank alarmieren die Kirchen im Heiligen Land. Sie fordern konkrete Schritte für Frieden und Gerechtigkeit. Außerdem betonen sie die Verbundenheit von Christen und Muslimen.
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Stellungnahme von Erzbischof Bentz zu den Äußerungen des israelischen Ministers Ben-Gvir
21.8.2026 (DBK)
Klare Worte zur aktuellen Lage im Nahen Osten: Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Kommission Weltkirche, kritisiert die jüngsten Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir scharf. Er warnt vor einer zunehmenden Verrohung und dem Verlust jeglicher moralischer Maßstäbe im Umgang mit menschlichem Leben. Zugleich betont er: Auch im Krieg bleibt der Feind ein Mensch. Rhetorik, die Menschen die Würde und das Menschsein abspricht, gefährde zudem die Chancen auf Frieden im Nahen Osten. Erzbischof Bentz fordert deshalb eine klare politische Reaktion und unterstreicht: „Worte brauchen Taten.“
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Kinder ertragen mehr als sie sollten
17.8.2026 (KHB)
Seit Juni ist die psychologische Beratungsstelle am Caritas Baby Hospital wieder besetzt. Mit Rania Mukarker tritt eine erfahrene Psychologin in den Dienst des Kinderkrankenhauses. Im Interview spricht sie über die aktuellen Herausforderungen ihrer Arbeit.
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Caritas Baby Hospital: Zertifizierung in erweiterten Reanimationsmaßnahmen
17.8.2026 (CBH)
Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Caritas Baby Hospital und der Bethlehem University zur Verbesserung der Versorgungsqualität und zur Stärkung der fachlichen Kompetenzen absolvierte das Pflegepersonal des Krankenhauses spezielle Schulungen in erweiterten Reanimationsmaßnahmen: „Advanced Cardiovascular Life Support“ (ACLS) und „Pediatric Advanced Life Support“ (PALS).
Die Schulungen wurden von spezialisierten Ausbildern der Bethlehem University nach Programmen der American Heart Association (AHA) durchgeführt und ermöglichten es dem Pflegepersonal des Caritas Baby Hospital, eine AHA-Zertifizierung in ACLS und PALS zu erlangen.
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Zwei Völker, zwei Staaten: Seit jeher Position der Päpste für das Heilige Land
17.8.2026 (Vatican News)
„Ich fordere die internationale Gemeinschaft dringend auf, dafür zu sorgen, dass die Zwei-Staaten-Lösung vorankommt, um einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen“: Der Nahost-Appell von Papst Leo XIV. beim Angelus am 16. August ergänzt die lange Reihe von Erklärungen, die in den vergangenen Jahrzehnten aus Rom kamen. Die Zwei-Staaten-Lösung ist aus Sicht des Heiligen Stuhles der einzige Weg zum Frieden für Israel und Palästina.
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Trotz aller Hürden – Hilfe für Miral
16.8.2026 (KHB)
Arbeitslosigkeit, ein schwerer Unfall und Straßensperren belasten die Familie Alameh. Als die fünfjährige Miral erkrankt, findet sie im Caritas Baby Hospital die medizinische Hilfe, die sie dringend benötigt.
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Leo XIV. mahnt zu Ende der Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland
16.8.2026 (Vatican News)
Seit einer Woche belagern radikale israelische Siedler die Häuser palästinensischer Familien in der Ortschaft Qusra südlich von Nablus. Papst Leo fordert ein sofortiges Ende der Gewalt dort – und nimmt auch die Staatengemeinschaft in die Pflicht.
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Westjordanland: Christen fühlen sich mit Siedlergewalt allein gelassen
10.8.2026 (Vatican News)
Angriffe durch Siedler gehören im letzten christlichen Dorf Palästinas, Taybeh, inzwischen zum Alltag. Pfarrer Bashar Fawadleh ist seit fünf Jahren Pfarrer der lateinischen Christ-Erlöser-Pfarrei in dem Ort, der in der Bibel Ephraim bekannt ist. Er befürchtet, dass Familien gezwungen sein könnten, ihr Land zu verlassen. „Wir wollen in Frieden, in Gerechtigkeit und Würde leben“, klagt er im Interview.
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Dror Etkes: „Es gibt keinen sicheren Quadratmeter mehr für Palästinenser“
9.8.2026 (Frankfurter Rundschau)
Die israelische medico-Partnerorganisation Kerem Navot dokumentiert seit vielen Jahren die Expansion von Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten im Westjordanland. Im Interview der Frankfurter Rundschau erklärt ihr Gründer Dror Etkes, warum sich Siedler- und Staatsgewalt heute kaum noch voneinander trennen lassen – und welche Rolle Deutschland spielt.
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Verlängerung der Haft von Natalie Abudayyeh
7.8.2026 (Jerusalemsverein)
Die palästinensische Christin Natalie Abudayyeh bleibt vorerst bis zum 23. September 2026 in Haft, wie ein Militärgericht entschieden hat. Das geistliche Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, Erzbischöfin Sarah Mullally, stattete ihrer Familie einen Solidaritätsbesuch ab.
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Siedlerangriff auf Taybeh und Baumaßnahmen für Außenposten
6.8.2026 (Jerusalemsverein)
Taybeh, das einzige vollständig christliche Dorf im Westjordanland, gerät zunehmend unter Druck durch israelische Siedler. Im Juni kam es erneut zu gewalttätigen Angriffen. Es war nicht der erste Angriff auf die Bewohner Taybehs durch gewaltbereite Siedler. Letzten Sommer terrorisierten Siedler das Dorf und legten Brände. Taybeh erlebte daraufhin eine Welle der Solidarität von Vertretern aus Politik und Kirchen. Anfang Juli wurden Baumaßnahmen für einen Siedlungs-Außenposten beobachtet.
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Pizzaballa in Assisi: Christen im Heiligen Land wollen endlich Frieden
6.8.2026 (Vatican News)
Im Heiligen Land sind die Christen des ewigen Hin und Her bei den Verhandlungen müde – sie wollen einfach nur Frieden. Das betonte der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, im Gespräch mit den Vatikanmedien in Assisi. Mit Blick auf die Wahlen am 27. Oktober 2026 in Israel sagte er: „Wir brauchen neue Gesichter.“
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Jung & Naiv unterwegs in Israel und Palästina
4.8.2026 (Jung & Naiv)
Ein vierköpfiges Team von Jung & Naiv war in Israel und Palästina unterwegs. Kira und Tilo berichten, was sie erlebt und welche Gespräche sie geführt haben. Die von ihnen geführten sieben Interviews sind alle online verfügbar:
Anat Saragusti, israelische Journalistin, Publizistin und Juristin
Yonatan Zeigen, israelischer Friedensaktivist, Sozialarbeiter und Mediator
Ami Ayalon, Ex-Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes „Shin Bet“
Yisreal Medad, jüdischer Siedler in der illegal besetzten Westbank
Xavier Abu Eid, palästinensischer Politikwissenschaftler
Sari Nusseibeh, palästinensischer Philosoph
Dror Etkes, israelischer Siedlungsbau-Experte und Gründer der Organisation „Kerem Navot“
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Forschung des Caritas Baby Hospital zur Weiterentwicklung der Neugeborenenversorgung in Palästina
3.8.2026 (CBH)
Eine wegweisende Forschungsstudie der Pflegefachkraft Rania Bannoura vom Caritas Baby Hospital belegt die Bedeutung der sogenannten Känguru-Methode für Frühgeborene und Säuglinge mit niedrigem Geburtsgewicht. Es ist eine sichere, wirksame und kostengünstige Maßnahme, die das Stillen fördert, die Wärmeregulation und die kardiorespiratorische Stabilität verbessert, eine gesunde Gewichtszunahme unterstützt sowie die Bindung zwischen Mutter und Kind stärkt.
Die Ergebnisse der Studie bilden eine Grundlage für künftige Forschung und könnten zur Entwicklung nationaler Leitlinien beitragen, die die Implementierung der Känguru-Methode auf Neugeborenenstationen unterstützen.
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Jahresbericht 2025: Mehr Kinder im Caritas Baby Hospital behandelt
30.7.2026 (KHB)
Die Nachfrage nach medizinischer Hilfe für Kinder ist im Westjordanland deutlich gestiegen: 2025 behandelte das Caritas Baby Hospital 40.430 Kinder – 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Der neue Jahresbericht der Kinderhilfe Bethlehem zeigt, was das Krankenhaus für die pädiatrische Versorgung in Palästina leistet.
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Shomali: Bevölkerung in Gaza lebt unter prekären Bedingungen
18.7.2026 (Vatican News)
Der am 10. Oktober 2025 in Kraft getretene Waffenstillstand im Gazastreifen hat die militärischen Auseinandersetzungen nicht vollständig beendet. Weihbischof William Shomali, Generalvikar und patriarchaler Vikar für Jerusalem und Palästina, äußert sich im Gespräch mit Radio Vatikan zur aktuellen Lage der Bevölkerung.
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Abschluss von Projekten mit Rotary Club Bethlehem
16.7.2026 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital und der Rotary Club Bethlehem feierten den erfolgreichen Abschluss der Projekte „Nachhaltige Neugeborenenversorgung am Caritas Baby Hospital“ und „Hoffnung für Neugeborene in Bethlehem“. Im Rahmen der Partnerschaft wurden hochmoderne Inkubatoren gestiftet, wodurch die Versorgung der am stärksten gefährdeten Kinder verbessert wird.
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Gaza: Oxfam warnt vor Epidemien und wachsender Not
16.7.2026 (Vatican News)
Nach Angaben von Oxfam leben mehr als zwei Millionen Menschen während der Sommerhitze auf heute nur noch 35 Prozent der Fläche des Gazastreifens, unter Bedingungen, die das Risiko lebensbedrohlicher Epidemien deutlich erhöhen. Helfer berichten von akutem Wassermangel, wachsender Unterernährung und fehlenden Hilfsgütern. Auch im Westjordanland verschärfe sich die Lage durch Gewalt, Vertreibungen und wirtschaftlichen Niedergang.
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Stadt der Staatenlosen
8.7.2026 (zenith)
Fünf verschiedene Ausweise, fünf rechtliche Statuskategorien: Israels Kontrolle über die palästinensische Bevölkerung basiert auf einem komplexen System farbcodierter Papiere, die den Alltag und die Bewegungsfreiheit von Millionen Menschen prägen.
In dieser Serie erzählen fünf von ihnen, was das für sie bedeutet. Teil 2 führt nach Ost-Jerusalem – zu Menschen, die hier geboren und auf dem Papier dennoch nur Gäste sind.
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Westjordanland: Christen müssen bleiben können
8.7.2026 (Vatican News)
Das palästinensische Dorf Taybeh, das einzige Dorf mit christlicher Bevölkerungsmehrheit, ist offenbar durch den möglichen Bau eines israelischen Siedlungsaußenpostens bedroht – das berichtet der Ortspfarrer Bashar Fawadleh.
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„Solange die Welt von uns weiß, verlieren wir nicht die Hoffnung auf Gerechtigkeit“
8.7.2026 (EAPPI)
In den South Hebron Hills sind die Menschen zunehmend mit der Frage konfrontiert, wie lange sie der eskalierenden Siedlergewalt noch standhalten können. Begleitung – physisch und virtuell – stärkt die Resilienz, aber nur politischer Wille wird den Vertreibungen ein Ende setzen können.
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Israel: Anstieg antichristlicher Übergriffe fast verdoppelt
7.7.2026 (Vatican News)
Der aktuelle Vierteljahresbericht des Religious Freedom Data Center verzeichnet für das zweite Quartal 2026 einen rasanten Anstieg von gemeldeten Übergriffen auf Christen in Israel. Im Vergleich zum Zeitraum zwischen Januar und März dieses Jahres habe sich die Zahl der Bedrohungen, Beleidigungen und Angriffe von 44 auf 83 Fälle beinah verdoppelt.
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Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
7.7.2026 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 50. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Virtuelle Begleitung im Westjordanland
3.7.2026 (EAPPI)
Nachdem die EAPPI-Teilnehmenden Anfang März aufgrund der zugespitzten Sicherheitssituation zwischenzeitlich evakuiert werden mussten, lief eine virtuelle Begleitung von Gemeinden und Familien an. So konnten Vorfälle weiterhin dokumentiert und die bleibende Verbundenheit mit den Menschen zum Ausdruck gebracht werden.
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UNO/Vatikan: Blockierte Gaza-Hilfe ist ein Bruch des Völkerrechts
1.7.2026 (Vatican News)
Der Heilige Stuhl hat bei den Vereinten Nationen die Blockade humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen scharf kritisiert und als schwere Verletzung des internationalen humanitären Völkerrechts bezeichnet. Die vatikanische Delegation warnte vor einer weiteren Verschärfung des Leids der Zivilbevölkerung und würdigte die zentrale Rolle des UN-Hilfswerks UNRWA bei der Versorgung von Millionen Palästinensern. Zugleich verurteilte sie Angriffe auf Hilfseinrichtungen und Mitarbeitende und bekräftigte die finanzielle Unterstützung des Vatikans für die humanitäre Arbeit vor Ort.
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Pizzaballa: „Lasst das Heilige Land nicht im Stich“
1.7.2026 (Vatican News)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat in Bergamo einen Preis für Dialog und Frieden erhalten. In seiner Ansprache betonte er die Notwendigkeit, Empathie für Andersdenkende aufzubringen. Dieses Prinzip bilde den Kern geopolitischen Denkens – die Fähigkeit, die Perspektive des Gegenübers einzunehmen –, auch wenn die aktuellen Berichte und Zeugnisse diesen Versuch als nahezu unmöglich erscheinen lassen.
Kardinal Pizzaballa erläuterte die Eindrücke seiner Reise in den Gazastreifen am 22. und 23. Juni 2026 und schilderte die Situation für die palästinensische Bevölkerung im Westjordanland und in Jerusalem.
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Caritas Baby Hospital: Fertigstellung der Tageschirurgie gesichert
18.6.2026 (KHB)
Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem ist das einzige Kinderkrankenhaus des Westjordanlandes. Jährlich werden dort zehntausende Babys und Kinder ambulant und stationär behandelt, unabhängig von Herkunft und Religion. Aktuell erweitert die Kinderhilfe Bethlehem, Trägerin des Kinderkrankenhauses, das Krankenhaus mit einer Tageschirurgie, um kranken Kindern in der Region noch besser zu helfen. Wie die Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem, Sibylle Hardegger, nun anlässlich der diesjährigen Generalversammlung in Luzern mitteilte, wurden umgerechnet rund 8,3 Millionen Euro für das Hilfsprojekt gespendet. Damit sind Bau, Einrichtung und Ausstattung des Neubaus gesichert.
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Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem
17.6.2026 (KHB)
Am 17. Juni 2026 fand in Luzern die Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem statt. Mit großer Freude informierte Sibylle Hardegger, Präsidentin des Vereins Kinderhilfe Bethlehem, die Mitglieder der Generalversammlung darüber, dass die Finanzierung des Baus und der Ausstattung für die neue Tageschirurgie des Caritas Baby Hospital gesichert ist. Die Generalversammlung genehmigte den Jahresbericht sowie die Jahresrechnung 2025. Zudem wurden sämtliche Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt.
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Von Schafen, Ziegen und Siedlern im Frühling 2026
15.6.2026 (EAPPI)
Die Hügel ergrünen, doch Weideplätze sind zunehmend unerreichbar. Eskalierende Siedlergewalt und die fortschreitende De-facto-Annexion des Westjordanlands bedrohen die Existenzen vieler Menschen in Hirten- und Beduinengemeinden.
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Israel: Pizzaballa besorgt über Lage von Christen
12.6.2026 (Vatican News)
Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sieht die christliche Minderheit in Israel zunehmenden Anfeindungen ausgesetzt. In einem Interview sprach er von häufigeren Übergriffen auf Christen und warnte vor weiteren Spannungen im Vorfeld der Parlamentswahlen.
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Fremd im eigenen Land
9.6.2026 (zenith)
Fünf verschiedene Ausweise, fünf rechtliche Statuskategorien: Israels Kontrolle über die palästinensische Bevölkerung basiert auf einem komplexen System farbcodierter Papiere, die den Alltag und die Bewegungsfreiheit von Millionen Menschen prägen. In dieser Serie erzählen fünf von ihnen, was das für sie bedeutet. Den Auftakt macht Teil 1 über sogenannte arabische Israelis.
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Pressekonferenz in Jerusalem zur Lage der Christen im Heiligen Land
9.6.2026 (DVHL)
„Als Christ und israelischer Staatsbürger fühle ich mich verwaist.“ mit diesen Worten eröffnete Wadie Anunassar die Pressekonferenz der Foreign Press Association im Jerusalemer Paulus-Haus. Die israelische Regierung nehme die Anliegen der Christen nicht ernst und verfolge Angriffe gegenüber Christen nicht mit dem nötigen Nachdruck, beklagte der Vorsitzende des International Centre of Consultation mit Sitz in Haifa.
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Caritas Baby Hospital: Botschafter für Schulgesundheit
7.6.2026 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital hat im Rahmen seines Engagements für soziale Verantwortung und der Förderung präventiver Gesundheitsmaßnahmen das Programm „School Health Ambassador“ (Botschafter für Schulgesundheit) ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, eine gesundheitsbewusste Generation heranzubilden, die zur Schaffung eines gesünderen und nachhaltigeren Umfelds in Schulen und Gemeinden beiträgt.
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Empathie-Verbot und kollektive Traumata
5.6.2026 (Über Israel und Palästina sprechen)
Prof. Dr. José Brunner spricht im Podcast „Über Israel und Palästina sprechen“ mit Shai Hoffmann über Emotionen im Israel-Palästina-Konflikt. Sein Buch „Brutale Nachbarn. Wie Emotionen den Nahostkonflikt antreiben – und entschärfen können“ haben wir in der Weihnachtsausgabe 2025 unseres Newsletters empfohlen, ebenso ein Gespräch bei SRF Kultur Sternstunden mit ihm und der Nahost-Expertin Muriel Asseburg.
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Neues Siedlungsprojekt droht die Westbank zu zerteilen
5.6.2026 (Jerusalemsverein)
Durch den geplanten israelischen Siedlungsbau im Gebiet E1 steht die Beduinengemeinde Khan al-Ahmar kurz vor der Räumung. Mit der Realisierung des Projekts würde der Siedlungsblock Ma’ale Adumim mit Ostjerusalem verbunden und die Westbank weiter fragmentiert werden. In einer gemeinsamen Erklärung haben Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien den geplanten Siedlungsbau sowie die drohenden Vertreibungen scharf kritisiert.
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Westjordanland: Angst und Einschüchterung
5.6.2026 (Vatican News)
Provokationen pro-israelischer Besatzungsgruppen nehmen laut Pfarrer Bashar in der Stadt Taybeh im Westjordanland immer weiter zu. Die Bevölkerung appelliere an Behörden und Nichtregierungsorganisationen. Das im Westjordanland gelegene Dorf Taybeh mit rund 1.500 Einwohnern liegt etwa 30 km nördlich von Jerusalem. Es ist die letzte palästinensische Stadt, die ausschließlich von Christen verschiedener Konfessionen bewohnt wird.
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Leben Tausender Patienten ist in Gefahr
4.6.2026 (Palestinian Ministry of Health)
Das palästinensische Gesundheitsministerium warnt: Das Leben Tausender Patienten ist in Gefahr. Es fehlen lebenswichtige und lebensrettende Medikamente, Krebsbehandlungen und medizinische Notfallausrüstung.
Grund: Israel behält seit 15 Monaten die palästinensischen Steuereinnahmen vollständig ein und leitet sie nicht an die palästinensische Autonomiebehörde weiter.
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Israelisches Militär verhaftet junge evangelische Christin in Birzeit
2.6.2026 (Jerusalemsverein)
Am 2. Juni 2026 wurden Natalie Abudayyeh und drei Mitbewohnerinnen in Birzeit vom israelischen Militär verhaftet und inhaftiert. Die Studentin gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land und ist ehemalige Schülerin von Talitha Kumi. In einer Stellungnahme hat Bischof Dr. Imad Haddad ihre sofortige Freilassung gefordert. Aus Deutschland haben sich u. a. die badische Landesbischöfin Heike Springhart, Bischof Dr. Christian Stäblein (EKBO) und EKD-Auslandsbischof Frank Kopania solidarisch erklärt.
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Gaza: Kinder in einem Teufelskreis des Leidens
29.5.2026 (Vatican News)
In Gaza herrschen dramatische Zustände für Kinder, berichtet UNICEF. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen fordert in einer Pressemitteilung die Einhaltung des humanitären Völkerrechts sowie ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe und die Aufhebung der Beschränkungen für Hilfsgüter.
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Schulbesuch in Al Khadr
28.5.2026 (EAPPI)
Militärpräsenz auf dem Schulweg, Checkpoints, Angst vor Übergriffen und Verhaftungen: Wie in vielen Orten im Westjordanland wünschen sich Schülerinnen und Schüler in Al Khadr einen sicheren Zugang zu Bildung.
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Caritas Baby Hospital: Akkreditierungsstufe 4 bei Initiative „Patient Safety Friendly Hospital“
26.5.2026 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital erreicht Akkreditierungsstufe 4 im Rahmen der Initiative „Patient Safety Friendly Hospital“. Dies ist die höchste Stufe, die die Weltgesundheitsorganisation in Zusammenarbeit mit dem palästinensischen Gesundheitsministerium vergibt.
Issa Bandak, Geschäftsführer des Caritas Baby Hospital, betonte: „Das Erreichen der Stufe 4 ist nicht nur eine Zertifizierung, sondern vielmehr der Höhepunkt einer täglichen Arbeitskultur, die das Krankenhauspersonal pflegt, um eine sichere, würdevolle und erstklassige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.“
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Ein geschützter Start ins Leben: Hybrid-Inkubatoren
21.5.2026 (KHB)
Die Neonatologie des Caritas Baby Hospital erhält zwei moderne Hybrid-Inkubatoren. Das sind spezielle Brutkästen, die zwei Funktionen in einem Gerät vereinen: Als geschlossener Inkubator schützen sie – ähnlich wie im Mutterleib – Frühgeborene mit stabiler Wärme und kontrollierter Luftfeuchtigkeit. Wird die Haube geöffnet, dient das Gerät als Wärmebett. So kann das medizinische Team ein Kind untersuchen oder behandeln, ohne es umlagern zu müssen.
Im Caritas Baby Hospital werden jedes Jahr über 500 Neugeborene betreut. Viele von ihnen kommen zu früh zur Welt und benötigen in den ersten Tagen besonders intensive medizinische Begleitung.
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Was bedeutet der Nahost-Krieg für das religiöse Miteinander?
21.5.2026 (feinschwarz)
Wie schon Ostern mit Pessach zusammenfielen, fällt Schawuot mit Pfingsten zusammen. Der Rabbiner Edward Van Voolen denkt aus diesem Anlass über das Thema des Friedens nach, vor allem angesichts des Nahost-Kriegs.
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Forderung nach stärkeren Maßnahmen gegen israelische Siedlungspolitik
21.5.2026 (Deutschlandfunk/Tagesschau)
Der Direktor des Deutschen Orient-Instituts, Andreas Reinicke, hat die aktuelle israelische Siedlungspolitik als „faktische Annexion“ des Westjordanlandes bezeichnet. Darunter fallen sowohl die Anerkennung einiger Siedlungen durch die israelische Regierung, obwohl diese nach internationalem Recht illegal sind, als auch das neue Siedlungsprojekt „E1“. Reinicke fordert stärkere Maßnahmen gegen die israelische Siedlungspolitik.
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Mehr zum Siedlungsprojekt E1


Immer mehr Hass und Gewalt: Wachsende Sorge um Christen in Israel
20.5.2026 (katholisch.de/franziskaner.de)
Übergriffe auf Christen haben in Israel spürbar zugenommen. Geistliche und Kirchenvertreter berichten von Hass, Einschüchterung und Gewalt durch jüdische Extremisten – und werfen der Regierung Netanjahu Untätigkeit vor.
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Mehr zum Thema: „Taybeh. Das letzte christliche Dorf Palästinas steht unter Druck“ – Artikel von Andrea Krogmann in der Zeitschrift „Im Land des Herrn – Franziskanische Zeitschrift für das Heilige Land“, Heft 3 2025, S. 4–9


Jerusalem: Interreligiöser Marsch für Menschenrechte und Frieden
20.5.2026 (NCR/Interfaith Forum for Human Rights)
Am 18. Mai 2026 fand in Jerusalem der „Interfaith March for Human Rights and Peace“ statt. Hunderte Angehörige verschiedener Glaubensrichtungen (darunter Judentum, Islam, Christentum und Hinduismus) demonstrierten friedlich für Menschenrechte, Vielfalt und Koexistenz als Gegenveranstaltung zu den nationalistischen Märschen zum Jerusalem-Tag.
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Mehr zum „Interfaith March for Human Rights and Peace“


Das Caritas Baby Hospital als Partner von Schulen
18.5.2026 (KHB)
Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem hilft Kindern nicht nur im Krankheitsfall. Es bringt Gesundheitswissen direkt in die Schulen. Dort lernen Kinder und Jugendliche, ihren Körper besser zu verstehen, achtsam mit sich selbst umzugehen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.
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Friedenspreis an Daoud Nassar vom Tent of Nations in Bethlehem
18.5.2026 (Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach-Beit Jala e.V.)
Daoud Nassar vom „Tent of Nations“ (Zelt der Völker) bei Bethlehem erhielt am Montag, 18. Mai 2026 in Bergisch Gladbach als erster Preisträger den Axel-und-Sabine-Becker-Friedenspreis. Daoud Nassar konnte den Preis nicht persönlich entgegennehmen. Aus Angst vor vermehrt drohenden Siedlerangriffen sagte er seine Deutschlandreise in letzter Minute ab. Er war per Zoom zugeschaltet, berichtete von der aktuellen Lage und erzählte, was ihm die Kraft für seinen friedlichen Kampf um Gerechtigkeit gibt.
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„Ich werde angegriffen, weil ich die Wahrheit sage“
17.5.2026 (K-TV)
Abt Nikodemus Schnabel OSB, Dormitio Abtei in Jerusalem, im Gespräch mit Pfarrer Dr. Thomas Maria Rimmel. Aufgezeichnet von K-TV im Rahmen des deutschen Katholikentages in Würzburg am 17. Mai 206. Es geht auch um den Angriff auf die Nonne in Jerusalem.
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Podiumsdiskussion „Christen im Nahen Osten: Bleiben oder Gehen?“ auf dem Katholikentag
15.5.2026 (Domradio)
Der Nahe Osten ist im Ausnahmezustand – nicht erst seit dem Ausbruch des Iran-Krieges am 28. Februar 2026. Trotz Kriegslage haben es Christen aus dem Heiligen Land nach Würzburg geschafft, um über ihr Leben vor Ort zu sprechen. An der Podiumsdiskussion „Christen im Nahen Osten: Bleiben oder Gehen?“ am 14. Mai 2026 auf dem Katholikentag in Würzburg nahmen teil: der Jerusalemer Benediktiner-Abt Nikodemus Schnabel, Reem Akroush, die als palästinensische Christin das Büro des Heilig-Land-Vereins in Jerusalem leitet, Michel Constantin von der Päpstlichen Mission aus dem Libanon sowie der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz, der die Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz leitet und zuletzt im Januar 2026 im Heiligen Land war.
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Audio-Aufzeichnung der Podiumsdiskussion „Christen im Nahen Osten: Bleiben oder Gehen?“


Jerusalem: Zehntausende bei nationalistischem Flaggenmarsch
14.5.2026 (Tagesschau)
In Jerusalem sind zahlreiche nationalistische Israelis mit Flaggen durch die Altstadt gezogen – jedes Jahr feiern sie mit dem Marsch die Eroberung Ostjerusalems. Medien berichteten von Auseinandersetzungen und Gewalt. Es gab Festnahmen.
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Hammamat al Maleh – Eine Schule zerstört, eine Gemeinde vertrieben
11.5.2026 (EAPPI)
Am 21. April 2026 zerstörten Siedler die mit internationaler Unterstützung gebaute Grundschule von Hammamat al Maleh im Jordantal. In den Monaten zuvor hatten sie bereits so viel Druck auf die Menschen im Dorf ausgeübt, dass die Familien sich nach und nach gezwungen sahen, ihr Zuhause aufzugeben.
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Palästina-Marathon 2026
8.5.2026 (KHB/CBH)
Bis zuletzt stand noch nicht fest, ob der Palestine International Marathon stattfinden würde, doch am 8. Mai 2026 war es nach zwei Jahren Pause so weit: Es wurde viel gelaufen und gerannt, und auch viele Mitarbeitende des Caritas Baby Hospital nahmen an der 10. Ausgabe des Marathons teil.
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Weitere Bilder vom Team des Caritas Baby Hospital beim Palästina-Marathon 2026


Zwischen Leben retten und Überleben – Klinikalltag im Jordantal
5.5.2026 (EAPPI)
In der Klinik im kleinen Ort Ein al Beida im Jordantal versuchen die medizinischen Fachkräfte, trotz der herausfordernden Umstände durch Checkpoints und Siedlergewalt für sich selbst und ihre Patient:innen ein Umfeld von Sicherheit und Mitgefühl zu schaffen.
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Pulitzer-Fotopreis 2026 für palästinensischen Fotografen
4.5.2026 (The Pulitzer Prices)
Am 4. Mai 2026 wurden die Pulitzer-Preise 2026, einschließlich der Fotopreise, in New York bekannt gegeben. Gewinner in der Kategorie „Aktuelle Fotoberichterstattung“ (Breaking News Photography): Der palästinensische Fotograf Saher Alghorra (Mitarbeiter der New York Times) wurde für seine Serie über Zerstörung und Hunger im Gazastreifen ausgezeichnet.
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Angriff auf Nonne in Jerusalem
4.5.2026 (Tagesschau)
In Jerusalem ist das Entsetzen groß, nachdem ein Mann eine Nonne attackiert hat. Christen warnen in Israel vor der zunehmenden Gewalt durch jüdische Extremisten.
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Patriarchalvikar für Palästina: Im Anderen das Ebenbild Gottes erkennen
4.5.2026 (Vatican News)
Deutliche Worte zur aktuellen Situation im Heiligen Land und der Rolle der Christen vor Ort hatte der Patriarch in Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, vor genau einer Woche in einem langen Hirtenbrief gefunden. Das hat der Vikar des Lateinischen Patriarchats für Palästina, William Shomali, nun zum Anlass genommen, über die Rolle der Christen im Heiligen Land nachzudenken. Er lädt dazu ein, „keine Vorurteile zu haben, keine vergifteten Erinnerungen, die zu Hass und Gewalt führen“.
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Heiliges Land: Sorge um Überleben des Christentums
29.4.2026 (Kirche in Not)
Der Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem, Benediktinerpater Nikodemus Schnabel, sorgt sich um die Präsenz und Zukunft des Christentums im Heiligen Land. In einer Ansprache vor Vertretern des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ sagte er: „Meine Sorge ist, dass das Heilige Land zu einer Art ,christliches Disneyland‘ werden könnte.“ Zwar blieben die heiligen Stätten bestehen, doch es könne zukünftig möglicherweise keine christlichen Familien und kein reguläres christliches Leben mehr geben. „Der Ort, an dem die wichtigsten Ereignisse unseres Glaubens stattgefunden haben, läuft Gefahr, seine einheimischen Christen zu verlieren.“
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Kein Freund, kein Helfer – Straflosigkeit im besetzten Westjordanland
29.4.2026 (EAPPI)
Nie zuvor waren die Übergriffe von Siedlern auf Palästinenser:innen und deren Eigentum so zahlreich und so brutal wie in diesen Tagen. Die Strafverfolgung jedoch ist gering bis nicht existent, den Betroffenen wird in den allermeisten Fällen weder Schutz noch Gerechtigkeit zuteil.
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Gaza: Überleben zwischen Trümmern
27.4.2026 (Vatican News)
Seit Beginn der regionalen Konflikte im Iran und im Libanon hat die internationale Aufmerksamkeit für den Gazastreifen abgenommen. Obwohl seit Oktober des vergangenen Jahres ein fragiler Waffenstillstand mit Israel besteht, bleibt die Situation für die Bevölkerung prekär. Filipe Ribeiro, Leiter der Mission von „Ärzte ohne Grenzen“ in Palästina, schildert die aktuelle Realität vor Ort.
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Ärzte ohne Grenzen e.V. über die Situation in den Palästinensischen Gebieten


Pizzaballa: Kirche im Heiligen Land erlebt Paradigmenwechsel
27.4.2026 (Vatican News)
Der Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sieht die Massaker vom 7. Oktober 2023 und den darauffolgenden Gaza-Krieg als globalen Paradigmenwechsel. Darauf müsse die katholische Kirche im Nahen Osten und darüber hinaus eine Antwort finden. Das schreibt Kardinal Pizzaballa in einem 32-seitigen Hirtenbrief. Der italienische Franziskaner, ein früherer Kustos des Heiligen Landes, steht seit 2020 an der Spitze des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem.
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Hirtenbrief von Kardinal Pierbattista Pizzaballa


Westjordanland: Lateinisches Patriarchat verurteilt Siedlungsbau
24.4.2026 (Vatican News)
Die Abteilung für Stiftungen des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem prangerte bei einem Treffen in Tayasir und Hamam Il-Maleh im Westjordanland mit Vertretern der israelischen Militärbehörden und der Zivilverwaltung „die schwerwiegenden Auswirkungen der jüngsten widerrechtlichen Besetzungen von Grundstücken im Besitz des Lateinischen Patriarchats in der Gegend von Tayasir im Gouvernement Tubas“ an. Dies gab das Patriarchat per Pressemitteilung bekannt.
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Pressemitteilung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem


Reportage zum Muttertag 2026
21.4.2026 (KHB)
„Jeder hier weiß, dass das Caritas Baby Hospital die beste Adresse für Kinder ist.“ Dieses Zitat stammt vom Vater des vierjährigen Usama, der im Caritas Baby Hospital in Bethlehem gerettet werden konnte. Eine seltene epileptische Störung des Gehirns macht eine regelmäßige medizinische Versorgung des kleinen Jungen im Kinderkrankenhaus notwendig.
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Rom/Jerusalem: Ein Kreuzweg mit Heilig-Land-Blickwinkel
3.4.2026 (Vatican News)
Papst Leo XIV. hat am Karfreitagabend den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum in Rom mit Zehntausenden Gläubigen geleitet. Das Kreuz trug er an allen 14 Stationen selbst. Die Meditationen stammten von dem Heilig-Land-Franziskaner Francesco Patton und gingen an vielen Stellen deutlich auf das Leid der Menschen im Kriegsgebiet Nahost ein – und riefen zur Umkehr, zur Achtung der Würde jedes Menschen und zur Ablehnung von Gewalt im Namen Gottes auf. Der Bericht enthält auch Links zu den Kreuzweg-Texten auf Deutsch und zu Informationen über den Pater Patton.
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Ostern 2026: Caritas Baby Hospital bleibt trotz Krise geöffnet
2.4.2026 (KHB)
Ostern im Heiligen Land steht 2026 im Zeichen von Unsicherheit und Einschränkungen. Dennoch bleibt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem für kranke Kinder im Einsatz.
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Israel: Internationale Bestürzung über Todesstrafe
1.4.2026 (Vatican News)
Der Beschluss der Knesset, des israelischen Parlaments, zur Einführung der Todesstrafe für von Palästinensern begangene Terrorakte in Israel stößt international auf Bestürzung.
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Pizzaballa informiert über Osterfeiern mit Einschränkungen
1.4.2026 (Vatican News)
Die Osterfeierlichkeiten in Jerusalem finden weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit begrenzter Teilnehmerzahl und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der Lateinische Patriarch von Jerusalem und der Kustos im Heiligen Land am Dienstag über die aktuelle Lage informiert. Zuvor war eine Abmachung mit den israelischen Behörden getroffen worden.
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„Hoffnung aus Jerusalem“ – In diesen Zeiten?
31.3.2026 (EAPPI)
Seit Jahrzehnten besteht Ungleichheit zwischen palästinensischen und israelischen Bewohner:innen Jerusalems. Ein Bericht über deren Auswirkungen, aber auch über Menschen, die sich für Gerechtigkeit engagieren.
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Jerusalem: Christliche Schulen in Existenz bedroht
29.3.2026 (Vatican News)
Die kirchlichen Schulen in Jerusalem haben dieser Tage Post vom israelischen Bildungsministerium bekommen, in der die Behörde ankündigt, Lehrern aus dem Westjordanland ab dem Schuljahr 2026/27 keine Arbeitserlaubnis mehr zu erteilen. Das würde zum einen die berufliche Existenz dieser meist christlichen Lehrkräfte zerstören, zum anderen könnten auch die betroffenen Schulen den Unterricht kaum noch aufrechterhalten.
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Susiya: Archäologie als Mittel von Enteignung und Vertreibung
27.3.2026 (EAPPI)
Vor über 40 Jahren mussten die Bewohner:innen von Susiya ihre Wohnstätten zugunsten eines israelischen Ausgrabungsprojekts verlassen. Seither leben sie in der Nähe in prekären Verhältnissen, umgeben von wachsenden, völkerrechtswidrigen Siedlungen.
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Unsichere Zeiten in Bethlehem: Herausforderungen für Familien
23.3.2026 (KHB)
Die aktuelle Lage in Bethlehem spitzt sich weiter zu: Gewalt, Einschränkungen und Unsicherheit prägen den Alltag vieler Familien – mit direkten Auswirkungen auf die medizinische Versorgung im Caritas Baby Hospital.
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Jerusalem: Patriarchat sagt Palmsonntagsprozession ab
23.3.2026 (Vatican News)
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat offizielle Anweisungen für die Gestaltung der diesjährigen Karwoche und des Osterfestes veröffentlicht. In einem Hirtenbrief erklärt der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region die Durchführung der traditionellen liturgischen Feiern an den Heiligen Stätten in ihrer gewohnten Form verhindern. Für den 28. März wurde ein besonderer Gebetstag ausgerufen und ein eigenes Formular vorbereitet.
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Hirtenbrief von Kardinal Pierbattista Pizzaballa


Nahost-Experte Kopp befürchtet Christen-Exodus aus dem Heiligen Land
19.3.2026 (Domradio)
Trümmerteile in Jerusalem und Luftalarm an christlichen Stätten in Israel sind keine Seltenheit mehr. Matthias Kopp, Archäologe, Nahost-Experte und Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, befürchtet eine Abwanderung der Christen.
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Heiliges Land: Franziskaner bestürzt über Eskalation
19.3.2026 (Vatican News)
Der frühere Kustos des Heiligen Landes, Francesco Patton, ist bestürzt über die neue Eskalation der Lage im Nahen Osten. Die Fixierung darauf, alles mit Gewalt und Waffen lösen zu wollen, sei ein fataler Irrweg, der die Zivilbevölkerung in den Abgrund reiße, sagte er gegenüber Radio Vatikan.
Die Situation in Palästina beschreibt Patton als menschliche Tragödie von historischem Ausmaß. In Gaza lebten die Menschen faktisch in einer Kloake unter freiem Himmel, während im Westjordanland der Druck auf die Bevölkerung stetig wachse. Er kritisiert eine schleichende Vertreibung durch bürokratische und gesetzgeberische Maßnahmen: von der Registrierung palästinensischer Gebiete im israelischen Kataster bis hin zum Ausschluss von Lehrkräften mit palästinensischen Diplomen. Dies seien Formen direkter und indirekter Unterdrückung, um eine Bevölkerung von dem Land zu verdrängen, auf dem sie seit Jahrtausenden siedelt.
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Wegen Iran-Kriegs kaum Pilgertourismus in Israel zu Ostern
18.3.2026 (kathpress)
Die Pilgerstellen in Jerusalem stellen sich auf ein karges Osterfest ein. Wegen des Iran-Krieges rechnen die Heiligen Stätten und Gasthäuser kaum mit Besuchern zu den Feiertagen. Die Pilgerzentrale der Franziskaner am Jaffa-Tor in der Jerusalemer Altstadt habe in den ersten zwei Monaten des Jahres rund 1.700 Anfragen für Pilgergottesdienste erhalten; inzwischen seien alle storniert worden, sagte der für das Pilgerwesen zuständige Franziskaner-Kustos Francesco Ielpo der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Aufgrund der nach wie vor angespannten Sicherheitslage sei mit einer Rückkehr von Pilgergruppen und der Organisation von Besucherflügen nicht zu rechnen.
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Heiliges Land: „Christen beginnen zu verzweifeln“
17.3.2026 (Vatican News)
Der neue Nahostkrieg hat auch für die christliche Minderheit im Heiligen Land schwerwiegende Auswirkungen; noch mehr Christen als bisher denken über Auswanderung nach. Dennoch sieht die Kirche ihre Aufgabe weiterhin darin, den Menschen inmitten der Krise Hoffnung und Würde zu schenken.
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Versand der Osterausgabe unseres Newsletters
16.3.2026 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 49. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Palästina: Eskalation der Siedlergewalt im Westjordanland
11.3.2026 (Vatican News)
Während die Weltöffentlichkeit gebannt auf die Kriegsschauplätze im Iran und im Libanon blickt, vollzieht sich im Westjordanland eine gefährliche Eskalation. Berichte über Schüsse auf Zivilisten, Vandalismus und die Zerstörung palästinensischer Infrastruktur häufen sich. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa ist die Gewalt israelischer Siedler seit Ausbruch des Konflikts mit dem Iran um fast 25 Prozent gestiegen. In der ersten Märzwoche wurden mindestens acht Palästinenser getötet. Fünf von ihnen starben nachweislich durch Schüsse von Siedlern.
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Siedlergewalt in Palästina hält im Schatten des Iran-Krieges an
5.3.2026 (kathpress)
Im Schatten des Iran-Krieges geht die Gewalt von Siedlern gegen Palästinenser im gesamten Westjordanland offenbar weiter. Das meldet die israelische Menschenrechtsorganisation „Jesch Din“ („Es gibt Recht“). Seit Beginn der Raketenangriffe habe es 50 Übergriffe in 37 palästinensischen Ortschaften gegeben. Sie hätten tödliche Schießereien, körperliche Angriffe, Sachbeschädigung und Bedrohungen umfasst.
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Aktuelle Lage im Westjordanland: Caritas Baby Hospital reagiert
4.3.2026 (KHB)
Die aktuelle Lage im Nahen Osten wirkt sich auch auf das Westjordanland und das Caritas Baby Hospital aus. Das Kinderkrankenhaus trifft Vorsorgemaßnahmen – und sorgt gleichzeitig dafür, dass kranke Kinder weiterhin behandelt werden können.
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Israel: Hoffnung für NGOs
28.2.2026 (Vatican News)
Die Vereinten Nationen haben die Entscheidung des Obersten Gerichts in Israel begrüßt, ein Tätigkeitsverbot für internationale Organisationen vorerst auszusetzen. Diese Partner würden innerhalb des UN-Systems dringend gebraucht, erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric.
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Beten, glauben, Mensch sein in Jerusalem – drei Szenen aus einer geteilten Stadt 2026
24.2.2026 (EAPPI)
Jerusalem ist ein besonderer Ort für jüdische, muslimische und christliche Gläubige. EA Dorothee berichtet von ihren Begegnungen, von Herausforderungen und mutmachendem Engagement.
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Appell aus Jerusalem: Kollekte soll christliche Präsenz stärken
18.2.2026 (Vatican News)
Angesichts der verheerenden Auswirkungen von Krieg und wirtschaftlicher Not hat Pater Francesco Ielpo, der Kustos des Heiligen Landes, einen dringenden Appell zur Karfreitags-Kollekte (3. April) veröffentlicht. Die „Colletta Pro Terra Sancta“ sei in diesem Jahr weit mehr als ein Akt der Wohltätigkeit – sie sei ein „konkretes Zeichen der Gemeinschaft“ mit einer Kirche, deren Fortbestand in der Region bedroht ist. In Deutschland wird die Kollekte für das Heilige Land am Palmsonntag durchgeführt.
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Informationen zur Palmsonntagskollekte


Ein Hustenassistent und andere Entwicklungen
17.2.2026 (KHB)
Ein maschineller Hustenassistent schenkt schwer erkrankten Kindern spürbare Erleichterung, die Kooperation mit der UNRWA wird fortgesetzt und eine neue lokale Partnerschaft stärkt die genetische Diagnostik. Drei Entwicklungen, die zeigen, wie das Caritas Baby Hospital seine medizinische Versorgung kontinuierlich verbessert.
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Medizin im Austausch: Wie Partnerschaften Versorgung sichern
15.2.2026 (KHB)
Kooperationen auf lokaler oder internationaler Ebene gehen im Caritas Baby Hospital Hand in Hand. Erfahren Sie, wie medizinische Kompetenz in Bethlehem wächst und Klinik-Partnerschaften die Versorgung von morgen sichern.
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Forschung mit globaler Bedeutung
13.2.2026 (KHB)
Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem forscht als Mitglied eines internationalen Konsortiums an Rotavirus-Infektionen in Palästina und verfügt über die größte pädiatrische Rotavirus-Datenbank des Landes. Die Ergebnisse der Zusammenarabeit wurden am Rotavirus-Symposium 2025 in Kapstadt/Südafrika vorgestellt und fanden internationale Beachtung. Die Forschung im Caritas Baby Hospital war zudem entscheidend für die Einführung eines von der Weltgesundheitsorganisation WHO genehmigten Impfstoffes. Fünf Fragen an Laborleiter Dr. Musa Hindiyeh.
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Alltag unter Druck: Wie israelische Siedler Palästinenser:innen von ihrem Land verdrängen
12.2.2026 (EAPPI)
Immer mehr Palästinenser:innen in ländlichen Gemeinden verlieren ihre Lebensgrundlage aufgrund des hohen Maßes an Siedlergewalt, während der Ausbau der völkerrechtswidrigen Siedlungen ungebremst voranschreitet. Ein Erfahrungsbericht aus dem südlichen Westjordanland.
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Israel: Behörden bestätigen Status der Caritas Jerusalem
11.2.2026 (Vatican News)
Nach einer Phase administrativer Ungewissheit gibt es nun eine wegweisende Entscheidung für die katholische Hilfsorganisation Caritas Jerusalem. Wie das Hilfswerk mitteilte, hat ein israelisches interministerielles Team den rechtlichen und administrativen Status der Organisation offiziell und endgültig geklärt.
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UNICEF beklagt tödlichen Jahresauftakt in der MENA-Region
7.2.2026 (Vatican News)
Nur wenige Wochen nach Beginn des neuen Jahres hat UNICEF eine erschütternde Bilanz zur Lage der Kinder im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA) gezogen. Im Gazastreifen bleibt die Situation trotz einer „fragilen Waffenruhe“ tödlich. Seit Jahresbeginn wurden 37 Kinder getötet. Auch im Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem nimmt die Gewalt zu. Im Januar wurden dort zwei Kinder getötet und 25 verletzt. Familien lebten in einem Zustand „ständiger Angst und Ungewissheit“. Laut einer Erklärung des Regionaldirektors Edouard Beigbeder hinterlassen Gewalt und Konflikte „irreparable Schäden“ im Leben der Jüngsten.
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Kardinal Pizzaballa: „Worte allein genügen nicht für den Frieden“
7.2.2026 (Vatican News)
In einer bewegenden Rede in Rom hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, die tiefe Zerrissenheit zwischen Israelis und Palästinensern geschildert. Frieden und Versöhnung drohten zu leeren „Slogans“ zu werden, wenn sie nicht durch sichtbare Zeichen und mutige politische Visionen untermauert würden.
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Israelisch-palästinensisches Dialogprojekt
5.2.2026 (Evangelische Akademie Loccum)
Vom 2. bis 4. Februar 2026 debattierten eine israelische und eine palästinensische Delegation aus dem Nahen Osten in der Evangelischen Akademie Loccum über eine Zweistaatenlösung für ihre Heimat. Das als Workshop angelegte Treffen unter dem Motto „Two States – Different Alternatives“ initiierte die israelisch-palästinensische NGO „Minds of Peace“, unter der Leitung von Sapir Handelman und Samer Sinjilawi. Mit ihrer Idee, Israelis und Palästinenser aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten zusammenzubringen, um innovative und zeitgemäße Formen der Zweitstaatenlösung zu entwickeln, reagieren sie auf eine bislang zentrale Hürde für den dauerhaften Frieden in der Region. In Loccum konnten sich die Delegationen bereits auf ein gemeinsames Konzeptpapier einigen, das alle unterschrieben.
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The International Peace Conference in Loccum (January 2026) – Konzeptpapier


Bethlehem: „Ein sehr starkes Zeichen der Hoffnung“
2.2.2026 (Vatican News)
Die bevorstehende Restaurierung der Geburtsgrotte in Bethlehem hat für den syrisch-katholischen Pfarrer Frédéric Masson eine gesellschaftliche und spirituelle Bedeutung. Sie stehe für Zukunft, Präsenz und Hoffnung der Christen in Palästina, sagte der Geistliche aus Bethlehem im Interview.
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Gewalt in Birzeit: Siedler verletzten Angehörige christlicher Familie, israelisches Militär stürmt Uni-Campus
30.1.2026 (Jerusalemsverein)
In den ersten Wochen des Jahres 2026 setzen sich die gewaltsamen Übergriffe radikaler Siedler und des israelischen Militärs auf die palästinensische Zivilbevölkerung fort. Am 24. Januar drangen in Birzeit, einem Ort nördlich von Ramallah, gewaltbereite israelische Siedler ein und fügten einer 62-jährigen Frau schwere Kopfverletzungen zu. Im gleichen Ort stürmte israelisches Militär am 6. Januar den Campus der renommierten Universität Birzeit. Dabei wurde auch scharfe Munition eingesetzt und mehr als 40 Studierende wurden verletzt.
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Jerusalem: Palästinensische Lehrer vor dem Aus
27.1.2026 (Vatican News)
Ein neues Gesetz des israelischen Parlaments sorgt für tiefe Bestürzung unter den christlichen Bildungsträgern im Heiligen Land. Die Regelung verbietet Absolventen palästinensischer Universitäten ohne israelische Zusatzzertifizierung das Unterrichten in Israel. Für die Schulen der Kustodie bedeutet dies eine existentielle Krise – und für Hunderte Familien den Verlust ihrer einzigen Einnahmequelle.
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Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem wird restauriert
24.1.2026 (katholisch.de)
Ein neues Bauvorhaben an einer der heiligsten Stätten der Christenheit wird konkret: In der Geburtskirche von Bethlehem beginnen aufwendige Restaurierungsarbeiten.
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„‚Friedensrat‘ für Gaza: „Da gibt es noch ganz viel Skepsis“
22.1.2026 (Vatican News)
Mit Blick auf den von US-Präsident Trump geplanten „Friedensrat“ für Nahost spricht der deutsche Erzbischof Markus Bentz im Interview mit Radio Vatikan von „viel Skepsis“. Der in der deutschen Bischofskonferenz für das Nahost-Dossier verantwortliche Bischof erinnert an die Bedeutung des Völkerrechtes. Was im Westjordanland „im Schatten von Gaza“ gerade geschehe, „hindert den weiteren Friedensprozess“.
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Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land beendet
22.1.2026 (DBK)
Mit einem Appell, der Hoffnung auf friedliche Perspektiven im Nahen Osten eine Chance zu geben, ist am 21. Januar 2026 das 25. Internationale Bischofstreffen für Solidarität mit den Christen im Heiligen Land zu Ende gegangen. Seit 17. Januar 2026 haben sich 13 Bischöfe aus zehn Ländern Europas und Nordamerikas mit Vertretern der Ortskirche in Israel und Palästina getroffen, um ein Bild zur aktuellen Lage – gerade angesichts des Waffenstillstands zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel – zu erhalten. Als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz nahm Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (Paderborn), Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Kommission Weltkirche und Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, an dem Treffen teil.
Unter dem Leitwort „Land der Verheißung: Begegnung mit Menschen der Hoffnung“ konnte sich die Delegation ein Bild vom Alltag der Christinnen und Christen in der Westbank machen. Erzbischof Bentz betonte, dass ihn die Verunsicherung und Wut der Menschen sehr betroffen gemacht habe: „Da ist im Schatten von Gaza eine Dynamik im Gang, die bei uns oft übersehen wird, die aber auf keinen Fall hingenommen werden darf. Siedlergewalt und Siedlungsbau müssen sofort ein Ende haben. Das Existenzrecht des palästinensischen Volkes darf nicht infrage gestellt werden. Dafür treten wir genauso ein wie für das Existenzrecht Israels und seine Sicherheit. Allerdings sind Muster erkennbar, die darauf abzielen, eine stabile Zukunft der palästinensischen Bewohner zu verunmöglichen. Aus dem Bruch des Völkerrechts wird nie ein gerechter Friede erwachsen.“
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Abschlusskommuniqué


Pizzaballa: Gazastreifen braucht politischen Neustart
21.1.2026 (religion ORF.at)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, sieht die dringende Notwendigkeit, den Beginn einer neuen Phase für den Gazastreifen einzuleiten. Die Menschen bräuchten eine Perspektive. Ein Wiederaufflammen des Gaza-Kriegs hält er für unwahrscheinlich.
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Sogar die Hochzeitsfotos sind weg: Hauszerstörungen in Masafer Yatta
21.1.2026 (EAPPI)
Zerstörungen von Wohngebäuden und Infrastruktur gehören zum Alltag von Palästinenser:innen im Westjordanland. In einem diskriminierenden Planungssystem werden ihnen Baugenehmigungen verweigert, während der Ausbau völkerrechtswidriger israelischer Siedlungen mit hohem Tempo vorangeht.
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Jerusalemer Patriarch hofft auf stabile Waffenruhe im Gazastreifen
20.1.2026 (Domradio)
Der oberste katholische Repräsentant in Nahost ist mit Blick auf den Gazastreifen nur verhalten zuversichtlich. Einen erneuten Kriegsausbruch befürchtet er zwar nicht, doch ein Ende der Gewalt erwartet er ebenso wenig. Das sagte er im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur.
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Das israelische Gefängnissystem als Netzwerk von Folterlagern
20.1.2026 (B’Tselem)
B’Tselem veröffentlichte neue Zahlen und Zeugenaussagen, die das Ausmaß der Gewalt gegen Palästinenser in israelischen Gefängnissen belegen. Diese Gefängnisse fungieren als Netzwerk von Folterlagern: systematische Misshandlungen, darunter physische und psychische Gewalt, unmenschliche Bedingungen, gezieltes Aushungern und Verweigerung medizinischer Versorgung, was zu zahlreichen Todesfällen führt. Einige freigelassene Gefangene berichteten, sexuelle Gewalt erlitten oder beobachtet zu haben.
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Erzbischof Bentz ermöglicht spontan hebräisch-arabisches Jugendtreffen und wird dafür geehrt
19.1.2026 (Erzbistum Paderborn)
Der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz hat ein hebräisch-arabisches Jugendfest in Israel unterstützt – und es damit erst möglich gemacht. Die hebräischsprachige Gemeinde im Heiligen Land dankt es ihm jetzt mit einer Auszeichnung.
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Alt-Patriarch Sabbah drängt auf Zwei-Staaten-Lösung in Israel
19.1.2026 (Domradio)
Der frühere Lateinische Patriarch von Jerusalem, der Palästinenser Michel Sabbah, hält die Zwei-Staaten-Lösung für Israels einzigen Weg zum Überleben. An einer Koexistenz mit Palästina führe kein Weg vorbei, sagte Sabbah.
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Palästinensische Christen fordern mehr Hilfen gegen Siedlergewalt
18.1.2026 (katholisch.de)
Taibeh ist das letzte palästinensische rein christliche Dorf. Seine Bewohner hoffen auf internationale Unterstützung gegen die zunehmende Gewalt radikaler israelischer Siedler, wie sie im Rahmen eines Bischofstreffens im Heiligen Land bekundeten. Aus Deutschland war Erzbischof Bentz dabei.
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Jerusalem: Christliche Schulen beenden Streik
16.1.2026 (Vatican News)
Nach einem mehrtägigen Stillstand kehrt wieder Leben in die christlichen Schulen der Heiligen Stadt zurück. Ab Samstag, 17. Januar, soll der Unterricht für rund 10.000 Schüler wieder aufgenommen werden. Vorausgegangen war ein massiver Protest gegen die Entscheidung der israelischen Behörden, die Arbeitsgenehmigungen für über 170 Lehrkräfte aus dem Westjordanland nicht zu verlängern.
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Pizzaballa: „Niemand darf den Wunsch nach Würde ignorieren“
13.1.2026 (Vatican News)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der lateinische Patriarch von Jerusalem, mahnt angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, dass Frieden ohne Gerechtigkeit nicht vorstellbar ist.
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UNRWA-Chef: „Völkerrecht wird in Gaza offen mit Füßen getreten“
13.1.2026 (Vatican News)
Dass das Völkerrecht mit Füßen getreten wird, ist nichts Neues. Neu ist jedoch, dass dies im Gazastreifen offen und ohne Verbrämungen geschieht. Diese bittere Bilanz zieht der Leiter des Palästinenser-Hilfswerkes der Vereinten Nationen UNRWA, Philippe Lazzarini, nach seiner Audienz bei Papst Leo XIV. im Gespräch mit Radio Vatikan.
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Im Dreieck der Besatzung: Checkpoints, Siedlergewalt und eine neue Trennbarriere im Jordantal
13.1.2026 (EAPPI)
Die Gemeinde Ein Shibli im Jordantal erlebt seit Jahren den Druck von Besatzungsbehörden und Siedlern. Nun wird direkt am Ort ein neuer Checkpoint gebaut, auch eine neue Trennbarriere soll hier starten.
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25. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land
12.1.2026 (DBK)
Vom 17. bis 21. Januar 2026 kommen 13 Bischöfe aus Europa und Nordamerika in Jerusalem zum 25. Internationalen Bischofstreffen im Heiligen Land zusammen. Unter dem Leitwort „Land der Verheißung: Begegnung mit Menschen der Hoffnung“ wollen sie ihre Solidarität mit den Christinnen und Christen vor Ort zum Ausdruck bringen und Initiativen besuchen, die sich für Dialog, Versöhnung und Frieden einsetzen.
Für die Deutsche Bischofskonferenz nimmt Erzbischof Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten, an dem Treffen teil. Er betont, wie wichtig es sei, gerade nach Terror, Krieg und anhaltender Unsicherheit die Hoffnung nicht aufzugeben und trotz aller Verletzungen nach Wegen des Friedens zu suchen.
Geplant sind Begegnungen mit kirchlichen Verantwortungsträgern sowie mit Organisationen, die den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern sowie zwischen Juden, Christen und Muslimen fördern. Neben Jerusalem stehen auch Besuche in Bethlehem und Taybeh auf dem Programm.
Das Internationale Bischofstreffen dient seit vielen Jahren dazu, die Verbundenheit der Weltkirche mit den Christen im Heiligen Land zu stärken und ihren Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Verständigung zu unterstützen.
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Bethlehem: Die Rückkehr der Pilger bringt neue Hoffnung
10.1.2026 (Vatican News)
Nach den Jahren der Pandemie und den verheerenden Auswirkungen des Krieges in Gaza versucht Bethlehem, den religiösen Tourismus wiederzubeleben. Doch während die ersten Pilgergruppen zurückkehren, kämpft die christliche Gemeinschaft in der Westbank weiterhin mit Massenarbeitslosigkeit, Reisebeschränkungen und einer medizinischen Krise.
Shireen Khamis, die Kommunikationsverantwortliche im Caritas Baby Hospital, berichtet von einem dramatischen Rückgang der Patientenzahlen: Allein im ersten Jahr nach Kriegsbeginn verlor das Krankenhaus 10.000 Patienten – Kinder, die aufgrund der Straßensperren schlicht nicht mehr zu den Behandlungen gelangen konnten. Khamis vergleicht die Situation in der Westbank mit den Ereignissen in Gaza, nur dass sie hier „langsamer und leiser“ ablaufe. Die psychische Belastung sei enorm, besonders für die Kleinsten.
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Heiliges Land: Lateinisches Patriarchat setzt auf Bildung
9.1.2026 (Vatican News)
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat vor wenigen Tagen den ersten Hilfskonvoi des Jahres in den Gazastreifen geschickt. Es fallen keine Bomben mehr, doch zwei Millionen Menschen leben ohne Wohnung und Grunddienste. Besonders wichtig ist in dieser Lage aber auch Bildung.
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Bethlehem: Israelische Behörde will Fußballplatz im Flüchtlingscamp Aida abreißen
8.1.2026 (Jerusalemsverein)
Im Dezember 2025 sperrte die israelische COGAT-Behörde den beliebten Fußballplatz des dicht besiedelten Aida-Flüchtlingscamps in Bethlehem ab und hinterließ eine Abrissverordnung. Der Fußballplatz liegt direkt an der Mauer, die Bethlehem und Ostjerusalem trennt. Auf dem 50 mal 30 Meter großen Feld trainieren regelmäßig etwa 500 Kinder und Jugendliche.
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Patriarch: Gaza „offene Wunde im Gewissen der Welt“
7.1.2026 (religion ORF.at)
Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., hat in seiner Weihnachtsbotschaft in Bethlehem zum Schutz des Lebens, zur Wahrung der Religionsfreiheit und der Menschenwürde im ganzen Heiligen Land aufgerufen. Gaza bezeichnete er als „offene und blutende Wunde im Gewissen der Welt“.
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Bischof Krautwaschl ermutigt zu Reisen ins Heilige Land
5.1.2026 (Katholische Kirche Österreich)
Der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl ermutigt nach einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch in Jerusalem und Bethlehem zu Pilgerreisen ins Heilige Land. Bei den Begegnungen mit Vertretern der Ortskirche hätten diese deutlich gemacht, dass eine Rückkehr der Pilger essenziell für die Heilig-Land-Christen sei. „In diesen Tagen ist mir vor Augen geführt worden, dass die Lage im Land beruhigt und ein Besuch der heiligen Stätten jedenfalls möglich ist“, so Bischof Krautwaschl.
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Italien: Solidarität mit Caritas Jerusalem
3.1.2026 (Vatican News)
37 humanitäre Organisationen dürfen künftig nicht mehr im Gazastreifen und im Westjordanland tätig sein, falls sie sich weigern, die neuen israelischen Registrierungsauflagen zu erfüllen. Diese von Israel am Donnerstag bestätigte Maßnahme traf weltweit auf Kritik, auch das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat reagiert. Caritas Italien zeigte sich solidarisch mit der Schwestergesellschaft im Heiligen Land.
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Stellungnahme des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem


Scharfe UNO-Kritik an Israel
31.12.2025 (ORF)
Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat am Mittwoch scharf gegen ein drohendes Verbot von Einsätzen zahlreicher internationaler Hilfsorganisationen im Gazastreifen protestiert. Das Vorgehen der israelischen Regierung sei „empörend“ so der österreichische UNO-Diplomat. Israel wirft den NGOs vor, in ihren Reihen Mitglieder von Terrorgruppen zu beschäftigen.
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Bischof Bätzing beendet Solidaritätsbesuch im Heiligen Land
30.12.2025 (DBK)
Nach vier Tagen im Heiligen Land hat Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, seinen Solidaritätsbesuch in Israel und Palästina beendet. In zahlreichen Begegnungen mit Israelis und Palästinensern, mit Vertreterinnen und Vertretern der Religionen, der Zivilgesellschaft und der Kirchen wurde deutlich, wie tief Terror, Krieg und Gewalt die Gesellschaften traumatisiert haben.
Bischof Bätzing machte deutlich, dass ein Waffenstillstand allein keinen Frieden schafft. Der Hass zwischen Menschen, das Leid der Opfer und die fehlenden politischen Perspektiven prägten viele Gespräche. Zugleich habe er einen unüberhörbaren Wunsch nach Frieden wahrgenommen – verbunden mit Tränen, Trauer und Hoffnung.
Ein zentrales Anliegen der Reise war die Solidarität mit den christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land. Ihr Einsatz für Bildung, soziale Arbeit und Versöhnung sei für die Gesellschaft unverzichtbar. Religionen, so Bischof Bätzing, müssten Brückenbauer des Friedens sein und sich jeder Instrumentalisierung von Glauben für Gewalt entschieden entgegenstellen.
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Mouna Maroun: Christen im Heiligen Land „Brücke der Hoffnung“
26.12.2025 (Vatican News)
Über ihr Treffen mit Papst Leo XIV. hat die arabisch-christliche Rektorin der Universität Haifa im Interview mit Radio Vatikan berichtet. Dabei erzählte sie auch über die Herausforderungen an der Spitze einer Uni mit gleichermaßen arabischen und jüdischen Studierenden. Sie vertraue darauf, dass Papst Leo dazu beitragen könne, dem Land Jesu endlich Frieden zu bringen.
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Christmette in Bethlehem: Logik der Macht überwinden
25.12.2025 (Vatican News)
In der Christmette in der bis auf den letzten Platz gefüllten Katharinenkirche in Bethlehem lud Kardinal Pierbattista Pizzaballa dazu ein, mit dem Weihnachtsfest die Kraft der Liebe und der Solidarität neu zu entdecken und die Logiken der Macht zu überwinden.
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Die Bedeutung des Pflügens in den South Hebron Hills
23.12.2025 (EAPPI)
Überall auf der Welt ist das Pflügen Teil der Routine von Bäuerinnen und Bauern. Doch in den South Hebron Hills bedeutet pflügen auch Sicherung von Zugang und Land sowie Dokumentation von Eigentum. Und es ist heute immer auch ein Risiko.
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Prominente Christen fordern gerechten Frieden für Heiliges Land
23.12.2025 (Domradio)
Angesichts der politischen Lage will im Heiligen Land eine weihnachtliche Stimmung nicht recht aufkommen. Dies schwingt auch in einer gemeinsamen Botschaft christlicher Vertreter aus Israel und den palästinensischen Gebieten mit.
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Eine Weihnachtsbotschaft aus Betlehem
22.12.2025 (Vatican News)
Es ist seine erste Weihnachtsbotschaft im Amt des Kustos des Heiligen Landes: Der Franziskaner Francesco Ielpo schickt Grüße aus Betlehem, dem Geburtsort Jesu Christi.
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Pizzaballa: Nach zwei Jahren Krieg Wunsch nach „normalem Leben“
22.12.2025 (Vatican News)
Im Heiligen Land ist es nach den Worten des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, an der Zeit, nach vorne zu schauen.
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Weihnachten in Taybeh: Zukunftsangst für einen Moment vergessen
22.12.2025 (Vatican News)
Das einzige vollständig christliche Dorf im Westjordanland, das biblische Ephraim, wo Jesus Zuflucht fand, bereitet sich auf Weihnachten vor – in einer Atmosphäre, die zwischen Festfreude und Angst vor neuen Angriffen israelischer Siedler schwankt.
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Solidaritätsbesuch von Bischof Bätzing im Heiligen Land
22.12.2025 (DBK)
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, wird unmittelbar nach Weihnachten zu einem viertägigen Besuch ins Heilige Land reisen. Vom 27. bis 30. Dezember 2025 macht er sich ein Bild von der aktuellen Situation und wird die enge Verbundenheit der katholischen Kirche in Deutschland mit den Menschen in der Region, insbesondere auch mit der christlichen Minderheit, zum Ausdruck bringen. Geplant sind Besuche in Tel Aviv, Jerusalem und Betlehem.
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Hilfswerk fordert besseren Schutz für Christen
21.12.2025 (Vatican News)
Zum Gebetstag für verfolgte Christen warnt missio München vor der Lage im Heiligen Land. Christen würden bedroht, gerade junge Menschen wanderten ab. An die Bundesregierung hat das Hilfswerk eine konkrete Forderung.
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ÖRK fordert USA und EU-Kommission zum Einsatz für Palästinenser auf
19.12.2025 (WCC)
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) fordert die USA und die EU-Kommission auf, sich für den Schutz der Palästinenser einzusetzen. In Briefen an den US-Vizepräsidenten J.D. Vance und an Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, äußerte der Generalsekretär des ÖRK, Rev. Prof. Dr. Jerry Pillay, tiefe Besorgnis über die jüngsten Entwicklungen in der palästinensischen Stadt Beit Sahour, einer überwiegend christlichen Gemeinde in der Nähe von Bethlehem, die weltweit als biblisches Hirtenfeld bekannt ist.
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Israel: Kirchen fordern Hilfe für Kinder
18.12.2025 (Vatican News)
Die Kirchen Jerusalems appellieren an die israelischen Behörden, dass schwerkranke Kinder aus dem Gazastreifen medizinische Hilfe erhalten sollen. Die Behandlung leukämiekranker Kinder steht im Mittelpunkt der Forderung.
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Erklärung der Jerusalemer Patriarchen und Kirchenführer


„Mein Bein ist amputiert, aber meinen Willen werden sie mir niemals nehmen“
16.12.2025 (EAPPI)
Ein Übergriff von Siedlern im vergangenen April veränderte das Leben von Landwirt Sheikh Saeed Rabaa einschneidend. Seine Verwurzelung mit dem Land jedoch scheint unerschütterlich. Ein Bericht aus den South Hebron Hills.
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Gaza: Kälte und Regen fordern Todesopfer
15.12.2025 (Vatican News)
Mindestens 16 Menschen sind im Gazastreifen infolge der anhaltenden sintflutartigen Regenfälle ums Leben gekommen. Die Lage ist kritisch. Ein Gespräch mit Anton Asfar, Generalsekretär von Caritas Jerusalem.
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Heiliges Land: „Frieden lässt sich nicht erzwingen!“
12.12.2025 (Vatican News)
Der Generalobere des Jesuitenordens, P. Arturo Sosa, ist bestürzt über die Gewalt und den Hass im Heiligen Land. Das erklärte er jetzt nach seiner Rückkehr von einer Reise nach Jerusalem und Betlehem Ende November.
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Eingezäunt in Fasayil: Ein Dorf im Jordantal unter Besatzung
8.12.2025 (EAPPI)
Rund um die palästinensische Gemeinde Fasayil im Jordantal haben Siedler vor einigen Tagen einen Zaun errichtet. Siedlergewalt, Zerstörungsandrohungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit tragen dazu bei, dass der Druck auf die Menschen hier steigt, ihr Zuhause aufzugeben. Ein Bericht aus dem Jordantal.
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Nach zwei Jahren wird in Bethlehem wieder gefeiert
7.12.2025 (kathpress)
Nach zwei Jahren wird in Bethlehem wieder gefeiert: Zwei Jahre hat man sich das Feiern verkniffen, des Krieges wegen. Am Nikolausabend ist Schluss mit der Abstinenz: Bethlehem feiert den Auftakt der Weihnachtsfestlichkeiten. Zum Entzünden der Lichter am Baum kommen Tausende.
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Palästina: Weihnachten im Heiligen Land
6.12.2025 (Vatican News)
Im Heiligen Land bereiten sich Christen auf Weihnachten vor. Das Land ist von tiefem Leid – und dennoch von Hoffnung geprägt. In Bethlehem wie in Gaza versuchen Gemeinden, trotz der Erfahrung des Krieges, anhaltender politischer Spannungen und großer materieller Not an der geistlichen Bedeutung des Festes festzuhalten.
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Nächtliche Präsenz in Masafer Yatta zwischen Solidarität und Wirklichkeit
5.12.2025 (EAPPI)
In vielen ländlichen Gemeinden im Westjordanland leisten internationale und israelische Gruppen seit Jahren sogenannte Protective Presence – präventive schützende Präsenz. Mittlerweile schrecken gewalttätige Siedler aber nur noch selten vor der Anwesenheit von Beobachter:innen zurück. Die Präsenz ist weiterhin ein wichtiger Akt der Solidarität, aber sie kann dringend notwendiges politisches Handeln nicht ersetzen. Ein Bericht aus den South Hebron Hills.
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Nothilfe über Krankenhausgrenzen hinaus
4.12.2025 (KHB)
Auf Anfrage des palästinensischen Ministeriums für soziale Entwicklung hat das Caritas Baby Hospital über 550 Dosen Spezialnahrung für Säuglinge in den Distrikt Tubas im nördlichen Westjordanland geliefert. Die Verteilung vor Ort übernimmt der Palästinensische Rote Halbmond.
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Caritas Baby Hospital: Interview mit Schwester Aleya Kattakayam
2.12.2025 (CBH)
Seit vielen Jahren leisten Ordensschwestern einen verlässlichen Beitrag zur Pflege im Caritas Baby Hospital. Derzeit unterstützen vier indische Schwestern der Barmherzigen Schwestern – allgemein bekannt als Schwestern von Maria Bambina – das Krankenhaus, darunter Schwester Aleya Kattakayam.
Schwester Aleya arbeitet in der Mütterabteilung und verfügt über langjährige Erfahrung in der Betreuung von Müttern und Neugeborenen. Von Kerala bis Bethlehem baut ihre Berufung Brücken zwischen Kulturen und Glaubensrichtungen. Ihre Anwesenheit verkörpert Hoffnung, Menschenwürde und den wahren Geist von Weihnachten.
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Neue Siedlung bedroht Beit Sahour
1.12.2025 (Jerusalemsverein)
Mitte November errichteten Siedler bei Beit Sahour einen illegalen Außenposten auf dem Gelände Osh Ghurab, das einst für ein Kinderkrankenhaus vorgesehen war. Diese Aktion ging vom Siedlungsblock Gush Etzion aus, der plant, bei Beit Sahour eine neue Siedlung namens Shdema zu errichten. Beit Sahours Bürgermeister Dr. Elias Iseed warnt vor Enteignung, Gewalt und Vertreibung.
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Olivenernte unter Druck
24.11.2025 (EAPPI)
Im Oktober 2025 dokumentierten die UN so viele Fälle von Siedlergewalt wie nie zuvor in einem Monat. Betroffen waren auch palästinensische Bäuerinnen und Bauern während der Olivenernte. Zugangsbeschränkungen seitens des Militärs verschärften die Situation. EAs Beate, Martina und Marvin berichten von Ernteaktionen im Westjordanland.
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Versand der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters
22.11.2025 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 48. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Israel/Palästina: Staatengemeinschaft braucht Mut zu politischen Lösungen
20.11.2025 (Vatican News)
Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat die internationale Gemeinschaft zu entschiedenem Engagement für den Frieden in Gaza und der gesamten Region aufgerufen. In einem Gespräch mit den Medien des Vatikans betonte er, der neue Plan der USA werde nur dann Wirkung zeigen, wenn Staaten „den Mut“ aufbringen, Lösungen politisch durchzusetzen. Die Lage im Gazastreifen beschrieb er als weiterhin äußerst prekär. Besonders alarmiert zeigte sich Pizzaballa über die Gewalt durch radikale jüdische Siedler im Westjordanland und forderte Regierungen weltweit auf, deutlich Stellung zu beziehen. Zu Berichten über Todesfälle palästinensischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen erklärte er, die Meldungen seien „alarmierend“.
Mit Nachdruck lud der Patriarch zu Pilgerreisen ins Heilige Land ein, denn nun beginne eine „neue Phase“, in der die persönliche Anwesenheit von Christen aus aller Welt zu einem Zeichen der Solidarität werde.
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Abt der Dormitio-Abtei berichtet über Lage im Heiligen Land
19.11.2025 (Domradio)
Vor etwas mehr als einem Monat wurde eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas vereinbart. Von echter Ruhe kann aber nicht wirklich die Rede sein. Über die aktuelle Lage berichtet Abt Nikodemus Schnabel von der Dormitio-Abtei: Er spricht über die fragile Lage im Heiligen Land, über Christen, die aus Verantwortung bleiben, und über Religionsfreiheit als oft vergessenes Menschenrecht.  
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Friedenslicht: Florian überbringt dem Papst ein Zeichen der Hoffnung
19.11.2025 (Vatican News)
Ein leuchtendes Zeichen des Weihnachtsfriedens ist im Vatikan angekommen: Das diesjährige „Friedenslicht-Kind“, der 13-jährige Florian Mitter aus Oberösterreich, überreichte das Licht in der Generalaudienz an Papst Leo XIV. Die Übergabe des leuchtenden Weihnachtssymbols aus der Geburtsgrotte Jesu bildet den emotionalen Höhepunkt der weltweiten, von Österreich initiierten Aktion.
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Die Kraft von Würde, Gewaltfreiheit und Standhaftigkeit
19.11.2025 (EAPPI)
Während ihres Einsatzes ist EA Martina immer wieder Menschen begegnet, die trotz aller Herausforderungen der Besatzungssituation würdevoll, gewaltfrei und standhaft den eigenen Werten treu bleiben, sich selbst und ihre Umgebung stärken. Sie erzählt von einigen dieser Begegnungen.
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„Am Ende entsteht etwas Großes, das Hoffnung schenkt“
18.11.2025 (KHB)
Der Ingenieur Ibrahim Abed Rabbo aus Bethlehem leitet das Bauprojekt Tageschirurgie auf Seiten des Bauunternehmens. Warum das für ihn nicht nur ein Job ist, verrät er im Interview in der neuen Ausgabe des Blickpunkt Bethlehem.
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Weihnachtsreportage 2025: CBH hilft Kindern mit Down-Syndrom
17.11.2025 (KHB)
Das Caritas Baby Hospital ist und bleibt Anlaufstelle für viele und offen für alle Familien des Westjordanlandes, deren Kinder medizinische Hilfe benötigen. Eines dieser Kinder ist Karmel – ein Kind mit Down-Syndrom, das in der Weihnachtsreportage vorgestellt wird.
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Anglikanischer Erzbischof spricht über Gewalt im Heiligen Land
17.11.2025 (Domradio)
Der Überfall der terroristischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel und der anschließende Krieg hat die Welt auf den Gazastreifen schauen lassen. Unterdessen nehmen die Spannungen im Westjordanland zu. Dort werden nach Worten des anglikanischen Erzbischofs von York Stephen Cottrell den Palästinensern die grundlegendsten Freiheiten verwehrt. Ihrer Gemeinschaft werde das Leben in einer Weise genommen, „dass es nicht einmal erlaubt ist, mit Besuch im eigenen Haus zu sitzen und zu essen“.
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Mobile Röntgentechnik für die Kleinsten
17.11.2025 (KHB)
Ein neues, mobiles digitales Röntgengerät ermöglicht Röntgenaufnahmen direkt am Krankenbett. Frühgeborene und schwer kranke Kinder, deren Transport bislang mit erheblichen Risiken verbunden war, müssen für eine Diagnostik nicht mehr verlegt werden. So können Notfälle schneller erkannt, Behandlungen sicherer durchgeführt und das Pflege-Team gezielter unterstützt werden.
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Kardinal Pizzaballa sieht Frieden in Israel skeptisch
15.11.2025 (Domradio)
In Gaza herrscht offiziell Waffenruhe. Doch die Gesellschaft ist verwundet und verhärtet. Eine Versöhnung sei noch in weiter Ferne, meint Patriarch Pizzaballa. Unterdessen nimmt die Gewalt jüdischer Extremisten gegen Minderheiten zu.
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UNO: Vatikan fordert Schutz für Palästina-Flüchtlinge
14.11.2025 (Vatican News)
Der Heilige Stuhl hat die internationale Gemeinschaft dringend dazu aufgefordert, die Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt aktiv zu verfolgen und die Arbeit des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) politisch und finanziell zu stärken.
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Was bedeutet Recht auf Bewegungsfreiheit für die Palästinenser:innen?
14.11.2025 (EAPPI)
Im Westjordanland wird die Bewegungsfreiheit der palästinensischen Bevölkerung vielfältig eingeschränkt oder gar verunmöglicht: durch Checkpoints, Straßentore, Erdwälle, Gräben oder die israelische Trennbarriere, deren Verlauf vielerorts völkerrechtswidrig ins Westjordanland einschneidet. Doch seit dem 7. Oktober 2023 werden auch immer wieder ganze Dörfer durch Sperren vollständig isoliert. EA Beate berichtet von der Situation im Großraum Bethlehem.
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Medizinische Versorgung für Kranke im Gaza-Streifen bleibt kompliziert
14.11.2025 (Vatican News)
Auch nach der Freilassung der Geiseln durch die Hamas und dem Rückzug des israelischen Militärs aus dem Gaza-Streifen ist die Versorgung von Schwerkranken in dem Küstenstreifen unverändert schwierig. Das betrifft auch das Jerusalemer Auguste-Viktoria-Krankenhaus.
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Fachkonferenz „Neurologische Entwicklung von Frühgeborenen“
12.11.2025 (CBH)
Anlässlich des Weltfrühgeborenen-Tages organisierten das Caritas Baby Hospital, die Bethlehem University und das Holy Family Hospital eine wissenschaftliche Fachkonferenz zum Thema „Neurologische Entwicklung von Frühgeborenen auf der Intensivstation“. Die Konferenz fand an der Bethlehem University statt und brachte eine Gruppe renommierter Ärzte, Krankenschwestern und Neonatologen aus verschiedenen lokalen Krankenhäusern zusammen, mit dem Ziel, die Qualität der Versorgung von Frühgeborenen – der am stärksten gefährdeten Gruppe in der Gesellschaft – zu verbessern.
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„So Gott will, kann ich eines Tages wieder mit meinen Schafen weiden gehen“
11.11.2025 (EAPPI)
Im Oktober 2025 wurden laut UNOCHA mehr Fälle von Siedlergewalt gegen Palästinenser:innen und ihr Eigentum dokumentiert, als je zuvor. Ökumenische Begleiter:innen und israelische und internationale Aktivist:innen besuchen betroffene Gemeinden, um durch ihre Anwesenheit Solidarität zu zeigen und die Menschen in dieser Realität nicht allein zu lassen. EA Marvin berichtet von zwei betroffenen Familien.
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Heiliges Land: Aktivisten warnen vor Vertreibungen
10.11.2025 (Vatican News)
Die israelischen Friedensorganisationen Ir Amim und Peace Now warnen vor der Gefahr einer Massenvertreibung und systematischen Enteignung von Palästinensern in Jerusalem.
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Nach zwei Jahren Gaza-Krieg: So plant Bethlehem für die Weihnachtszeit
6.11.2025 (Kirche+Leben)
Kriegsbedingt hat die Stadt Bethlehem zwei Jahre lang auf Weihnachtsfeiern verzichtet, nun begeht die Geburtsstadt Jesu das Fest wieder öffentlich. „Nach zwei Jahren des Schweigens kehrt der Weihnachtsbaum nach Bethlehem zurück, ein Baum, der als Symbol für Stärke und Einheit steht“, sagt der Bürgermeister der palästinensischen Stadt, Maher Canawati, in einer Videobotschaft. Am 6. Dezember sollen traditionell die Lichter am zentralen Weihnachtsbaum auf dem Krippenplatz entzündet werden.
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Österreich: ORF-Friedenslicht aus Bethlehem angekommen
5.11.2025 (Vatican News)
„Wir müssen selbst dieses Licht sein; darum müssen wir dieses Zeichen in die Welt tragen“, erklärte der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, angesichts der Friedenslichtsegnung. Das Friedenslicht kam laut dem ORF Anfang der Woche am Flughafen Wien-Schwechat an. Von Österreich aus wird das Licht als Zeichen des Friedens nun an rund 30 weitere Länder in Europa weitergegeben.
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Workshops zum Thema Palliativpflege
5.11.2025 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital organisierte in Zusammenarbeit mit der Universität Bethlehem zwei Workshops zum Thema Palliativpflege für medizinisches Personal und Sozialarbeiter des Caritas Baby Hospital, der Antonianer-Gesellschaft und der Stiftung Pro Terra Sancta.
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Gaza: Pizzaballa sieht Hoffnung für interreligiösen Dialog
28.10.2025 (Vatican News)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Patriarch von Jerusalem, sieht im Krieg von Gaza einen Wendepunkt für den interreligiösen Dialog. Er ruft zu einem Neuanfang auf, der auf Verständnis statt Vorwürfen basiert.
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Jerusalemer Benediktiner verleihen Friedenspreis
26.10.2025 (Domradio/Dormitio)
Eine jüdische Historikerin und vier Beduinen sind die Preisträger des diesjährigen „Mount Zion Award“, der an der deutschsprachigen Jerusalemer Benediktinerabtei Dormitio verliehen wurde. Karma Ben-Johanan habe „ganz aktuell den katholisch-jüdischen Dialog vom Schlaf“ erweckt, sagte der Abt des Klosters, Nikodemus Schnabel, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Ismail, Rafi, Chamad und Dahesch Alkrenawi seien als „größte zivile Lebensretter“ im Zusammenhang mit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel ausgezeichnet worden.
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Informationen zur Verleihung des Mount Zion Award 2025


Rohbau der Tageschirurgie gesegnet
22.10.2025 (KHB)
Die Bauarbeiten am Rohbau der neuen Tageschirurgie des Caritas Baby Hospital sind abgeschlossen und Felix Gmür, Bischof von Basel und einer der beiden Protektoren des Kinderkrankenhauses, hat den Neubau gesegnet. Damit rückt das Ziel näher, Kindern in Palästina künftig chirurgische Eingriffe direkt vor Ort zu ermöglichen. Doch bis zur Eröffnung braucht das Projekt noch Unterstützung.
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Medienmitteilung der Kinderhilfe Bethlehem


Palästinenserin bei Angriff von jüdischen Extremisten schwer verletzt
20.10.2025 (The Times of Israel)
Jüdische Extremisten haben im Westjordanland Palästinenser bei der Olivenernte angegriffen. Ein Maskierter mit Schaufäden schlug in Turmus Ayya nahe Ramallah der 52-jährigen Afaf Abu Olia mit einer Keule auf den Kopf. Nach Angaben ihres Schwagers Ajman Abu Olia befindet sie sich auf der Intensivstation. Er selbst sei von etwa 45 Siedlern angegangen worden. Sie hätten ihm mehrere Finger gebrochen. Zudem hätten Randalierer Fahrzeuge in Brand gesteckt. Ein weiterer Angriff auf Erntearbeiter wurde aus der christlichen Stadt Taybeh gemeldet.
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Pizzaballa: Neue Sprache und Akteure für Friedensaufbau nötig
15.10.2025 (Vatican News / LPJ)
„Die Palästinenser brauchen nicht nur ein Ende des Krieges, ein Ende der Gewalt und wirtschaftliche Unterstützung. Sie brauchen auch, dass man ihre Würde als Volk anerkennt“: Das betont der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, in einem Interview mit den Vatikanmedien. In dem Gespräch geht er auch auf die fragile Waffenruhe im Heiligen Land ein, auf die schwierige Lage in Gaza und die Hoffnung auf eine neue Kultur des Friedens.
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Erklärung der Patriarchen und Kirchenführer Jerusalems zum Ende des Gaza-Krieges


Diese trauernden Mütter wollen keine Rache
14.10.2025 (BR)
Diese trauernden Mütter wollen keine Rache: „Uns verbinden die gleichen Tränen“
20 israelische Geiseln sind diese Woche nach Hause gekommen. Ihre eigenen Söhne wiedersehen – das werden eine israelische und eine palästinensische Mutter nie wieder. Trotz ihres unfassbaren Schmerzes setzen sie sich für Versöhnung ein.
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Gaza-Krieg aktuell: Hoffnung für verletzte Kinder
14.10.2025 (KHB)
Nach dem Gaza-Krieg eröffnet sich erstmals eine Chance auf gezielte medizinische Hilfe: Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem bereitet konkrete Unterstützung für Kinder aus Gaza vor – in enger Abstimmung mit palästinensischen und israelischen Stellen.
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Pfarrer von Gaza: Menschen voll Hoffnung trotz Kämpfen
10.10.2025 (Vatican News / LPJ)
Zwischen Erleichterung, Erschöpfung und anhaltender Unsicherheit pendelt derzeit der Zustand der Menschen in Gaza angesichts der jüngst erzielten Fortschritte im Friedensprozess.
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Pressemitteilung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem


Medizinischer Fortbildungstag
9.10.2025 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital organisierte in Zusammenarbeit mit der Universität Bethlehem einen medizinischen Fortbildungstag mit dem Titel „Tonische Muskeldystrophie: Von den Genen bis zur Behandlung und Prävention“.
Nach der Begrüßung durch Chefarzt Dr. Ra’fat Allawi folgten eine Reihe von wissenschaftlichen Fachvorträgen zu verschiedenen Aspekten der Krankheit. Kinderneurologe Dr. Nader Handal und Dr. Nadirah S. Damseh, Spezialistin für genetische und Stoffwechselerkrankungen, informierten über die Symptome und klinischen Behandlungen sowie über die verfügbaren Präventionsmaßnahmen und Verfahren zur Verringerung der Übertragung der Duchenne-Muskeldystrophie. Dr. Moien Kanaan von der Universität Bethlehem hielt einen Vortrag über die molekulare Dynamik der Krankheit.
Dieser medizinische Tag ist Teil der Bemühungen des Caritas Baby Hospital und der Universität Bethlehem, das medizinische Bewusstsein zu schärfen, Wissen über seltene genetische Erkrankungen zu verbreiten und medizinischem Fachpersonal und der örtlichen Bevölkerung die neuesten wissenschaftlichen und praktischen Informationen zur Verfügung zu stellen.
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Patriarch erfreut über „bedeutenden Schritt“ zum Kriegsende in Gaza
9.10.2025 (Domradio)
Die Einigung der Hamas und Israels über einen Waffenstillstand im Gazastreifen hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem einen bedeutenden Schritt genannt. Dies müsse ein erster Schritt in Richtung Wiederaufbau sein, betonte er.
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Zu Gast bei Tilo Jung: Yuli Novak, Leiterin von B’Tselem
6.10.2025 (Jung & Naiv)
Von 2012 bis 2017 war Yuli Novak Direktorin von „Breaking the Silence“, einer Organisation, die Berichte von israelischen Soldaten veröffentlicht, um auf die Situation in den besetzen Gebieten aufmerksam zu machen. Nach einer Medienkampagne gegen ihre Person und die Organisation erhielt Novak Todesdrohungen und verließ Israel.
Im Juni 2023 übernahm Novak die Leitung von B’Tselem. Die NGO setzt sich für Menschenrechte in den durch Israel besetzten Gebieten ein. Nach eigener Aussage möchte sie ein würdiges Leben für alle Palästinenser und jüdischen Menschen schaffen, die zwischen dem Mittelmeer und dem Fluss Jordan leben. Der Name B’Tselem leitet sich von einem Bibelvers ab, welcher die Universalität der Menschenrechte als zentralen Pfeiler der jüdischen Ethik betonen soll.
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Parolin: Die Logik von Hass und Gewalt durchbrechen
6.10.2025 (Vatican News)
Über den „unmenschlichen“ Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die darauffolgende Zerstörung des Gazastreifens spricht der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am zweiten Jahrestag des Terrorangriffs. Er fordert die Freilassung der Geiseln und ein Ende der Gewalt. In Gaza sehe man „unmenschliche“ Folgen, mitverursacht durch die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft. Gleichzeitig spricht Parolin sich klar gegen das „Krebsgeschwür“ des Antisemitismus aus.
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Grenzenlose Gewalt? Gaza und das globale Echo
5.10.2025 (SRF Kultur Sternstunde Philosophie)
Zwei Jahre nach der Terrorattacke des 7. Oktober eskaliert die Gewalt weiter. Millionen vertriebene Menschen, Hungersnot, unbefreite Geiseln, unversöhnlicher Zerstörungswille. Wie lässt sich ein schützender Ausweg denken: für Israel, die Palästinenser, das humanitäre Völkerrecht?
Im Gespräch mit der Nahost-Expertin Muriel Asseburg und dem in Israel lebenden Politologen José Brunner sucht Wolfram Eilenberger nach Auswegen aus dem Bannkreis nicht enden wollender Gewalt.
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Heiliges Land: Kardinal Pizzaballa hofft auf Neuanfang
5.10.2025 (Vatican News)
Im Nahen Osten wächst die Hoffnung auf ein Ende des Gazakriegs zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem spricht nach Zustimmung der Hamas zu Punkten des Friedensplanes von einem „wichtigen und lang erwarteten Schritt“.
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Botschaft von Kardinal Pierbattista Pizzaballa


Vatikan balanciert seit rund 80 Jahren zwischen Palästina und Israel
4.10.2025 (Domradio)
Mittlerweile erkennen 157 Staaten Palästina als eigenen Staat an – und es werden immer mehr. Israel wird derzeit von 162 Ländern anerkannt, doch diese Zahl sinkt seit Jahren. Der Heilige Stuhl unterhält bereits seit Langem Beziehungen zu beiden. Ein Blick in die Geschichte.
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Forscher des Caritas Baby Hospital präsentieren auf dem Internationalen Rotavirus-Symposium in Kapstadt
2.10.2025 (CBH)
Ein Team des Caritas Baby Hospital (CBH) nahm am 15. Internationalen Rotavirus-Symposium teil, das vom 30. September bis 2. Oktober 2025 in Kapstadt, Südafrika, stattfand. Zur CBH-Delegation gehörten Dr. Musa Hindiyeh, Dr. Natali Rishmawi und Majd Allaham. Sie präsentierten die neuesten Forschungsergebnisse zu Rotaviren und Magen-Darm-Erregern in Palästina und wurden von den Konferenzorganisatoren für ihre Forschungsprojekte ausgezeichnet.
Das Caritas Baby Hospital gilt als führende Institution in der Rotavirus-Forschung. Es verfügt über eine der größten pädiatrischen Rotavirus-Datenbanken in Palästina und spielt eine zentrale Rolle bei der Aufklärung der Auswirkungen des Virus auf die öffentliche Gesundheit. Diese Erkenntnisse trugen maßgeblich zur Einführung des Rotavirus-Impfstoffs in das nationale Impfprogramm Palästinas bei.
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Italien: katholische Kirche will Krankenhaus in Gaza betreiben
1.10.2025 (Vatican News)
Die italienische Bischofskonferenz (CEI) will in Zusammenarbeit mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem ein Krankenhaus in Gaza eröffnen, um den schweren Gesundheitsnotstand vor Ort zu lindern. Das gab die CEI per Pressemitteilung bekannt. Der CEI-Generalsekretär, Erzbischof Giuseppe Baturi, hatte vom 27. bis 30. September 2025 eine Solidaritäts-Reise ins Heilige Land unternommen.
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Wissenschaftlicher Tag im Caritas Baby Hospital zur Förderung einer Kultur der Patientensicherheit
30.9.2025 (CBH)
Unter der Schirmherrschaft des palästinensischen Gesundheitsministeriums organisierte das Caritas Baby Hospital am 30. September 2025 anlässlich des Welttages der Patientensicherheit einen wissenschaftlichen Tag unter dem Motto „Sichere Pflege für jedes Neugeborene und Kind: Patientensicherheit vom ersten Moment an“.
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Tent of Nations bedrängt wie nie zuvor: Der gewaltlose Widerstand geht weiter
30.9.2025 (EAPPI)
Das Tent of Nations ist ein christliches Friedenszentrum nahe Bethlehem. Seit Jahrzehnten kämpft die Familie Nassar um ihr Land, das von völkerrechtswidrigen Siedlungen umgeben ist, ein neuer Außenposten wurde direkt neben ihrem Land errichtet. Dennoch sind sie überzeugt, dass am Ende die Gerechtigkeit siegen wird.
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Caritas international begrüßt neuen Gaza-Friedensplan
30.9.2025 (Vatican News)
Caritas international hat den neuen Friedensplan für den Gazastreifen begrüßt und eine sofortige Wiederaufnahme humanitärer Hilfe gefordert. US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatten sich in Washington getroffen. Bei ihrem Treffen drängte Trump Netanjahu, ein Friedensabkommen zu akzeptieren, um den anhaltenden Krieg Israels im Gazastreifen zu beenden, und die Hamas dazu zu bewegen, ihre verbleibenden Geiseln freizulassen.
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Kirchen in Israel sehen sich Steuer-Schikane ausgesetzt
27.9.2025 (katholisch.de)
Das Armenische Jerusalemer Patriarchat muss vor den Kadi – es geht um die Nachforderung einer Kommunalsteuer. Kirchenführer in Israel sehen darin einen Angriff auf die wirtschaftlichen Grundlagen christlicher Einrichtungen.
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Erklärung der deutschen Bischöfe zum Gazakrieg: Die Gewalt muss sofort enden! Friede für Israel und Palästina!
25.9.2025 (DBK)
Die deutschen Bischöfe wenden sich in ihrer aktuellen Erklärung gegen Terror, Krieg und humanitäres Leid im Nahen Osten. Sie bekräftigen die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber dem jüdischen Volk und stehen zugleich für eine Friedensethik ein, die universale Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt. Die Bischöfe verurteilen den Terror der Hamas, benennen aber auch das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung und fordern: Freilassung der Geiseln, humanitäre Hilfe, politische Lösungen. Die Hoffnung auf Frieden dürfte nicht aufgegeben werden – trotz aller Gewalt und Zerstörung: „Gott und seine Fürsorge für alle Menschen und Völker sind – auch im Angesicht der schlimmsten Katastrophen – der tiefste Grund unserer Hoffnung“, schreiben die Bischöfe.
Der Text wurde bei der Abschlusspressekonferenz der Herbst-Vollversammlung in Fulda veröffentlicht.
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Bürgermeister von Bethlehem beim Papst: Hoffnung und Solidarität
25.9.2025 (Vatican News)
Maher Nicola Canawati ist erst kürzlich Bürgermeister von Bethlehem geworden. Jetzt hat er Papst Leo XIV. getroffen und berichtet darüber. Canawati ruft dazu auf, den Krieg zu beenden und die christliche Präsenz im Heiligen Land zu bewahren.
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Papst sieht Haltung der USA zur Zwei-Staaten-Lösung kritisch
24.9.2025 (Domradio)
Der Vatikan hat die Palästinensergebiete schon 2015 anerkannt und diplomatische Beziehungen aufgenommen. Die USA werden wohl die letzten sein, die Palästina anerkennen, meint der erste von dort stammende Papst.
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Jerusalem: Kardinal sieht Machbarkeit der Zwei-Staaten-Lösung schwinden
24.9.2025 (Vatican News)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, hat im Konflikt zwischen Israel und Palästina die Zwei-Staaten-Lösung als „Ideal“ bezeichnet, das „aber immer weniger real“ erscheine. Der italienische Franziskaner-Kardinal äußerte sich im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur.
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Theodor-Wolff-Preis 2025 für Reportage über den 7. Oktober
17.9.2025 (BDZV)
Der Journalistenpreis der Digitalpublisher und Zeitungsverleger – Theodor-Wolff-Preis – ist die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. In der Kategorie Reportage zeichnete die Jury Thorsten Schmitz und Peter Münch für „7. Oktober“ aus, erschienen in der Süddeutschen Zeitung (München). Die Jury empfand den Doppel-Artikel als „unglaublich faszinierend und bedrückend – auch heute noch, wo man bereits so viel zu dem Thema, dem Krieg, den Opfern gelesen hat“. Der Beitrag, konsequent aus der Sicht der Opfer erzählt, stärke bei dem Leser das Gefühl von Solidarität und Empathie für beide Seiten. „Die beiden Erzählungen zeigen das Dilemma, in dem wir stecken: Die Versuchung, für eine Seite Partei zu ergreifen und die andere dabei zu vergessen“, urteilte die Jury.
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Caritas Baby Hospital beteiligt sich am Welttag der Patientensicherheit 2025
17.9.2025 (CBH)
Vertreter des Patientensicherheitskomitees des Caritas Baby Hospital nahmen am Mittwoch, 17. September 2025 an den Aktivitäten zum Welttag der Patientensicherheit 2025 teil, der vom palästinensischen Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und mehreren staatlichen und privaten Krankenhäusern in Ramallah organisiert wurde.
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UNO-Generalversammlung für Palästinenserstaat
12.9.2025 (ORF)
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat sich für die Schaffung eines Palästinenserstaates ausgesprochen. Mit 142 Ja-Stimmen gegen zehn Nein-Stimmen bei zwölf Enthaltungen nahm sie eine Resolution an, in der „handfeste, zeitlich begrenzte und unumkehrbare Schritte“ auf dem Weg zu einer Zweistaatenlösung skizziert werden.
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Nahost-Experte: „Es geschieht eine Spaltung, eine Polarisierung. Alle leiden darunter“
9.9.2025 (Evangelische Landeskirche in Württemberg)
In einem Gespräch mit der landeskirchlichen Pressestelle spricht Pfarrer Dr. Uwe Gräbe über die Situation im Nahen Osten. Gräbe, Verbindungsreferent Nahost bei der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS), ist Experte für diese Region und seit über 30 Jahren im Nahen Osten unterwegs. Seit 2012 ist er zudem Geschäftsführer des Evangelischen Vereins für die Schneller Schulen e.V., der Mitglied der EMS mit Sitz in Stuttgart ist. Davor hatte Gräbe sechs Jahre lang als Propst die pastorale Leitung und Verantwortung für die evangelische Erlösergemeinde in Jerusalem.
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Preis für Film „The Voice of Hind Rajab“
7.9.2025 (DW)
Bei den 82. Internationalen Filmfestspielen von Venedig ging der Große Preis der Jury an die Tunesierin Kaouther Ben Hania für „The Voice of Hind Rajab“. Es ist ein teils dokumentarischer, teils fiktionaler Film. Er erzählt von den letzten Momenten im Leben des palästinensischen Mädchens Hind Rajab im Gazastreifen. Die Fünfjährige starb im Januar 2024 bei der Flucht ihrer Familie aus der Stadt Gaza. Der Film sowie mehrere unabhängige Untersuchungen legen nahe, dass Hind Rajab und Teile ihrer Familie von israelischen Streitkräften getötet wurden. Israels Militär bestreitet das.
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Franziskaner beobachten sich immer weiter zuspitzende Lage in Gaza
2.9.2025 (Domradio)
Seit Wochen verschärft sich die Lage in Gaza. Die Grenzen sind fast geschlossen. Hilfslieferungen erreichen die Menschen kaum noch. Bruder Matthias Maier von „Franziskaner Helfen“ erklärt, wie wichtig die Rolle der Kirche gerade ist.
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Auszeichnung auf internationaler Konferenz
1.9.2025 (CBH)
Die Laborabteilung und das Forschungsteam des Caritas Baby Hospital nahmen an der 13. Palästinensischen Internationalen Konferenz für Labormedizin teil, die in Bethlehem stattfand, mit einer breiten Beteiligung lokaler und internationaler Forscher und Experten.
Nour Jaber, Masterstudentin für Infektionskontrolle an der Al-Quds-Universität, stellte ihre Forschungsarbeit vor, die sie am Caritas Baby Hospital unter der Aufsicht von Laborleiter Dr. Musa Hindiyeh durchgeführt hat. Die Studie untersuchte im Krankenhaus erworbene Infektionen zwischen 2018 und 2022 und analysierte Daten von rund 11.570 Patienten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Rate der im Krankenhaus erworbenen Atemwegsinfektionen dank der Umsetzung eines multimodalen Infektionskontrollprogramms mit 1,02 pro 1.000 Aufenthaltstage niedrig war.
Jabers Vortrag wurde als einer der besten Vorträge der Konferenz ausgewählt und mit dem Dr. Atallah Rashmawi Award for Research Excellence ausgezeichnet, da ihre Forschung einen wertvollen Beitrag für das Krankenhaus und die palästinensische Gesellschaft leistet.
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Pflegekräfte absolvieren intensive chirurgische Ausbildung in Irland
28.8.2025 (CBH)
Sechs Pflegekräfte des Caritas Baby Hospital, alle mit einem Bachelor-Abschluss in Krankenpflege von der Bethlehem University, haben kürzlich ein sechswöchiges Intensivtraining im Bereich Chirurgie an zwei der führenden Kinderkrankenhäuser Irlands absolviert: dem Children’s Health Ireland in Crumlin und dem Children’s Health Ireland in Temple Street. Die Schulung ist Teil eines umfassenden Programms zum Kapazitätsaufbau in Perioperativ-Medizin. Diese Disziplin bereitet gezielt auf die Betreuung von Kindern rund um operative Eingriffe vor. Es dient als wichtiger Vorbereitungsschritt vor der Eröffnung der neuen Tageschirurgie.
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Caritas Baby Hospital: Informationstag zu Autismus-Spektrum-Störungen
26.8.2025 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital und die Direktion für soziale Entwicklung im Gouvernement Bethlehem organisierten einen Informationstag für Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten. Das Treffen hatte zum Ziel, das Bewusstsein des Erzieherpersonals für Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) zu schärfen, zur Erkennung dieser Störung beizutragen und eine frühzeitige Intervention sowie angemessene Behandlung durch Familien und Kindertagesstätten zu gewährleisten. Im Rahmen der Veranstaltung gab Kinderneurologe Dr. Nader Handal eine medizinische Erklärung der Störung, während die Sozialarbeiterin Jessica Handal praktische Strategien vorstellte, die Erzieherinnen und Erziehern im Umgang mit diagnostizierten Kindern helfen sollen.
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Gemeinsame Erklärung des Griechisch-Orthodoxen Patriarchats und des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem
26.8.2025 (LPJ)
Gemeinsame Erklärung des Griechisch-Orthodoxen Patriarchats und des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem zur Entscheidung der israelischen Regierung, die Offensive auszuweiten und Gaza-Stadt einzunehmen
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Französische Bischöfe im Heiligen Land: „Traurigkeit in allen Herzen“
21.8.2025 (Vatican News / LPJ)
Vom 16. bis 20. August reiste eine Delegation der französischen Bischofskonferenz unter Leitung von Kardinal Jean-Marc Aveline nach Israel und Palästina. Ziel der fünftägigen Pilgerreise war es, den Christen und allen Menschen im Heiligen Land Solidarität zu bekunden. Bischof Vincent Jordy, Vizepräsident der Konferenz, berichtet von tiefen Spannungen, alltäglichen Hürden und der Fragilität der christlichen Gemeinschaften – aber auch vom Auftrag, Hoffnung und Präsenz zu zeigen.
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Weitere Informationen zum Besuchsprogramm und Bilder


Rabbiner fordern ein Ende der Hungersnot in Gaza
20.8.2025 (Vatican News)
Rund 80 orthodoxe Rabbiner aus verschiedenen Ländern fordern die israelische Regierung auf, der Hungersnot in Gaza ein Ende zu bereiten. Die Initiative für das Schreiben ging von US-Rabbi Yosef Blau aus. Er erklärte: „Wenn Religion dazu benutzt wird, die Verehrung von Macht zu rechtfertigen, verzerrt sie die grundlegende Moral.“ Unkritische Loyalität widerspreche dem Anspruch der Selbstreflexion, der grundlegend für das Judentum sei.
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Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt zu Israelsonntag, Antisemitismus und Gaza
18.8.2025 (EKIBA)
In einem Interview mit der Internetredaktion der Evangelischen Landeskirche in Baden warnte Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt, langjähriger Propst in Jerusalem und Vorsitzender des Jerusalemsvereins, vor religiös motivierter Gewalt und plädierte für eine klare Haltung gegen Antisemitismus und für die Menschenwürde auf beiden Seiten.
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Palästinensisches Museum erweitert Digitalsammlung
14.8.2025 (Deutschlandfunk)
Während im Gazastreifen der Krieg andauert, hat das Palästinensische Museum im Westjordanland seine digitale Sammlung weiter ausgebaut. Rund 6.000 historische Dokumente aus dem Bestand seien nun digitalisiert und online abrufbar, wie das Museum in Bir Zait mitteilte.
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Caritas Baby Hospital: Pflegekräfte lernen in Irland
10.8.2025 (KHB)
Ein modernes OP-Zentrum allein reicht nicht: Gut ausgebildetes Fachpersonal ist entscheidend! Sechs Pflegekräfte des Caritas Baby Hospital bereiten sich derzeit in Irland auf ihre Arbeit in der neuen Tageschirurgie vor – für mehr Sicherheit und bessere Versorgung der kleinen Patientinnen und Patienten.
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Palästinensischer Menschenrechtsaktivist Awdah Hathaleen erschossen
4.8.2025 (Jerusalemsverein)
Awdah Hathaleen wurde in seinem Dorf Umm al-Khair in der Region Masafer Yatta von einem Siedler erschossen. Hathaleen war an der Entstehung des mit einem Oscar ausgezeichneten Dokumentarfilms „No Other Land” beteiligt.
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Infos zum Film „No Other Land“ gibt es in unserem Newsletter Weihnachten 2024 und Infos zur Oscar-Verleihung in unserem Newsletter Ostern 2025


Meron Mendel: Anerkennung Palästinas als Staat ist überfällig
4.8.2025 (Deutschlandfunk)
Im Interview bei Deutschlandfunk fordert Historiker Meron Mendel, dass Deutschland und weitere EU-Staaten Palästina als Staat anerkennen sollen. Nur internationaler Druck könne Premier Netanjahu auf den Kurs einer Zweistaatenlösung bringen. Das stärke auch Regierungskritiker in Israel.
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UNO/Vatikan: Zwei-Staaten-Lösung „einzig gangbarer Weg“
1.8.2025 (Vatican News)
Bei einer UN-Konferenz zur Zwei-Staaten-Lösung in New York hat der Heilige Stuhl bekräftigt, dass diese Lösung der „einzig gangbare Weg für Israel und Palästina“ sei, um dauerhaften Frieden zu erreichen.
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UN-Menschenrechtsanwalt zu Gaza: Handeln, bevor es zu spät ist
31.7.2025 (Vatican News)
Angesichts des Hungernotstands im Gazastreifen ruft der Menschenrechtsanwalt Chris Sidoti zu sofortiger und umfassender Nahrungsmittelhilfe für die palästinensische Zivilbevölkerung auf, darunter 320.000 Kinder. Er ist UN-Ermittler für menschenrechtliche Fragen im Zusammenhang mit Palästina.
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Pfarrer von Gaza: „Hunger ist real und dramatisch“
30.7.2025 (kathpress.at)
Der Hunger in Gaza ist „real und dramatisch“: Das hat der Pfarrer von Gaza-Stadt, Gabriel Romanelli, in einer Videobotschaft klargestellt. Der aus Argentinien stammende Priester widersprach damit Behauptungen, wonach es keine ernsthafte Nahrungsmittelnot in der Region gebe und wies den Hinweis auf gestohlene Hilfslieferungen zurück.
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Israelische NGOs prangern „Völkermord im Gazastreifen“ an
29.7.2025 (Vatican News)
Zwei führende israelische Menschenrechtsorganisationen – B’Tselem und Physicians for Human Rights Israel – haben Israel beschuldigt, „Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen zu begehen“. Es handelt sich damit um die ersten namhaften israelischen Gruppen, die das Vorgehen Israels im Gazastreifen als „Völkermord“ bezeichnen. Bei der derzeit tagenden internationalen Konferenz zu einer Beilegung des Konflikts in New York hatte auch UN-Generalsekretär Guterres die israelische Regierung scharf kritisiert.
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Bericht von B’Tselem und von Physicians for Human Rights Israel


Vatikan fordert Anerkennung des Staates Palästina
28.7.2025 (Domradio)
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin begrüßt die Ankündigung von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, den Staat Palästina anzuerkennen. Für ihn sei eine Zwei-Staaten-Lösung der einzig gangbare Weg, so der Chefdiplomat. Der Vatikan ist diesen Schritt schon 2015 gegangen und.  
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Neuer Angriff auf das christliche Dorf Taybeh im Westjordanland
28.7.2025 (Vatican News)
Das christliche Dorf Taybeh im Westjordanland wurde erneut Ziel eines nächtlichen Angriffs extremistischer israelischer Siedler, obwohl kürzlich hochrangige Besuche stattfanden, die solche Gewalttaten verhindern sollten.
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Stellungnahme der Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen in Jerusalem


Pizzaballa zu Gaza: „Zu schwach, um Blut zu spenden“
26.7.2025 (Vatican News)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der höchste Kirchenvertreter im Nahen Osten, drängt auf ein Ende des blutigen Krieges in Gaza. Die Not der Menschen sei kaum zu ertragen, sagte er im ZDF heute journal. In dem Interview bekräftigte er die kirchliche Position hinsichtlich einer Zweistaatenlösung. Das wichtigste humanitäre Zentrum der Caritas im Süden des Gazastreifens wurde derweil offenbar bei israelischen Angriffen auf das Gebiet in Deir al Balah schwer beschädigt.
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Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
23.7.2025 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 47. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Kardinal Pizzaballa kritisiert Israels Vorgehen im Gazastreifen
22.7.2025 (Domradio)
Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, und der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III waren drei Tage lang auf Solidaritätsbesuch im Gazastreifen – unter dauerndem Bombenalarm, im Gespräch mit Hungernden, Verstümmelten und Trauernden. Die einzige katholische Gemeinde dort war von einem israelischen Bombenangriff getroffen worden, bei dem drei Menschen getötet und etwa fünfzehn verletzt wurden. Sie seien „mit gebrochenem Herzen“ aus Gaza zurückgekehrt, so Kardinal Pizzaballa. Die zwei Patriarchen teilten nun ihre Eindrücke mit der Presse. Vor allem Hunger präge das Bild.
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Bericht über die Pressekonferenz der beiden Patriarchen


Nahost: Schutz für Christen in Taybeh gefordert
15.7.2025 (Vatican News)
Kirchenführer von sechs christlichen Konfessionen und Diplomaten aus zwanzig Ländern haben sich in Taybeh getroffen, dem letzten rein christlichen Dorf des von Israel besetzten Westjordanlandes. Nach wiederholten Angriffen durch radikale Siedler forderten sie für die christliche Gemeinschaft Schutz vor Gewalt.
Jordaniens König Abdallah II. ließ eine Solidaritätsbotschaft verlesen, um Problembewusstsein zu schaffen und zum Handeln aufzurufen.
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Stellungnahme der Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen in Jerusalem
Stellungnahme der Pfarrer der drei Kirchen von Taybeh


Gazas Christen stehen unter Druck
15.7.2025 (Domradio)
Wo einst Mönche, Pilger und Bischöfe lebten, halten heute nur noch wenige hundert Christen unter größter Bedrängnis durch Krieg und Unterdrückung die Stellung. Bombardierte Schulen, getötete Gläubige, Tunnel unter Kirchen – das ist der Alltag der verbliebenen Gemeinde. Georg Röwekamp, Kenner der Region, warnt im Interview vor dem Ende des Christentums.
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Caritas Baby Hospital: Neues Mitglied im Klinikbeirat
5.7.2025 (CBH)
Dr. Bisher Marzouqa ist neues Mitglied im Beirat des Caritas Baby Hospital. Dr. Marzouqa ist ein angesehener Herzchirurg, der seit 2009 die Abteilung für Herzchirurgie am Ahli Hospital in Hebron leitet und von der jordanischen Kammer für Allgemeinchirurgie zertifiziert ist. Neben seiner klinischen Tätigkeit ist er Mitglied des Lehrkörpers der Al-Quds-Universität und gehört sowohl dem Ausschuss für Herzchirurgie als auch der Prüfungskommission der Palästinensischen Ärztekammer an.
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Alle Mitglieder des Klinikbeirats


Waffenruhe in Gaza? Jerusalemer Kardinal skeptisch
4.7.2025 (Vatican News)
Angesichts einer möglichen Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas hat sich der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, zurückhaltend geäußert. Es wäre „nicht das erste Mal, dass im letzten Moment alles kippt“.
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„Katastrophale Lage im Gaza-Streifen sofort beenden“
1.7.2025 (Vatican News)
Die katholische Friedensbewegung pax christi fordert zusammen mit israelischen und palästinensischen Kooperationspartnern Berlin zum sofortigen Handeln gegenüber der israelischen Regierung auf.
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Pfarrer Romanelli über das Leben in Gaza: „Wir bleiben bei Jesus“
30.6.2025 (Vatican News)
Pfarrer Gabriel Romanelli hat trotz der eskalierenden Gewalt in Gaza seine Kirche nicht verlassen. Inmitten von Bomben, Hitze und Versorgungsnotstand leben er und rund 500 Menschen in der katholischen Pfarrei von Gaza-Stadt – darunter Christen, Muslime und Menschen mit Behinderungen.
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Ehrenplakette der Birzeit-Universität für das Caritas Baby Hospital
27.6.2025 (CBH)
Chefarzt Dr. Ra’fat Allawi erhielt von Haya Sultan als Vertreterin der Fakultät für Pharmazie, Krankenpflege und Gesundheitsberufe der Birzeit-Universität eine Ehrenplakette. Mit dieser Auszeichnung wird die langjährige akademische Partnerschaft zwischen der Birzeit-Universität und dem Caritas Baby Hospital gewürdigt.
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Gesundheitsaufklärung für Schüler:innen
26.6.2025 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital führte unter der Leitung von Krankenpfleger Milad Azar eine Gesundheitsaufklärung für Schülerinnen und Schüler eines Sommercamps der Shepherd’s High School in Beit Sahour durch. Dabei wurden Themen wie Händehygiene, gesunde Ernährung und Diabetesprävention behandelt. Fünfzig Kinder nahmen teil und erhielten eine Blutzuckermessung. Die Aktion ist Teil des Engagements des Krankenhauses zur Förderung der öffentlichen Gesundheit und Prävention chronischer Erkrankungen.
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Jahresbericht 2024 von Issa Bandak
26.6.2025 (KHB)
Trotz der angespannten Lage stellte das Caritas Baby Hospital die medizinische Versorgung von kranken Kindern im Westjordanland stets sicher. Ein Rückblick von CEO Issa Bandak, der zusammen mit seinem Team das Kinderkrankenhaus durch schwierige Zeiten steuerte.
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Generalversammlung 2025 der Kinderhilfe Bethlehem
26.06.2025 (KHB)
An der ordentlichen Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem in Luzern wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2024 genehmigt. Die Delegierten zeigten sich erfreut über den Baufortschritt der neuen Tageschirurgie am Caritas Baby Hospital in Bethlehem und diskutierten mit der Klinikleitung über die aktuellen Herausforderungen im palästinensischen Gesundheitswesen.
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An der Seite der Partnerkirche und der Menschen in der Region
19.6.2025 (Berliner Missionswerk)
Das Berliner Missionswerk blickt mit großer Sorge auf die Eskalation des Krieges zwischen Israel und dem Iran. Wie schon vom Krieg in Gaza sind auch die Menschen in der Westbank betroffen: Sie leben unter ständiger Bedrohung, viele sind erschöpft und ohne Perspektive.
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Caritas im Heiligen Land: „Wir arbeiten an vorderster Front“
18.6.2025 (Vatican News)
Der plötzliche Krieg zwischen Israel und dem Iran hat im Heiligen Land nur kurz die Hilfsaktionen der Caritas unterbrochen. Nach einer „Schrecksekunde“ ging die Arbeit weiter – denn zu tun gibt’s genug.
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Sicherheitslage Naher Osten: Caritas Baby Hospital bleibt weiterhin voll einsatzbereit
18.6.2025 (KHB)
Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem steht unter großem Druck: Bewegungseinschränkungen, Versorgungsengpässe und Sicherheitsbedenken erschweren den Alltag. Dennoch bleibt die medizinische Hilfe für kranke Kinder bestehen.
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Jerusalemer Schulleiter besorgt über Alltag im Ausnahmezustand
17.6.2025 (Domradio)
Der Konflikt zwischen Israel und Iran eskaliert. Jerusalem im Ausnahmezustand – und mittendrin eine Schule, die Hoffnung und Halt geben will. Der Rektor der katholischen Schmidt-Schule, Dietrich Bäumer, versucht mit seinen Lehrenden, den Schülerinnen zumindest auf digitalem Weg Trost und Beistand zu bieten.
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Pizzaballa zu Gaza: Situation weiter katastrophal und unmenschlich
12.6.2025 (Vatican News)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, hat sich zur Lage im Gazastreifen geäußert: „Die Situation hier bleibt katastrophal, dramatisch und unmenschlich“, sagte er dem öffentlich-rechtlichen italienischen TV-Sender Rai am Mittwoch. Es herrsche „ein unbegreifliches Treiben von denen, die Hass säen, nicht nur hier im Heiligen Land, sondern im ganzen Nahen Osten“. Er warnte zugleich vor Antisemitismus.
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Bethlehem residents lose work and land as situation deteriorates
11.6.2025 (Vatican News)
Residents of Bethlehem in the Palestinian West Bank have seen unemployment rise to 31 percent and declining number of tourists impact their livelihoods, according to Joseph Hazboun, regional director of CNEWA-Pontifical Mission in Jerusalem.
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„A Jerusalem Voice for Justice” bittet um Hilfe für Gaza
9.6.2025 (Agenzia Fides)
Bekannte christliche Vertreter im Heiligen Land haben zu Pfingsten das israelische Vorgehen im Gazastreifen scharf verurteilt und die internationale Gemeinschaft zu stärkerem Protest aufgerufen.
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„Pfingstraum“ in Jerusalem verspricht spirituelle Erfahrung
7.6.2025 (Domradio)
Das katholische Jerusalem ist um eine Attraktion reicher. Im Pilgerzentrum Notre Dame wird der „Pfingstraum“ eingeweiht.
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Christen in Gaza kämpfen ums Überleben
5.6.2025 (missio)
Das katholische Hilfswerk missio Aachen ist entsetzt über die aktuellen Zustände im Gaza Streifen. „Die Situation ist unerträglich und zu den Zuständen darf man nicht mehr schweigen. Die Schilderungen erschüttern mich – wie viele Menschen in Deutschland – zutiefst“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.
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Interreligiöses Gebet in Jerusalem für Barmherzigkeit und Frieden
2.6.2025 (CMC)
Angesichts der dringenden Notwendigkeit von Frieden im Heiligen Land organisierte die Sion-Gemeinschaft am 28. Mai eine interreligiöse Gebetswache auf dem Platz vor dem Davidsturm in Jerusalem, um Schutz für die Stadt, die ganze Welt und alle gebrochenen Herzen zu erbitten.
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Heiliges Land: „Wir stehen nicht auf verschiedenen Seiten“
31.5.2025 (Vatican News)
Gemeinsam leiten sie die Organisation „InterAct“, ein Palästinenser und ein Israeli: Aziz Abu Sarah und Maoz Inon versuchen gemeinsam, die Spaltungen und die Feindschaft im Heiligen Land zu überwinden. Sie sind überzeugt: Man müsse „gemeinsam vom Frieden träumen“. Papst Leo XIV. empfing sie, gemeinsam mit mehr als 300 anderen, die vor einem Jahr an der „Arena des Friedens 2024“ teilgenommen hatten. Im Anschluss sprachen sie mit Radio Vatikan.
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Von der alltäglichen Pflege bis hin zu chirurgischen Eingriffen auf höchstem Niveau
13.5.2025 (CMC)
Aktuelle Bilder von der derzeit größten Baustelle in Bethlehem: Das Christian Media Center hat ein Video vom Baufortschritt der Tageschirurgie des Caritas Baby Hospital geteilt.
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Reportage aus dem Caritas Baby Hospital zum Muttertag 2025
7.5.2025 (KHB)
„Kindern wie Mohammed eine echte Lebenschance zu geben, ist der Grund, warum wir arbeiten“, sagt Dr. Amal Fawadleh. Die Fachärztin für Frühgeborene hat dem kleinen Mohammed das Leben gerettet. Ein Bericht über seinen schweren Start ins Leben.
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Pulitzer-Preis für Mosab Abu Toha
6.5.2025 (Pulitzer Prizes)
Der Pulitzer-Preis ist ein US-amerikanischer Medienpreis für herausragende journalistische, literarische und musikalische Beiträge. Seit seiner Stiftung 1917 durch Joseph Pulitzer gilt das Renommee des Preises als ähnlich hoch wie etwa das des Oscars in der Filmindustrie oder das der Nobelpreise. Mit seinen Auszeichnungen für Romane und Sachbücher ist er der wichtigste US-amerikanische Literaturpreis der Gegenwart. Es werden zudem Reportagen, Fotos, Karikaturen, Lyrik, Theaterstücke und Musikaufnahmen ausgezeichnet.
Seit 1973 wird der Pulitzer-Preis für Kommentare vergeben. 2025 erhielt Mosab Abu Toha diesen Preis für eine Serie von Essays in The New Yorker über das Leben und Leiden der Menschen in Gaza. Mosab Abu Toha ist ein palästinensischer Lyriker, Essayist, Schriftsteller und Bibliothekar aus Gaza.
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Wenn Angst den Alltag bestimmt: Psychologin hilft traumatisierten Kindern
6.5.2025 (KHB)
Kinder im Westjordanland leiden zunehmend unter psychischen Belastungen. Das Caritas Baby Hospital bietet jetzt eine psychologische Beratung an. Das gibt einen sicheren Raum, in dem traumatisierte Kinder Hilfe und neue Stärke finden. Die Kinderpsychologin Yara Sous leitet die Stelle.
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Dr. Iman Saca: „Palästinenserinnen müssen stark bleiben“
5.5.2025 (KHB)
Die palästinensische Archäologin und Anthropologin, Dr. Iman Saca, spricht im Interview über die Rolle der Frauen in Palästina, Bildung als Schlüssel zur Befreiung und warum Hoffnung und Engagement auch in schwierigen Zeiten unverzichtbar sind.
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Regionalbischof Prieto Peral: Empathie und Begegnungen in Israel und Palästina
30.4.2025 (Sonntagsblatt)
Wie kann Dialog gelingen, wo Schmerz jede Verständigung blockiert? Regionalbischof Prieto Peral spricht über Begegnungen mit Geiselfamilien, Traumatherapeuten und Religionsvertretern im Heiligen Land – und über die Kraft von Empathie.
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Meron Mendel über 60 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
30.4.2025 (Süddeutsche Zeitung)
Feiern, aber was?  60 Jahre deutsch-israelische Beziehungen sind Anlass zur Freude – doch es will keine Stimmung aufkommen. Kein Wunder. An den Beziehungen muss sich etwas ändern. „Wie Trump uns zwingt, die deutsch-amerikanischen Beziehungen neu zu denken, so muss auch die politische Beziehung zu Israel unter der Netanjahu-Regierung neu aufgestellt werden. Im Zentrum sollte die Frage stehen: Wie lässt sich die Freundschaft stärken mit den Israelis, mit denen wir gemeinsame Werte teilen? Ganz vorn diejenigen, die aktuell zu Hunderttausenden für den Erhalt der Demokratie, für einen Geisel-Deal und für das Ende des Krieges demonstrieren. Diese mutigen Israelis sollten im Zentrum einer neuen deutschen Israel-Politik stehen.“
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Palästina: Programm der EU-Kommission über 1,6 Milliarden Euro für Aufbau und Resilienz
14.4.2025 (Europäische Kommission)
Die Europäische Kommission hat ein Mehrjahresprogramm vorgeschlagen, das mit bis zu 1,6 Milliarden Euro ausgestattet ist und das palästinensische Volk bei seinen Bemühungen um Aufbau und Resilienz unterstützen soll.  Anlass ist der erste hochrangige politische Dialog zwischen der Europäischen Union und der Palästinensischen Autonomiebehörde. Mit diesem Programm bekräftigt die EU ihre unerschütterliche Unterstützung für das palästinensische Volk und ihr Engagement für einen dauerhaften Frieden auf der Grundlage der Zwei-Staaten-Lösung.
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Interview mit Pfarrerin Ines Fischer über Ostern 2025 in Jerusalem
11.4.2025 (Evangelische Landeskirche in Württemberg)
Die württembergische Pfarrerin Ines Fischer ist seit 2023 im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland in Jerusalem tätig. Sie arbeitet dort als Pfarrerin der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache. Im Interview berichtet sie, wie sie die Lage der Christen in Israel und den palästinensischen Gebieten erlebt und wie sie auf Ostern zugeht.
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Tageschirurgie auf festem Fundament
10.4.2025 (KHB)
Im Caritas Baby Hospital wächst die Zukunft der Kinderchirurgie – Stein für Stein. Mit dem Einzug der ersten Zwischendecke nimmt die neue Tageschirurgie weiter Form an und bringt Hoffnung für viele Familien in Bethlehem.
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Studie über Techniken zur Freihaltung der Atemwege bei Kindern mit PCD
31.3.2025 (CBH)
Eine bahnbrechende Forschungsstudie der Physiotherapeutin Bishara Fashho vom Caritas Baby Hospital wurde in Fachzeitschriften veröffentlicht. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Al-Quds-Universität durchgeführt wurde, ist die erste ihrer Art, die Techniken zur Freihaltung der Atemwege bei Kindern mit primärer ciliärer Dyskinesie (PCD) in Palästina untersucht.
„Diese Studie unterstreicht die entscheidende Rolle des Caritas Baby Hospital bei der Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung und trägt zu umfassenden und wirksamen Behandlungsplänen bei, die die Gesundheit von Kindern mit seltenen Krankheiten wie der primären ciliären Dyskinesie verbessern“, kommentiert Chefarzt Dr. Ra’fat Allawi.
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Melkitischer Patriarch spricht über Ökumene, Nahost und Weltfrieden
29.3.2025 (Domradio)
Die Christen in Nahost sind für den emeritierten melkitischen Patriarchen Gregoire III. Laham der Garant des Weltfriedens. Ohne sie werde es zu einem Kampf der Zivilisationen zwischen dem arabischen Orient und dem Westen kommen.
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Schon 20 gezielte Angriffe auf Medienschaffende seit Jahresbeginn
25.3.2025 (RSF)
Im Westjordanland und in Ostjerusalem nimmt der Druck auf Medienschaffende immer weiter zu. Israelische Streitkräfte haben auf Reporter:innen geschossen, sie verhaftet und ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt – zuletzt wurde der FAZ-Korrespondent Christian Meier vorübergehend festgenommen. Die regierende Palästinensische Autonomiebehörde hat ihrerseits Mitarbeitende von Al Jazeera festnehmen lassen. Reporter ohne Grenzen (RSF) befürchtet, dass angesichts der Gewalt bald kein Raum mehr für kritische Berichterstattung bleibt.
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Versand der Osterausgabe unseres Newsletters
25.3.2025 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 46. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Studie beleuchtet Hindernisse für pädiatrische Palliativversorgung in Palästina
17.3.2025 (CBH)
Eine bahnbrechende Studie beleuchtet die Hindernisse und Herausforderungen, denen sich der Gesundheitssektor in Palästina bei der Bereitstellung pädiatrischer Palliativversorgung gegenübersieht. Die von Krankenpfleger George Ghareeb vom Caritas Baby Hospital und Professor Daniel Kelly von der Cardiff University im Vereinigten Königreich durchgeführte Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit, den Zugang zur pädiatrischen Palliativpflege durch gezielte Maßnahmen und politische Veränderungen zu verbessern, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
„Es ist von entscheidender Bedeutung, Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität der Palliativversorgung in Palästina zu ermitteln, um sicherzustellen, dass Kinder mit lebensbedrohlichen Krankheiten die umfassende und mitfühlende Unterstützung erhalten, die sie verdienen“, erklärte Pflegedienstleiterin Suhair Qumsiyeh.
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Pfarrer Michael Schweiger verstorben
13.3.2025 (KHB)
Am 7. März 2025 ist nach schwerer Krankheit im Alter von 65 Jahren Pfarrer Michael Schweiger verstorben. Als Präsident der Kinderhilfe Bethlehem (2004–2014) prägte er die Organisation nachhaltig und leitete wichtige Bauprojekte im Caritas Baby Hospital. Über 50 Reisen ins Heilige Land unterstrichen sein Engagement für die Kinder in Not.
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Nahost: Palästinenser-Hilfswerk UNRWA macht weiter so gut es geht
12.3.2025 (Vatican News)
Die UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge, UNRWA, darf in Gaza eigentlich nicht mehr tätig sein. Das hat die Knesset, das israelische Parlament, bereits im Oktober beschlossen. Trotz massiver Einschränkungen leistet die Organisation weiter humanitäre Hilfe für Millionen Menschen in Gaza und der Westbank, sagte Marta Lorenzo, UNRWA-Direktorin für Europa.
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Buber-Rosenzweig-Medaille für Saba-Nur Cheema und Meron Mendel
10.3.2025 (NDR)
Es ist eine besondere Ehrung für ein außergewöhnliches Ehepaar. Eine Muslima und ein Jude werden für ihr Engagement ausgezeichnet: die Politologin Saba-Nur Cheema und der Historiker Meron Mendel, der Leiter der Anne-Frank-Bildungsstätte in Frankfurt am Main. „In einer Zeit der zunehmenden Polarisierung und des Populismus ist ein auf gegenseitiges Verständnis und Verständigung ausgerichteter Dialog von größter Bedeutung für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher bei der Verleihung im Rathaus, die auch das „Jahr der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2025“ eröffnet.
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Caritas Baby Hospital: Akkreditierung als Ausbildungskrankenhaus
4.3.2025 (KHB)
Das Caritas Baby Hospital wurde als offizielles Ausbildungskrankenhaus für die pädiatrische Facharztausbildung akkreditiert. Diese Auszeichnung unterstreicht die exzellente Qualität der medizinischen Versorgung und Ausbildung im Caritas Baby Hospital. Zukünftig werden dort zehn Assistenzärztinnen und -ärzte ihre vierjährige Facharztausbildung unter der fachkundigen Aufsicht erfahrener Mediziner absolvieren. „Diese Anerkennung bestätigt, dass wir einen bedeutenden systemischen Beitrag zur Gesundheitsversorgung Palästinas leisten“, sagt Chefarzt Dr. Ra’fat Allawi.
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Caritas Jerusalem warnt vor humanitärer Krise in Jenin
4.3.2025 (Vatican News)
Auf die verheerende Situation in der Region Jenin im Westjordanland machen der Caritas-Generalsekretär von Jerusalem, Anton Asfar, und der katholische Pfarrer von Zababdeh, P. Elias Tabban, aufmerksam.
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Oscar als bester Dokumentarfilm für „No Other Land“
3.3.2025 (FCBH)
Der Film „No Other Land“ hat den Oscar als bester Dokumentarfilm gewonnen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der junge palästinensische Aktivist Basel Adra aus Masafer Yatta, einer Sammlung von kleinen Dörfern südlich von Hebron im Westjordanland. Die Häuser der Palästinenser sollen einem israelischen Truppenübungsplatz weichen. Mit Bulldozern reißt die Armee darum Gebäude ab.
Zusammen mit dem israelischen Journalisten Yuval Abraham und seiner Kollegin Rachel Szor sowie dem palästinensischen Fotografen Hamdan Ballal filmt Basel die Zerstörungen und den Protest der Dorfbewohner dagegen. Auch Gewalttaten einzelner extremistischer israelischer Siedler und der israelischen Armee werden thematisiert. In ihrer Dankesrede rufen die Oscar-Preisträger zum Frieden zwischen Israel und Palästina auf.
Der Dokumentarfilm hatte im Februar 2024 auf der Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Panorama und wurde mit dem Berlinale Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. 2024 gewann das Werk auch den Europäischen Filmpreis. In der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters haben wir über den Film berichtet.


Vatikan: „Gaza soll Heimat der Palästinenser bleiben“
28.2.2025 (Vatican News)
Der Heilige Stuhl rät im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zur Zweistaatenlösung: Daran ändern auch Vorstöße aus den USA nichts, die den Gazastreifen als großes Immobilienprojekt ohne Palästinenser entwickeln möchten. Erzbischof Paul Richard Gallagher, vatikanischer Sekretär für die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen, gab dazu nun ein Interview.
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Palästinensische Christen im Vatikan: „Wir erleben dunkle Zeiten“
25.2.2025 (Vatican News)
Drei palästinensische Christen haben in diesen Tagen den Vatikan besucht, um auf die sich verschärfende humanitäre und politische Lage in den palästinensischen Gebieten aufmerksam zu machen. Menschenrechtsanwältin Sahar Francis, der soziale und politische Aktivist Rifat Kassis sowie Pfarrer Munther Isaac, lutherischer Pastor in Bethlehem, sprachen in einem ausführlichen Interview mit Vatican News über ihre Erfahrungen.
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Nahost im Fokus: Gewalt, Perspektivlosigkeit – und die Kraft des Dialogs
20.2.2025 (EKHN)
Das Heilige Land steht erneut vor großen Herausforderungen. Die jüngste Waffenruhe in Gaza brachte zunächst Erleichterung, doch die Lage im Westjordanland spitzt sich weiter zu. Dr. Andreas Goetze, Mitglied im Vorstand des Jerusalemsvereins, reiste vom 24. Januar bis 4. Februar 2025 mit einer kleinen Gruppe durch Israel und die palästinensischen Gebiete. Der Referent im Fachbereich interreligiöser Dialog begegnete zwei traumatisierten Gesellschaften und erlebte die angespannte Situation während seiner Reise hautnah. Er teilt seine Eindrücke und Einschätzungen im Interview – auch zum Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump.
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Bethlehem-Universität unter Druck: „Weiterhin unter Besatzung“
19.2.2025 (Vatican News)
Die Bethlehem-Universität hat auch nach dem kürzlich vereinbarten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas weiterhin mit massiven Einschränkungen zu kämpfen. Das hat Bruder Jack Curran, Vizepräsident der einzigen katholischen Universität in Palästina, in einem Interview mit Vatican News bestätigt.
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Meilenstein erreicht: Blutbank für Tageschirurgie finanziert
18.2.2025 (KHB)
Während der aktuellen Bauarbeiten der Tageschirurgie im Caritas Baby Hospital werden auch bereits medizinische Instrumente und Geräte für den künftigen chirurgischen Betrieb gekauft. Erfreulicherweise ist die Finanzierung der Blutbank bereits gesichert. Warum dies essenziell ist, erfahren Sie hier.
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Jüdische Stimmen gegen Trumps Gaza-Plan
14.2.2025 (Vatican News)
Mehr als 350 Rabbiner, Künstler und Aktivisten haben in einer Anzeige in der New York Times den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zur Zwangsumsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen verurteilt. Auch hochrangige jüdische Persönlichkeiten äußern sich kritisch – darunter Rabbi David Rosen, der betont, dass eine solche Maßnahme nicht nur gegen internationales Recht verstoße, sondern auch ethisch nicht vertretbar sei.
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Bischöfe: Das Heilige Land braucht dringend wieder Pilger
14.2.2025 (Katholische Kirche in Oberösterreich – Diözese Linz)
Eine Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich traf im Heiligen Land mit Vertretern der einheimischen Christen und jüdischen Friedensaktivisten zusammen. Initiativen, die sich für ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Palästinensern im Heiligen Land einsetzen, brauchen dringend mehr Unterstützung aus dem Westen, so der wesentliche Tenor zahlreicher Begegnungen und Gespräche. Solidarität mit den Christen im Heiligen Land könnten die Christen im Westen vor allem dadurch zeigen, dass sie wieder als Pilger ins Land kommen. Die Heiligen Stätten könnten gefahrlos besichtigt werden. Die Delegation besuchte auch das Caritas Baby Hospital in Bethlehem.
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Kinderhilfe Bethlehem: «Jedes Kind hat ein Recht auf Gesundheit!»
3.2.2025 (Pfarrblatt Bern)
Sibylle Hardegger ist seit zehn Jahren die Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem. Das schweizerisch-deutsche Hilfswerk betreibt das Caritas Baby Hospital im Westjordanland. Im Interview mit dem Pfarrblatt Bern spricht Sibylle Hardegger über die Herausforderungen im Caritas Baby Hospital, die Bedeutung von Solidarität und warum jedes Engagement zählt.
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Jerusalemer Abt: „Wollen in Ozean von Leid Hoffnungsinsel sein“
30.1.2025 (Vatican News)
Seit Beginn des Gazakrieges ist der Jerusalemer Dormitio-Abtei eine „neue Berufung zugewachsen“: als Ort der Kultur und der Begegnung. Darüber berichtet Abt Nikodemus Schnabel.
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Propst von Jerusalem: „Die Gewalt ist nicht einfach vorbei“
29.1.2025 (Evangelische Zeitung)
Seit dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel glaubt niemand mehr an eine friedliche Lösung. Ein Gespräch mit dem Propst von Jerusalem, Joachim Lenz.
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24. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land
23.1.2025 (DBK)
Vom 18. bis 23. Januar 2025 fand das 24. Internationale Bischofstreffen der „Holy Land Coordination“ im Heiligen Land statt. Neun Bischöfe aus sieben Nationen kamen in Jerusalem zusammen, um in der aktuell bedrängenden Situation in Israel und Palästina ihre Verbundenheit mit den dort lebenden Christen zum Ausdruck zu bringen. Die Deutsche Bischofskonferenz war durch den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (Paderborn), vertreten.
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Abschlusskommuniqué


Naher Osten: Patriarchat warnt vor Annexionen durch Israel
21.1.2025 (Vatican News)
Der Generaldirektor des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem, Sami Al-Yousef, hat ein düsteres Bild der Lage im Heiligen Land gezeichnet. Es sei zu befürchten, dass der am Sonntag in Kraft getretene Waffenstillstand im Gazastreifen nur „eine temporäre Erleichterung“ sei, sagte er am Montag bei einem Treffen mit einer internationalen Bischofsgruppe in Jerusalem. Für die besetzten palästinensischen Gebiete im Westjordanland warnte er vor Plänen der rechtsnationalen israelischen Regierung für eine teilweise oder vollständige Annektierung.
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Kirchenvertreter im Heiligen Land: Pilgerreisen wieder aufnehmen
19.1.2025 (Vatican News)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, und der Kustos des Heiligen Landes, der Franziskaner Francesco Patton, laden Pilger ein, nach der Waffenruhe zu den heiligen Stätten zurückzukehren. „Dies ist eine Möglichkeit, den Glauben zu stärken und gleichzeitig den Christen vor Ort zu helfen“, erklärte Patton im Interview mit Radio Vatikan.
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Hoffnung aus Bethlehem: Franziskus wendet sich an die Jugend
27.12.2024 (Vatican News)
Der Papst hat in einem Brief an die Universität Bethlehem die Studierenden und Mitarbeitenden aufgerufen, ihre Berufung als freudige Jünger Christi zu leben und das Geschenk des Glaubens mit anderen zu teilen.
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Weihnachten in Bethlehem: Hoffnung auf Frieden keimt auf
25.12.2024 (Vatican News)
Am Heiligabend ist der Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, feierlich in Bethlehem eingezogen und eröffnete damit die Feierlichkeiten und Liturgien zum Weihnachtsfest. Die Ankunft des Patriarchen, begleitet von Pfadfindern und hunderten Gläubigen, verlieh der Stadt, die als Geburtsort Jesu gilt, eine besondere festliche Atmosphäre.
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Hauszerstörung und Vertreibung in Ostjerusalem stoppen
20.12.2024 (pax christi)
Zur Weihnachtszeit fordert pax christi von der Bundesregierung, den von der israelischen Regierung unterstützten Hauszerstörungen und Vertreibungen Einhalt zu gebieten.
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Bethlehem: Tristesse zu Weihnachten ohne Touristen und Hoffnung
20.12.2024 (Evangelische Zeitung)
Vor einem Jahr waren die Menschen in Bethlehem noch zuversichtlich. Weihnachten 2024 werde der Krieg vorbei sein, meinten viele. Nun steht die Stadt vor einem weiteren zermürbenden Kriegswinter.
Schwester Aleya im Caritas Baby Hospital im Norden Bethlehems versucht, die Zuversicht nicht zu verlieren – im Schatten der acht Meter hohen Grenzmauer zu Israel. Die Klinik, in der jährlich rund 50.000 palästinensische Kinder behandelt werden, erbringe als einzige entsprechende Fachklinik im Palästinensergebiet nicht nur medizinische Spitzenleistung, erläutert sie. Wesentlich sei die menschliche Fürsorge für die Patienten, die oft nur unter großen Schwierigkeiten und über viele Checkpoints das Krankenhaus erreichten. Fast alle seien Muslime.
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UNICEF Foto des Jahres 2024
19.12.2024 (UNICEF)
Erstmals in der nun 25-jährigen Geschichte des UNICEF Fotos des Jahres hat die Jury zwei erste Preise verliehen, an Avishag Shaar-Yashuv (Israel) und an Samar Abu Elouf (Palästina).
Die israelische Fotografin Avishag Shaar-Yashuv zeigt Kinder, die das Massaker der Hamas in ihren Kibbuzim am 7. Oktober 2023 überlebt haben.
Die palästinensische Fotografin Samar Abu Elouf zeigt Kinder, die die Bombardements der israelischen Luftwaffe auf Wohnviertel in Gaza überlebt haben.
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Patriarchat von Jerusalem gibt Millionen für Gaza und Westbank
15.12.2024 (katholisch.de)
Die katholische Kirche im Heiligen Land hat eine Jahresbilanz ihrer Hilfe für die Palästinensischen Autonomiegebiete gezogen. Der Bedarf ist groß. Zu den Unterstützern gehören auch deutsche Bistümer und Hilfswerke.
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Vatikan: Krippe aus Bethlehem in der Audienzhalle
12.12.2024 (Vatican News)
Eine von Künstlern aus dem Westjordanland geschaffene Krippe steht in diesem Jahr in der vatikanischen Audienzhalle. Sie soll nach Wunsch des Kurators Taisir Hasbu deutlich machen, dass das „Heilige Land Hilfe und Solidarität braucht und auf das Heilige Jahr wartet, um wieder Pilger zu empfangen“. Wegen palästinensischer Symbole war die Krippe in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit geraten.
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Kardinal Pizzaballa setzt auf Christen für möglichen Friedensprozess
12.12.2024 (Domradio)
Nur 1,5 Prozent der Bevölkerung des Heiligen Landes sind christlich. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, ist gerade deswegen überzeugt, dass die Minderheit eine wichtige Zukunftsaufgabe hat.
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Women Wage Peace: Frauen gehen einen anderen Weg
5.12.2024 (Jerusalemsverein)
Women Wage Peace (WWP) wollen den Gewaltkreislauf im Nahen Osten mit Empathie und Entschlossenheit beenden. Regula Alon ist mitverantwortlich für die Auslandsbeziehungen der Bewegung. Dr. Simon Kuntze, Nahostreferent des Berliner Missionswerkes und Geschäftsführer des Jerusalemsvereins, sprach mit ihr über das Engagement von WWP für die Freilassung der Geiseln, das Schicksal der Binnenflüchtlinge in Israel und die internationale Aufmerksamkeit für WWP.
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Caritas: Christen haben trotz Nahost-Konflikt Hoffnung
5.12.2024 (Vatican News)
Der Generalsekretär von Caritas Internationalis, dem Dachverband der Caritas-Organisationen in aller Welt, hat jüngst das Heilige Land besucht. Im Interview mit Radio Vatikan spricht Alistair Dutton über die unmenschlichen Auswirkungen des anhaltenden Konflikts – und über die Widerstandsfähigkeit der Christen vor Ort.
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Caritas Baby Hospital: Video zur Grundsteinlegung für Tageschirurgie
4.12.2024 (KHB)
Der Grundstein für die neue Tageschirurgie im Caritas Baby Hospital wurde gelegt und festlich begleitet. Die Einführung einer Kinderchirurgie schenkt Hoffnung auf eine verbesserte Gesundheitsversorgung für Kinder im Westjordanland. Ein kurzes Video zeigt Eindrücke von der festlichen Legung des Grundsteins und Zitate von Teilnehmenden.
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Versand der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters
3.12.2024 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 45. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis 2025 geht an Parents Circle Families Forum
16.11.2024 (Stadt Nürnberg)
Die israelisch-palästinensische Versöhnungsinitiative Parents Circle Families Forum (PCFF) erhält den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis 2025. PCFF bringt seit 1995 israelische und palästinensische Familien zusammen, die ein Familienmitglied durch den Nahostkonflikt verloren haben. Selbst in schwierigsten Zeiten hält sie die Kommunikationskanäle zwischen Israelis und Palästinenser*innen offen.
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Gesundheit – ein Grundrecht für Kinder
14.11.2024 (KHB)
Die Menschen im Westjordanland leiden unter den Auswirkungen des Krieges in Gaza. Die Armut wächst stark. Das Caritas Baby Hospital unterstützt die Bevölkerung mit Rabatt-Aktionen für ambulante Behandlungen und Laborarbeiten.
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Sievershäuser Ermutigung 2024 geht an Combatants for Peace
13.11.2024 (Antikriegshaus)
Der seit 1988 im zweijährigen Rhythmus verliehene Friedenspreis „Sievershäuser Ermutigung“ geht in diesem Jahr an „Combatants for Peace“, eine Bewegung ehemaliger Kämpfer auf beiden Seiten des israelisch-palästinensischen Konfliktes. Diese setzt sich schon seit vielen Jahren für einen gerechten Frieden ein und ist mittlerweile als Verein institutionalisiert.
In ihrer Begründung hebt die Jury hervor: „Die Organisation ‚Combatants for Peace‘ setzt sich seit Jahren für den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Menschen aus Israel und Palästina ein, die einst auf verschiedenen Seiten des Konflikts standen. Ihr einzigartiger Ansatz fördert Gewaltfreiheit, gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Anstrengungen zur friedlichen Lösung des Nahostkonflikts. Mit dieser Auszeichnung wird ihr mutiger Einsatz für Versöhnung und Frieden in einer der am stärksten von Konflikten geprägten Regionen der Welt sowie der unermüdliche Einsatz angesichts externer wie interner Widerstände gewürdigt.“
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Caritas Baby Hospital legt Grundstein für Tageschirurgie
7.11.2024 (KHB)
Der Grundstein für die geplante, neue Tageschirurgie im Caritas Baby Hospital ist gelegt. Das derzeit größte Bauprojekt in Bethlehem kann dank der hohen Spendenbereitschaft realisiert werden.
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Ausführlicher Bericht mit Bildergalerie


Pizzaballa kritisiert UNRWA-Einschränkungen Israels
30.10.2024 (Vatican News)
„Es ist an der Zeit, über die Zukunft und ein würdevolles Leben für die Palästinenser nachzudenken und sie nicht noch weiter durch Kollektivstrafen zu demütigen“, sagte der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der katholischen Nachrichtenagentur KNA in Jerusalem. Das israelische Parlament hatte Montagnacht zwei Gesetze verabschiedet, die dem UN-Hilfswerk für die Palästinenser (UNRWA) verbieten, auf israelischem Hoheitsgebiet zu arbeiten.
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Caritas Baby Hospital erneuert Partnerschaft mit SOS-Kinderdörfern Palästina
29.10.2024 (CBH)
Issa Bandak, Geschäftsführer des Caritas Baby Hospital, und Ghada Hirzallah, Nationale Direktorin der SOS-Kinderdörfer Palästina, haben am 29. Oktober 2024 eine Absichtserklärung zur Erneuerung ihrer strategischen Partnerschaft unterzeichnet.
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Benediktiner aus Tabgha: Wir Christen werden in diesem Krieg zerrieben
9.10.2024 (katholisch.de)
Pater Elias ist Geistlicher Leiter des Pilgerhauses in Tabgha am See Genezareth. Er lebt dort unweit der Grenze zum Südlibanon und erlebt sein Kloster im Krieg. Im Podcast Himmelklar spricht er über die aktuelle Lage und die Rolle der Christen im Heiligen Land.
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Women Wage Peace fordert Ende des Krieges
8.10.2024 (Jerusalemsverein)
Ein Jahr nach dem Hamas-Terrorangriff auf Israel hat Women Wage Peace an die Geiseln in Gaza und das Leiden der israelischen Zivilbevölkerung erinnert. Die israelische Friedensorganisation fordert eine diplomatische Lösung des Konflikts. Bei Women Wage Peace setzen sich 50.000 israelische Frauen, Jüdinnen und Araberinnen, für den Frieden ein. Mit der palästinensischen Organisation Women of the Sun verbindet Women Wage Peace eine enge Zusammenarbeit. Women Wage Peace und Women of the Sun sind zusammen für den Friedensnobelpreis 2024 nominiert worden.
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Trauer und Angst: Der Frieden ist weit weg
7.10.2024 (Berliner Missionswerk)
Wut, Angst und Trauer: Dr. Simon Kuntze, Nahost-Referent im Berliner Missionswerk und Geschäftsführer des Jerusalemsvereins, schreibt in der Wochenzeitung „Die Kirche“ zum Jahrestag des Angriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 über die Lage in Israel und Palästina. Und über die Situation der Partnerkirche des Berliner Missionswerkes.
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Caritas Baby Hospital bleibt geöffnet
7.10.2024 (KHB)
Auch wenn die Sicherheitslage im Nahen Osten angespannt bleibt und die Gefahr weiterer Eskalationen droht, bleibt das Caritas Baby Hospital geöffnet und versorgt auch in dieser Situation kranke Kinder in Palästina. Der Bau der Tageschirurgie ist ebenfalls von der aktuellen Lage derzeit nicht beeinträchtigt.
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Kardinal Pizzaballa ein Jahr nach Kriegsausbruch: Appell für Frieden auf der Welt
6.10.2024 (Vatican News)
Vor dem weltweiten Gebets- und Bußtag, den Franziskus für Montag einberufen hat, zieht der Lateinische Patriarch von Jerusalem in einem Interview Bilanz über das Jahr des Krieges, des Leids und der Angst im Nahen Osten, das mit den tragischen Ereignissen von 2023 begann.
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Die Hoffnung am Leben erhalten – Christliche Gedanken aus Jerusalem zum 7. Oktober
4.10.2024 (Stimmen der Zeit)
Der ehemalige Lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, veröffentlichte anlässlich des Jahrestags des Überfalls der Hamas auf Israel vom 7. Oktober die folgende Mitteilung „Keeping Hope Alive“. Michel Sabbah wurde 1933 in Nazareth geboren. Der palästinensische katholische Theologe wurde 1955 zum Priester geweiht und wirkte zunächst in Jordanien, bevor er 1973 an der Pariser Sorbonne promovierte. Bis 1987 war er Präsident der Universität von Betlehem. 1987 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Patriarch von Jerusalem, ein Jahr später weihte er ihn zum Bischof.
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Awarded 2024: Issa Amro / Youth Against Settlements
3.10.2024 (Right Livelihood)
Der sogenannte Alternative Nobelpreis geht in diesem Jahr an Menschenrechtsaktivisten und Organisationen in den Philippinen, in Palästina, Mosambik und Großbritannien.
Der palästinensische Preisträger Issa Amro aus Hebron erhält den Preis für seinen „unerschütterlichen gewaltfreien Widerstand gegen die illegale israelische Besatzung“ im Westjordanland, so die Stiftung. Zusammen mit der von ihm gegründeten Aktivistengruppe Youth Against Settlements (YAS) sei er zu einer führenden Stimme der gewaltfreien Bewegung geworden, die sich für ein würdevolles Leben der Palästinenser einsetze. Amro und die YAS dokumentierten Menschenrechtsverbrechen, organisierten Proteste und mobilisierten auch international Verbündete. Amro sei bedroht und angegriffen worden und stehe unter ständiger Beobachtung durch israelische Siedler, hieß es. „Sein konsequentes Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit steht in deutlichem Gegensatz zur Gewalt infolge der israelischen Besatzung.“
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As we approach the one-year mark!
28.9.2024 (LPJ)
Reflections from the Holy Land, by Sami El-Yousef, Chief Executive Officer of the Latin Patriarchate of Jerusalem
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David Grossman erhält den Marion-Dönhoff-Preis 2024 // Der Förderpreis geht an World Central Kitchen
24.9.2024 (DIE ZEIT)
Der israelische Schriftsteller David Grossman erhält in diesem Jahr den Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung. Er wird für seinen unermüdlichen Einsatz im Nahostkonflikt für die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.
Die internationale Hilfsorganisation World Central Kitchen erhält den Förderpreis. Sie versorgt im Zusammenwirken mit lokalen Gemeinschaften Menschen nach Naturkatastrophen, in Krisen- und Kriegsgebieten mit Nahrungsmitteln. Mit ihrer Arbeit – unter anderem in der Ukraine und in Gaza – helfe sie „denen, die in Krisen um ihr Überleben kämpfen. Die Hilfsorganisation ist ein Beispiel für Mitgefühl und Mut und gibt den Menschen vor Ort gleichzeitig ihre Würde und Hoffnung zurück“, begründet die Jury ihre Entscheidung.
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Pizzaballa an Palästinenser von Dschenin: Ihr seid nicht allein
12.9.2024 (Vatican News/LPJ)
Seit zehn Tagen ist die Stadt im Westjordanland Schauplatz einer israelischen Anti-Terror-Operation, nun besuchte der lateinische Patriarch von Jerusalem die dortige katholische Gemeinde. „Seid geeint und widerstandsfähig, Verzweiflung ist keine Option“, so der Patriarch, der daran erinnert, dass zerstörte Gebäude wieder aufgebaut werden können.
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Weitere Informationen und Bilder


Spatenstich für die Tageschirurgie
10.9.2024 (KHB)
Im Caritas Baby Hospital war Spatenstich für die dringend benötigte Tageschirurgie. Dort sollen in Zukunft planbare Operationen durchgeführt werden. Diese Erweiterung wird das Angebot an kindgerechter Gesundheitsversorgung in Palästina deutlich verbessern. Dank der überwältigenden Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender aus Europa kann das Ausbauprojekt realisiert werden.
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Heiliges Land: „Palästinenser müssen Grund zum Leben haben“
29.8.2024 (Vatican News)
Die Zwei-Staaten-Lösung ist die einzige, die eine friedliche Koexistenz zwischen den beiden Völkern ermöglichen könnte. Das sagte der Jerusalemer Weihbischof Rafic Nahra nach einem Treffen mit dem Papst. Er traf das Kirchenoberhaupt gemeinsam mit anderen Bischöfen aus der Region vor der Generalaudienz.
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Heine-Preis 2024 für David Grossman
21.8.2024 (Landeshauptstadt Düsseldorf)
Der israelische Schriftsteller, Journalist und Friedensaktivist David Grossman wird mit dem Heine-Preis 2024 der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. Die Jury begründet ihr Votum wie folgt: „Den Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf 2024 erhält David Grossman, eine der bedeutendsten Stimmen der Gegenwartsliteratur. Seine Prosa ist durchdrungen vom tiefen Verständnis und empathischer Nähe zu den Menschen mit ihren unauflöslich erscheinenden Konflikten. Ganz im Sinne Heinrich Heines tritt er klarsichtig für die Zusammengehörigkeit aller Menschen ein und setzt auf die verbindende Kraft der Literatur. In seinen intellektuell bestechenden, differenzierten Reden und Essays wirbt er unaufhörlich für Frieden und Aussöhnung im Nahen Osten. Er wird nicht müde, der Menschlichkeit eine Stimme zu geben.“
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Annual Report 2023
9.8.2024 (CBH)
Der Jahresbericht 2023 des Caritas Baby Hospital ist veröffentlicht. Sie finden darin Abschiedsworte von KHB-Geschäftsführerin Sybille Oetliker, Berichte von allen Mitgliedern der CBH-Geschäftsleitung – auch von Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa, die mittlerweile in den Ruhestand gegangen ist – und vieles mehr.
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Caritas Italien zum Nahost-Krieg: Lage ist zum Verzweifeln
7.8.2024 (Vatican News)
Mehr als zehn Monate sind Israel und die Hamas inzwischen schon im Krieg. Papst Franziskus hat bei seiner Generalaudienz seine Sorge bekundet, dass sich der Konflikt ausweiten könnte. Die teilt auch Danilo Feliciangeli. Er ist bei Caritas Italien für die Hilfsprojekte im Nahen Osten zuständig. Im Interview mit Radio Vatikan berichtet er, dass die Lage vor Ort immer dramatischer wird und es schwierig sei, nicht zu verzweifeln. Die Caritas hofft auf eine Feuerpause und fördert Friedensprojekte.
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„Welcome to Hell“: The Israeli Prison System as a Network of Torture Camps
6.8.2024 (B’Tselem)
„Welcome to Hell“ ist ein Bericht über den Missbrauch und die unmenschliche Behandlung von Palästinenser:innen, die seit dem 7. Oktober 2023 in israelischem Gewahrsam gehalten werden. B’Tselem sammelte Zeugenaussagen von 55 Palästinenser:innen, die in dieser Zeit festgehalten und freigelassen wurden, fast alle ohne Anklage. Ihre Zeugenaussagen enthüllen die Ergebnisse der überstürzten Umwandlung von mehr als einem Dutzend israelischer Gefängnisse, militärischer und ziviler Art, in ein Netzwerk von Lagern, die sich der Misshandlung von Insassen widmen. Einrichtungen, in denen jeder Insasse absichtlich harten, unerbittlichen Schmerzen und Leiden ausgesetzt wird, fungieren de facto als Folterlager.
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Report über blockierten Zugang zu medizinischer Hilfe für Palästinenser:innen im Westjordanland
6.8.2024 (Ärzte ohne Grenzen)
Körperliche Verletzungen, psychische Traumata und eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung sind für viele Palästinenser:innen, die in der Stadt Hebron im Westjordanland und den umliegenden Gebieten leben, tägliche Realität. Dies erklärt die Nichtregierungsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, die einen Bericht zum Leben von Palästinenser:innen in den besetzten Gebieten veröffentlichte.
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Moses-Mendelssohn-Preis 2024 an Oz Ben David und Jalil Dabit
1.8.2024 (rbb24/berlin.de)
Die Betreiber des israelisch-palästinensischen Restaurants „Kanaan“ in Berlin-Prenzlauer Berg erhalten den diesjährigen Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin. Das gab die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt bekannt.
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Pressemitteilung


Kontinuität in Bethlehem
1.8.2024 (KHB)
Der pädiatrische Pulmologe Dr. Ra’fat Allawi hat am 1. August 2024 die medizinische Leitung im Caritas Baby Hospital übernommen. Er berichtet eindrücklich, welche Herausforderungen er im Krankenhaus und im palästinensischen Gesundheitssystem sieht und wie wichtig das Projekt Tageschirurgie ist.
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Abschiedsbrief von Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa
31.7.2024 (KHB)
Mit einem berührenden Abschiedsbrief sagt Dr. Hiyam Marzouqa „Auf Wiedersehen“, nachdem sie das Caritas Baby Hospital 34 Jahre lang begleitet hat, davon 18 Jahre als Chefärztin.
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Heiliges Land: „Verständnis für andere Seite massiv gesunken“
30.7.2024 (Vatican News)
Angesichts neuer Spannungen zwischen dem Libanon und Israel und dem Krieg im Gazastreifen sieht Simon Kuhl von missio Aachen wenig Chancen für Deeskalation. Dabei gebe es „eigentlich in jeglichem Lager Stimmen, die zu Besonnenheit, Vernunft und Frieden aufrufen“, so der Nahost-Referent im Interview mit Radio Vatikan. „Allerdings werden diese Stimmen weniger gehört.“
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Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
30.7.2024 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 44. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Kostenloser Gesundheitstag
29.7.2024 (CBH)
Aus Solidarität mit der örtlichen Bevölkerung veranstaltete das Caritas Baby Hospital einen kostenlosen Gesundheitstag unter dem Titel „Wir sind für alle Kinder in Palästina da“. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und bot vielen Menschen, die unter den negativen sozioökonomischen Folgen des seit Oktober andauernden Krieges leiden, dringend benötigte Unterstützung. Viele Familien konnten sich nicht einmal die subventionierten Behandlungskosten leisten.
Etwa 250 Patienten profitierten von kostenlosen Medikamenten und Dienstleistungen, darunter körperliche Untersuchungen in der Ambulanz, Ernährungsberatung, psychosoziale Beratung sowie Labor- und radiologische Untersuchungen. Die Kinder genossen auch die lustigen Aktivitäten, die von der „Band of Smile“, der Clown-Gruppe des Krankenhauses, organisiert wurden.
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Patriarch Pizzaballa: Friedensaufruf trotz blutender Wunden
20.7.2024 (Vatican News)
Die katholische Kirche im Heiligen Land bleibt ein Akteur zwischen den verhärteten Positionen der Kriegsparteien. Vertreter des katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ (ACN) haben vom 15. bis zum 19. Juli das Heilige Land besucht, um den Christen vor Ort ihre Solidarität zu bekunden und Hilfsprojekte anzuschauen. Die Delegation besuchte auch den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa.
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Heiliges Land: Schwierige Situation für Pilgerhäuser
16.7.2024 (Vatican News)
Ins Heilige Land sollte man aktuell besser nicht reisen. Das sagen sowohl das deutsche als auch das österreichische und das schweizerische Außenministerium. Über neun Monate nach dem Terrorangriff der Hamas befinde sich Israel nach wie vor im Kriegszustand. Auch wenn inzwischen der eine oder andere Pilger wieder nach Jerusalem oder an den See Genezareth kommt, um die Heiligen Stätten ungewohnt leer zu genießen: die Situation für die kirchlichen Pilgerhäuser bleibt schwierig.
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EU verhängt neue Sanktionen gegen israelische Siedler
15.7.2024 (t-online.de)
Die Europäische Union (EU) hat neue Sanktionen gegen fünf Personen und drei Gruppen aus Israel erlassen. Die betroffenen Parteien werden von der EU als „extremistische“ Siedler bezeichnet und sollen für „schwere und systematische Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser im Westjordanland“ sowie die Blockade von Hilfslieferungen in den Gazastreifen verantwortlich sein. Unter den verhängten Sanktionen sind Einreisesperren und das Einfrieren von Vermögen.
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Gaza: Vatikan fordert erneut sofortigen Waffenstillstand
13.7.2024 (Vatican News)
Der Vatikan fordert Dialog und Friedensgespräche in Gaza. Außerdem ruft er erneut nach einem „Waffenstillstand an allen Fronten, der sofortigen Freilassung aller israelischen Geiseln und der ungehinderten Lieferung humanitärer Hilfe für Palästinenser“.
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Frischer Wind für israelische Friedensbewegung
8.7.2024 (Jerusalemsverein)
50 Friedensorganisationen haben am 1. Juli 2024 in Tel Aviv die Konferenz „The Time Has Come“ veranstaltet, die der israelischen Friedensbewegung einen Neustart verschaffen soll. Zu den Forderungen der Konferenz gehörten ein Waffenstillstand in Gaza und die Befreiung der Geiseln.
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Siedlergewalt im Westjordanland
5.7.2024 (Jerusalemsverein)
Die Organisation „Rabbis for Human Rights“ berichtet über massive Gewalt von Siedlern im südlichen Westjordanland seit dem 2. Juli 2024: Frauen und Kinder wurden verletzt, Häuser und Felder in Brand gesetzt, die Wasserversorgung eines Dorfes wurde gekappt. Zuvor hatten israelische Behörden elf Häuser und Gebäude im Dorf Umm Al-Khair abgerissen und 38 Menschen obdachlos gemacht.
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Papst: „Hört auf, denn Gewalt wird niemals Frieden bringen!“
27.6.2024 (Vatican News)
Papst Franziskus hat erneut einen eindringlichen Friedensappell für das Heilige Land lanciert. Er rief die Gläubigen in aller Welt zu Solidarität mit den Christen im Heiligen Land auf und warnte vor einem Exodus der Christen.
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Patriarch von Jerusalem: „Wir leben wie in einer langen Nacht“
26.6.2024 (Vatican News)
Die Hoffnung ist ein Kind des Glaubens, meint der Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, im Gespräch mit den Vatikanmedien. Zwar sei es immer noch schwierig, einen Weg zum Frieden im Heiligen Land zu sehen. Doch wenn jeder Barrieren errichte, müsse die Kirche stattdessen weiterhin ihre Hand nach dem anderen ausstrecken, so Pizzaballa über die Situation zwischen Israel und der islamistischen Hamas.
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Bericht im Schweizer Fernsehen über die Arbeit des Caritas Baby Hospital
23./24.6.2024 (SRF/KHB)
Die Reihe „mitenand“ im Schweizer Fernsehen bringt wöchentlich Berichte über die Arbeit gemeinnütziger privater Organisationen und der Glückskette, einer schweizerischen Spendensammelorganisation. Am 23.6.2024 wurde der Bericht „Ein Kinderspital für die Palästinenser“ gesendet, der einen Einblick in den Alltag im Kinderkrankenhaus gibt und das Krankenhaus-Team bei der täglichen Arbeit zeigt.
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Interview mit Sybille Oetliker in der Luzerner Zeitung
21.6.2024 (KHB)
Interview mit der Geschäftsleiterin der Kinderhilfe Bethlehem. Sybille Oetliker geht Ende Juni 2024 in Pension.
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40000 kranke Kinder in Bethlehem behandelt – dank großzügiger Spenden
12.6.2024 (KHB)
Die Mitglieder der Kinderhilfe Bethlehem haben an der Generalversammlung des Vereins Jahresbericht und Jahresrechnung sowie das neue Leitbild genehmigt. Zudem wurden Vorstand und Präsidium für die Amtsperiode 2024–2026 gewählt. 40000 kleine Patientinnen und Patienten wurden im Jahr 2023 im Caritas Baby Hospital behandelt.
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Jahresbericht 2023 der Kinderhilfe Bethlehem


Mehr Anfeindungen gegen Christen in Israel
5.6.2024 (Domradio)
Im vergangenen Jahr haben Übergriffe auf Christen in Israel zugenommen. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Jerusalemer „Rossing Center“ hervor. Die interreligiöse Organisation fordert entschlossenes Handeln.
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Jahresbericht 2023 des Rossing Center zu Angriffen auf Christen in Israel und Ostjerusalem


Interreligiöser Friedensmarsch in Jerusalem
4.6.2024 (Vatican News)
Für Frieden und Menschenrechte sind am 3. Juni mehrere Hundert Menschen verschiedener Religionen durch Jerusalem gezogen – inmitten des anhaltenden Konflikts in Gaza zwischen Israel und der palästinensischen islamistischen Gruppe Hamas.
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Patriarchatsdirektor nennt Zerstörung in Gaza beispiellos
30.5.2024 (Domradio)
In Gaza ist die Lage nach Angaben des Direktors des Lateinischen Patriarchats verheerend. Die Menschlichkeit sei verloren gegangen. Auch die Situation im Westjordanland sei dramatisch.
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CIVIS Medienpreis 2024 an „STRG_F: Israel und Gaza: Leben zwischen Terror und Krieg“
28.5.2024 (CIVIS)
Bei der Verleihung des CIVIS-Medienpreises 2024 gingen der TOP AWARD und der CIVIS VIDEO AWARD an das Social Media Format „STRG_F: Israel und Gaza: Leben zwischen Terror und Krieg“. Der Film schildert das Schicksal zweier junger Menschen, die vom aktuellen Nahost-Krieg betroffen sind, die Deutsch-Israelin Yarden und der Deutsch-Palästinenser Abed.
Jurybegründung: „Die Produktion ist in einem guten Sinne parteilich – sie schlägt sich auf die Seite von Empathie und Menschlichkeit. Dem Publikum werden keine eigenen Einschätzungen aufgedrängt, sondern Eindrücke und Einsichten geliefert, die es ermöglichen, sich eine eigene Meinung über die aktuelle Situation zwischen Israel und Palästina zu bilden.“
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Hessischer Friedenspreis 2023 geht posthum an Vivian Silver
27.5.2024 (Hessischer Landtag)
Die kanadisch-israelische Friedensaktivistin Vivian Silver erhält posthum den Hessischen Friedenspreis der Albert Osswald-Stiftung für das Jahr 2023. Silver setzte sich seit ihrer Studienzeit für ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Palästinensern ein. Auch für die Rechte der Frauen engagierte sich die Aktivistin. Sie wurde am Morgen des 7. Oktobers 2023 im Alter von 74 Jahren in ihrem Haus im südisraelischen Kibbuz Be’eri nahe der Grenze zum Gazastreifen während des Terrorangriffs der Hamas ermordet.
Die Preisverleihung findet am 1. Juli im Landtag in Wiesbaden statt.
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Ein Abschied in Dankbarkeit
6.5.2024 (KHB)
Im Sommer kommt es in Luzern und Bethlehem zu einschneidenden personellen Veränderungen: Dr. Hiyam Marzouqa, Chefärztin im Caritas Baby Hospital, und Sybille Oetliker, Geschäftsleiterin der Kinderhilfe Bethlehem, gehen in den Ruhestand. Zwei Persönlichkeiten, die die Arbeit für den Verein und das Krankenhaus maßgeblich geprägt haben.
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Israel/Palästina: „Wir brauchen Führungskräfte pro Versöhnung“
4.5.2024 (Vatican News)
Der italienische Franziskaner Francesco Patton ist seit 2016 Kustos des Heiligen Landes. Im Interview mit dem Chefredakteur der Vatikanmedien Andrea Tornielli spricht er über die Wunden des Gaza-Kriegs, die Zwei-Staaten-Lösung, die Rolle der Christen und Wege zum Frieden.
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Pizzaballa: „Nur Zweistaatenlösung kann Krieg beenden“
24.4.2024 (Vatican News)
Nach 200 Tagen Krieg im Heiligen Land äußert sich der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, im Interview mit den Vatikanmedien. Für ihn ist die Zweistaatenlösung der einzige Weg für einen dauerhaften Frieden – für einen Frieden, der nicht „von oben“ ausgehandelt werden kann.
„Ich habe viele Kriege, Intifadas, Zusammenstöße und so weiter erlebt, aber ich habe keinen Zweifel: Dies ist die schwierigste Prüfung… Dieser Krieg wird uns alle verändern. Es wird lange dauern, bis er verarbeitet ist.“
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Weihnachtskollekte 2023 in der Schweiz: Große Solidarität mit Palästina
23.4.2024 (KHB)
Ausgesprochen großzügig fiel die Weihnachtskollekte der katholischen Pfarreien in der Schweiz aus. Fast zwei Millionen Franken wurden im Dezember 2023 für das Caritas Baby Hospital gesammelt.
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Multireligiöses Modell von Jerusalem vorgestellt – Präsenz von Nicht-Juden gefährdet
21.4.2024 (Domradio)
Der Anwalt Danny Seidemann, Leiter der Nichtregierungsorganisation „Terrestrial Jerusalem“ und anerkannter Experte für die Geopolitik Israels, hat rund 700 religiöse Orte und Stätten von Juden, Christen und Muslimen in der Jerusalemer Altstadt und ihrer Umgebung ermittelt – und in einem Modell mit gelben, grünen und blauen Punkten markiert: rund 270 christliche, 200 muslimische und 100 jüdische, dazu zahlreiche Stätten des Weltkulturbes der Unesco.
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Die Unverantwortlichen und die Verantwortung der Völker
19.4.2024 (Vatican News)
Vor einer Eskalationsspirale im Nahen Osten warnt der Chefredakteur von Vatican News, Andrea Tornielli. Die Welt wolle Frieden, während einige „Unverantwortlichen“ auf Rache und Zerstörung setzten – mit fatalen Folgen für die ganze Menschheit. Tornielli appelliert an die Verantwortung der Völker.
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Neue Geschäftsführerin des Vereins Kinderhilfe Bethlehem
16.4.2024 (KHB)
Der Vorstand des Vereins Kinderhilfe Bethlehem hat Kathrin Salmon zur designierten Geschäftsleiterin ernannt. Sie wird am 1. Juli 2024 die amtierende Geschäftsleiterin Sybille Oetliker ablösen, die dann in den Ruhestand gehen wird.
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Dormitio-Abt rechnet nicht mit weiterer Eskalation in Nahost
15.4.2024 (Domradio)
Nikodemus Schnabel hat den iranischen Angriff miterlebt. Der Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem ist vorsichtig optimistisch, dass der Krieg nicht noch weiter eskaliert. Pilger lädt er weiterhin in seine Abtei ein.
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Handreichung für Frieden zwischen Religionen nach dem 7. Oktober
12.4.2024 (BR24/Freunde Abrahams e.V.)
Der Angriff der Hamas und der Krieg in Gaza haben Spuren hinterlassen bei Juden und Muslimen – auch in Bayern. Der Verein „Freunde Abrahams“ aber möchte das nicht einfach hinnehmen und hat eine Handreichung zur besseren Verständigung erstellt.
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7. Oktober 2023 und der Gazakrieg: eine Handreichung


Eine Oase der Nächstenliebe – mitten im Krieg
10.4.2024 (KHB)
Dr. Fabian Freiseis, Vizepräsident der Kinderhilfe Bethlehem, erzählt im Podcast „Himmelklar“, wie das Kinderkrankenhaus im Westjordanland Hoffnungszeichen der Nächstenliebe setzt.
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Heiliges Land: Krieg wirft Schatten auf Zukunft der Christen
9.4.2024 (Vatican News)
Die Christen im Gazastreifen, im Westjordanland und in Israel leiden gemeinsam mit ihren Mitmenschen, die anderen Glaubensgemeinschaften angehören. Der Krieg, so der ägyptische Franziskaner Ibrahim Faltas, wirft auch neue Schatten auf die Zukunft der religiösen Gemeinschaften im Heiligen Land.
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Erzbischof Bentz beendet Reise ins Heilige Land
7.4.2024 (DBK)
Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz (Paderborn), hat gestern Abend (6. April 2024) seine Reise ins Heilige Land beendet. „Mich haben die Begegnungen während meiner Reise sehr bewegt und ich nehme die drängende Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Stabilität und Sicherheit mit nach Hause. Klar ist: Die Gewalt muss auf allen Seiten ein Ende finden“, so Erzbischof Bentz.
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Theologisches Studienjahr in Jerusalem feiert Jubiläum
5.4.2024 (Domradio/studienjahr.de)
Seit 50 Jahren gibt es in Jerusalem das Theologische Studienjahr. Das wird in diesen Tagen trotz der schwierigen politischen Situation gefeiert. Abt Nikodemus Schnabel wirbt für das Studienjahr und einen Besuch im Heiligen Land.
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Weitere Informationen


Jerusalem: „Eine Mischung aus Kreuz und Hoffnung“
1.4.2024 (Vatican News)
Der Rektor des Österreichischen Hospizes in Jerusalem, Markus Bugnyar, hofft inständig, dass die Osterfeiertage, der muslimische Fastenmonat Ramadan und das bevorstehende Pessachfest der Juden „zu einer Besinnung und zu einer Einsicht auf allen Seiten beitragen können“. Ein Ostermontags-Interview mit dem Eisenstädter Priester in Jerusalem.
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Osterbotschaft der Kirchenoberhäupter in Jerusalem
28.3.2024 (Jerusalemsverein/LPJ)
In ihrer Osterbotschaft rufen die Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem zu einer sofortigen Waffenruhe in Gaza, zur Freilassung aller Gefangenen und zu freiem Zugang für humanitäre Hilfe auf. Christus habe die trennende Mauer der Feindschaft niedergerissen, um der Welt die Hoffnung auf Versöhnung zu geben.
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Osterbotschaft im Original


Papst schreibt Brief an Katholiken im Heiligen Land
27.3.2024 (Vatican News)
Zur Karwoche hat Papst Franziskus einen Brief an die Katholiken der verschiedenen Riten im Heiligen Land geschrieben. Darin versichert er ihnen angesichts von Krieg und Konflikten in der Heimat Jesu: „Ihr seid nicht allein“.
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Brief in vollem Wortlaut


Dormitio-Abt beklagt fehlende Jerusalem-Pilger
27.3.2024 (Domradio)
Nikodemus Schnabel, Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem, sieht die ausbleibenden Pilgergruppen im Heiligen Land zu Ostern als schwere Belastung für die christliche Minderheit. Sie befänden sich gerade in einer „schwierigen Situation“.
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Caritas Baby Hospital behandelt Kinder aus dem Gazastreifen
25.3.2024 (KHB)
Erstmals seit Beginn des Gaza-Krieges werden 68 Kinder aus dem Gazastreifen im Westjordanland medizinisch behandelt. Medizinisches und pflegerisches Klinikpersonal sowie Sozialarbeiterinnen leisten umfassende Hilfe.
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Heiliges Land: Ostergenehmigung für Christen da
22.3.2024 (Vatican News)
Mit Blick auf die bevorstehenden Osterfeierlichkeiten in Jerusalem gibt es eine gute Nachricht: Für die Christen in Palästinenser-Gebieten wird es Genehmigungen geben, so dass sie an Palmsonntag und Ostern in Jerusalem dabei sein können, wenn auch in geringerer Zahl als sonst.
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Kardinal Pizzaballa spricht über Hungersnot im Heiligen Land
22.3.2024 (Domradio)
Der katholische Patriarch von Jerusalem ist eine der wichtigsten Stimmen der Christen im Heiligen Land. Angesichts der zugespitzten Lage im Gazastreifen wählt er drastische Worte. Und er sieht den Westen in der Pflicht.
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Pilgerhaus-Leiter sorgt sich um Entwicklung im Heiligen Land
22.3.2024 (Domradio)
Das Pilgerhaus Tabgha am See Genezareth ist seit Kriegsausbruch häufig leer, erklärt Leiter Georg Röwekamp. Kurz vor Beginn der Karwoche am Palmsonntag freut man sich nun wieder über Gäste. Aber von Normalität gibt es noch keine Spur.
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Neuer Chefarzt für das Caritas Baby Hospital ernannt
11.3.2024 (KHB)
Das Präsidium des Vereins Kinderhilfe Bethlehem hat Dr. Rafat Allawi zum neuen Chefarzt des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem ernannt. Die langjährige Chefärztin, Dr. Hiyam Marzouqa, geht im Sommer in den Ruhestand. Dr. Allawi wird seine Arbeit im September 2024 aufnehmen.
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Hausbesuche wieder vereinzelt möglich
7.3.2024 (KHB)
Seit dem Ausbruch des Krieges konnte der Sozialdienst keine Hausbesuche mehr machen, da das israelische Militär die Bewegungsfreiheit stark einschränkt. Mittlerweile gibt es Ausnahmen und es waren wieder Hausbesuche möglich, aber die Lage bleibt unbeständig.
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Düstere Oster-Prognose für das Heilige Land – Pilger bleiben fern
6.3.2024 (Kirche + Leben)
Düstere Prognose zu Ostern im Heiligen Land: Fast 80 Prozent weniger ausländische Pilger wollen an heiligen Stätten Gottesdienst feiern. Der Nahost-Krieg hat ihre Zahl massiv dezimiert.
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Versand der Osterausgabe unseres Newsletters
5.3.2024 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 43. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Pizzaballa: Waffenruhe bitter nötig – Lage täglich dramatischer
4.3.2024 (Vatican News)
Papst Franziskus hat sein Mittagsgebet genutzt, um im Nahen Osten erneut einen Waffenstillstand und Verhandlungen zu fordern. Im Interview mit Radio Vatikan betont auch der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, dass es dringend eine Waffenpause zwischen Israel und Palästina brauche.
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Gaza: „Save the Children” warnt vor Hungerkatastrophe
28.2.2024 (Vatican News)
Tausenden Kindern drohe der Hungertod, Hilfsgüter würden zurückgehalten: Das Hilfswerk „Save the children“ hat in einem Pressestatement scharfe Vorwürfe gegen Israel erhoben. Die Situation vor allem im Norden des Gaza-Streifens sei katastrophal. Eine sofortige Waffenruhe sei nötig.
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Women of the Year 2024: Israelische und palästinensische Friedensaktivistinnen gewählt
21.2.2024 (TIME)
Das US-amerikanische Magazin TIME kürt jährlich die „Women of the Year“. 2024 wurden israelische und palästinensische Friedensaktivistinnen unter die zwölf Frauen gewählt: Yael Admi leitet die israelische Bewegung Women Wage Peace. Reem Hajajreh gründete die palästinensische Organisation Women of the Sun.
1500 Frauen aus beiden Gruppen versammelten sich am 4. Oktober 2023, um für Frieden und eine gewaltfreie Lösung für den jahrzehntelangen Konflikt zwischen Palästina und Israel zu demonstrieren. Eine Mitbegründerin der israelischen Gruppe, Vivian Silver, wurde drei Tage später von der Hamas ermordet. Die Arbeit der beiden Anführerinnen und Gründerinnen Yael Admi und Reem Hajajreh ist nun wichtiger als je zuvor.
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Baufinanzierung gesichert
15.2.2024 (KHB)
Das Projekt Tageschirurgie ist auf einem sehr guten Weg: Dank der großzügigen Unterstützung durch private und institutionelle Spenderinnen und Spender sind die Baukosten seit Ende 2023 gedeckt. Lesen Sie, welcher Schritt als nächstes ansteht, um die einzige Kinderchirurgie Palästinas zu bauen.
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Bethlehem leidet unter den Folgen des Krieges
15.2.2024 (KHB)
Nichts ist mehr wie früher in Bethlehem: Wo sich einst Wagen um Wagen hupend durch ein Verkehrschaos drängten, herrscht Stille. Tausende Palästinenserinnen und Palästinenser verloren ihre Arbeit. Das Caritas Baby Hospital passt sich an, um handlungsfähig zu bleiben.
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Aus dem schwierigen Alltag in Bethlehem
15.2.2024 (KHB)
Issa Bandak, CEO des Caritas Baby Hospital, lebt seit jeher unter Besatzung und hat immer wieder kriegerische Spannungen durchlebt. Die gegenwärtige Situation ist für ihn und sein Team besonders herausfordernd. Dennoch erhalten sie gemeinsam den Klinikbetrieb aufrecht, wie er im Interview versichert.
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Caritas Baby Hospital: Bodenproben zur Vorbereitung der Bauarbeiten
8.2.2024 (KHB)
Die Vorbereitungen für den Ausbau des Caritas Baby Hospitals laufen auf Hochtouren. Dort, wo die neue Tageschirurgie entstehen soll, wurden nun Bodenproben entnommen. Außerdem mussten drei Olivenbäume dem Bauplatz weichen. Sie wurden in die Nähe des Spielzimmers umgepflanzt.
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UNO/Vatikan: Papst besorgt wegen Gaza-Krieg
25.1.2024 (Vatican News)
Der Vatikan-Vertreter beim UN-Sitz in New York, Erzbischof Gabriele Caccia, hat den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Sorge des Papstes zur Lage im Heiligen Land kundgetan. Papst Franziskus habe zu einer „größeren Anstrengung der internationalen Gemeinschaft aufgerufen, um das humanitäre Recht zu verteidigen und umzusetzen, das der einzige Weg zu sein scheint, um die Verteidigung der Menschenwürde in Kriegssituationen zu gewährleisten“.
In Israel und in Palästina, wie in jedem anderen Teil der Welt, „ist jeder Mensch, ob Christ, Jude, Muslim – egal aus welchem Volk oder welcher Religion – heilig, wertvoll in den Augen Gottes und hat das Recht, in Frieden zu leben“, erinnerte Caccia. Die praktikabelste Lösung für einen dauerhaften Frieden sei nach wie vor die Zwei-Staaten-Lösung, führte der Erzbischof aus. Dies müsse „mit einem international garantierten Sonderstatus für die Stadt Jerusalem“ geschehen. Es sei von entscheidender Bedeutung, dass die internationale Gemeinschaft gemeinsam mit den Führern des Staates Palästina und des Staates Israel eine solche Lösung „in einer Zeit weit verbreiteter Verzweiflung und Feindseligkeit mit neuer Entschlossenheit verfolgt“, damit „die Menschlichkeit über die Härte der Herzen siegt“.
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Br. Faltas: 10.000 Kinder im Nahost-Konflikt gestorben – wo ist das Gewissen?
20.1.2024 (Vatican News)
Eine grauenhafte Situation, die immer schlimmer wird: Der Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, Br. Ibrahim Faltas, berichtet im Interview mit Radio Vatikan spürbar erschüttert über die Lage, in der die Menschen vor Ort gut 100 Tage nach Ausbruch des gewaltsamen Konfliktes zwischen Israel und der Hamas leben. Nur der Papst erhebe angesichts der vielen unschuldigen Toten seine Stimme für einen Waffenstillstand, während die Weltgemeinschaft schweige, klagt der Kirchenmann.
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Weltgebetstag Palästina 2024: Aktualisierte Liturgie ist erschienen
4.1.2024 (WGT)
„Wir hoffen, dass viele Menschen bei uns durch diese aktualisierte Gottesdienstordnung die schwierige Situation unserer palästinensischen Geschwister besser verstehen, aber auch die Friedenssehnsucht in der gesamten Region“, sagt Ulrike Göken-Huismann, die katholische Vorstandsvorsitzende des WGT.
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Über 70 Jahre Solidarität mit den Kindern in Palästina
1.1.2024 (KHB)
2023 gab es ein Doppeljubiläum: 70 Jahre Caritas Baby Hospital und 60 Jahre Kinderhilfe Bethlehem. Zehntausende Kinder wurden seit 1953 im Caritas Baby Hospital behandelt und unzählige Spenderinnen und Spender ermöglichen diese wichtige Arbeit. Ein Blick zurück und nach vorne.
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Weihnachten in Bethlehem: Im Schatten des Krieges
23.12.2023 (Vatican News)
Der Geburtsort Jesu ist gerade zu Weihnachten ein Magnet für Christen auf der ganzen Welt. Dieses Jahr sieht es dort aber ganz anders aus. Gespräch mit Menschen vor Ort, die von der aktuellen Lage direkt betroffen sind.
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Kardinal Krajewski überbringt Friedensbotschaft in Bethlehem
23.12.2023 (Vatican News)
Der päpstliche Almosenpfleger, Kardinal Konrad Krajewski, hält sich über Weihnachten auf Wunsch von Papst Franziskus im Heiligen Land auf. Hier berichtet er von seinen ersten Begegnungen und Eindrücken im Zug seiner Mission an der Seite der geplagten Bevölkerung.
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Interview mit Patriarch von Jerusalem: „Niemand hat ein Monopol auf Schmerz“
23.12.2023 (Tagesschau)
Weihnachten in Israel und den palästinensischen Gebieten ist ein Weihnachten im Krieg. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, schildert im Interview, was das für die Gläubigen bedeutet und wie das Fest trotzdem begangen werden kann.
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Caritas Baby Hospital bietet auch in der Krise zuverlässige medizinische Hilfe
21.12.2023 (KHB)
Die Stadt Bethlehem leidet unter den Folgen des Krieges in Gaza. Touristen und Pilger kommen nicht. Hotels und Restaurants mussten schließen. Es fehlt an Arbeit und Armut breitet sich aus. Das Caritas Baby Hospital garantiert weiter die medizinische Versorgung kranker Kinder – rund um die Uhr – und ist ein wichtiger Ort der Hoffnung und Stabilität für die Menschen in Palästina.
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Katholische Autorin erlebt Kriegsweihnacht in Bethlehem
20.12.2023 (Domradio)
Alle Welt blickt zur Stillen Nacht nach Bethlehem. Dort ist Stille im Moment aber schwer zu finden. Die Autorin Stephanie Saldaña erlebt ein angespanntes Bethlehem. Trotzdem erhalte sich die Geburtsstadt Jesu einen „gewissen Charme“.
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Das Caritas Baby Hospital zwischen den Fronten
19.12.2023 (Katholische Kirche Zug)
Der Terrorangriff der Hamas betrifft auch das Caritas Baby Hospital in Bethlehem. Die Eltern sind in Angst, von ihren Kindern getrennt oder an einem Checkpoint blockiert zu werden. Für Notfälle funktioniert die Zusammenarbeit mit israelischen Krankenhäusern noch, trotzdem ist Solidarität mit dem einzigen Kinderkrankenhaus im Westjordanland wichtiger denn je.
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Was es heißt, wenn Weihnachten (fast) abgesagt wird
10.12.2023 (katholisch.de)
Sally Azar ist Pfarrerin der evangelischen Gemeinde in Jerusalem. In ihrem Gastbeitrag aus dem Heiligen Land im Krieg wirft sie einen Blick auf eine scheinbar wenig festliche Adventszeit – und eine Botschaft sowie eine Herausforderung, die in diesem besonderen Advent zu finden sind.
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Friedenslicht kommt trotz Krieg auch 2023 direkt aus Bethlehem
9.12.2023 (katholisch.de)
Das Friedenslicht aus Bethlehem ist seit 1986 ein weltweites Zeichen für Frieden. Vor 30 Jahren brannte es erstmals auch in Deutschland. In diesem Jahr war lange ungewiss, ob es in der Geburtsgrotte entzündet werden kann.
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Israelischer und palästinensischer Stand auf dem Weihnachtsmarkt – wie klappt das?
8.12.2023 (Sonntagsblatt)
In Nürnberg gibt es Christkindlesmarktstände der palästinensischen Stadt Nablus im besetzten Westjordanland und der israelischen Stadt Hadera. Wie gehen die Betreiber miteinander um?
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70 Jahre Caritas Baby Hospital in Bethlehem: von den Anfängen bis heute
6.12.2023 (KHB)
Das Caritas Baby Hospital feiert dieses Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Wie dieses Hilfsprojekt begann, wer die treibende Kraft dahinter war und wie sich das Kinderkrankenhaus seitdem stetig weiterentwickelt hat, zeigt ein fünfminutiger Film.
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Versand der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters
5.12.2023 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 42. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Advent in Kriegszeiten im Heiligen Land
3.12.2023 (katholisch.de)
Die schwindende Präsenz von Christen im Heiligen Land ist dramatisch. Auch jetzt in den Tagen vor Weihnachten sind sie voneinander getrennt. Der Nahost-Experte und Politologe, Steven Höfner, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah, über die Situation der Menschen im Westjordanland in Zeiten des Krieges.
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ORF-Friedenslicht aus Bethlehem in Österreich angekommen
17.11.2023 (ORF OÖ)
Das internationale Weihnachtssymbol wurde heuer von einem christlichen Kind aus Bethlehem in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und in Österreich von Friedenslichtkind Michael Putz aus Steyr übernommen. „Das ORF-Friedenslicht ist heuer mehr denn je ein starkes Zeichen der Sehnsucht nach Frieden, das so vielen Menschen Hoffnung und Zuversicht schenkt“, betont ORF-Oberösterreich-Landesdirektor Klaus Obereder beim Empfang des Lichtes auf dem Flughafen Wien-Schwechat: „Vor mehr als 2000 Jahren ist die Botschaft vom Weihnachtsfrieden in Bethlehem verkündet worden – darum ist dieses Weihnachtssymbol heuer besonders wichtig. Verbunden mit der großen Hoffnung auf Frieden in der Welt.“
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Ökumenischer Begleiter am 7. Oktober 2023
15.11.2023 (EAPPI)
Klaus, eine freiweillige Begleitperson, war am 7. Oktober mit EAPPI im Einsatz. In diesem Blogbeitrag schildert er seine Eindrücke aus einer Zeit, die den Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser:innen nachhaltig verändern wird.
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Leere Straßen in Bethlehem wegen Abriegelung
8.11.2023 (KHB)
Seit dem 7. Oktober 2023 ist das Westjordanland abgeriegelt: Zufahrtsstraßen zu palästinensischen Dörfern und Städten wurden blockiert. So auch die Verbindung zwischen Jerusalem und Bethlehem. Das Tor zum Checkpoint, der von Bethlehem nach Jerusalem führt, wurde geschlossen. An der Haupteinfahrtsstraße nach Bethlehem, an der auch das Caritas Baby Hospital liegt, gibt es praktisch keinen Verkehr mehr. Wo sich früher Autos und Touristenbusse gedrängt haben, herrscht derzeit gähnende Leere. Hier einige Bilder.
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Verlängerung der Klinikpartnerschaft mit Tübingen
6.11.2023 (KHB)
Seit Jahren kann das Caritas Baby Hospital bei schwierigen Diagnosen auf den Austausch mit Kliniken in Europa vertrauen. Auch die Partnerschaft mit der Universitätsklinik Tübingen konnte nun für zwei weitere Jahre verlängert werden.
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Projekt Tageschirurgie: Baudesign ausgewählt
2.11.2023 (KHB)
Auch in Zeiten des Krieges geht es voran: Die Planungen für den Bau einer Tageschirurgie im Caritas Baby Hospital gehen in die nächste Runde. Nach einem mehrmonatigen Auswahlprozess ist die Entscheidung gefallen. Wie das Gewinner-Büro überzeugt hat, erfahren Sie hier.
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Interviews zur aktuellen Situation
16.10.2023 (KHB)
Interview mit Sibylle Hardegger auf kath.ch
Interview mit Sybille Oetliker in der Luzerner Zeitung
Interview mit Fabian Freiseis auf domradio.de


„Kinder haben ein Recht auf Gesundheit“
16.10.2023 (KHB)
Infolge des Krieges in Israel ist der uneingeschränkte Zugang zum Caritas Baby Hospital in Bethlehem für kleine Patientinnen und Patienten nicht mehr gewährt. Um das Grundrecht von Kindern auf Gesundheit dennoch zu sichern, ist ein erhöhter Einsatz aller Mitarbeitenden vor Ort notwendig.
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Pizzaballa: „Ich befürchte einen sehr langen Krieg“
11.10.2023 (Vatican News)
Er hatte schon lange einen Ausbruch von Gewalt befürchtet – jetzt sieht sich der Lateinische Patriarch von Jerusalem auf schreckliche Weise in seiner Sorge bestätigt.
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Krieg macht Jerusalem zur Geisterstadt
10.10.2023 (Vatican News)
Jerusalem war immer schon anders als der Rest Israels: religiös aufgeladener, frömmer, verrückter, je nach Blickwinkel. Seit dem Terrorangriff der Hamas im Süden Israels ist Jerusalem zu einer Geisterstadt geworden.
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Gewalt in Israel/Palästina hat Folgen für das Caritas Baby Hospital
10.10.2023 (KHB)
Der Krieg in Israel wirkt sich auch in Bethlehem aus. Das Westjordanland wurde durch die israelische Armee abgeriegelt. Das Caritas Baby Hospital hat Maßnahmen ergriffen, um die Versorgung von kranken Kindern sicherzustellen.
Angesichts der herrschenden Gewalt und Unsicherheit haben der CEO des Caritas Baby Hospital und das Präsidium der Kinderhilfe Bethlehem beschlossen, die für den 22. Oktober 2023 geplanten Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des Kinderkrankenhauses abzusagen.
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ICO-Jahrestagung 2023
25./26.9.2023 (ICO)
Am 25. und 26. September fand im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg die 26. Jahrestagung der Initiative Christlicher Orient (ICO) statt. Diese stand unter dem Generalthema „Christentum im Heiligen Land – Gegenwart und Zukunft“.
Eröffnet wurde die Tagung vom steirischen Bischof Wilhelm Krautwaschl. Referenten waren Dormitio-Abt Nikodemus Schnabel aus Jerusalem, Bischof Sani Ibrahim Azar von der Evangelisch-lutherischen Kirche für Jordanien und das Heilige Land (ELCJHL), Georg Röwekamp, langjähriger Direktor von Biblische Reisen Deutschland und nunmehriger Leiter des Pilgerhauses Tabgha des Deutschen Vereins vom Heiligen Land (DVHL) am See Genezareth, die palästinensische Theologin und „Pro Oriente“-Mitarbeiterin Viola Raheb sowie zwei junge Erwachsene aus dem Heiligen Land.
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Bischof Bätzing: Präsenz der Christen im Nahen Osten sichern
20.9.2023 (Vatican News)
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, hat ein friedliches Zusammenleben mit den Christen im Nahen Osten gefordert. Der Limburger Bischof hat das Oberhaupt der Assyrischen Kirche des Ostens, Katholikos-Patriarch Mar Awa III., getroffen. Im Zentrum stand dabei laut Pressemitteilung die Situation der Christen im Nahen Osten.
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Vatikan fordert neue Direktgespräche im Nahost-Konflikt
19.9.2023 (Vatican News)
Der Heilige Stuhl fordert Israelis und Palästinenser dazu auf, direkte Gespräche aufzunehmen. Dabei sollten „alle Fragen, die im Laufe der Jahre immer komplizierter geworden sind, angesprochen werden, auch solche, für die es keine klare Lösung zu geben scheint“.
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Doppeljubiläum „70 Jahre Caritas Baby Hospital – 60 Jahre Kinderhilfe Bethlehem“
1.9.2023/7.9.2023 (KHB)
Die Kinderhilfe Bethlehem und das Caritas Baby Hospital feiern 2023 ein Doppeljubiläum: 
Aus einigen Patientenbetten entstand vor 70 Jahren das Caritas Baby Hospital, das inzwischen jährlich bis zu 50000 palästinensische Kinder behandelt.
Seit 60 Jahren sichert die Kinderhilfe Bethlehem als Trägerverein den Fortbestand des Kinderkrankenhauses. Über 300 Gäste feierten am 30. August in Luzern zusammen mit Sibylle Hardegger, Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem, sowie mit Bischof Felix Gmür, Basel, und Erzbischof Stephan Burger, Freiburg, den 60-jährigen Geburtstag des gemeinnützigen Vereins. Er betreibt das Caritas Baby Hospital, in dem Jahr für Jahr zehntausende kranke Kinder medizinische Betreuung finden.
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Rund 200 Gäste feierten Anfang September in Freiburg und Mainz zusammen mit Hiyam Marzouqa, Chefärztin des Caritas Baby Hospital, und Fabian Freiseis, Vizepräsident der Kinderhilfe Bethlehem, den 70. Geburtstag der Kinderklinik und den 60. Geburtstag des Trägervereins Kinderhilfe Bethlehem.
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Israel: „Eine wichtige Geste für die Christen“
12.8.2023 (Vatican News)
Nach mehreren Angriffen auf das Gelände hat Israels Präsident Isaac Herzog das Kloster Stella Maris in Haifa besucht. Begleitet wurde er von mehreren Führern christlicher Konfessionen und Gemeinschaften im Heiligen Land.
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Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
9.8.2023 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 41. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Verleihung des Aachener Friedenspreises 2023
31.7.2023 (Aachener Friedenspreis)
Der Aachener Friedenspreis wird seit 1988 vergeben und würdigt Personen und Gruppen, die zur Völkerverständigung beitragen und Feindbilder zwischen Menschen ab- und Vertrauen aufbauen.
In diesem Jahr geht er an den Feministischen Antikriegswiderstand (FAR) in Russland und den Human Rights Defenders Fund (HRDF) in Israel/Palästina. Die Preisverleihung findet immer am Antikriegstag, dem 1. September, statt. Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg.
„Die Verteidiger*innen verteidigen“ lautet das Motto des HRDF seit seiner Gründung 2011. Der Fonds setzt sich überparteilich für palästinensische und israelische Menschenrechtsverteidiger*innen ein, die vom israelischen Rechtssystem verfolgt werden.

Mehr zum HRDF
Einladung zur Verleihung des Aachener Friedenspreises 2023


Podcast „Jung & Naiv“ mit Dr. Muriel Asseburg
27.6.2023 (dis:orient)
In Folge 647 des Podcasts „Jung & Naiv“ erzählt Politologin Dr. Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik von ihrer Forschung zu Syrien, Palästina und Israel. Sie erklärt sachlich und gut verständlich die komplexen politischen Zusammenhänge in der Region.
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Fenster im Abendmahlssaal in Jerusalem eingeschlagen
19.6.2023 (katholisch.de)
Abermals hat in Jerusalem eine christliche Stätte Schaden durch jüdischen Vandalismus genommen. Ein eingeschlagenes Fenster im Abendmahlssaal kommt zu einer wachsenden Zahl von Übergriffen hinzu – auf Bauten, aber auch auf Christen.
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Generalversammlung 2023 der Kinderhilfe Bethlehem
14.6.2023 (FCBH/KHB)
Am 14. Juni fand die Generalversammlung 2023 der Kinderhilfe Bethlehem statt. Sie begann um 10 Uhr mit einem Gottesdienst unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Felix Gmür, Bistum Basel, einem der beiden Protektoren des Caritas Baby Hospital.
Nach der Begrüßung durch die Präsidentin Sibylle Hardegger gab Sybille Oetliker, Geschäftsleiterin Kinderhilfe Bethlehem, einen Rückblick auf das Jahr 2022. Auch wenn es nach Corona ein eher stabiles Jahr war, gilt es, wach zu sein und für die Zukunft zu planen. Wichtige Punkte waren die neue Strategie 2024–2027 und der geplante Neubau einer Tageschirurgie, die es in dieser Weise in Palästina noch nicht gibt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Dr. med. Stephanie Hackethal (CEO und Vorsitzende der Geschäftsleitung Kantonsspital Glarus).
Medienmitteilung der Kinderhilfe Bethlehem


Heiliges Land: Frieden braucht Vermittlung von außen
9.6.2023 (Vatican News)
Der Papst hatte dazu eingeladen, sich der Gebetsminute für den Frieden anzuschließen, die vom Internationalen Forum der Katholischen Aktion organisiert wurde. Es sind neun Jahre nach der Anrufung für den Frieden im Heiligen Land vergangen, die in den Vatikanischen Gärten stattgefunden hatte. Bischof William Shomali, seit Juli 2021 Generalvikar für Jerusalem und Palästina, betont im Gespräch mit Radio Vatikan die Bedeutung der Begegnungen und die Kraft des Gebets.
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Jerusalem: Ausstellung zu Wirken der Franziskaner im Heiligen Land
7.6.2023 (Vatican News)
Seit 800 Jahren sind die Franziskaner in Jerusalem aktiv. Die Mönche bewachen nicht nur Heilige Stätten und betreuen Pilger. Sie waren und sind auch ein starker Faktor im Kultur-, Bildungs- und Sozialleben der Stadt, wie die Ausstellung „Kloster, Pfarre, Museum“ im Sankt-Salvator-Kloster direkt am Neutor der Jerusalemer Altstadt zeigt.
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Neue Klinikpartnerschaft: Caritas Baby Hospital bildet Medizinstudierende aus Hebron aus
7.6.2023 (KHB)
Studierende der Medizin, Krankenpflege, Geburtshilfe, Pharmazie und Physiotherapie können künftig einen Teil ihrer praktischen Ausbildung im Caritas Baby Hospital absolvieren und sich dort fortbilden.
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Jerusalem: Oberrabbiner verurteilt Attacken auf Christen
6.6.2023 (Vatican News)
Der Oberrabbiner von Jerusalem, Shlomo Moshe Amar, hat die wiederholten körperlichen und verbalen Attacken junger Juden auf christliche Priester und Pilger in der heiligen Stadt scharf verurteilt.
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HNO-Spezialisten aus USA im Caritas Baby Hospital
6.6.2023 (CBH)
Medizinisches, auf den Bereich Hals-Nasen-Ohrenheilkunde spezialisiertes Personal aus den USA ist im Caritas Baby Hospital zu Gast. Ziel dieser Kooperation ist es, neben dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Krankenhauspersonal und Fachpersonal auch die Gesundheitsversorgung vieler erkrankter Kinder in diesem Bereich zu ermöglichen.
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Bundesratspräsident besucht das Caritas Baby Hospital
3.6.2023 (CBH)
Im Juni durfte sich das Caritas Baby Hospital über hochrangige Gäste freuen. Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg und Präsident des deutschen Bundesrates, kam zu Besuch und informierte sich über das Kinderkrankenhaus.
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Parallelwelt Palästina
28.5.2023 (dis:orient)
In ihrem neuen Podcast „Parallelwelt Palästina“ sprechen Lena Obermaier und Michael Sappir über „alles, was die deutsche Medienlandschaft bisher verpasst hat – von Siedlerkolonialismus und der Apartheid bis zur ethnischen Säuberung Palästinas.“
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Christian Information Center: Anlaufstelle für Jerusalem-Besucher feiert Jubiläum
26.5.2023 (Domradio)
Wer die Jerusalemer Altstadt durch das zentrale Jaffa-Tor betritt, sieht sofort das markante helle Gebäude mit der großen Aufschrift „Christian Information Center“. In diesen Tagen wird die Einrichtung 50 Jahre alt.
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Sitzung von Exekutivausschuss und Beirat
18.5.2023 (CBH)
Der Exekutivausschuss und der Beirat des Caritas Baby Hospital kamen zu ihrer ersten Sitzung im Jahr 2023 zusammen, um die Verwaltungs- und Finanzberichte des Krankenhauses für das Jahr 2022 zu besprechen. Außerdem wurde der Beirat über die neuesten Entwicklungen bei der Umsetzung des aktuellen strategischen Plans informiert.
Der Beirat setzt sich aus lokalen Expertinnen und Experten zusammen, die die Krankenhausleitung unterstützen und beraten und als wichtiges Bindeglied zwischen ihr und der lokalen Gemeinschaft fungieren.
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Mitglieder des Beirats


Besatzungsbehörden lassen Schule abreißen
17.5.2023 (EAPPI)
Trotz großer internationaler Solidarität und der Ausschöpfung fast aller Rechtsmittel haben die israelischen Besatzungsbehörden die kleine Schule in Jubbet Adh Dhib östlich von Bethlehem am 7. Mai abreißen lassen. Die Europäische Union, die den Schulbau finanziell gefördert hatte, verurteilte den Schulabriss deutlich. 58 Schulen in den gänzlich von Israel verwalteten C-Gebieten der Westbank und in Ost-Jerusalem droht mit ausgestellten Abrissanordnungen das gleiche Schicksal. Eine EAPPI-Freiwillige berichtet über die Schulzerstörung.
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75. Jahrestag der Nakba
15.5.2023 (Vatican News/Combatants for Peace)
Kirchenführer in Jerusalem gedenken des 75. Jahrestags der „Nakba“. Im Zuge der Nakba, was im Arabischen „Katastrophe“ bedeutet, verließen mehr als 700.000 Palästinenser ihre Städte und Dörfer. Der Streit über das Schicksal dieser palästinensischen Flüchtlinge und das Rückkehrrecht ihrer Nachkommen steht nach wie vor im Mittelpunkt des arabisch-israelischen Konflikts.
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Aufzeichnung der Joint Nakba Day Ceremony


Caritas Baby Hospital veranstaltet pädiatrisches Lungensymposium
6.5.2023 (CBH)
Im Caritas Baby Hospital fand zum ersten Mal ein pädiatrisches Lungensymposium statt. Daran teilgenommen haben rund 70 Kinderärztinnen und -ärzte sowie medizinisches und paramedizinisches Fachpersonal. Hauptredner dieser Fortbildungsveranstaltung waren Expertinnen und Experten aus dem Caritas Baby Hospital in Bethlehem, dem Universitätskinderspital Basel und dem Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen.
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Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony 2023
26.4.2023 (Combatants for Peace)
Am 24. April fand die israelisch-palästinensische Gedenkfeier in Tel Aviv statt. Mehr als 15.000 Menschen haben daran teilgenommen und weitere 300.000 waren online dabei.
„Als menschliche Wesen teilen wir den gleichen Schmerz. Und wenn wir uns sehen und begegnen und miteinander sprechen, werden die Flammen des Hasses vielleicht erlöschen und es wird Raum für ein wenig Versöhnung und Leben entstehen,“ sagte Yuval Sapir im Gedenken an seine Schwester Tamar.
Aufzeichnung der Zeremonie


Nahost-Synode auf Zypern
24.4.2023 (Vatican News/Domradio)
Es sind schon 13 Jahre her, dass es die Nahost-Synode gab. Wie kompliziert die Lage im ganzen Nahen Osten derzeit sei, erläutert Benediktinerpater Nikodemus Schnabel, Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Nahost ohne Christentum würde Großes verlieren, meint er im Gespräch zum Abschluss der Vatikan-Konferenz über christliche Zukunft in Nahost auf Zypern.
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Interview mit P. Nikodemus Schnabel


Hilfswerk missio Aachen in Sorge um Christen im Nahen Osten
9.4.2023 (Vatican News)
Das katholische Hilfswerk missio Aachen zeigt sich besorgt über die Zukunft der Christen im Nahen Osten. „Wirtschaftlicher Niedergang und politische Instabilität stellen viele vor die verzweifelte Entscheidung auszuwandern oder unter schwierigen Umständen zu bleiben“, erklärte missio-Präsident Dirk Bingener in einer Osterbotschaft des Hilfswerks.
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Antisemitismus: Symbolpolitik mit Konsequenzen
4.4.2023 (medico international)
In einem gemeinsamen Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) warnen 60 zivilgesellschaftliche Organisationen die UN davor, die umstrittene Arbeitsdefinition zu Antisemitismus der Internationalen Allianz für Holocaustgedenken (IHRA) anzunehmen und zur Richtschnur ihres Aktionsplans gegen Antisemitismus zu erheben.
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Klinik für Hämatologie eröffnet
1.4.2023 (CBH)
Im Caritas Baby Hospital wurde eine Klinik für Hämatologie eröffnet, unter der Leitung von Facharzt Dr. Hani Saleh. Die Klinik bietet Diagnose- und Behandlungsdienste für Kinder mit gutartigen Blutkrankheiten an.
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Palmsonntagskollekte 2023
27.3.2023 (DVHL)
Am Palmsonntag, 2. April findet die Kollekte für das Heilige Land statt. Der Leitgedanke in diesem Jahr lautet: „Chancen spenden. Damit Christen im Heiligen Land bleiben.“
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Spendenlauf „Freedom of Movement“
24.3.2023 (FCBH)
Eine Gruppe von zehn jungen Leuten hat am Palästina-Marathon in Bethlehem teilgenommen und dabei knapp 14.000 Euro an Spenden für das Caritas Baby Hospital gesammelt.
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Israel/Palästina: Am Abgrund
27.2.2023 (medico international)
Elf Tote bei Militäroperation in Nablus, Attentat mit zwei Toten in Huwara, Ausschreitungen und wieder ein Toter. Riad Othman, Nahostreferent für medico international, schreibt über die Geschichte der Gewalt hinter der jüngsten Eskalation im Westjordanland.
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Israel: Akademiker stellen sich an Seite der Christen
21.2.2023 (Vatican News)
Rund 300 Religions- und Geisteswissenschaftler an Universitäten und Hochschulen in Israel haben den christlichen Gemeinschaften des Landes ihre Unterstützung zugesichert. Hintergrund sind anhaltende Anfeindungen und Übergriffe auf Christen und christliche Einrichtungen durch radikale Juden.
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Newsletter-Versand zu Spendenaktion beim Palästina-Marathon
19.2.2023 (FCBH)
Zum Spendenlauf „Freedom of Movement“ haben wir einen Newsletter versendet, mittlerweile die 40. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


23. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land
19.1.2023 (DBK)
Das 23. Internationale Bischofstreffen im Heiligen Land ist am 19. Januar 2023 zu Ende gegangen. Fünf Tage lang haben sich Vertreter von 15 Bischofskonferenzen, darunter 13 Bischöfe, über die Situation der Kirche und der Christen in Jordanien informiert. Als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz nahm Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz), Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Kommission Weltkirche, an der Begegnung teil.
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Abschlusskommuniqué des Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land 2023


Kirchenführer in Jerusalem verurteilen Friedhofsschändung
6.1.2023 (Domradio)
Die Kirchenführer in Jerusalem haben in einer gemeinsamen Erklärung die Schändung des protestantischen Friedhofs auf dem Zionsberg als terroristischen Akt verurteilt. Die Zerstörung sei eindeutig durch Hass auf Christen motiviert.
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Mehr über die Friedhöfe auf dem Jerusalemer Zionsberg


60 Jahre Kinderhilfe Bethlehem, 70 Jahre Caritas Baby Hospital
5.1.2023 (KHB)
Die Kinderhilfe Bethlehem und das Caritas Baby Hospital feiern 2023 ein Doppeljubiläum: Aus einigen Patientenbetten entstand vor 70 Jahren das Caritas Baby Hospital, das inzwischen jährlich bis zu 50000 palästinensische Kinder behandelt. Seit 60 Jahren sichert die Kinderhilfe Bethlehem den Fortbestand des Kinderkrankenhauses.


Nahost: Jordaniens König warnt vor Gewalt in Jerusalem
29.12.2022 (Vatican News)
Der jordanische König Abdullah II. hat vor extremistischen Versuchen gewarnt, Jerusalem zum Zentrum von Konflikten und Gewalt zu machen. Auch die Leitlinien der neuen israelischen Regierung zu israelischen Ansprüchen auf die besetzten palästinensischen Gebiete sorgen bei den Palästinensern für Kritik.
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Patriarch Pizzaballa warnt zu Weihnachten vor Gewaltzunahme
25.12.2022 (Vatican News)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, hat einen Anstieg der Gewalt im Heiligen Land beklagt. „Wir sehen mit unseren Augen, dass Gewalt unsere Hauptsprache geworden zu sein scheint, unser hauptsächlicher Weg der Kommunikation“, sagte der italienische Franziskaner in seiner Predigt in der zentralen Christmette in der Bethlehemer Katharinenkirche.
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Politologe: Ohne Christen fehlt Palästina die Essenz
21.12.2022 (Qantara.de)
Die israelische Besatzung Palästinas zerstört nach Worten des palästinensischen Politikwissenschaftlers Xavier Abu Eid das nationale Wachstum und die natürliche Struktur der Christen in der Region: „Ohne ein Ende der Besatzung und die Verwirklichung unserer Rechte ist die Lebensfähigkeit einer christlichen Präsenz schwierig.“
Abu Eids jüngst veröffentlichtes Buch „Rooted in Palestine“ (dt. „Verwurzelt in Palästina“) untersucht die Rolle der Christen in der palästinensischen Nationalbewegung.
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Heiliges Land: Glauben an Frieden und Dialog aufrechterhalten
20.12.2022 (Vatican News)
Den Glauben an Frieden trotz aller Konflikte und Spannungen im Heiligen Land aufrechterhalten: das ist für den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, die Botschaft von Weihnachten.
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Chefärztin des Caritas Baby Hospital im Interview mit dem Ärzteblatt
19.12.2022 (Deutsches Ärzteblatt)
Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Dr. Hiyam Marzouqa im Caritas Baby Hospital in Bethlehem. Im Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt erzählt die heutige Chefärztin von den Herausforderungen ihrer Arbeit in Palästina und was sie sich von Helfern aus dem Ausland wünscht.
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Ein echter Jesus leitet das Kinderspital in Bethlehem
18.12.2022 (kath.ch)
Issa Bandak (49) ist CEO des Caritas Baby Hospital in Bethlehem. Issa ist der arabische Name für Jesus. Er findet es „ziemlich cool“, aus Bethlehem zu stammen. Ein Gespräch über den Heilungsauftrag Jesu, die Zukunftspläne des Kinderkrankenhauses – und warum er keine Macho-Kultur duldet.
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Deutsch-französischer Menschenrechtspreis für Palästinenserin
16.12.2022 (Deutsches Vertretungsbüro Ramallah)
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember zeichneten Außenministerin Annalena Baerbock und ihre französische Amtskollegin Catherine Colonna gemeinsam Personen mit dem Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit 2022 aus. Mit dem Preis werden weltweit Personen ausgezeichnet, die sich für Menschenrechte einsetzen, sie verteidigen und stärken.
Zu den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger gehört auch die Palästinenserin Sama Aweidah. Sama Aweidah setzt sich seit Jahrzehnten für die Achtung von Frauenrechten in der palästinensischen Gesellschaft ein.
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Alle 15 Preisträgerinnen und Preisträger


Heiliges Land: Neue Büros für den Rechtsschutz von Kirchengütern
15.12.2022 (Vatican News)
Die katholischen Bischöfe des Heiligen Landes haben zwei neue Rechtsbüros eingerichtet, die katholische Einrichtungen, Körperschaften, Kongregationen und religiöse Institute in Israel und Palästina rechtlich beraten und schützen sollen.
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Bundesverdienstkreuz für Lifegate-Gründer Burghard Schunkert
15.12.2022 (Lifegate)
Burghard Schunkert, der Gründer und Leiter von Lifegate Rehabilitation in Beit Jala, ist von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier überraschend am 13. Dezember mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.
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Israel: Kirche in Sorge über politischen Rechtsruck
13.12.2022 (Vatican News)
Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land zeigen sich besorgt über erste Gehversuche der sich gerade formierenden rechtsgerichteten Regierung in Israel. Einige Stellungnahmen seien „sehr spaltend gegenüber der arabischen oder sonstigen nichtjüdischen Gemeinschaft“, heißt es in einer Mitteilung. Vatican News sprach mit dem deutschen Patriarchalvikar für Flüchtlinge und Migranten im Heiligen Land, Pater Nikodemus Schnabel.
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Heiliglandbischöfe warnen vor Gewalt und Spaltung
13.12.2022 (Domradio)
Im Heiligen Land droht nach Auffassung seiner katholischen Bischöfe durch spalterische Tendenzen in Teilen der neuen Regierungskoalition ein weiterer Anstieg der Gewalt. Die schlechter werdende politische Lage sei besorgniserregend.
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Mitteilung des Bischofsgremiums


Versand der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters
5.12.2022 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 39. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


20 Jahre Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel
2.12.2022 (Jerusalemsverein)
Ende November versammelten sich viele hochrangige Gäste aus der internationalen und lokalen Ökumene in Jerusalem, um das 20-jährige Bestehen des Ökumenischen Begleitprogramms in Palästina und Israel (EAPPI) zu feiern.
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Caritas Baby Hospital schließt das COVID-19-Notfallprojekt ab
30.11.2022 (CBH)
In Zusammenarbeit mit dem Catholic Relief Services und mit Mitteln der United States Agency for International Development hat das Caritas Baby Hospital eine Abschlussveranstaltung für das COVID-19-Notfallprojekt durchgeführt.
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Heiliges Land: Papst ruft angesichts neuer Gewalt zu Dialog
27.11.2022 (Vatican News)
Angesichts der jüngsten Anschläge und Spannungen im Heiligen Land hat Papst Franziskus einen Friedensdialog zwischen Israel und Palästina angemahnt. „Gewalt tötet die Zukunft“, kommentierte der Papst mit Blick auf die jugendlichen Todesopfer.
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Spannungen in Palästinenser-Gebieten
26.10.2022 (Auswärtiges Amt)
Die Außenministerien Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Spaniens haben dazu aufgerufen, eine weitere Eskalation der Gewalt in den besetzten palästinensischen Gebieten einschließlich Ostjerusalem zu vermeiden.
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Heiliges Land: Neues Pilgerzentrum am „Feld der Hirten“
2.9.2022 (Vatican News)
Das „Feld der Hirten“ in der Stadt Beit Sahour in Palästina wird jener Ort genannt, an dem der Überlieferung nach die Hirten nächtigten, als sie die Botschaft von der Geburt Jesu erhielten. Nun wurde dort ein Pilgerzentrum errichtet.
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Palästina: Christliche Schulen nehmen Betrieb wieder auf
30.8.2022 (Vatican News)
Gute Nachricht für Eltern und Kinder im Gaza-Streifen: Dort haben die fünf christlichen Schulen nach zwei Jahren Onlineunterricht aufgrund der Covid-Pandemie ihren Betrieb wiederaufgenommen.
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Workshop über die Zukunft der Christen im Nahen Osten
27.8.2022 (Vatican News)
„Neue Wege für die Christen im Nahen Osten“ („New Choices for Christians in The Middle East“) – unter diesem Motto kamen am 26. und 27. August 2022 über 30 Repräsentanten christlicher Kirchen aus sieben Ländern in Berlin zu einem Workshop zusammen, darunter Bischöfe, Theologen und Vertreter von Hilfswerken.
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Heiliglandbischöfe fordern Zugang zu Wasser für Palästinenser
20.8.2022 (Domradio)
Die katholischen Bischöfe des Heiligen Landes haben Israel aufgefordert, das Grundrecht der Palästinenser auf Wasser zu achten. Israelis hätten „rund um die Uhr Zugang zu fließendem Wasser“ dagegen seien Hunderttausende Palästinenser im Sommer „mit schwerer Wasserknappheit konfrontiert“.
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Palästina: Unrecht, das nichts kostet
19.8.2022 (medico)
Das israelische Militär stürmt die Büros von sieben Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft. Zwei dieser Organisationen sind langjährige Partner von medico international.
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Schulung zum Neugeborenen-Wiederbelebungsprogramm NRP
4.8.2022 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital veranstaltete eine Schulung zum Neugeborenen-Wiederbelebungsprogramm NRP (Neonatal Resuscitation Program), die von Juzoor for Health & Social Development durchgeführt wurde.
25 Ärzte und Krankenschwestern aus dem Caritas Baby Hospital, dem Holy Family Hospital, dem Saint Joseph Hospital, dem Beit Jala Government Hospital, dem Jericho Government Hospital und dem Al Ahli Hospital, die in Kreißsälen oder Gesundheitseinrichtungen direkt mit Neugeborenen zu tun haben, nahmen an dieser Schulung teil.
Bericht mit Bildern
Juzoor for Health & Social Development ist eine palästinensische Nichtregierungsorganisation, die sich auf nationaler Ebene für die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens palästinensischer Familien einsetzt und Gesundheit als grundlegendes Menschenrecht fördert.


Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
2.8.2022 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 38. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Generalversammlung 2022 der Kinderhilfe Bethlehem
22.6.2022 (KHB)
An der ordentlichen Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem in Luzern wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung genehmigt, zwei Vorstandsmitglieder gewählt und Präsidentin Sibylle Hardegger in ihrem Amt bestätigt. Der Verein betreibt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem. Das einzige Kinderkrankenhaus im Westjordanland konnte auch im zweiten Pandemie-Jahr trotz erschwerter Bedingungen erfolgreich arbeiten.
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Erzbischof Burger besucht Caritas Baby Hospital
10.6.2022 (Erzdiözese Freiburg)
Erzbischof Stephan Burger hat bei einer Reise ins Heilige Land das soziale Engagement der Erzdiözese Freiburg in der Region bekräftigt. Bei seinem Besuch im Caritas Baby Hospital informierte er sich im Gespräch mit der Leitung und Mitarbeitenden über die aktuelle Lage und die Herausforderungen infolge der Corona-Pandemie und überreichte der Leitung des Krankenhauses eine Spende der Erzdiözese in Höhe von 25.000 Euro. Der Freiburger Erzbischof ist Protektor des Caritas Baby Hospital.
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2. Neuropädiatrisches Symposium im Caritas Baby Hospital
4.6.2022 (CBH)
Unter der Schirmherrschaft von Dr. Mai al-Kaila, der palästinensischen Gesundheitsministerin, veranstaltete das Caritas Baby Hospital am 4. Juni das 2. Neuropädiatrische Symposium.
Diese Fortbildungsveranstaltung bildet den Abschluss des Projekts „Clinic Partnership“ zwischen dem Caritas Baby Hospital und dem Universitätsklinikum Tübingen. Es ermöglichte den Austausch von Fachwissen und Kenntnissen zwischen acht angesehenen internationalen Spezialisten und lokalen Fachleuten zu verschiedenen neurologischen Themen bei Kindern, einschließlich Epilepsie, zerebraler Lähmung, Stoffwechsel- und genetischen Störungen.
Oberarzt Dr. Samuel Gröschel vom Universitätsklinikum Tübingen betonte, wie stolz sie auf die langjährige Kooperation mit dem Caritas Baby Hospital seien. Und Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa erklärte: „In den letzten 15 Jahren hat das Caritas Baby Hospital seine neuropädiatrischen Dienste sukzessive ausgebaut. Derzeit sind wir dank unserer umfassenden Versorgung ein Referenzzentrum für Hunderte von Kindern mit chronischen neurologischen Syndromen.“
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Pizzaballa: „Der Mai war ein Monat des Leidens“
3.6.2022 (Vatican News)
Die Suche nach Frieden im Heiligen Land wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Dazu bedarf es politischer Perspektiven, vor allem für die palästinensische Bevölkerung. Das sagt der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa. Radio Vatikan sprach mit ihm über den schwierigen Monat, der gerade vergangen ist, und die Anstrengungen, die notwendig sind, um einen Weg zum Frieden im Nahen Osten einzuschlagen.
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Sozialdienst im Caritas Baby Hospital organisiert Workshop für Studierende
1.6.2022 (CBH)
Der Sozialdienst im Caritas Baby Hospital organisierte einen Workshop für Studierende der Universität Bethlehem. Lina Raheel, Leiterin des Sozialdienstes, betonte, wie wichtig die ständige Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem Krankenhaus sei, damit die Studierenden Praxiserfahrung sammeln können.
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22. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land
24./26.5.2022 (Domradio/DBK)
Mit einem feierlichen Gottesdienst am Ölberg ist am 26. Mai in Jerusalem das 22. Internationale Bischofstreffen im Heiligen Land beendet worden. An der Veranstaltung, die 2021 wegen der Corona-Pandemie nur als Online-Konsultation durchgeführt wurde und nun wieder vor Ort stattfinden konnte, nahmen Bischöfe und Vertreter aus acht europäischen und nordamerikanischen Bischofskonferenzen teil. Die Deutsche Bischofskonferenz war durch Dr. Udo Bentz vertreten. Der Mainzer Weihbischof ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Kommission Weltkirche bei der Deutschen Bischofskonferenz.
Thema des Bischofstreffens, das sich als Verbindung von Pilgerreise, Begegnungen und Konsultation versteht, war die Situation in Jerusalem.
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Interview mit Weihbischof Dr. Udo Bentz
Abschlusskommuniqué des Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land


Caritas Baby Hospital: Workshop zur Frühförderung von Kindern mit Down-Syndrom
19.5.2022 (CBH)
Die Abteilung für Physiotherapie im Caritas Baby Hospital veranstaltete einen Workshop zur Frühförderung von Kindern mit Down-Syndrom. „Ziel dieser Maßnahme ist es, den Kindern mit dem Syndrom zu helfen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Sensibilisierung der Zielgruppen trägt dazu bei, die mit dem Down-Syndrom verbundenen Schwierigkeiten zu überwinden und die Integration der Kinder in Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu fördern“, so Asma Sima’an, die Leiterin der Abteilung für Physiotherapie.
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Vatikan: Jordanisches Königspaar erhält Path to Peace Award
11.5.2022 (Vatican News)
König Abdullah II. und Königin Rania von Jordanien wurden mit dem diesjährigen Path to Peace-Award ausgezeichnet. Bei der Verleihung am 9. Mai in New York würdigte der Präsident der gleichnamigen Stiftung, Erzbischof Gabriele Caccia, den Einsatz des Königspaares für Frieden und interreligiösen Frieden im Nahen Osten.
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Papst Franziskus bestätigt Franziskaner-Kustos in Jerusalem
29.4.2022 (Vatican News)
Francesco Patton bleibt der Kustos der Franziskaner im Heiligen Land. Papst Franziskus bestätigte die Wahl durch den Generaloberen des Ordens, wie der Vatikan mitteilte. Der 58-jährige Italiener ist bereits seit sechs Jahren als Kustos im Amt.
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Pilger im Heiligen Land sicher
10.4.2022 (Domradio)
Eine Reise ins Heilige Land, um die Wirkungsorte Jesu zu sehen, ist bei Christinnen und Christen beliebt. Doch mit Beginn des Ramadan sind die Orte wieder Ziel von Terroranschlägen. Pilger können sich dennoch sicher fühlen, so der Deutsche Verein vom Heiligen Lande.
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Versand der Osterausgabe unseres Newsletters
29.3.2022 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 37. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Jerusalem: „Ausdünnung der christlichen Präsenz“
29.3.2022 (Vatican News)
Vor einer immer stärkeren Ausdünnung der christlichen Präsenz in Jerusalem und vor einem damit verbundenen Abbruch von Traditionen, warnt der Palästinenser Sami al-Yousef. In einem Beitrag für die Oster-Kampagne des Weltrates der Kirchen weist der Generaldirektor des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem darauf hin, dass sich der Charakter des christlichen Viertels der Altstadt immer mehr verändert.
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Bethlehem: Palästina-Marathon 2022
18.3.2022 (Palestine Marathon/CBH)
Am 18. März 2022 war es wieder soweit: Der Palästina-Marathon führte durch die Straßen von Bethlehem, entlang der Mauer und durch zwei Flüchtlingslager. Start und Ziel war an der Geburtskirche, denn der Platz vor der Kirche ist ein geeigneter Treffpunkt für alle Läufer, ihre Familien und Freunde. Der Lauf will auf die mangelnde Bewegungsfreiheit der Palästinenser hinweisen. Auch das Caritas Baby Hospital hat mit einem großen Team teilgenommen.


Caritas Baby Hospital: Hoher Frauenanteil in Führungspositionen
7.3.2022 (KHB/CBH)
Zum Weltfrauentag am 8. März veröffentlichte die Kinderhilfe Bethlehem eine Medienmitteilung mit den Zahlen zum Frauenanteil im Caritas Baby Hospital. Frauen sind auf allen Hierarchiestufen in der Mehrheit: 14 von 23 leitenden Angestellten sind Frauen, insgesamt sind 70 Prozent der Mitarbeitenden weiblich. Aktuell sind drei Frauen im Führungsgremium tätig: Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa, Finanzchefin Christine Hazboun Saca sowie die Pflegedienstleiterin Suhair Qumsieh. Zusammen mit zwei männlichen Kollegen tragen sie die lokale Verantwortung für das Caritas Baby Hospital. Ihre Ausbildungen haben sie in Palästina und zum Teil auch im Ausland erworben. Alle drei haben sich bewusst dafür entschieden, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in den Dienst der Bevölkerung ihrer Heimat zu stellen.


Kirchen kritisieren Nationalparkpläne am Jerusalemer Ölberg
21./23.2.2022 (Domradio/Vatican News)
Israel will einen Nationalpark ausweiten – unter anderem auf kirchlichem Land. Drei der Jerusalemer Kirchenführer sehen darin einen gezielten Angriff auf christliche Rechte und protestieren in einem gemeinsamen Brief.
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Reaktion der israelischen Behörden auf die Kritik der Kirchen


Freiwillige des Ökumenischen Begleitprogramms wieder im Einsatz im Heiligen Land
4.2.2022 (EAPPI)
Seit Mitte Januar sind wieder freiwillige Begleitpersonen im Heiligen Land, an den Einsatzorten Jerusalem, Bethlehem, Hebron und Yatta. Sie versuchen, das Begleitprogramm nach der coronabedingten Unterbrechung wieder hochzufahren. Das bedeutet, Kontakte zu reaktivieren oder neu zu knüpfen, mit den Menschen vor Ort wieder ins Gespräch zu kommen, ihre Geschichten zu hören und zu sehen, was sich für sie verändert hat in den letzten beiden Jahren und was die freiwillige Begleitpersonen für sie tun können.
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Caritas Baby Hospital: Austausch zum Wohl der Kinder
21.1.2022 (KHB)
Bei schwierigen Diagnosen kann das Caritas Baby Hospital seit Jahren auf den Austausch mit Krankenhäusern in Europa setzen. Von diesen Partnerschaften profitieren die Kinder und die beteiligten Ärztinnen und Ärzte.
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Angriff auf Dormitio-Abtei in Jerusalem
16.1.2022 (Domradio/Dormitio/katholisch.de)
Die Jerusalemer Dormitio-Abtei ist mutmaßlich Ziel eines antichristlichen Hassverbrechens geworden. So habe ein in den Innenhof geworfener Sack mit Bauschutt Sachschäden verursacht.
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Bilder auf der Facebook-Seite der Dormitio-Abtei
katholisch.de-Interview mit Pater Nikodemus Schnabel
Solidaritätsbesuch der Organisation Tag Meir


Palästina: Große Wallfahrt zur Taufstelle Jesu
11.1.2022 (Vatican News)
Etwa tausend Menschen haben am Westufer des Jordan an der katholischen Wallfahrt zum Ort der Taufe Jesu teilgenommen.
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Schweiz: Ein Kinderspielplatz für Bethlehem
21.12.2021 (Vatican News)
Die Salesianer Don Boscos aus der Schweiz haben einen neuen Spielplatz in Bethlehem gespendet. Seit über 100 Jahren ist der Orden vor Ort, um Sozialarbeit für besonders benachteiligte Kinder und Jugendliche zu leisten.
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Alt-Patriarch sieht keine Gerechtigkeit in Bethlehem
21.12.2021 (Domradio)
Der Frieden ist immer noch entfernt. Im israelisch-palästinensischen Konflikt fehlt es nach Worten des emeritierten Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Michel Sabbah, an Mut, bereits getroffene schwierige Entscheidungen umzusetzen.
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Betlehem: Weihnachten dieses Jahr etwas entspannter
21.12.2021 (Vatican News)
Das Heilige Land bereitet sich auf sein zweites Weihnachten unter Corona-Bedingungen vor. Es ist alles etwas lockerer als letztes Jahr, mit Maske kann man miteinander feiern, und Gazas Christen dürfen an die Heiligen Stätten, erzählt uns die in Jerusalem stationierte deutsche Borromäerin Schwester Gabriela Zinkl, die an der Salesianer-Hochschule Kirchenrecht lehrt.
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Israel weist kirchliche Vorwürfe der Christengefährdung zurück
21.12.2021 (Domradio)
Eine Stellungnahme der Jerusalemer Kirchenführer über eine vermeintliche Bedrohung für Christen im Heiligen Land sorgt für Unmut in Israel. Die von den Kirchen vorgebrachten Anschuldigungen „sind unbegründet“, so der Tenor.
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Talitha Kumi: Brückenbauer geehrt
21.12.2021 (Berliner Missionswerk)
Bundesverdienstkreuz für Milad Ibrahim: Der stellvertretende Leiter der evangelischen Schule Talitha Kumi in Beit Jala (Palästina) wurde für sein Engagement im Jugendaustausch mit israelischen, palästinensischen und deutschen Schüler:innen ausgezeichnet.
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Informationen über die evangelische Schule Talitha Kumi


Tourismus im Heiligen Land leidet
17.12.2021 (Domradio)
Tourismus im Heiligen Land leidet: Kaum waren die Grenzen offen, wurden sie auch schon wieder geschlossen. Ein fatales Signal, meinen Reiseleiter und Pilgerhäuser im Heiligen Land. Die Hoffnung auf Weihnachten mit ausländischen Besuchern ist begraben.
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Orient-Experte: Not der Christen in Bethlehem nicht übersehen
17.12.2021 (Vatican News)
Die Not der Christen in Bethlehem darf nicht übersehen werden: Das hat der Linzer Orient-Experte und Begründer der Initiative Christlicher Orient (ICO), Prof. Hans Hollerweger, angemahnt. Die Christen in der Geburtsstadt Jesu seien nur mehr eine Minderheit.
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Kirchenführer sehen christliche Präsenz im Heiligen Land bedroht
15.12.2021 (Domradio)
Die Jerusalemer Kirchenführer haben vor einer Bedrohung für die christliche Präsenz im Heiligen Land gewarnt. Christen seien dort vermehrt Einschüchterungsversuchen und Angriffen durch radikale Randgruppen ausgesetzt. Weiterlesen …


Traditionelle palästinensische Stickerei zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe ernannt
15.12.2021 (Palästina-Mission Österreich / UNESCO)
Die palästinensische Stickereikunst wurde von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.
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Film mit schönen Beispielen für Stickereiarbeiten


Vortrag „Geburtskirche Betlehem: Die Botschaft der Mosaiken“
15.12.2021 (DVHL)
Dr. Georg Röwekamp, Leiter des Pilgerhauses Tabgha am See Gennesaret und Fachmann für die Geschichte und Archäologie des Heiligen Landes, hält live aus dem Heiligen Land einen reich bebilderten Online-Vortrag.
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Link zum Vortrag


Weihnachtswünsche aus Jerusalem
14.12.2021 (Vatican News)
„Wir können es gar nicht erwarten, Sie hier zu sehen!“ Das sagt der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, in einer Videobotschaft aus Jerusalem.
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Artikel von Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa
9.12.2021 (KHB)
Im Mitgliedermagazin des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL) hat die Chefärztin des Caritas Baby Hospital, Dr. Hiyam Marzouqa, einen lesenswerten Artikel veröffentlicht.
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Nahost: Schutzwall der Superlative
8.12.2021 (SZ)
Israel hat mit hohem Aufwand eine unterirische Mauer an der Grenze zum Gazastreifen fertiggestellt. Sie soll den Tunnelbau der Hamas verhindern – doch es lauern längst andere Gefahren.
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„Bethlehem Reborn“ – Ausstellung in Köln über die sanierte Geburtskirche
7.12.2021 (Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem)
Die Geburtskirche zu Bethlehem erstrahlt nach einer umfangreichen Sanierung im neuen Glanz: 600 Jahre lang waren leuchtende Mosaike unter grau verrußten Wandflächen verborgen. Zum 25-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Bethlehem ist vom 7. Dezember 2021 bis zum 5. Januar 2022 in der Kulturkirche St. Gertrud (Krefelder Str. 57) die Ausstellung „Bethlehem Reborn“ zu sehen.
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Weitere Informationen


Christliche Vereine in Palästina schließen sich zusammen: „Geboren und verwurzelt in diesem Land“
1.12.2021 (Fides)
Rund 20 christliche Vereine und Organisationen, die im sozialen, kulturellen oder wirtschaftlichen Bereich tätig sind, haben sich zur „Versammlung christlicher Vereine in Palästina“ zusammengeschlossen.
Das Abschlusskommuniqué des Treffens enthält auch einen Appell an die internationale Gemeinschaft und alle Kirchen der Welt, „auf jede erdenkliche Weise zur Überwindung des israelisch-palästinensischen Konflikts beizutragen, indem sie das Recht der Palästinenser auf Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung garantieren und den Status quo Jerusalems vor allen politischen Operationen schützen, die darauf abzielen, das Profil als Heilige Stadt zu verändern, die allen offen steht“.
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Versand der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters
30.11.2021 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 36. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Betlehem: Mit den Pilgern kommt die Hoffnung zurück
24.11.2021 (Vatican News)
Die Grenzen und die Flughäfen sind jetzt wieder offen: Nicht nur organisierte Gruppen, sondern auch einzelne Pilger können jetzt wieder nach Israel einreisen, wenn sie vollständig gegen Corona geimpft oder davon genesen sind. Mit den Pilgern kommt die Hoffnung zurück – auch nach Betlehem in den palästinensischen Autonomiegebieten.
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Schweiz/Israel: ÖRK zeigt Sorge über Siedlungspolitik
18.11.2021 (Vatican News / ÖRK)
Der weltweite Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) appelliert angesichts verstärkter Siedlungsaktivitäten Israels in der Jerusalemer Altstadt an das „Gewissen der Welt“.
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Vollständige Erklärung des ÖRK-Exekutivausschusses


UNRWA-Konferenz 2021: Deutschland sagt erneut umfassende Mittel für Palästina-Flüchtlinge zu
16.11.2021 (Auswärtiges Amt)
Seit 1949 sichert das UN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA Überleben und Würde von Millionen palästinensischer Flüchtlinge. Bei der Konferenz geht es auch darum, die Organisation für die Zukunft neu aufzustellen. Die Bundesrepublik Deutschland ist zweitgrößter Unterstützer des Flüchtlingshilfswerks und wird es mit weiteren 72 Millionen Euro unterstützen.
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Theologisches Studienjahr zurück in Jerusalem
27.10.2021 (Domradio)
Das Theologische Studienjahr Jerusalem für deutschsprachige Theologiestudierende ist aus seinem coronabedingten Ausweichstandort Rom zurück nach Jerusalem gekehrt. Nach komplizierten Einreiseprozeduren konnten 16 junge Frauen und Männer am 11. Oktober das Studium in Jerusalem aufnehmen.
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Unüblich viele kleine Patientinnen und Patienten im Caritas Baby Hospital
21.10.2021 (KHB)
Seit Wochen sind fast alle Betten des Kinderkrankenhauses belegt, denn dieses Jahr hat die Grippesaison im Westjordanland sehr früh begonnen.
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Die Weihnachtsaktion 2021 der Benediktinerabtei Dormitio Jerusalem
29.9.2021 (Dormitio)
Die Mönchsgemeinschaft der Dormitio-Abtei in Jerusalem startet wieder ihre Weihnachtsaktion „Ich trage Deinen Namen in der Heiligen Nacht nach Bethlehem“. Nach dem Mitternachtsgottesdienst an Heiligabend machen sich die Mönche zu Fuß auf den Weg. Zusammen mit vielen Pilgern gehen sie nach Bethlehem zur Geburtskirche. Sie tragen eine große Schriftrolle bei sich, auf der die Namen vieler Menschen verzeichnet sind. 2020 waren es 108.190 Namen. Bis 20. Dezember können Namen von Menschen, die in der Heiligen Nacht mit nach Bethlehem genommen werden sollen, gemeldet werden.
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Wieder Ordensgemeinschaft im Caritas Baby Hospital
21.9.2021 (KHB)
Vier indische Schwestern sind am 21. September 2021 in Bethlehem angekommen. „Wir sind sehr glücklich, dass nun wieder eine Ordensgemeinschaft im Caritas Baby Hospital präsent ist“, freut sich Sibylle Hardegger, Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem. 45 Jahre lang waren Elisabethen-Schwestern aus Padua im Krankenhaus tätig. Die letzten vier Schwestern dieses Ordens verließen Bethlehem Ende 2020 und kehrten nach Italien zurück.
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Benediktinerabtei „Dormitio“ in Jerusalem wird grundsaniert
20.9.2021 (Domradio)
Nach 111 Jahren wird die deutschsprachige Dormitio in Jerusalem generalüberholt. Für die Klostergemeinschaft ist es ein Schritt in die Zukunft. Und schon in der Bauzeit gibt es spannende Begegnungen.
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Israel: Vatikanbotschafter zu Antrittsbesuch bei Präsident
15.9.2021 (Vatican News)
Erzbischof Adolfo Tito Yllana, neuer Nuntius in Israel und Zypern sowie apostolischer Delegat in Jerusalem und Palästina, hat dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog sein Beglaubigungsschreiben überreicht. Herzog betonte anlässlich des Empfangs in seiner Jerusalemer Residenz die Bedeutung der Beziehungen zwischen Israel und dem Vatikan und versprach den Schutz aller heiligen Stätten in Israel.
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Palästinensische Lehrerin unter den 50 Finalisten beim Global Teacher Prize 2021
9.9.2021 (Global Teacher Prize)
Die palästinensische Lehrerin Nesreen Qutainah hat es unter die Top 50 bei der Auszeichnung „Global Teacher Prize 2021“ geschafft. Nesreen Qutainah unterrichtet in Hebron Naturwissenschaften und Mathematik. Sie setzt auf Kreativität und spielerisches Lernen. So sollen ihre Schülerinnen Lieder über Mathematik singen. Auf YouTube teilt sie ihre Erfahrungen, mehr als 12000 Menschen folgen ihr.
Insgesamt gab es mehr als 8000 Nominierungen aus 121 Ländern. Der Preis der Varkey-Stiftung und der UNESCO ist mit 1 Million Euro dotiert. 2016 gewann ihn die palästinensische Lehrerin Hanan Al Hroub.
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Das Heilige Land – Ein ewiger Konflikt
6.9.2021 (katholisch.de)
Der Nahostkonflikt ist immer wieder in den Schlagzeilen. Doch warum stehen sich Menschen dort so unversöhnlich gegenüber – und was hat das mit Religion zu tun?
Dazu ein hörenswertes Interview mit Andrea Krogmann, die seit 2010 in Jerusalem lebt und als Korrespondentin für die Katholische Nachrichtenagentur arbeitet.
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Sibylle Hardegger ist neue Radio- und Fernsehbeauftragte
1.9.2021 (kath.ch)
Sibylle Hardegger, die Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem, ist neue Radio- und Fernsehbeauftragte des Katholischen Medienzentrums.
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Heiliges Land: Verstärkte Armut in Bethlehem
1.9.2021 (Vatican News)
Das lateinische Patriarchat verzeichnet immer mehr Hilfegesuche von Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie mit Armut zu kämpfen haben.
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Altarkreuz am Kloster Tabgha am See Genezareth zerstört
21.8.2021 (Domradio)
Am Benediktinerkloster Tabgha am See Genezareth ist es erneut zu Vandalismus gekommen. Das schmiedeeiserne Altarkreuz eines der Altäre am Seeufer wurde gewaltsam entfernt.
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Baby Hospital Bethlehem leidet unter der Pandemie
29.7.2021 (Domradio)
Die Corona-Pandemie hat in den Palästinensergebieten Spuren hinterlassen. Tausende Familien leben in Armut. Medizinische Behandlungskosten können sie nicht bezahlen, erzählt die Chefärztin des Caritas Baby Hospital Bethlehem.
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Interview zum Anhören


Neues Pilger- und Jugendzentrum auf Bethlehems Hirtenfeldern
29.7.2021 (Domradio)
Auf den biblischen Hirtenfeldern in Beit Sahur bei Bethlehem entsteht derzeit ein neues Pilger- und Jugendzentrum. Auf dem Franziskaner-Terrain am nordöstlichen Stadtrand ist der Grundstein für einen Empfangs- und Versammlungsbereich gelegt worden.
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Botschafterin Palästinas beendet ihr Amt in Berlin
15.7.2021 (Palästinensische Mission)
Dr. Khouloud Daibes wurde im Juli 2013 von Präsident Mahmoud Abbas als Botschafterin Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt. Zum August 2021 beendet sie ihr Amt in Berlin und kehrt in ihre Heimat zurück. Seit dem 1. August 2021 obliegt die Leitung der Palästinensischen Mission dem Botschaftsrat Abdelhadi Abusharekh als Geschäftsträger a. i.
Dr. Daibes studierte Architektur in Hannover und promovierte dort im Bereich Denkmalschutz über „Erhaltungsstrategien des kulturhistorischen Architekturerbes Palästinas.“ Im Jahr 1995 kehrte sie nach Palästina zurück. In Kooperation mit palästinensischen und internationalen Organisationen restaurierte sie, vor allem in der Stadt Bethlehem, historische Bauten und leitete das dortige Institut für Denkmalpflege und Stadtplanung. Vor ihrer Nominierung als Botschafterin leitete Dr. Daibes von 2007 bis 2012 das Ministerium für Tourismus und Altertümer sowie von 2007 bis 2009 zusätzlich das Frauenministerium.
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Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
13.7.2021 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 35. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Mount Zion Award 2021
12.7.2021 (Dormitio)
Der Mount Zion Award 2021 geht an Prof. Dr. Israel Yuval. Er ist Professor für Jüdische Geschichte und akademischer Leiter des interdisziplinären Forschungszentrums für Jüdische Studien „Scholion“ an der Hebräischen Universität Jerusalem.
Außerdem wird in diesem Jahr das Lebenswerk des israelischen Künstlers Yehuda Bacon geehrt, insbesondere seine Verdienste um die deutsch-israelische Versöhnung und den jüdisch-christlichen Dialog.
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Weltkirchenrat erhält Friedenspreis
3.7.2021 (Vatican News)
Für das Bauen von Brücken der Verständigung zwischen Menschen, Nationen und Gemeinschaften auf nationaler und internationaler Ebene wird der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) mit dem diesjährigen „Bridge Builder Award“ ausgezeichnet. Der ÖRK hat 2002 das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI) gegründet.  
Die Auszeichnung wird von der Jury des „14th August Committee Norway“ zusammen mit dem Oslo Center verliehen und am 25. August vom norwegischen Premierminister bei einer offiziellen Zeremonie überreicht. Außer dem Weltkirchenrat wird sie 2021 auch einem Vertreter der Islamischen Weltliga, Muhammad Bin Abdulkarim al-Issa, sowie dem Oberrabbiner Michael Melchior von der Religious Peace Initiative (Initiative Religionsfrieden) zuerkannt.
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Pressemeldung des ÖRK


Jerusalem-Patriarch: „Heiliges Land braucht Taten statt Worte“
28.6.2021 (Vatican News)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, bittet darum, den „Weg der Rhetorik“ im und für das Heilige Land zugunsten konkreter Gesten einzugehen. Das sagte er nach der Rückkehr von der 94. Vollversammlung des Hilfswerkverbandes für die Ostkirchen ROACO (italienisch: Riunione Opere Aiuto Chiese Orientali) in Rom.
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Generalversammlung 2021 des Vereins Kinderhilfe Bethlehem
15.6.2021 (KHB)
Bericht von der Generalversammlung 2021 des Vereins Kinderhilfe Bethlehem, mit einer guten Nachricht: Voraussichtlich im Herbst 2021 wird wieder eine Schwesterngemeinschaft im Caritas Baby Hospital ihren Dienst aufnehmen und damit eine lange Tradition fortsetzen.
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Heiliges Land: Tag des Friedens für Nahost
15.6.2021 (Vatican News)
Der Rat der katholischen Patriarchen im Nahen Osten lanciert einen „Tag des Friedens für Nahost“. Er wird dieses Jahr erstmals am letzten Sonntag im Monat Juni begangen. In jedem Land des Nahen Ostens wird dazu eine feierliche Messe im Anliegen des Friedens gefeiert.
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Auf dem Weg zurück zur Normalität
15.6.2021 (KHB)
Gute Nachrichten aus Bethlehem: Die strengen Corona-Schutzmaßnahmen im Caritas Baby Hospital konnten gelockert werden. Auch Besuche von Reisegruppen sind nun wieder möglich!
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Vatikan: Neuer Nuntius für Israel und Zypern ernannt
3.6.2021 (Vatican News)
Der 73-jährige philippinische Erzbischof Adolfo Tito Yllana wurde von Papst Franziskus zum apostolischen Nuntius in Israel und Zypern und zum apostolischen Delegaten in Jerusalem und Palästina ernannt.
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Heiliges Land: Mit Respekt und Geduld
27.5.2021 (Vatican News)
Bei den anhaltenden Unruhen im Heiligen Land spielen auch religiöse Elemente eine Rolle, „aber leider wird die Religion – wie auch in vielen anderen Konflikten – oft dazu missbraucht, die eigentlichen Motive zu verschleiern.“ Darauf hat Margaret Karram, seit Februar Präsidentin der Fokolarbewegung, jetzt verwiesen.
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Wie sieht die Basis in Israel den Nahostkonflikt?
22.5.2021 (Domradio)
Die Medien zeigen etliche Bilder der Gewalt im Nahen Osten. Die Situation an der Basis ist jedoch teilweise eine andere. Juden und Muslime helfen sich gegenseitig, es gibt gemeinsame Aufräumaktionen und Demonstrationen für den Frieden, wie Andrea Krogmann (Israel-Korrespondentin der Katholischen Nachrichten-Agentur) im Interview berichtet.
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Papst Franziskus ruft zu Nahost-Friedensgebet auf
21.5.2021 (Vatican News)
Zwar haben Israel und die Hamas nach Tagen des Raketenbeschusses und der Bombardements jetzt einen Waffenstillstand geschlossen – doch die Nahostkrise ist alles andere als vorbei. Darum ruft Papst Franziskus zur Teilnahme an einem Friedensgebet für das Heilige Land auf.
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In Akko ist die Stimmung nach Unruhen angespannt
21.5.2021 (Domradio)
In Akko hat sich die angespannte Lage im Heiligen Land in Gewalt und Vandalismus niedergeschlagen. Die Situation ist mittlerweile unter Kontrolle, aber Normalität herrscht noch lange nicht, wie ein Ortsbesuch von Andrea Krogmann zeigt.
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„Menschen im Westjordanland sind am Ende ihrer Kräfte“
19.5.2021 (Kirche+Leben)
Dr. Hiyam Marzouqa, Chefärztin des Caritas Baby Hospital, im Interview mit der Wochenzeitung im Bistum Münster „Kirche + Leben“
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Zur aktuellen Situation in Israel und Palästina
18.5.2021 (KHB/CMC)
Ein Bericht von Sybille Oetliker, Geschäftsleiterin Kinderhilfe Bethlehem, mit Link zu weiteren Informationen und einer Stellungnahme von Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem
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Heiliges Land: Der Konflikt, der niemanden überrascht
17.5.2021 (Vatican News)
Der erbitterte, blutige Konflikt dieser Tage zwischen Israelis und Palästinensern braucht niemanden zu überraschen: Er ist Teil der „schrecklichen Logik dieses Konflikts“, der seit 1948 anhält. Das sagt der israelische Jesuit David Neuhaus, ehemaliger lateinischer Patriarchalvikar für hebräischsprachige Katholiken und Oberer der Jesuiten im Heiligen Land.
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Heiliges Land: Entsetzen über Eskalation der Gewalt
11.5.2021 (Vatican News/LPJ)
„Zutiefst entmutigt und besorgt“: So äußert sich das Lateinische Patriarchat von Jerusalem zu der anhaltenden Gewalt in der Heiligen Stadt, die in den letzten Stunden in eine neue offene Konfrontation zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen ausgeartet ist.
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Erklärung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem


Jordaniens König für Schutz der Heiligen Stätten in Jerusalem
29.4.2021 (Vatican News)
Nach den jüngsten Spannungen traf Jordaniens König Abdullah II. den lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilus III., den Großmufti von Jerusalem, Muhammad Hussain, und Vertreter der islamischen Waqf-Behörde.
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Israelreisen ab Mai für Geimpfte möglich
14.4.2021 (Vatican News)
13 Monate nach Schließung seiner Grenzen für Nicht-Bürger hat Israel eine schrittweise Öffnung für den Tourismus angekündigt.
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Wieder US-Finanzhilfe für Palästinenser
8.4.2021 (DW/UNRWA)
Die neue US-Regierung vollzieht auch in der Nahost-Politik einen Kurswechsel. Unter Donald Trump ausgesetzte Hilfszahlungen an die Palästinenser werden wieder aufgenommen.
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Pressemitteilung der UNRWA


Heiliglandchristen feiern Ostern unter sich
4.4.2021 (Domradio)
Halb voll oder halb leer, mag sich fragen, wer an Ostern auf Jerusalem schaut. Die Stadt ist weit weg von einer Pilgernormalität, aber durch die einheimische katholische Welt ging zu Ostern ein Schauer der Erleichterung.
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Lateinischer Patriarch fordert zu Ostern eine mutige Kirche
4.4.2021 (Domradio/LPJ)
Angesichts des Osterfests hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, die Kirche in seiner Osternachtspredigt in der Grabeskirche zu Mut, Liebe und Akzeptanz aufgerufen.
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Osterbotschaft der Kirchenführer Jerusalems


Deutscher Verein vom Heiligen Lande in Coronazeiten
22.3.2021 (Domradio)
Soziale, Frieden stiftende Projekte und Angebote für Pilger werden vom Deutschen Verein vom Heiligen Lande getragen. Doch wegen der Corona-Einschränkungen fehlen dringend benötigte Gelder. Die Hoffnungen ruhen auf der Palmsonntagskollekte.
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Christliche Institutionen in Palästina drittgrößter Arbeitgeber
17.3.2021 (Vatican News)
Christliche Institutionen in Palästina stellen den drittgrößten Arbeitgeber für die lokale Bevölkerung dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von der Pontifical Mission Jerusalem und dem Dar Al Kalima University College of Arts and Culture in Auftrag gegeben wurde.
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Versand der Osterausgabe unseres Newsletters
16.3.2021 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 34. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Caritas Baby Hospital schließt Studie über Rotavirus-Epidemie ab
1.3.2021 (CBH)
In Kooperation mit der Rostropovich-Vishnevskaya-Stiftung und mithilfe der Finanzierung durch die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung hat das Caritas Baby Hospital eine bahnbrechende Studie über die Rotavirus-Epidemie im südlichen Palästina abgeschlossen. Das Rotavirus führt weltweit bei Kindern am häufigsten zu schweren Durchfallerkrankungen.
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Offener Brief: Stopp der „De-facto-Annexion“
1.3.2021 (Deutschlandfunk/Haaretz)
Mehr als 400 europäische Parlamentarier haben in einem Brief verlangt, die „De-facto-Annexion“ des Westjordanlands durch Israel zu stoppen.
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Brief im Wortlaut


Repräsentant der Bundesregierung in Palästina auf Antrittsbesuch
25.2.2021 (CBH)
Christian Clages, seit 2018 Leiter des Vertretungsbüros der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah, besuchte Ende Februar das Caritas Baby Hospital. Zwei Mitglieder der Geschäftsleitung führten die Besucher durch das Krankenhaus: Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa und Attallah Araj, der Verantwortliche für Technik und Infrastruktur. In einem anschließenden Gespräch ging es unter anderem um die Corona-Pandemie und die Zusammenarbeit mit einem deutschen Klinikum.
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Heiligland-Franziskaner starten Online-Kreuzweg
19.2.2021 (Vatican News)
Zu Beginn der Fastenzeit startete die Kustodie des Heiligen Landes das Projekt „HIC (Hier) – Auf dem Weg des Kreuzes“. Videos in dreizehn Sprachen führen virtuell entlang der Via Dolorosa in Jerusalem. Bis Gründonnerstag wird jeden Dienstag und Freitag ein Video veröffentlicht.
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Pflegedienstleitung erstmals in lokaler Hand
16.2.2021 (KHB)
Suhair Qumsiyeh (55) ist die neue Leiterin Pflegedienste im Caritas Baby Hospital. Sie tritt die Nachfolge von Schwester Lucia Corradin an. Qumsiyeh ist nun auch Mitglied der Geschäftsleitung. Damit ist das Leitungsgremium erstmalig ganz in palästinensischen Händen.
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Fokolar-Bewegung wählt Palästinenserin zu neuer Präsidentin
1.2.2021 (Vatican News)
Die 58-jährige Margaret Karram ist die neue Präsidentin der weltweiten katholischen Fokolar-Bewegung. Sie wurde in Haifa, Israel, geboren, als Tochter palästinensischer Eltern, und ist die erste Nicht-Italienerin an der Spitze der 1940 gegründeten Bewegung.
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Patriarch Pizzaballa setzt wenig Hoffnung auf Friedensprozess
28.1.2021 (Domradio)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, hat derzeit wenig Hoffnung auf neue Impulse im Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern. Dazu bräuchte es „starke und überzeugende Politiker“. Die gebe es derzeit aber nicht, so Pizzaballa in einem Grußwort für die aktuelle Ausgabe des in Linz erscheinenden Magazins „Information Christlicher Orient“. Positive Veränderungen, Frieden und Versöhnung im Heiligen Land könnten derzeit nur Initiativen der Zivilgesellschaft voranbringen.
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Bischöfe sehen wenig Grund für Optimismus im Heiligen Land
21.1.2021 (Domradio/Vatican News/DBK)
Wenig Erhellendes: Mit einem düsteren Blick auf die aktuelle Lage im Heiligen Land haben katholische Bischöfe aus Europa, Nordamerika und Südafrika das „Internationale Bischofstreffen zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land“ beendet.
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Gespräch von Radio Vatikan mit Weihbischof Udo Bentz aus Mainz, der als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz am Bischofstreffen teilgenommen hat.
Abschlusskommuniqué des Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land 2021


Neue Impulse im Nahostfriedensprozess
10.1.2021 (Auswärtiges Amt)
Deutschland, Frankreich, Ägypten und Jordanien setzen sich im Kleeblatt-Format für neue Impulse im Nahostfriedensprozess ein. In Kairo sprechen die Außenminister über konkrete Schritte für eine Annäherung zwischen Israel und den Palästinensern – und wie sie diese unterstützen können.
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Heiliges Land: Rückkehr an die Taufstelle Jesu
9.1.2021 (Vatican News)
Die Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes können in diesem Jahr nach langer Zeit wieder das Fest der Taufe des Herrn an den Ufern des Jordan feiern, an der Stelle, an der Jesus der Überlieferung zufolge durch Johannes den Täufer getauft wurde. Nach Räumung der Minen durch die britische humanitäre Hilfsorganisation „Halo Trust“ ist die Kirche des heiligen Johannes des Täufers nach über 50 Jahren wieder an die Franziskaner übergeben wurden.

Für den Franziskaner Ibrahim Faltas ist dies ein Tag der Freude und des Festes: „Für den Nahen Osten bedeutet diese Rückkehr, dass wir die Hoffnung nie verlieren dürfen. Niemand hätte gedacht, dass dieser Konvent in unsere Obhut zurückkehren könnte. Für viele war das ein Ding der Unmöglichkeit. Wir hegen immer die Hoffnung, das Vertrauen, dass alles zur Normalität zurückkehren kann. Ich bin davon überzeugt, dass wir im Heiligen Land Frieden erleben werden…“
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Bischofstreffen zu Christen im Heiligen Land diesmal online
8.1.2021 (Vatican News/DBK/LPJ)
Das 21. Internationale Bischofstreffen zur Situation der Christen im Heiligen Land findet vom 16. bis 21. Januar 2021 in mehreren Online-Konferenzen statt. Das gab die Deutsche Bischofskonferenz bekannt. Vorgesehen ist die Teilnahme von 15 Bischöfen aus elf europäischen und nordamerikanischen Bischofskonferenzen sowie aus Südafrika.
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Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz
Programm des Bischofstreffens


Fakten schaffen ohne Annexion
1.1.2021 (ARD-Studio Tel Aviv)
Israel baut neue Straßen im Westjordanland – eine Grundlage dafür, dass mehr Israelis dorthin ziehen
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Israels Präsident lobt Kirchen beim Online-Neujahrsempfang
30.12.2020 (Domradio)
Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat sich beim Neujahrsempfang für die christlichen Konfessionen für Religionsfreiheit stark gemacht. Es sprachen auch der Innenminister Israels sowie Patriarch Theophilos III.
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Heiliges Land blickt auf schwieriges Jahr zurück
28.12.2020 (Domradio)
Viel Wolken, wenig Sonne: 2020 in Nahost war mehr als durchwachsen. Der Kampf gegen das Coronavirus traf die Menschen in der Region, unter ihnen die Christen, besonders hart. Die Perspektiven für 2021 sind ebenfalls nicht rosig.
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Weihnachtsbotschaften aus Bethlehem
25.12.2020 (Domradio)
Der Bürgermeister von Bethlehem, Anton Salman, und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas haben die Bedeutung der Christen im Heiligen Land hervorgehoben. Außerdem sprachen sich beide gegen die israelische Besatzung aus.
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Jerusalemer Patriarch ruft zu Solidarität und Geschwisterlichkeit auf
25.12.2020 (Domradio/LPJ)
Die Corona-Pandemie mache bewusst, dass alle Menschen verbunden und füreinander verantwortlich sind. Das sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Christen im Heiligen Land in der Mitternachtsmesse in der Katharinenkirche in Bethlehem. „Krankheit, Böses und Tod zu besiegen und uns glückliche und heitere Tage zurückzugeben.“ Mit dieser Bitte an Gott schloss der Patriarch seine Predigt. Das gehört wohl zu den allergrößten Wünschen der Menschen im Heiligen Land.
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Predigt von Patriarch Pierbattista Pizzaballa im Wortlaut
Video der Mitternachtsmesse


Bethlehem: Übertragung der Mitternachtsmesse auch auf Deutsch
24.12.2020 (Vatican News)
Pilger, die normalerweise die Weihnachtstage über Bethlehem bevölkerten, fehlen in diesem Jahr leider völlig. Die deutschsprachigen Gläubigen können sich nun wenigstens von ihrem Zuhause aus mit der Feier zur Geburt Christi in Bethlehem verbinden. Moderiert wird diese besondere Messübertragung durch die Borromäerin Schwester Gabriela Zinkl
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Caritas Baby Hospital: Verabschiedung der Elisabethinen-Schwestern aus Italien
24.12.2020 (CBH)
Mit einer Messe im kleinen Rahmen mit Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo wurden am 23. Dezember die Elisabethinen-Schwestern offiziell aus dem Caritas Baby Hospital verabschiedet. 1975 kamen die ersten Schwestern dieser franziskanischen Gemeinschaft aus Italien, um für die kranken Kinder in Bethlehem und Palästina zu sorgen. Sie folgten damit einer Bitte von Pater Ernst Schnydrig, dem Gründer des Caritas Baby Hospital. Schwester Lucia Corradin, Schwester Erika Nobs und Schwester Gemmalisa Mezzaro kehren nach Italien zurück, auf Wunsch ihrer Generaloberin, weil sie dort gebraucht werden.
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Weitere Bilder der Verabschiedung


Jerusalemer Patriarch blickt auf die Corona-Folgen
22.12.2020 (Domradio/LPJ)
Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Ängste haben nach Worten des neuen Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, das zivile und religiöse Leben geprägt und eine Lähmung mit sich gebracht.
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Weihnachtsbotschaft des Patriarchen im Wortlaut


Patriach Pizzaballa über die Lage der Christen im Heiligen Land zu Advent und Weihnachten
11.12.2020 (Vatican News)
Advent und Weihnachten 2020 sind für die Christen im Heiligen Land und insbesondere in Bethlehem und Jerusalem nicht einfach – und das nicht nur wegen der Corona-Pandemie. Darauf weist Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, bei einem Webinar am Donnerstagabend hin. Die Gläubigen in den palästinensischen und israelischen Gebieten litten weiterhin durch die politischen Streitigkeiten, die seit zu langer Zeit nicht angegangen werden, fügte er an.
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Bethlehem ohne Pilger
6.12.2020 (ARD-Studio Tel Aviv)
Es ist still in diesen Tagen in den Gassen von Bethlehem. Gäbe es keinen Lockdown, wäre die Stadt zur Weihnachtszeit übervoll. Die Pandemie trifft die Stadt hart, denn von den Pilgern leben hier viele Menschen.
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Neuer Lateinischer Patriarch von Jerusalem in sein Amt eingeführt
4.12.2020 (Domradio/LPJ)
Mit dem feierlichen Einzug in die Grabeskirche hat der neue Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, offiziell sein Amt angetreten.
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Bildergalerie vom Einzug in die Grabeskirche


Versand der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters
1.12.2020 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 33. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Palästinensischer Außenminister in Berlin
17.11.2020 (Auswärtiges Amt)
In Berlin trifft Außenminister Maas den palästinensischen Außenminister al-Maliki. Im Fokus: aktuelle Entwicklungen im Nahost-Friedensprozess und der Kampf gegen Covid-19 im Westjordanland und Gaza-Streifen.
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Nahost-Konflikt: EU und UN prangern Israels Siedlungsbau an
16.11.2020 (RND)
Israel plant einen Ausbau der Siedlungen in Ostjerusalem mit 1200 Wohnungen. EU und UN kritisieren, dass Israel vor dem Amtsantritt von Joe Biden vollendete Tatsachen schaffen wolle. Der Siedlungsbau erschwere eine Zwei-Staaten-Lösung.
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Pizzaballa im Interview: Was ich in Jerusalem erreichen will
2.11.2020 (Vatican News)
„Den Gemeinschaftssinn stärken, gegen die soziale, politische und wirtschaftliche Fragmentierung, die auch auf den religiösen Bereich übergreift“: Das hat sich der neue Lateinische Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa, vorgenommen.
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Neuer Patriarch Pizzaballa: „Mit Zuversicht nach vorne schauen“
24.10.2020 (Vatican News)
Der neue Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, hat die Menschen im Nahen Osten aufgerufen, sich nicht entmutigen zu lassen. Der 55-jährige Italiener äußerte sich in einer Grußbotschaft anlässlich seiner Ernennung zum Patriarchen durch Papst Franziskus.
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Grußbotschaft im Wortlaut


Erzbischof Pizzaballa wird Lateinischer Patriarch von Jerusalem
24.10.2020 (Domradio)
Vier Jahre war Pierbattista Pizzaballa Apostolischer Administrator des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem. Mit der Ernennung des Franziskaners zum neuen Patriarchen hat Papst Franziskus das Provisorium jetzt beendet.
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Offizielle Mitteilung des Lateinischen Patriarchats


Jerusalemer Erzbischof: Weltgemeinschaft lässt Palästinenser im Stich
22.10.2020 (Vatican News)
Der Apostolische Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, sieht mit Bitterkeit, dass sich kaum noch jemand für den Nahostkonflikt interessiert. „Es besteht die dringende Notwendigkeit, Vertrauen aufzubauen. Die Mauer ist auch ein Zeichen für den Mangel an Vertrauen“, sagt er im Interview mit Radio Vatikan.
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Touristenführer in Palästina fordern Unterstützung
11.10.2020 (Domradio)
Durch die Corona-Pandemie kommen keine Besucher, und das bedeutet: kein Einkommen. Touristenführer in Bethlehem fordern Unterstützung in einer Krise, wie sie der Tourismus in Palästina noch nicht gesehen hat.
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Heiliges Land: Ausfall der Palmsonntagskollekte „eine Katastrophe“
7.10.2020 (Vatican News)
Die Palmsonntagskollekte – die in Deutschland normalerweise für das Heilige Land bestimmt ist, weltweit ist es die Kollekte am Karfreitag – musste 2020 den mit dem Coronavirus verbundenen Einschränkungen zum Opfer fallen. Vatican News sprach mit Matthias Vogt vom Deutschen Verein vom Heiligen Lande, dessen Arbeit praktisch gänzlich durch die Palmsonntagskollekte finanziert wird.
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Heiliglandverein will trotz Corona-Krise Schließungen vermeiden
6.10.2020 (Domradio)
Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande will trotz der angespannten finanziellen Lage an seinem Engagement im Heiligen Land festhalten. Keine der Einrichtungen stehe zur Disposition, auch wenn es Entlassungen gegeben habe.
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Caritas Baby Hospital: Medizinische Abfälle sicher entsorgen
17.9.2020 (CBH)
Das Caritas Baby Hospital hat ein neues Gebäude in Betrieb genommen, in dem medizinische Abfälle sicher entsorgt werden. In einem Teil des Gebäudes werden leicht entflammbare Gefahrstoffe und Chemikalien gelagert, um diese vom Hauptgebäude des Krankenhauses fernzuhalten. Mit diesem Gebäude, das ausschließlich der Trennung, Behandlung und Lagerung von medizinischen Abfällen gewidmet ist, verwirklicht  das Caritas Baby Hospital seine Qualitäts- und Patientensicherheitsstandards und nimmt erneut eine Vorreiterrolle in der Region ein..
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Elisabethinen-Schwestern verlassen das Caritas Baby Hospital
15.9.2020 (KHB/Aiuto Bambini Betlemme)
Vor gut 45 Jahren sind die ersten Elisabethinen-Schwestern aus Italien nach Bethlehem gekommen, um im Caritas Baby Hospital zu arbeiten. Seither waren ununterbrochen Schwestern dieses Ordens vor Ort und in Pflege, Weiterbildung und Qualitätssicherung tätig. Sie haben den Klinikalltag geprägt und waren für den Geist des Hauses von enormer Bedeutung. Ende Dezember 2020 verlässt die kleine Schwesterngemeinschaft das Caritas Baby Hospital und kehrt nach Europa zurück: Die Ordensleitung hat sich schweren Herzens dazu entschlossen, Kräfte zu bündeln.
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Bethlehems Kirchenführer unterstützen Kampf um staatliche Unabhängigkeit
8.9.2020 (Domradio)
Kirchenführer in Bethlehem haben ihre Unterstützung für den palästinensischen Kampf um staatliche Unabhängigkeit betont. In einer Stellungnahme bekräftigten sie zudem ihr Bemühen um das christlich-islamische Zusammenleben.
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Plünderungen archäologischer Stätten
7.9.2020 (Palästinensische Mission)
Es ist ein „Akt der Plünderung und kulturellen Aneignung“. Mit scharfen Worten kritisierte PLO-Exekutivmitglied Dr. Hanan Ashrawi die Entscheidung der israelischen Besatzungsbehörden, die Stätten Deir Samaan und Dei Qal’a zu beschlagnahmen.
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Palästinenser leiden unter Folgen der Corona-Krise
3.9.2020 (Domradio)
Leere statt Besuchermassen: Covid-19 hat die touristische Hauptschlagader der Palästinenser hart getroffen. Wann es in Bethlehem wieder aufwärts geht und wie fröhlich Weihnachten dieses Jahr ausfallen wird, ist ungewiss.
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Generalsanierung der Dormitio-Abtei
3.9.2020 (Auswärtiges Amt/Dormitio)
Dank der besonderen finanziellen Hilfe durch das Auswärtige Amt kann mit der notwendigen Generalsanierung der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg in Jerusalem begonnen werden.
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Corona im Gazastreifen: Einsatz für Christen wie Muslime
27.8.2020 (Vatican News)
Die katholische Gemeinschaft im Gazastreifen hilft, unabhängig von der Religionszugehörigkeit.
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Heiliges Land: Karfreitags-Kollekte wird nachgeholt
14.8.2020 (Vatican News)
Während in Deutschland die Kollekte für das Heilige Land am Palmsonntag gesammelt wird, findet sie weltweit am Karfreitag statt. Aber wegen der Corona-Krise waren am Karfreitag in vielen Teilen der Welt die Kirchen leer – und darum hat der Papst die traditionelle Kollekte für das Heilige Land auf den 13. September verschoben.
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Caritas Baby Hospital: Neue Decken optimieren den Entwicklungsprozess Neugeborener
13.8.2020 (Kinderhilfe Bethlehem)
Dank der Spende mehrerer entwicklungsfördernder Pflegesets kann das Caritas Baby Hospital den Bedürfnissen von Neugeborenen noch besser gerecht werden. Die Sets bestehen aus einer Decke sowie drei Positionierungshilfen für das Kind. Die Decke verhindert den Lichteinfall in den Inkubator und sorgt für die notwendige Ruhe. Die Positionierungshilfen geben dem Kind während der Therapie eine sichere und flexible Umgebung. „In diesen Umständen fühlt das Kind sich wohl und kann sich besonders gut entwickeln,“ erklärt Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa.
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Die schwierige Situation der Christen in Bethlehem
31.7.2020 (Vatican News)
Die Situation der Christen in Bethlehem ist bereits zu normalen Zeiten keine einfache. Doch nun, angesichts der Corona-Pandemie, dem damit ausbleibenden Touristenstrom und der prekären Gesundheitsversorgung, ist sie geradezu verzweifelt.
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Urteil gefährdet christliche Präsenz in Jerusalem
7.7.2020 (Domradio/LPJ)
Jerusalems Kirchenführer sehen das friedliche Zusammenleben und Rechte der Kirchen durch ein Urteil in einem Immobilien-Rechtsstreit bedroht. Sie haben die israelische Regierung aufgefordert, in dem Prozess zugunsten des griechisch-orthodoxen Patriarchats zu intervenieren. Es geht um Liegenschaften am Jaffa-Tor.
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Erklärung im Wortlaut


Frieden in Gefahr durch einseitige Aktionen
2.7.2020 (Vatican News)
Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat die Besorgnis des Heiligen Stuhls gegenüber den Botschaftern der Vereinigten Staaten und Israels zum Ausdruck gebracht. Es wurde bekräftigt, dass der Staat Israel und der Staat Palästina das Recht hätten, innerhalb international anerkannter Grenzen zu existieren und in Frieden und Sicherheit neben- und miteinander zu leben.
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Zehn Jahre tiefe Freundschaft
23.6.2020 (Kinderhilfe Bethlehem)
Seit dem 19. Juni 2010 engagiert sich in Deutschland eine Initiative regelmäßig und tatkräftig für das Kinderkrankenhaus in Bethlehem – die Freunde des Caritas Baby Hospital. Zum 10-jährigen Jubiläum sprach die Kinderhilfe Bethlehem mit dem Gründer Pater Dr. Wilfried Dettling SJ.
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Kirchenführer warnen Israel vor Annexionen
22.6.2020 (Vatican News)
Namhafte Exponenten christlicher Kirchen haben Israel in einer gemeinsamen Erklärung davor gewarnt, Teile des Westjordanlands zu annektieren. Der Aufruf ist von drei emeritierten Führungsgestalten unterzeichnet: dem emeritierten katholischen Patriarchen Michel Sabbah, dem emeritierten anglikanischen Bischof Riah Abu El Assal und dem emeritierten lutherischen Bischof Munib Younan. Alle drei Bischöfe sind Palästinenser.
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Videokonferenz zum 10-jährigen Bestehen 
20.6.2020 (FCBH)
Am 20. Juni 2020 haben die Freunde des Caritas Baby Hospital das 10-jährige Bestehen ihrer Initiative gefeiert, im Rahmen einer Videokonferenz, mit Dr. Hiyam Marzouqa und Teilnehmer*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Chefärztin schilderte nicht nur die aktuelle Situation im Krankenhaus und in Bethlehem, sondern gab auch zu verstehen, wie wichtig Initiativen sind, die das Caritas Baby Hospital unterstützen. Diese geben ihr und den Mitarbeiter*innen die Kraft weiterzumachen – und sie ermöglichen durch ihre Spenden den Betrieb des Krankenhauses.


Deutschland: Bischöfe besorgt über Israels Annexionspläne
19.6.2020 (Vatican News/DBK)
Die katholischen Bischöfe in Deutschland zeigen sich besorgt über die Ankündigung der israelischen Regierung, ab Juli Teile des Westjordanlandes zu annektieren. Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten, der Mainzer Weihbischof Udo Bentz, forderten von Bundesregierung, EU sowie den USA und Russland gemeinsame Anstrengungen für einen dauerhaften und gerechten Frieden.
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Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem 2020
17.6.2020 (Kinderhilfe Bethlehem)
An der ordentlichen Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung genehmigt, neue Vorstandsmitglieder gewählt und die amtierende Präsidentin Sibylle Hardegger in ihrem Amt bestätigt. Die Generalversammlung erfolgte aufgrund der Corona-Situation in schriftlicher Form.
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Israel: Oberstes Gericht annulliert Siedlungs-Gesetz
15.6.2020 (Vatican News)
„Nicht der Verfassung gemäß“: Mit diesem Verdikt hat das Oberste Gericht in Israel ein Gesetz von 2017 zurückgewiesen. Mit dem Text sollten hunderte jüdische Siedlungen legalisiert werden, die im palästinensischen Westjordanland entstanden sind. Was bedeutet das Urteil?
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Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
9.6.2020 (FCBH)
Der Newsletter zum 10-jährigen Jubiläum der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 32. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Heiliges Land: Offene Geburtskirche als Zeichen der Hoffnung
27.5.2020 (Vatican News)
80 Tage war sie wegen der Corona-Pandemie geschlossen, nun steht sie Pilgernden wieder offen: die Geburtskirche in Bethlehem. Darüber freut sich nicht nur Pater Ibrahim Faltas von der Kustodie des Heiligen Landes, sondern mit ihm die gesamte Region: Bethlehem lebt vom Tourismus.
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Jerusalemer Grabeskirche wieder offen – oder doch nicht
24.5.2020 (Vatican News)
An der Jerusalemer Grabeskirche ist es am Sonntagmorgen zu irritierenden Szenen gekommen: Trotz der Ankündigung der Konfessionen, das Gotteshaus am Sonntag wieder für Gläubige zu öffnen, blieben die Türen am Morgen überwiegend geschlossen.
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Heiliges Land: Ökumenische Gremien fordern Ende der Annektierungspläne Israels
12.5.2020 (Vatican News/Ökumenischer Rat der Kirchen)
Der Ökumenische Rat der Kirchen und der Rat der Kirchen im Nahen Osten stellen sich gegen die Pläne einer einseitigen Annexion der palästinensischen Gebiete des Westjordanlandes durch Israel.
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Gemeinsames Schreiben an die Außenminister und Außenministerinnen der Europäischen Union


Heiliges Land: Kirchenführer warnen vor Annektierungsplänen Israels
8.5.2020 (Vatican News/LPJ)
Die Kirchen im Heiligen Land haben Israel aufgerufen, von einseitigen Schritten im Nahostkonflikt abzusehen. „Eine Reihe von Plänen, Land im Westjordanland von Israel einseitig zu annektieren, hauptsächlich unterstützt von rechten Fraktionen, wirft ernsthafte und katastrophale Fragen nach der Machbarkeit eines friedlichen Abkommens zur Beendigung des jahrzehntelangen Konflikts auf“, heißt es in einer Stellungnahme des Rats der Patriarchen und Kirchenführer im Heiligen Land.
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Stellungnahme der Kirchenführer im Heiligen Land in vollem Wortlaut


Jerusalems Tempelberg auch zum Ramadan geschlossen
17.4.2020 (Vatican News)
Al-Aksa-Moschee, Felsendom und Tempelberg sollen aufgrund der Corona-Pandemie während des gesamten muslimischen Fastenmonats Ramadan für muslimische Beter geschlossen bleiben. Zu diesem Entscheid kam die für die heilige Stätte zuständige islamische Wakf-Behörde, wie die palästinensische Nachrichten-Agentur Wafa berichtet.
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Palästina: Corona verursacht soziale Katastrophe
16.4.2020 (Kathpress)
Von dramatischen sozialen Zuständen in Palästina berichtet Sr. Bridget Tighe, Direktorin der Caritas Jerusalem. Schon vor der Corona-Krise sei die Armutsrate im Westjordanland bei über 40 Prozent und die Arbeitslosenrate bei mehr als 25 Prozent gelegen. Mit dem Lockdown, mit dem die Corona-Pandemie eingedämmt werden soll, sei die Situation für die Bevölkerung nun gänzlich unerträglich geworden.
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Heiliges Land: Hoffnung, eine christliche Pflicht
12.4.2020 (Vatican News/LPJ)
Die Einschränkungen durch das Coronavirus geben nach Worten von Erzbischof Pierbattista Pizzaballa Anlass, über das Wesentliche neu nachzudenken. In seiner Osterpredigt ermutigte er die Gläubigen zur Hoffnung: „Wir haben die Pflicht, laut und deutlich zu schreien, dass Bedrängnis, Angst, Verfolgung, Hunger, Elend, Gefahr und das Schwert uns nicht von der Liebe Christi trennen werden.“
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Predigt von Erzbischof Pierbattista Pizzaballa in vollem Wortlaut


Caritas Baby Hospital: Telefon-Hotline unterstützt verunsicherte Eltern
3.4.2020 (Kinderhilfe Bethlehem)
Um verunsicherte Eltern zu unterstützen, hat das Caritas Baby Hospital in Bethlehem eine telefonische Hotline für medizinische Fragen eingerichtet. Familien kranker Kinder werden so aus der Ferne beraten, damit sich Notfälle auf den Weg ins Krankenhaus machen.
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Palmsonntagskollekte für das Heilige Land
31.3.2020 (DBK)
Die deutschen Bischöfe rufen für den Palmsonntag, 5. April zu Spenden für Seelsorge- und Sozialprojekte im Nahen Osten auf und bitten darum, das Geld direkt dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande und dem Kommissariat des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz zukommen zu lassen.
Hier die Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz.


Heiliges Land: Ostern ohne Pilger bedroht auch Existenzen
30.3.2020 (Vatican News)
Ausländische Pilger mussten aufgrund der Corona-Pandemie das Heilige Land verlassen; Reisen sind untersagt. Gerade zu Ostern war Jerusalem ein beliebtes Ziel. Die Stornierung sämtlicher Pilgerreisen ist gravierend für die Tourismusindustrie, sagt „Kirche in Not“. Nicht nur zahlreiche christliche Familien in Israel und in den palästinensischen Gebieten seien auf die Pilger angewiesen.
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Grabeskirche vorerst geschlossen – weiterhin Gottesdienste
26.3.2020 (Domradio)
Die Jerusalemer Grabeskirche bleibt aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus geschlossen. Die drei an dem Gotteshaus beteiligten Konfessionen kündigten an, die Gottesdienste weiter fortzuführen.
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Corona-Virus hat Bethlehem erreicht
26.3.2020 (Kinderhilfe Bethlehem)
Kein Land, keine Region ist auf den derzeitigen Ausbruch des neuartigen Virus SARS-CoV-2 vorbereitet: Diese Pandemie ist für alle neu. Nun ist der Virus im Westjordanland und besonders stark in Bethlehem angekommen.
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Versand der Osterausgabe unseres Newsletters
24.3.2020 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 31. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Heiliges Land: Grabeskirche soll offen bleiben – Ostern ungewiss
19.3.2020 (Vatican News)
Der Leiter des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, will auch angesichts der Corona-Pandemie die Grabeskirche in Jerusalem offen halten. Wie die Osterfeierlichkeiten ablaufen könnten? Noch unklar.
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Zitierter Beitrag auf der Patriarchatswebseite, mit einer beeindruckenden Bildergalerie


Labor des Caritas Baby Hospital unterstützt Behörde im Kampf gegen Coronavirus
17.3.2020 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das palästinensische Gesundheitsministerium hat das Labor des Caritas Baby Hospital damit betraut, die Corona-Diagnosetests für die Gegend durchzuführen.
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Nahost: Zugang zu Heiligen Stätten wegen Coronavirus geschlossen
7.3.2020 (Vatican News)
Nicht mehr nur Pfarreien, Kirchen, Kapellen, Ordenshäuser und andere Gotteshäuser in Bethlehem, Beit Jala, Beit Sahour und Jericho müssen geschlossen bleiben: Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat angeordnet, dass die Maßnahme in Übereinstimmung mit dem Erlass des palästinensischen Gesundheitsministeriums erfolgt, der die Schließung von Schulen, Moscheen und Kirchen für 14 Tage vorsieht, um die Ansteckung mit dem Coronavirus so weit wie möglich zu reduzieren.
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Zustandsbeschreibung auf der Seite des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem


Coronavirus: Israel ordnet Schließung Bethlehems an
6.3.2020 (Domradio)
Israels Verteidigungsminister Naftali Bennett hat die Schließung Bethlehems angeordnet. Der in Absprache mit der Armee und den palästinensischen Behörden beschlossene Schritt solle die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen.
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Caritas Baby Hospital trifft Vorkehrungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus
5.3.2020 (Kinderhilfe Bethlehem)
Die Gesundheitsinstitutionen in Palästina bereiten sich auf das Coronavirus vor. Das Caritas Baby Hospital trifft ebenfalls Vorkehrungen – ruft aber auch zur Beruhigung auf.
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Israel/Palästina: Die Wahlen aus christlicher Sicht
2.3.2020 (Vatican News)
Bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres entscheiden die Wähler in Israel, wer an der Spitze der Regierung stehen soll. Politik-Experten gehen davon aus, dass sich auch beim dritten Anlauf der Wahlen wieder eine Patt-Situation einstellen werde.
Bei den Katholiken in Israel, aber vor allem in den palästinensischen Gebieten, sei ein „großes Desinteresse“ festzustellen, so der katholische Pfarrer in Ramallah, Jamal Khader, gegenüber Radio Vatikan. Denn alle Parteien „haben den jetzigen Nahostplan der US-Regierung angenommen und sie bejahen die Kolonisierung in den palästinensischen Gebieten, um Stimmen zu gewinnen“, erläutert Khader das Desinteresse der Christen an den Wahlen.
Pfarrer Khader ist pessimistisch, doch als katholischer Geistlicher sei ihm durchaus bewusst, dass es eine christliche Hoffnung gibt. „Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren, und vor allem dürfen wir nicht akzeptieren, dass eine ausgangslose Situation die Oberhand gewinnt. Es ist die Zeit gekommen, auch konkrete Schritte zu unternehmen. Wenn man zum Beispiel sagt, dass die kolonisierten Gebiete illegal sind, dann soll man ihre Produkte auch verbieten oder nicht kaufen. Was wir brauchen, ist ein wirtschaftlicher und diplomatischer Druck auf die israelische Politik, damit sie die Kolonisierungspolitik aufgibt.“
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Israel: Bau eines neuen Siedlungsviertels ausgeschrieben
25.2.2020 (Vatican News)
Die seit Langem bestehenden Baupläne für das neue Siedlerviertel jenseits der sogenannten Grünen Linie auf besetztem Ostjerusalemer Gebiet waren unter anderem auf Druck des damaligen US-Präsidenten Barack Obama eingefroren worden. Kritiker, darunter die israelischen NGOs „Ir Amim“ und „Peace Now“, bewerten die Pläne als besonders problematisch, da mit Givat HaMatos Ostjerusalem von Bethlehem und dem Westjordanland abgeschnitten werde. Dies sei ein „harter Schlag“ gegen die Zwei-Staaten-Lösung.
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Siedlungen – Aktuelle Entwicklungen in Bethlehem
21.2.2020 (EAPPI)
Ein sehr guter Artikel zu Siedlungen im Allgemeinen und zu Siedlungen rund um Bethlehem im Besonderen: informativ, sachlich und aktuell – und mit Hinweis auf das „Tent of Nations“, das „Zelt der Völker“, ein Projekt der christlichen Familie Nassar.
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Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes zu israelischen Siedlungsankündigungen
Bericht des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem zu Übergriffen israelischer Siedler auf ihre Grundstücke


Bayerische Brezen- und Brotkultur in Bethlehem
12.2.2020 (BR)
Gollenshausen am Chiemsee und Bethlehem in Palästina haben ab sofort eine besondere Beziehung. Zwei Palästinenser haben in Gollenshausen gelernt, wie man bayerische Brezen und Semmeln backt – für ein Hilfsprojekt in Bethlehem.
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Trumps Nahost-Plan: Bischöfe fürchten „mehr Blutvergießen“
29.1.2020 (Vatican News)
Der Nahost-Plan des US-Präsidenten Donald Trump stößt bei den katholischen Bischöfen im Heiligen Land auf Kritik.
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Erklärung der Patriarchen und Kirchenführer des Heiligen Landes


Katholische Bischöfe beenden Heiliglandbesuch mit Friedensappell
16.1.2020 (Domradio)
Mit deutlichen Forderungen an die Regierungen ihrer jeweiligen Länder haben Bischöfe aus Europa, den USA und Kanada am 16. Januar 2020 das 20. Internationale Bischofstreffen zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land beendet. „Reine Appelle gab es in den vergangenen Jahren immer wieder“, kommentierte der deutsche Vertreter, der Mainzer Weihbischof Udo Bentz, gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) die Abschlussbotschaft der Bischöfe.
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Interview mit Weihbischof Udo Bentz
Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz zum Abschluss des Internationalen Bischofstreffens
Abschlusskommuniqué des Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land 2020


Experte: Christentum verliert im Nahen Osten seine Wurzeln
11.1.2020 (Vatican News)
Die Christenheit weltweit sollte es als ihr dringendes Anliegen erkennen, dass in den Ländern des Nahen Ostens auch in Zukunft Christen leben können und Perspektiven haben: Das hat der Ostkirchenexperte Dietmar Winkler gefordert, Professor für Patristik und Kirchengeschichte an der Universität Salzburg und Vorstandsmitglied der Stiftung Pro Oriente.
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Auswärtiges Amt zum Bau von über 1.900 Wohneinheiten im Westjordanland
8.1.2020 (Auswärtiges Amt)
Der israelische Siedlungsbau in den Palästinensischen Gebieten ist nach Auffassung der Bundesregierung sowie ihrer Partner in der Europäischen Union völkerrechtswidrig und ein Haupthindernis für die Möglichkeit einer zwischen Israel und den Palästinensern zu verhandelnden Zwei-Staaten-Lösung, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts.
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Internationales Bischofstreffen nimmt Krisen in Blick
7.1.2020 (Vatican News)
Das 20. Internationale Bischofstreffen im Heiligen Land findet vom 11. bis 16. Januar 2020 statt. 13 Bischöfe aus zehn europäischen und nordamerikanischen Bischofskonferenzen werden daran teilnehmen. Die Deutsche Bischofskonferenz wird durch den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Kommission Weltkirche, Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz), vertreten.
Die jährlich stattfindenden Bischofstreffen haben das Ziel, die Verbundenheit der Weltkirche mit den Christen im Heiligen Land zum Ausdruck zu bringen und internationale Aufmerksamkeit für die Situation der Kirchen in der Region herzustellen. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten der Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern erörtert werden.
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Caritas Baby Hospital eröffnet Beobachtungsstation
11.12.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Mit viel lokaler Prominenz wurde am 10. Dezember die neue Beobachtungsstation des Caritas Baby Hospital eröffnet. Durch gezielte Untersuchungen und Behandlungen in den ersten 24 Stunden soll die stationäre Aufnahme von kranken Kindern möglichst vermieden werden. Mit der neu geschaffenen Station übernimmt das Kinderspital einmal mehr eine Vorreiterrolle im Gesundheitssystem in Palästina.
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Neue Arbeiten an der Grabeskirche in Jerusalem
10.12.2019 (Domradio)
Es ist eine der sensibelsten Baustellen der Welt: Nach der Grabkapelle soll auch der Steinboden der Jerusalemer Grabeskirche restauriert werden. Das Gotteshaus soll weiterhin Betenden und Besuchern offen stehen.
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Versand der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters
3.12.2019 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 30. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Siedlungskonflikt im Heiligen Land: Vatikan besteht auf Zweistaatenlösung
20.11.2019 (Vatican News)
Ungewöhnlich klar hat sich der Vatikan in einem Statement zur jüngsten Entscheidung der Supermacht USA geäußert, die israelische Siedlungspolitik zu billigen.
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Weiterbildung in Großbritannien
31.10.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Im Rahmen seiner Facharztausbildung in Kinderneurologie verbrachte Dr. Nader Handal vom Caritas Baby Hospital vier Wochen am University Hospital Southampton in Großbritannien.
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Zweite Phase zur Restaurierung der Grabeskirche beginnt
9.10.2019 (Domradio)
In der Grabeskirche von Jerusalem beginnt die zweite Phase der Restaurierung. Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land haben nach eigenen Angaben mit zwei italienischen Einrichtungen eine Voruntersuchung vereinbart.
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Sonderausstellung „Leben am Toten Meer – Archäologie aus dem Heiligen Land“
27.9.2019 (smac)
Noch bis 29. März 2020 präsentiert das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (smac) die neue Sonderausstellung „Leben am Toten Meer – Archäologie aus dem Heiligen Land“.
Es ist eine Weltpremiere: Noch nie gab es in Deutschland, Europa oder darüber hinaus eine Ausstellung über die Archäologie und Geschichte rund um das Tote Meer.
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Überblick über das Begleitprogramm


Digitaler Video-Schlucktest im Caritas Baby Hospital
11.9.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Caritas Baby Hospital bietet neu den Video-Fluoroskopie-Test an. Damit wird der gesamte Schluckvorgang eines Patienten digital abgebildet.
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Buch über die christlich-palästinensische Identität und den israelisch-palästinensischen Konflikt
6.9.2019 (LPJ)
Die Kommission für Gerechtigkeit und Frieden hat ein Buch auf Englisch und Arabisch herausgegeben mit dem Titel „Ist Friede möglich? Christliche Palästinenser sprechen“. Das Buch erläutert, wer die christlichen Palästinenser heute sind, und beinhaltet einen Originalstandpunkt des israelisch-palästinensischen Konflikts. Die Autoren sind Mitglieder der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der Vereinigung der Katholischen Ordinarien im Heiligen Land, der der Lateinische Patriarch Emeritus Michel Sabbah vorsteht.
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Verleihung des Mount Zion Award 2019 an Tag Meir
5.9.2019 (Dormitio-Abtei)
Der Mount Zion Award 2019 geht an die Dachorganisation Tag Meir. Sie vereint 48 unterschiedliche Gruppen in der israelischen Gesellschaft im Kampf gegen Rassismus und Gewalt. Öffentliche Veranstaltungen werden organisiert, um die Stimme derjenigen zu erheben, die sich für demokratische Werte einsetzen. Entgegennehmen wird den Preis Dr. Gadi Gvaryahu, der Gründer von Tag Meir.
Zudem wird Dr. Michael Krupp (geb. 1938) für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Krupp studierte evangelische Theologie, Judaistik und Islamwissenschaften. Lange Zeit betreute er in Jerusalem deutsche Theologiestudierende an der Hebräischen Universität und leitete das Büro der Aktion Sühnezeichen. Er war Vorsitzender der Israel-Interfaith-Association und Mitbegründer des 1978 gegründeten Studienprogramms „Studium in Israel“.
Die Preisverleihung findet am Sonntag, 3. November 2019 in der Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion in Jerusalem statt.
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Einladung zur Preisverleihung
Informationen zur Mount Zion Foundation


Christen zwischen Israel und Palästina
1.9.2019 (Stimmen der Zeit)
„Gerechtigkeit und Frieden küssen sich“ – Christen zwischen Israel und Palästina. Ein Artikel von David Neuhaus SJ in der September-Ausgabe der Zeitschrift „Stimmen der Zeit“.
Neuhaus erzählt von der Rolle der Christen vor und nach der Gründung des Staates Israel und zeigt auf, wie die Christen sich für Frieden und Gerechtigkeit im Heiligen Land einsetzen.
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Caritas Baby Hospital präsentiert Studie in Südafrika
22.8.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Dr. Mousa Hindiyeh, Leiter des Labors und Vorsitzender der Forschungsgruppe im Caritas Baby Hospital, nahm am 12. Afrikanischen Rotavirus-Symposium in Johannesburg teil und präsentierte dort eine Studie über die Auswirkung von spezifischen Impfungen.
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Österreich: Weiterhin Unterstützung für ökumenisches Begleitprogramm
22.8.2019 (Vatican News)
Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) hält an der Beteiligung am „Ökumenischen Begleitprogramm in Palästina und Israel“ (EAPPI) fest. Freiwillige setzen sich im Rahmen dieser Initiative des Weltkirchenrates gemeinsam mit Friedensaktivisten aus aller Welt für ein Ende der Gewalt und ein friedliches Zusammenleben von Palästinensern und Israelis ein.
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Caritas Baby Hospital arbeitet mit „Mami Voice“
20.8.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Caritas Baby Hospital nutzt seit kurzem „Mami Voice“: Das Gerät überträgt Ton und Vibration der Stimme der Mutter direkt in den Inkubator von Neu- und Frühgeborenen.
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Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
20.8.2019 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 29. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Verklärungskirche auf dem Berg Tabor entgeht knapp Brandkatastrophe
28.7.2019 (Domradio)
Zehn Stunden kämpften die Feuerwehrleute mit den Flammen in der Nähe des Bergs Tabor. Zwölf Ordensmänner wurden evakuiert. Die Franziskaner werfen den Behörden Untätigkeit im Vorfeld des Waldbrands vor.
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Touristen- und Pilgerboom im Heiligen Land
27.7.2019 (Vatican News)
Israel vermeldet einen Tourismusrekord: 2,26 Millionen Touristen sollen laut offiziellen Angaben in der ersten Jahreshälfte ins Land gekommen sein. Das Hauptziel ist Jerusalem, aber auch die Brotvermehrungskirche in Tabgha wird von immer mehr Menschen besucht.
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Caritas Baby Hospital: Spaß für die Kinder und Austausch für die Eltern
10.7.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Die Sozialarbeiterinnen des Caritas Baby Hospital bereiteten Kindern, die an der Schmetterlingskrankheit und ähnlichen Hautkrankheiten leiden, einen unvergesslichen Tag.
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Unesco nimmt Geburtskirche von Liste des gefährdeten Welterbes
3.7.2019 (Domradio)
Die Unesco hat die Geburtsstätte Jesu Christi in Bethlehem von der Liste des gefährdeten Welterbes genommen. Begründet wurde die Entscheidung mit den erfolgreichen Anstrengungen um die Renovierung der Geburtskirche.
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Vatikan spendet für UN-Hilfe für Palästinenser
26.6.2019 (Vatican News)
Der ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen hat angekündigt, der Vatikan werde sich an der Hilfe der UN-Behörde für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) beteiligen. Das sagte Erzbischof Bernardito Auza laut Pressemitteilung in New York bei einer UN-Geberkonferenz.
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Vatikan/Israel: Kardinalstaats-Sekretär Parolin mahnt Chancengleichheit an
14.6.2019 (Vatican News)
Der Vatikan hat Israel zur Wahrung der gleichen Rechte für alle ermuntert. Bei einer Feier zum 25-jährigen Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Vatikan und Israel würdigte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin die Zusicherung Israels, der katholischen Kirche die Ausübung ihrer Mission zu ermöglichen.
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Ausstellung „This Place“ im Jüdischen Museum Berlin
7.6.2019
Noch bis 5. Januar 2020 ist im Jüdischen Museum Berlin die Ausstellung „This Place“ zu sehen, mit Fotos aus Israel und Palästina. Aus der Perspektive von zwölf internationalen Fotokünstlern nähert sich die Ausstellung der Komplexität Israels und des Westjordanlandes – der Topografie, den Bewohnern und ihrem Alltag. Den Ansatz seines Projektes beschreibt der Initiator und Fotograf Frédéric Brenner als Wunsch, den aus der Berichterstattung über die Region bekannten Bildwelten neue künstlerische Motive hinzuzufügen.
Mehr zur Ausstellung …


Papst ruft zu Gebet für den Frieden im Nahen Osten auf
5.6.2019 (Vatican News)
Am Ende der Generalaudienz erinnerte Papst Franziskus an einen wichtigen Termin: Am Samstag, 8. Juni, wird um Punkt 13 Uhr weltweit eine Minute für den Frieden gebetet. Die Gebetsinitiative erinnert an das Treffen der Präsidenten Israels und Palästinas mit Papst Franziskus und Patriarch Bartholomaios im Vatikan. Dieses fand am 8. Juni vor fünf Jahren statt.
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Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem 2019
5.6.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Am 5. Juni fand in Luzern die ordentliche Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem statt, dem Trägerverein des Caritas Baby Hospital. Es wurden der Jahresbericht vorgestellt und die Jahresrechnung genehmigt. Im Jahr 2018 wurden im Spital 53.000 kleine Patienten behandelt, davon 48.146 ambulant und 4.652 stationär
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Grabeskirche in Jerusalem wird weiter renoviert
28.5.2019 (Vatican News)
Die Renovierungsarbeiten an der Jerusalemer Grabeskirche, einer der bedeutendsten Heiligen Stätten der Christenheit, gehen in eine neue Runde. Die Einigung der drei Kircheneigner auf eine Restaurierung gilt als ökumenischer Erfolg.
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Erklärung der Leiter der christlichen Gemeinschaften im Wortlaut


Aufruf der Oberhäupter der Kirchen im Heiligen Land
20.5.2019 (LPJ)
Die Versammlung der Katholischen Ordinarien ruft die Menschen im Heiligen Land auf, Brücken des Respekts und der Liebe zu bauen. „Nur ein Friede, der auf Würde, gegenseitiger Achtung und Gleichheit als Menschen basiert, wird uns retten, uns erlauben, in diesem Land zu überleben.“
Aufruf im Wortlaut


Caritas Baby Hospital präsentiert Forschungsergebnisse in Amsterdam
15.5.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Zwei Labor-Mitarbeitende des Caritas Baby Hospital präsentierten ihre Forschungsprojekte beim Europäischen Kongress für klinische Mikrobiologie und infektiöse Erkrankungen (ECCMID) in Amsterdam.
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Die Mütterabteilung im Caritas Baby Hospital
10.5.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Die Stärkung der Frauen ist ein zentrales Thema in der Mütterabteilung im Caritas Baby Hospital. Wafà Musleh, selbst Mutter von drei Kindern, leitet den Bereich. Sie nennt ihren Beruf ein „Herzensanliegen“.
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Haus Emmaus ist Heimat für bedürftige Palästinenserinnen
25.4.2019 (Domradio)
Wo einst palästinensische Paare ihre Flitterwochen verbrachten, kümmern sich heute Salvatorianerinnen um die Schwachen der Gesellschaft: Im Haus Emmaus in Qubeibeh finden alte und behinderte Palästinenserinnen ein Heim – unabhängig von Herkunft und Religion.
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Patriarchen wünschen sich einen „multireligiösen Status“ für Jerusalem
17.4.2019 (Vatican News)
Dass Jerusalem zum „Inbegriff des Friedens und der Ruhe“ wird, wünschen sich die Patriarchen und Bischöfe der Heiligen Stadt in ihrer gemeinsamen Osterbotschaft. Hierfür brauche es einen international garantierten Status, bekräftigten vor wenigen Wochen Mohammed VI. von Marokko und Papst Franziskus die damalige Forderung von Papst Pius XII.
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Osterbotschaft im Wortlaut


Versand der Osterausgabe unseres Newsletters
2.4.2019 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 28. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Gemeinsamer Appell: Jerusalem – Stadt des Friedens und der Religionen
30.3.2019 (Vatican News)
König Mohammed VI. von Marokko und Papst Franziskus unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zu Jerusalem. „Es ist uns wichtig, die Heilige Stadt Jerusalem / Al-Quds Acharif [wie der arabische Name der Stadt lautet] als gemeinsames Erbe der Menschheit und besonders der drei monotheistischen Religionen zu erhalten, als Ort der Begegnung und als Symbol friedlichen Zusammenlebens, wo gegenseitiger Respekt und Dialog kultiviert werden können.“
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Rennen für das Recht auf gute Gesundheitsversorgung
28.3.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Rund 7000 Läuferinnen und Läufer nahmen am Freitag, 22. März 2019 am Palästina-Marathon teil. Darunter auch ein Team des Caritas Baby Hospital, bestehend aus über 100 Mitarbeitenden und ihren Familien.
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Jordaniens König bekräftigt Haltung zu Jerusalem
21.3.2019 (Vatican News)
Jordaniens König Abdullah II. hat die historischen Pflichten seines Landes gegenüber Jerusalem und seinen heiligen Stätten betont. „Meine Position zu Jerusalem ist unerschütterlich“, sagte er bei einem Besuch des jordanischen Gouvernements Zarqa.
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Israels Präsident Rivlin besucht „Land der Klöster“ am Jordan
20.3.2019 (Domradio/KNA)
Seit Jahrzehnten stillgelegte Klöster und Kirchen mehrerer Konfessionen am israelischen Jordanufer sollen zu einem Ort der Begegnung und des Dialogs werden. Die Wiedereröffnung sei sehr symbolisch, sagte der Leiter des Lateinischen Patriarchats, Pierbattista Pizzaballa. „Ein Ort, der durch die Folgen von Gewalt blockiert war, kann nun wieder zum Gottesdienst genutzt werden, das stimmt hoffnungsvoll für den Dialog.“
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Krise an der Universität Bethlehem
21.2.2019 (Vatican News)
Das palästinensische Bildungsministerium droht damit, das laufende Semester nicht anzuerkennen, da die Mindeststundenzahl für die Studierenden seit Beginn des Semesters am 18. Januar bisher nicht erreicht wurde. Die Studenten bleiben den Hörsälen fern, da sich Verwaltungsbehörden und Studentenvertreter nicht über die Studiengebühren einigen konnten.
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Sicherheit der Patienten ein Herzensanliegen
6.2.2019 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Caritas Baby Hospital setzt seit einigen Jahren das Programm „Patient Safety Friendly Hospital Initiative“ der Weltgesundheitsorganisation um. Jetzt ist es gelungen, nicht nur erfolgreich die zweite Stufe zu behalten, sondern die dritte von vier Stufen zu erreichen – als einziges Krankenhaus in Palästina. Die Sicherheit und der Schutz der kleinen Patientinnen und Patienten ist den Mitarbeitenden ein Herzensanliegen geworden.
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Kritik am israelischen Siedlungsbau
30.1.2019 (KNA)
Der UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den besetzten Palästinensergebieten, Michael Lynk, fordert Protest gegen Israels Siedlungspolitik. Sollte die Zwei-Staaten-Lösung noch eine Chance haben, müsse die internationale Gemeinschaft entschieden auf die „jüngste Intensivierung der Siedlungsaktivitäten“ reagieren, sagt Lynk. Er verwies auf das Vorhaben, bestehende Siedlungen nahe Bethlehem und Ramallah auszubauen.
Mehr dazu …


19. Bischofstreffen zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land
Vom 12. bis 17. Januar 2019 informierte sich eine Delegation, der 15 Bischöfe von zwölf europäischen und nordamerikanischen Bischofskonferenzen sowie aus Südafrika angehörten, über die Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Christen im Heiligen Land. Der Schwerpunkt der Delegationsreise lag dieses Mal auf der Situation der Christen in Israel.
Die Deutsche Bischofskonferenz wurde durch den Trierer Bischof Stephan Ackermann vertreten. Die Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen in den Autonomiegebieten sei „erschreckend“, erklärte Bischof Ackermann zum Abschluss der Reise.
Für die Schweiz hat der Basler Bischof Felix Gmür teilgenommen, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz und Protektor der Kinderhilfe Bethlehem, dem Trägerverein des Caritas Baby Hospital. In einem Interview wies Bischof Gmür darauf hin, dass es einen dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern nur geben könne, wenn weiter am Dialog festgehalten werde.
Bericht über das 19. Internationale Bischofstreffen im Heiligen Land
Abschlusskommuniqué des Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land


Palästina übernimmt Vorsitz der Gruppe der 77
Die Gruppe der 77 (G77) ist der größte Zusammenschluss von Staaten innerhalb der Vereinten Nationen. 134 Länder gehören der 1964 gegründeten Gruppe inzwischen an – das sind mehr als zwei Drittel aller 193 UN-Mitgliedsstaaten. Es handelt sich mehrheitlich um Entwicklungsländer. Den Vorsitz hält immer für ein Jahr eines der Mitgliedsländer inne.
Seit 2012 ist Palästina als sogenannter Beobachterstaat in der Generalversammlung der Vereinten Nationen vertreten. Das hat vor allem symbolischen Charakter, denn Palästina besitzt kein Stimmrecht. Jetzt wurde Palästina jedoch für das Jahr 2019 mit deutlicher Mehrheit zum Vorsitz der G77 gewählt. Nur Israel, die USA und Australien hatten gegen einen Vorsitz der Palästinenser gestimmt. Die Übergabe des Vorsitzes am 15. Januar 2019 von Ägypten an Palästina wurde als „historischer Moment“ bezeichnet.


„Eine Geschichte von gelebter Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit“ – Artikel im Magazin „Leben in der Frauenkirche“
Die Ausgabe Januar–April 2019 des Magazins „Leben in der Frauenkirche“, dem Magazin der Stiftung Frauenkirche Dresden, enthält auf den Seiten 50/51 einen Artikel von Claudia Arnold, Mitglied der Initiative Freunde des Caritas Baby Hospital. Der Artikel berichtet über einen Vortrag von Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa in der Frauenkirche Dresden und stellt die Initiative Freunde des Caritas Baby Hospital vor.
Artikel als PDF-Datei
Hier können Sie das komplette Heft nachlesen.


Israelischer Autor Amos Oz ist tot
28.12.2018 (DW)
Das Leben im Kibbuz und die Geschichte Israels waren Themen seiner Bücher. Zahlreiche Preise und Ehrendoktorwürden erhielt er dafür. Nun ist der Schriftsteller, Essayist und Friedensaktivist mit 79 gestorben.
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Interview mit Amos Oz im April 2018 in Tel Aviv


Genehmigungspraxis zu Weihnachten für Christen in Gaza
15.12.2018 (Lateinisches Patriarchat von Jerusalem)
Während der Weihnachtszeit wird Bethlehem jedes Jahr zum ultimativen Pilgerziel für Christen aus aller Welt, um die Geburt des Erlösers zu feiern. Für die christliche Gemeinschaft in Gaza sind das Feiern von Weihnachten dort, wo Jesus geboren wurde, ein Privileg, das die Hälfte von ihnen nicht hat.
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Deutsch-Französischer Menschenrechtspreis für Daoud Nassar
14.12.2018 (Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk)
Am 13.12.2018 wurde Daoud Nassar der Deutsch-Französische Menschenrechtspreis verliehen. „Wir weigern uns, Feinde zu sein“ ist das Motto des Projekts „Tent of Nations“ der palästinensischen Familie Nassar.
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Beitrag über die Verleihung des Deutsch-Französischen Menschenrechtspreises
Programmheft mit Informationen zu allen 15 Preisträgerinnen und Preisträgern


Menschenrechtspreis der Französischen Republik 2018 für Al-Haq und B’Tselem
7.12.2018 (Weltfriedensdienst e.V.)
Die palästinensischen und israelischen Menschenrechtsgruppen Al-Haq und B’Tselem, die sich beide für ein Ende der israelischen Besatzung einsetzen, gehören zu den fünf Preisträgern des vom französischen Premierminister gestifteten Menschenrechtspreises 2018 der Französischen Republik. Der diesjährige Preis wird an Organisationen vergeben, die wegen der Verteidigung und Förderung der Menschenrechte schikaniert oder unter Druck gesetzt werden.
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Versand der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters
4.12.2018 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 27. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Internationaler Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk
29.11.2018
1977 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 29. November zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk.
Lesen Sie dazu auch einen guten Beitrag des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, mit Links zu weiteren Artikeln, wie zum Beispiel einer Erklärung von María Fernanda Espinosa, der Präsidentin der UN-Generalversammlung.


Bewegung „Women Wage Peace“ veranstaltet internationalen Kongress
27.11.2018
Die israelisch-palästinensische Bewegung Women Wage Peace (Frauen wagen den Frieden) hat am 27. November 2018 zum ersten Mal einen internationalen Kongress veranstaltet, unter dem Motto „Removing Barriers to Middle East Peace“. Unter den Rednern war auch Staatsministerin Michelle Müntefering


Aktuelle Informationen aus dem Caritas Baby Hospital
8.11.2018
Der neue BLICKPUNKT BETHLEHEM, die Zeitschrift für Freundinnen und Freunde der Kinderhilfe Bethlehem, steht zum Download bereit. Die Ausgabe 47 vom Dezember 2018 beschreibt zum Beispiel professionelles Schmerz-Management im Caritas Baby Hospital, hier nachzulesen …


Vera Baboun in Beratungsstab berufen
25.10.2018 (Kinderhilfe Bethlehem)
Vera Baboun, die ehemalige Bürgermeisterin von Bethlehem, ist neues Mitglied im Beratungsstab des Caritas Baby Hospital. Diese Expertenkommission besteht aus Personen des öffentlichen Lebens in Palästina und berät die Verantwortlichen der Krankenhausleitung.
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Rede des Direktors von B’Tselem vor dem UN-Sicherheitsrat
18.10.2018
Hagai El-Ad, der Direktor der israelischen Nichtregierungsorganisation B’Tselem, war eingeladen, am 18. Oktober 2018 vor dem UN-Sicherheitsrat über die Lage in den besetzten palästinensischen Gebieten zu sprechen. Video und Manuskript seiner Rede
B’Tselem – The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories wurde 1989 während der ersten Intifada von Akademikern und Aktivisten gegründet. B’Tselem bemüht sich darum, Israels Besetzung zu beenden, weil dies der einzige Weg sei, Menschenrechte, Demokratie, Freiheit und Gleichheit für alle Menschen zwischen Jordan und Mittelmeer sicherzustellen. Dazu dokumentiert B’Tselem Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten und kämpft gegen die Leugnung solcher Verletzungen.


Israel: Katholischer Friedhof in Beit Jamal erneut geschändet
18.10.2018 (Vatican News)
Erneut ist ein katholischer Friedhof im Heiligen Land geschändet worden. Unbekannte zerstörten 28 Gräber des Friedhofs, der zum Salesianerkloster Beit Jamal 30 km westlich von Jerusalem gehört. Weiterlesen …
Bericht auf der Seite des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem …
In einer Erklärung verurteilen die katholischen Bischöfe im Heiligen Land die Schändung des Friedhofs und fordern den israelischen Staat auf, für eine Bestrafung der Täter zu sorgen sowie das Volk dahingehend zu erziehen, dass entsprechende Vergehen sich nicht wiederholen. Weiterlesen …


Moses-Mendelssohn-Preis für Monika Düllmann
4.10.2018 (Berliner Senat)
Monika Düllmann SJA, Direktorin des Hopital St. Louis in Jerusalem, erhält gemeinsam mit ihrem Krankenhaus-Team den Moses-Mendelssohn-Preis, eine vom Berliner Senat gestiftete Auszeichnung. Die Jury würdigt damit den Einsatz Monika Düllmanns und ihrer Mitarbeiter für die Würde des Menschen und für die Verständigung zwischen Personen aus verschiedenen Kulturen und Bekenntnissen.
Seit 15 Jahren leitet die Ordensschwester das Hospiz, in dem gemeinsam mit dem Fachpersonal 30 Freiwillige aus aller Welt arbeiten. Das 60-Bettenhaus bietet palliative Medizin für Sterbende, AIDS-Patienten und chronisch Kranke. Es steht Israelis und Palästinensern, Christen, Juden und Muslimen offen, die hier nach den unterschiedlichen Regeln ihrer Religionen verpflegt werden, aber auch gemeinsam ihre Feste feiern können.
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EU ernennt Sonderbeauftragte für Nahost-Friedensprozess
18.9.2018 (Vatican News)
Die Niederländerin Susanna Terstal soll nach dem Wunsch des EU-Ministerrats bei der Suche nach einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung helfen, teilte der Rat in Brüssel mit.
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Workshop zum Thema resistente Bakterien
14.9.2018 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Caritas Baby Hospital (CBH) begrüßte Mitarbeitende aus 22 privaten und öffentlichen Krankenhäusern in der Westbank zu einem Workshop. In Vorträgen und praktischen Übungen ging es darum, mikrobiologische Laboruntersuchungen zu standardisieren und zu optimieren. Der Workshop, zu dem mehr als 50 medizinische Laboranten aus ganz Palästina kamen, wurde vom Labor-Team des CBH organisiert und durchgeführt. Das Labor des CBH gilt im Bereich der wissenschaftlichen Forschung als eines der führenden in Palästina.
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UN-Hilfswerk für Palästinenser geht das Geld aus
10.9.2018 (Vatican News)
Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks für Palästinenser (UNRWA), Matthias Schmale, schlug gegenüber deutschen Medien Alarm: Das Geld reiche nur noch für einen Monat. Schuld daran seien auch die jüngsten Kürzungen durch die US-Regierung.
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USA: Hilfskürzungen für palästinensische Krankenhäuser
9.9.2018 (Vatican News)
Die US-Regierung hat die Unterstützung für Krankenhäuser in Ost-Jerusalem um über 20 Millionen Dollar gestrichen. Dies sei Teil einer neuen politischen Ausrichtung der Trump-Administration, die Hilfe für die Palästinenser zurückzufahren, berichteten israelische Medien.
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Versand der Sommerausgabe unseres Newsletters
23.8.2018 (FCBH)
Ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital wurde versendet, mittlerweile die 26. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Aktuelle Informationen aus dem Caritas Baby Hospital
22.8.2018
Der neue BLICKPUNKT BETHLEHEM, die Zeitschrift für Freunde der Kinderhilfe Bethlehem, steht zum Download bereit. Neben Geschäftszahlen und weiteren Informationen bringt die Ausgabe 46 vom September 2018 ein Porträt des langjährigen Mitarbeiters Bashir Qonqar, der leider das Caritas Baby Hospital – und auch Palästina – verlassen hat.
Alles hier nachzulesen …


Israelischer Friedensaktivist Uri Avnery ist tot
20.8.2018 (Süddeutsche Zeitung)
Der israelische Friedensaktivist Uri Avnery ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Der gebürtige Deutsche polarisierte in Israel, weil seiner Ansicht nach die aktuelle Siedlungspolitik Israels einen dauerhaften Frieden in der Region verhindert. 2001 erhielt er gemeinsam mit seiner Frau den Alternativen Nobelpreis.
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Mitarbeit an erfolgreicher internationaler Gen-Forschungsstudie
14.8.2018 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Caritas Baby Hospital hat die Universität Tübingen bei einer internationalen Forschungsstudie unterstützt. Mit Hilfe von Diagnose-Daten aus Bethlehem konnten Tübinger Wissenschaftler erstmals eine genetische Mutation als Ursache für Symptome identifizieren, für die bisher eine Erklärung fehlte. Das Caritas Baby Hospital wirkt immer häufiger an Forschungsprojekten mit. „Durch unsere akkurate Datenbank und unsere Forschungsarbeit leisten wir einen aktiven Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitswesens in Palästina“, erklärt Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa.
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Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land kritisiert Nationalstaatsgesetz
1.8.2018 (ELCJHL)
Auch Bischof Sani Ibrahim Azar, der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land, hat eine Stellungnahme herausgegeben, in der er seine großen Bedenken zum Ausdruck bringt, die das neue Gesetz bei ihm weckt:
„… Als Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land muss ich die Knesset aufrufen, das Gesetz zu überdenken. Es wirkt grundlegend spaltend, rassistisch und destruktiv. Über viele Jahre haben israelische Führungspersönlichkeiten protestiert, wenn das Wort ‚Apartheid‘ genutzt wurde, um die Lage im Land zu beschreiben. Die Annahme dieses Gesetzes macht es jedoch schwierig, gegen diese Situation zu argumentieren, da sie nun in einen Gesetzestext gefasst ist. Indem erklärt wird, dass Israel nicht länger ‚Heimat‘ für Nicht-Juden ist – oder für die Bürger, die die arabische Kultur vertreten –, ist offiziell eine Unterklasse an Menschen in der Nation geschaffen worden. …“
Stellungnahme von Bischof Sani Ibrahim Azar im Wortlaut


Katholische Kirche im Heiligen Land kritisiert Nationalstaatsgesetz
30.7.2018 (LPJ)
Auch das Lateinische Patriarchat in Jerusalem kritisiert das neue israelische Nationalstaatsgesetz. In einer Stellungnahme heißt es:
„Das vor kurzem erlassene Grundgesetz ‚Israel – der Nationalstaat des jüdischen Volkes‘ ist Anlass für große Sorge. …
Es ist jenseits der Vorstellungskraft, dass ein Gesetz mit verfassungsmäßiger Auswirkung einen gesamten Teil der Bevölkerung ignoriert, als ob diese Menschen nicht existiert hätten. Das Gesetz mag keine praktischen Auswirkungen haben, aber es sendet ein unmissverständliches Signal an die palästinensischen Bürger von Israel, besagend, dass sie in diesem Land nicht zuhause sind. Die arabische Sprache wurde von einer offiziellen Sprache zu einer Sprache ‚mit besonderem Status‘ abgewertet, man verpflichtet sich, an der Entwicklung jüdischer Siedlungen in dem Land zu arbeiten, ohne die Entwicklung des Landes für den Rest der Bevölkerung zu erwähnen. …
Dieses diskriminierende Gesetz steht in direktem Widerspruch zur Resolution 181 der Generalversammlung der Vereinten Nationen und zu Israels eigener Unabhängigkeitserklärung. …
Schließlich verstößt und widerspricht dieses Gesetz dem Grundgesetz ‚Menschliche Würde und Freiheit‘, erlassen 1995, das den Respekt vor der Würde jeder Person garantiert. Wo es Diskriminierung gibt, gibt es keine Würde. …“
Stellungnahme des Lateinischen Patriarchats im Wortlaut


Als Volontär in Israel: Die kleinen Momente schenken Kraft
28.7.2018 (Vatican News)
Auch im French Hospital in Jerusalem wird Menschen unabhängig von Herkunft und Religion geholfen: Es werden jüdische, christliche und muslimische Patienten behandelt, Israelis und Palästinenser, ob religiös oder nicht-religiös. Hier funktioniert ein friedliches Zusammenleben.
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Furcht vor einem neuen Gaza-Krieg
25.7.2018 (Vatican News)
Die Verantwortung der Kirche in Krisensituation wie der derzeitigen sei es vor allem, den Menschen Trost zu spenden und Hoffnung zu bieten. Doch gleichzeitig sei es schwierig, eine Perspektive für die Christen in der Region zu schaffen, gibt Mario Da Silva, der katholische Pfarrer von Gaza, unumwunden zu: „In 15 Jahren haben wir 70 Prozent unserer Christen hier verloren.“ Die einzig gangbare Lösung für den Konflikt: „Beide Seiten müssten aufeinander zugehen und miteinander sprechen und ein Einvernehmen finden. Das ist die Lösung.“
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Papstrede zum Abschluss des ökumenischen Friedensgebets in Bari
7.7.2018 (Vatican News)
Um Frieden im Nahen Osten haben Papst Franziskus und Kirchenführer aus der Region am 7. Juli in Bari gebetet. Der Papst hat bei dieser Gelegenheit dazu aufgerufen, den Status quo von Jerusalem einzuhalten. In seiner mehrfach von Applaus unterbrochenen Ansprache setzte sich der Papst für gleiche Rechte der Christen in allen Ländern des Nahen Ostens ein. Er kritisierte „Landbesetzungen, die die Völker auseinanderreißen“, ohne Israel beim Namen zu nennen.
„Nicht die durch Mauern und Machtdemonstrationen garantierten Waffenstillstände werden Frieden bringen, sondern echter Wille zum Zuhören und zum Dialog. Wir verpflichten uns dazu, diesen Weg zu gehen, dafür zu beten und zu arbeiten.“
Zum Zeichen ihres Friedenswillens ließen die Teilnehmer des Gebetstreffens Tauben aufsteigen und Papst Franziskus schloss seine Ansprache mit einem Segensgebet: „Der Nahe Osten möge nicht länger ein Bogen des Krieges sein, der sich über die Kontinente spannt, sondern eine Arche des Friedens, die Völker und Religionen willkommen heißt. Geliebter Naher Osten, möge sich über dir die Dunkelheit von Krieg, Macht, Gewalt, Fanatismus, unfairen Gewinnen, Ausbeutung, Armut, Ungleichheit und fehlender Anerkennung von Rechten lichten. ‚In dir sei Friede‘ (Ps 122,8), in dir sei Gerechtigkeit, über dir ruhe der Segen Gottes.“
Papstrede im Wortlaut …
Die wichtigsten Sätze aus der Ansprache des Papstes gibt es auch auf Englisch und in vielen weiteren Sprachen.


Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem
13.6.2018 (Kinderhilfe Bethlehem)
Die Kinderhilfe Bethlehem als Trägerverein des Caritas Baby Hospital hielt am 13. Juni in Freiburg ihre jährliche ordentliche Generalversammlung ab. Es wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung genehmigt, neue Vorstandsmitglieder gewählt und die amtierende Präsidentin Sibylle Hardegger in ihrem Amt bestätigt. An ihrer Seite steht die neu gewählte Vize-Präsidentin Judith Penkert-Tchitnga aus Freiburg.
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Caritas Baby Hospital: Ein neues Intensivbett
4.6.2018 (Kinderhilfe Bethlehem)
In den vergangenen Tagen wurde der erste Patient auf der jüngst um ein Bett erweiterten Intensivstation behandelt. Im Lauf der kommenden Monate wird ein zweites pädiatrisches Intensivbett für Kinder installiert, so dass die Intensivstation dann über neun Plätze verfügt.
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Mosaikzentrum in Bethlehem eröffnet
31.5.2018 (Vatican News)
In Bethlehem hat ein Mosaikzentrum den Betrieb aufgenommen. Anliegen der Einrichtung ist es, jungen Menschen, Christen wie Muslimen, einen Ort zu bieten, an dem sie kreativ sein und mit ihrer Arbeit Geld verdienen können. Das Mosaikzentrum ist in kirchlicher Trägerschaft und entstand aus einer Zusammenarbeit der Kustodie des Heiligen Landes mit dem Verein Mosaic Centre.
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Aktuelle Informationen aus dem Caritas Baby Hospital
27.5.2018 (Kinderhilfe Bethlehem)
50000 Kinder wurden 2017 im Caritas Baby Hospital ambulant und stationär behandelt. Das steht im neuen BLICKPUNKT BETHLEHEM, der Zeitschrift für Freunde der Kinderhilfe Bethlehem.
Die Ausgabe 45 vom Juni 2018 hat als Schwerpunktthema die Neugeborenen-Intensivstation und erinnert außerdem an Pater Ernst Schnydrig, den Gründer des Caritas Baby Hospital, aus Anlass seines 40. Todestages.
Alles hier nachzulesen …


Jerusalem: Neue US-Botschaft ist kein Beitrag zum Frieden
15.5.2018 (Vatican News)
Traurigkeit: Mit diesem einfachen Wort beschreibt der Patriarchalvikar für Jerusalem und Palästina, Giacinto-Boulos Marcuzzo, im Gespräch mit Vatican News seine Gefühle. Denn die Eröffnung einer US-Botschaft in Jerusalem (zu der extra Trump-Schwiegersohn Jared Kushner anreiste) leiste keinen Beitrag zum Frieden, sondern laufe dem Friedensprozess vielmehr diametral entgegen, so die Analyse des Kirchenmannes.
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David Grossman bei alternativer Gedenkfeier
19.4.2018 (FAZ)
Am diesjährigen alternativen Gedenken für gefallene Soldaten und Terroropfer am 18. April in Tel Aviv, organisiert von Combatants for Peace und Parents Circle – Families Forum, nahmen ca. 7000 Menschen teil, darunter zahlreiche Palästinenser(innen).
David Grossman, einer der bedeutendsten israelischen Schriftsteller, hielt die bewegende Abschlussrede, die die FAZ in einer deutschen Übersetzung veröffentlichte.


Erfolgreiche und stabile Weihnachtskollekte
12.4.2018 (Kinderhilfe Bethlehem)
Jedes Jahr zu Weihnachten sammeln Schweizer Kirchen für die Kinderhilfe Bethlehem. Die Kollekte 2017 hat 2,2 Millionen Franken eingebracht, die dem Caritas Baby Hospital zugutekommen
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Caritas Baby Hospital: Eine Handvoll Leben
3.4.2018 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Baby Talia wog gerade mal 750 Gramm als es auf die Welt kam. Kein Krankenhaus in Bethlehem wollte das Neugeborene in diesem Zustand aufnehmen – die Prognosen bei diesem geringen Geburtsgewicht waren schlicht zu schlecht. Das Caritas Baby Hospital gab Talia die Chance zu überleben. Und sie hat es geschafft. Ein Portrait aus Bethlehem.
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Gemeinsame Osterbotschaft der Patriarchen und Kirchenführer in Jerusalem
1.4.2018 (LPJ)
In ihrer gemeinsamen Osterbotschaft drückten die Oberhäupter der verschiedenen Kirchen in Jerusalem in diesem Jahr die Hoffnung auf Frieden aus. „Wir beten für alle, die leiden – in unserer Region und auf der ganzen Welt“, hieß es darin. „Für Flüchtlinge, Asylsuchende und Vertriebene, für jene, die in Unterdrückung leben, für jene in Mangel und Entbehrung, für alle Opfer von Gewalt und Diskriminierung und all jene, die nach Gerechtigkeit und Versöhnung streben.“
Osterbotschaft im Wortlaut


Marathon in Bethlehem
26.3.2018
Am 26.3.2018 war es wieder soweit: Startschuss zum Palästina-Marathon in Bethlehem!
Die Veranstalter möchten mit dem Marathon in Bethlehem auf das (fehlende) Recht auf Bewegungsfreiheit in Palästina hinweisen. Ins Leben gerufen wurde der Marathon im Jahr 2013 von der Bewegung Right to Movement.
Start und Ziel war der Manger Square bei der Geburtskirche und die Strecke (42 km, 21 km, 10 km oder 5 km) führte direkt am Caritas Baby Hospital vorbei. Auch 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritas Baby Hospital nahmen am Rennen teil. Direktor Issa Bandak war unter den Läufern und betonte nach dem Rennen: „Wir sind darüber hinaus noch für das Recht auf eine gute und faire Gesundheitsversorgung in Palästina gelaufen. Dafür setzen wir uns jeden Tag mit unserer Arbeit ein. Mit unserer Beteiligung am Marathon wollten wir dafür ein besonders Zeichen setzen.“
Der nächste Palästina-Marathon findet in Bethlehem am 22.3.2019 statt.


Millionenspende für Grabes- und Geburtskirche
20.3.2018 (Vatican News)
Der Vatikan spendet eine Million US-Dollar (813.000 Euro) für die Renovierung der Grabeskirche in Jerusalem und der Geburtskirche in Bethlehem. Das teilte die für die katholischen Pilgerstätten im Heiligen Land zuständige Franziskaner-Kustodie in Jerusalem am Dienstag unter Berufung auf den Vatikan mit.
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März 2018 – Osterausgabe unseres Newsletters versendet
15.3.2018 (FCBH)
Am 15.3.2018 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet. Es ist die „silberne“ Ausgabe Nr. 25 und sie kann hier oder im Newsletter-Archiv nachgelesen und heruntergeladen werden.


Rosenkränze aus Bethlehem für den Weltjugendtag 2019 in Panama
7.3.2018 (Domradio)
Der Rosenkranz soll im Zentrum des kommenden Weltjugendtags Anfang 2019 in Panama stehen. Damit ihn dort alle Teilnehmer beten können, werden im Heiligen Land derzeit 1,5 Millionen Gebetsketten gefertigt.
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18. Internationales Bischofstreffen in Palästina und Israel
13.1.2018
Die Situation von Jugendlichen stand im Zentrum der Solidaritätsreise vom 13. bis 18. Januar 2018. Vertreter von elf katholischen Bischofskonferenzen aus Europa, Südafrika, Kanada und den USA sowie der anglikanischen Kirche trafen Jugendliche und informierten sich über deren Bildungschancen. Der Besuch endete mit einem eindringlichen Appell, die Christen und insbesondere die junge Generation im Heiligen Land nicht zu vergessen.
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„Die Solidarität mit den Nahost-Christen darf nicht nur Thema einiger Interessierter sein, sondern muss eine gelebte Solidarität sein“, so der Mainzer Weihbischof Udo Bentz, der als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz am internationalen Bischofstreffen im Heiligen Land teilnahm. Die Solidarität müsse sich auf drei Ebenen vollziehen: durch konkrete Unterstützung von Projekten vor Ort, über die Erfahrung des Füreinander-Betens sowie über die „nicht zu unterschätzende erfahrbare Solidarität durch Besuche“. Weihbischof Bentz plädiert für mehr Dialog, denn gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen seien Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben im Heiligen Land.
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Das Abschlusskommuniqué des Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land 2018 ist mit „Hoffnung auf eine bessere Zukunft“ überschrieben. Dort heißt es: „Wir teilen die Hoffnung dieser Jugendlichen, denen wir im Heiligen Land begegnet sind, und wir erkennen die grundlegende Rolle an, die sie innerhalb des Friedensprozesses spielen. Sie haben uns geholfen, die harte Wirklichkeit mit ihren Augen zu sehen. Daher appellieren wir an unsere Gemeinschaften dort, wo wir leben, Solidarität mit ihnen zu zeigen und zu handeln.“
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Vatikan bekräftigt Friedenslösung für Jerusalem
29.12.2017 (Vatican News)
„Der Dialog muss auf allen Ebenen weitergehen“: Mit Blick auf die angespannte Lage im Heiligen Land plädiert der Heilige Stuhl einmal mehr für Friedensgespräche.
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Papst beim „Urbi et Orbi“: „Frieden für Jerusalem!“
25.12.2017 (Vatican News)
Beim traditionellen Weihnachtssegen „Urbi et Orbi“ auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus zu „Frieden für Jerusalem und das ganze Heilige Land“ aufgerufen. Er bete für ein Wiederaufnehmen des Dialogs zwischen Israel und Palästina, „und dass man endlich zu einer Verhandlungslösung gelange“, sagte er bei seiner Weihnachtsansprache.
„Wir erblicken Jesus in den Kindern des Nahen Ostens, die aufgrund der Zuspitzung der Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern weiter leiden. An diesem Festtag flehen wir zum Herrn um Frieden für Jerusalem und für das ganze Heilige Land; wir beten, dass sich bei den Kontrahenten der Wille durchsetze, den Dialog wiederaufzunehmen, und dass man endlich zu einer Verhandlungslösung gelange, die innerhalb von miteinander vereinbarten und international anerkannten Grenzen eine friedliche Koexistenz zweier Staaten ermöglicht. Der Herr möge auch die Bemühungen derer unterstützen, die in der internationalen Gemeinschaft den guten Willen haben, jenem geplagten Land beizustehen, dass es trotz der schwerwiegenden Hindernisse zur langersehnten Eintracht, Gerechtigkeit und Sicherheit finde.“
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Heiliges Land: „Keine Angst haben vor der Pilgerreise“
24.12.2017 (Vatican News)
Die Führer der christlichen Kirchen rufen kurz vor Weihnachten zu Pilgerfahrten ins Heilige Land und zum Frieden auf.
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Heiliges Land: „Frieden beginnt mit Jerusalem“
24.12.2017 (Vatican News)
Kurz vor Weihnachten haben die Oberhäupter verschiedener christlicher Kirchen für Frieden im Heiligen Land und vor allem für Jerusalem geworben.
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Vatikan: Besonderen Status Jerusalems respektieren
23.12.2017 (Vatican News)
Der Heilige Stuhl ist für eine Beibehaltung des bisherigen Status von Jerusalem. Die Stadt im Heiligen Land soll ihren „einzigartigen Charakter“ bewahren, hob die Vatikandelegation bei der UN-Debatte zu dem Thema hervor.
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World Methodist Peace Award 2017 für Familie Nassar
12.12.2017 (Tent of Nations / Nassar Farm)
Die Familie Nassar erhält für ihr Projekt „Tent of Nations“ den World Methodist Peace Award (Methodistischer Friedenspreis). Es ist die höchste Auszeichnung, die methodistische und wesleyanische Kirchen weltweit vergeben. Sie wird seit 1977 jedes Jahr vom Weltrat methodistischer Kirchen (World Methodist Council) an Personen und Organisationen verliehen, die durch Mut, Kreativität und Konsequenz außergewöhnlich zu Versöhnung und Frieden beitragen.
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Ausstellung „Welcome to Jerusalem“ im Jüdischen Museum Berlin
11.12.2017
Im Jüdischen Museum Berlin ist noch bis 30. April 2019 die Ausstellung „Welcome to Jerusalem“ zu sehen. Sie thematisiert die Stadtgeschichte Jerusalems, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind.
Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm, zum Beispiel jeden Sonntag die öffentliche Führung „Jerusalem heilig“ zur religiösen Bedeutung Jerusalems.
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„Jerusalem kann nicht auf einen territorialen Anspruch oder politische Eigenständigkeit reduziert werden“
8.12.2017 (Lateinisches Patriarchat von Jerusalem)
In diesen Tag haben sich die Erklärungen über Jerusalem und ihre Zukunft vervielfacht, und wir sind alle in Sorge über die Gewalt, die entfesselt werden könnte und die unvorhersehbaren Konsequenzen.
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In these days, the declarations on Jerusalem and its future have multiplied and we are all worried about the violence that could be unleashed and the unpredictable consequences.
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Brief an Präsident Trump bezüglich des Jerusalem-Status
6.12.2017 (Lateinisches Patriarchat von Jerusalem)
Nachfolgend finden Sie den Brief, den die Patriarchen und lokalen Gemeindeleiter an Herrn Donald Trump, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika geschickt haben, und der sich auf den Status der Heiligen Stadt Jerusalem bezieht.
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Please find below the statement that the Patriarchs and Heads of Local Churches sent to Mr. Donald Trump, President of the United States of America, in which they talked about the status of the Holy City of Jerusalem.
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Dezember 2017 – Weihnachtsausgabe unseres Newsletters versendet
4.12.2017 (FCBH)
Am 4.12.2017 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet. Es ist mittlerweile die Ausgabe Nr. 24 und sie kann hier oder im Newsletter-Archiv nachgelesen und heruntergeladen werden.


2017 wurden bereits über 130 Frühgeburten im Caritas Baby Hospital behandelt
16.11.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Der Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November ist zu einem wichtigen Tag im Jahr geworden, um auf die Herausforderungen von Frühgeborenen aufmerksam zu machen. Weltweit kommt rund jedes zehnte Baby zu früh auf die Welt. Allein im Caritas Baby Hospital in Bethlehem wurden im Jahr 2017 bisher mehr als 130 Frühgeburten behandelt.


Jüdisch-arabische Initiative will Jerusalemer näher zusammenbringen
11.11.2017 (Domradio)
Die Jerusalemer „Runners Without Borders“ (Läufer ohne Grenzen) suchen einen heilsamen Ansatz in einem alten Konflikt: Gemeinsam in dieselbe Richtung laufen, um sich dabei anzunähern. Weiterlesen …
Die jüdisch-arabische Initiative Runners Without Borders wurde im November 2014 gegründet, als Antwort auf eine Gewaltwelle in Jerusalem. Sie bietet Juden und Arabern eine Gelegenheit, in ihrer Freizeit gemeinsam zu laufen. Die Initiative nimmt an Laufveranstaltungen teil und organisiert selbst welche, die offen sind für alle.


Mount Zion Award 2017 für Amos Oz
30.10.2017 (Domradio)
Der renommierte Mount Zion Award ging 2017 an den israelischen Schriftsteller Amos Oz. Gewürdigt wird auf diese Weise sein 2014 erschienener Roman „Judas“. Die Verleihung fand am 29. Oktober 2017 auf dem Jerusalemer Zionsberg statt.
Der Mount Zion Award wird alle zwei Jahre vom Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern im Namen der Mount Zion Foundation und in Zusammenarbeit mit der Dormitio-Abtei der Benediktiner in Jerusalem verliehen. Die Auszeichnung geht an Personen oder Organisationen, die sich erfolgreich für die Verständigung zwischen Juden, Christen und Muslimen in Israel/Palästina einsetzen.
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Interview mit Amos Oz anlässlich der Preisverleihung
Video der Verleihung des Mount Zion Award 2017


Ein grosser Erfolg für das Caritas Baby Hospital
30.10.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Am Samstag, 28. Oktober führte das Caritas Baby Hospital eine Informationsveranstaltung über Zystische Fibrose durch. Mehr als 50 betroffene Familien kamen ins Caritas Baby Hospital, um sich über diese chronische Atemwegserkrankung zu informieren.


Friedensmarsch von palästinensischen und israelischen Frauen
10.10.2017
Die israelisch-palästinensische Bewegung „Women Wage Peace“ (Frauen wagen den Frieden) hatte vom 24. September bis 10. Oktober 2017 zum Friedensmarsch aufgerufen. Und zehntausende, meist weiß gekleidete Frauen – weiß als Symbol für den Frieden – waren dem Aufruf gefolgt und demonstrierten für ein Ende des Konflikts zwischen Israel und Palästina. Sie haben sich am Ufer des Jordan auf den Weg gemacht und erreichten nach gut zwei Wochen Jerusalem. Im Friedenszelt, das als Teil der Aktion in der Wüste errichtet und nach Hagar und Sarah benannt wurde, feierten die Frauen aus Israel und Palästina gemeinsam.
Women Wage Peace wurde 2014 nach dem Gaza-Krieg gegründet. Es ist eine Bewegung von Frauen mit unterschiedlichstem politischen, religiösen, ethnischen, sozialen und geographischen Hintergrund. Diese Frauen wollen die Hoffnung wieder aufleben lassen für einen gangbaren Weg in die Zukunft für ihre Region. Ihr Credo: „Frieden ist keine Utopie, er ist ein notwendiges Fundament für das Leben zweier Völker in Sicherheit und Freiheit an diesem Ort.“ Ihr Ziel: „Wir hören nicht eher auf, bis es ein Friedensabkommen gibt!“
Bilder vom Friedensmarsch


Jahrestagung der „Initiative Christlicher Orient“ (ICO)
26.9.2017
Die 20. ICO-Jahrestagung hat vom 25. bis 26. September in St. Virgil, Salzburg, stattgefunden. Unter dem Motto „Umbrüche im Nahen Osten“ versuchte die diesjährige Tagung, einen Spannungsbogen über die Länder des Nahen Ostens zu ziehen, von der Türkei über Syrien in den Irak und Iran, vom Libanon bis Ägypten.
Weitere Informationen und Vorträge der Referenten finden Sie hier.


Heiligland-Bischöfe verurteilen Kirchenschändung
22.9.2017 (Radio Vatikan)
Die katholischen Bischöfe des Heiligen Landes haben die Schändung der St.-Stephans-Kirche im israelischen Beit Dschamal verurteilt. „Es ist bedauerlich und ärgerlich, dass wir damit beschäftigt sind, solche kriminellen Akte zu verurteilen, die sich in den vergangenen Jahren oft wiederholt haben, während wir seitens der staatlichen Behörden beinahe keine Sicherheits- oder Erziehungsmaßnahmen gegen diese gefährlichen Phänomene sehen“, heißt es in einer Stellungnahme.
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Erzbischof Burger besucht Caritas Baby Hospital
15.9.2017 (Domradio)
Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem kümmert sich um die kleinsten Patienten. Von der dortigen Arbeit hat sich nun der Freiburger Erzbischof Stephan Burger überzeugt. „Dieses Krankenhaus wird dringend gebraucht, um Kindern in existentieller Not zu helfen. Was ich gesehen und gehört habe, bestärkt mich einmal mehr, diese Arbeit zu fördern und zu unterstützen“, so Erzbischof Stephan Burger, und weiter: „Es ist mehr als ein Krankenhaus, es ist ein wichtiger Ort der Hoffnung für die Menschen.“
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Papst entsendet neuen Nuntius ins Heilige Land
13./15.9.2017 (Radio Vatikan)
Der Heilige Stuhl entsendet einen neuen Nuntius ins Heilige Land: Erzbischof Leopoldo Girelli übernimmt die diplomatischen Kontakte mit Tel Aviv und den Palästinensergebieten. Für diese wird Girelli als Apostolischer Delegat entsandt, da noch keine vollen diplomatischen Beziehungen vorliegen. Der Heilige Stuhl hatte 2015 Palästina als Staat anerkannt, was zu Verstimmungen mit Israel führte. Weiterlesen …
Girelli wird auch als Nuntius für Zypern zuständig sein.


Neuer Patriarchalvikar sieht wenig Friedenschancen
12./13.9.2017 (Radio Vatikan/Domradio)
Die Chancen auf einen echten Frieden im Heiligen Land schätzt der neue katholische Patriarchalvikar für Israel, Hanna Kildani, als gering ein. „Auch wenn es kleine Initiativen gibt, sehe ich keine Brücken, sondern immer mehr Mauern“, sagte der 62-jährige Jordanier im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur in Jerusalem. Den Christen komme in dem Konflikt die Aufgabe als Brückenbauer zu; gleichzeitig werde diese Aufgabe angesichts immer tieferer Gräben immer schwieriger. 
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Interview mit Patriarchalvikar Hanna Kildani


UN-Generalsekretär sieht Israels Siedlungen als Friedenshindernis
29.8.2017 (derStandard.at/UN)
UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat auf seiner ersten Nahost-Reise beim Besuch in Ramallah die israelischen Siedlungen im Westjordanland als ein entscheidendes Problem bei der Lösung des Nahostkonflikts bezeichnet. „Es gibt viele Dinge, die getan werden müssen“, so Guterres. Weiterlesen …
„I have a dream. A dream to one day see the Holy Land with two states – Israel and Palestine – living in peace and security together.“ Das sagte UN-Generalsekretär Guterres bei seinem Besuch im Gazastreifen.


Erste Ausstellung im Palästinensischen Museum für Kunst und Geschichte
25.8.2017 (Deutschlandfunk)
Das Palästinensische Museum bei Ramallah präsentiert mit „Jerusalem lives“ nun seine erste Ausstellung. Vom 27. August bis zum 15. Dezember werden in dem architektonisch außergewöhnlichen Gebäude und dem angrenzenden Garten rund 50 Werke von etwa 40 palästinensischen und ausländischen Künstlern zu sehen sein.
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August 2017 – Sommerausgabe unseres Newsletters ging in den E-Mail-Versand
24.8.2017 (FCBH)
Am 24.8.2017 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet, mittlerweile die 23. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Israel/Palästina: Umstrittenes Siedlungsgesetz gestoppt
17.8.2017 (Radio Vatikan)
Das Oberste Gericht Israels hat ein Siedlungsgesetz gestoppt, das international scharf kritisiert wurde. Mit dem „Formalisierungsgesetz“ hätten illegale israelische Siedlungen im Westjordanland nachträglich legalisiert werden können.
Dagegen klagten zwei Menschenrechtsorganisationen, die palästinensische Kommunen im Westjordanland vertreten. Auch die römisch-katholische Kirche in Israel hatte sich gegen das Gesetz ausgesprochen, weil diese „de-Facto-Annektierung privaten palästinensischen Landes“ die Zwei-Staaten-Lösung untergrabe und dem Friedensprozess schade.
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Dubioser Deal in Jerusalem: „Genug ist genug“
14.8.2017 (Radio Vatikan)
Der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III. widersetzt sich dem geplanten Verkauf von Kirchenimmobilien in der Jerusalemer Altstadt und einem Gesetzesvorschlag, mit dem die Rechte der Kirchen bei Landbesitz- und Immobilienangelegenheiten eingeschränkt werden sollen. „Wir können keine Politik tolerieren, die die Christen zwingt, Jerusalem und das Heilige Land zu verlassen.“
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Israel 50 Jahre nach dem Sechstagekrieg
11.8.2017 (CHRIST IN DER GEGENWART)
Es gibt Entwicklungen im Leben, die zunächst als gelungen gelten können. Nach einer Weile aber zeigen sich die Schattenseiten des Erfolgs. In so einer Situation steckt Israel. Vor genau 50 Jahren gewann das Land im Handumdrehen den Sechstagekrieg. Die Debatte, ob dieser Sieg Segen oder vielmehr Fluch war, hält bis heute an.
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Der Sieg der Palästinenser/-innen in Jerusalem
3.8.2017 (Petra Wild, KenFM)
Am 26. Juli baute Israel die Metalldetektoren und Kameravorrichtungen, die es zuvor an den Zugängen zum Haram al-Scharif installiert hatte, komplett ab. Damit erfüllte es die Forderung der Palästinenser/-innen und nahm den Versuch, seine Kontrolle über das Gelände auszudehnen, auf dem die al-Aqsa-Moschee und der Felsendom liegen, zurück.
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Gebet für verschleppten Pater Dall´Oglio
29.7.2017 (Radio Vatikan)
Am 29. Juli jährt sich die Entführung des prominenten italienischen Jesuiten Paolo Dall´Oglio zum vierten Mal. Deshalb erinnerte auch die Staatsspitze Italiens an das Schicksal des Geistlichen, der in Syrien vermutlich durch Mitglieder des Islamischen Staates verschleppt worden ist. Dall´Oglio, so Staatspräsident Mattarella in einer Botschaft, sei ein „Symbol des Dialogs der Religionen“. Der Wille zur Aufklärung seines Schicksals dürfe auch mit dem Verstreichen der Zeit nicht nachlassen, so der Appell des Staatsoberhauptes. Auch Papst Franziskus hatte um seine Freilassung gebeten.
Der Islamwissenschaftler Dall´Oglio arbeitete seit drei Jahrzehnten in Syrien und galt als aufmerksamer und kritischer Beobachter der Zustände in dem Land. Er setzte sich insbesondere für den Dialog zwischen Christen und Muslimen ein. Auch Radio Vatikan hatte ihn oft um seine Einschätzung gebeten.
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Finger weg vom Status Quo
21.7.2017 (Radio Vatikan)
Finger weg vom Status Quo der Heiligen Stätten in Jerusalem: Das fordern angesichts der Absperrungen am Tempelberg Vertreter aller drei monotheistischen Religionen. Nach dem Angriff dreier Palästinenser auf Polizisten am Tempelberg, bei dem am vergangenen Freitag zwei Sicherheitskräfte und die Attentäter selbst starben, hatte die israelische Regierung die heilige Stätte abgeriegelt.
Der so genannte „Status Quo“, in dem das Recht der drei monotheistischen Religionen auf die Heiligen Stätten festgeschrieben wird, stammt aus dem 19. Jahrhundert. „Dieser Status Quo garantierte bislang eine gewisse Stabilität zwischen den Gemeinden und Autoritäten und denen, die beten wollten. Wir wollen nicht, dass eine Änderung dieses Status Quo die Gelegenheit zu einem Wiederaufflammen der Gewalt gibt, die unvorhersehbare Folgen hätte“, so Giacinto Boulos Marcuzzo, der Generalvikar des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem und Palästina.
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Schuldspruch und Freispruch für Anschlag auf Tabgha
4.7.2017 (Radio Vatikan)
Ein Schuldspruch und ein Freispruch: Das sind die Verdikte gegen die beiden jungen Juden in Israel, die nach dem Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche der deutschen Benediktiner in Tabgha im Juni 2015 festgenommen worden waren. Einer der beiden ist den Erkenntnissen der Richter zufolge in allen Anklagepunkten schuldig, darunter Brandstiftung mit feindlichen Motiven.
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Antrittsbesuch beim neuen Bürgermeister von Bethlehem
4.7.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Seit wenigen Wochen ist Tony Salman der neue Bürgermeister der Stadt Bethlehem. Bei ihrem Antrittsbesuch im Rathaus gratulierten Issa Bandak und Dr. Hiyam Marzouqa dem neugewählten Stadtoberhaupt.


Bildung schafft Frieden
3.7.2017 (Radio Vatikan)
Mit einem Appell zu mutigen Anstrengungen für den Frieden begann in Jerusalem eine internationale Tagung zu Konfliktlösungen in der Welt. Die viertägige Konferenz unter dem Motto „Frieden stiften durch eine Kultur der Begegnung“ brachte rund 150 Wissenschaftler, Religionsführer und Jugendvertreter aus aller Welt zusammen.
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Kinderhilfe Bethlehem legt Geschäftsbericht 2016 vor
25.6.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Die Kinderhilfe Bethlehem gibt Rechenschaft über das Jahr 2016.
Geschäftsbericht 2016 der Kinderhilfe Bethlehem


Caritas Baby Hospital mit stärkerem Fokus auf Spezialisierung
14.6.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Am 13. Juni 2017 war die Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem in Luzern. Es wurde die Strategie für die Jahre 2018 bis 2023 festgelegt.
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Hebron – Die zerrissene Stadt
8.6.2017 (ZDF)
Eine ZDF-Dokumentation über Hebron, die größte palästinensische Stadt im besetzten Westjordanland. Auch 50 Jahre nach dem Sechstagekrieg ist sie einer der Brennpunkte des Nahostkonflikts. Palästinenser und israelische Siedler leben unter ständigen Spannungen nebeneinander.


Caritas Baby Hospital mit Facebook-Seite
1.6.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Caritas Baby Hospital hat jetzt auch eine Facebook-Seite, mit vielen Bildern und interessanten Nachrichten.
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„Pax Christi“ fordert von Israel Ende der Besatzung
1.6.2017 (Radio Vatikan)
Die katholische Friedensbewegung „Pax Christi“ ruft zu einer sofortigen Beendigung der israelischen Besatzung der Palästinensergebiete auf. Die seit 50 Jahren andauernde „militärische Besatzung unter Missachtung von Völkerrecht und UNO-Resolutionen sowie die vorsätzliche Ausdehnung der Siedlungen“ hätten zu katastrophalen Lebensbedingungen für die Menschen der Region geführt, heißt es in einem Pax-Christi-Aufruf. 50 Jahre lang habe die Welt zugesehen, wie „die Menschenrechte der palästinensischen Bevölkerung systematisch verletzt“ werden.
Unter anderem wirft „Pax Christi“ Israel vor, den Palästinensern Bewegungsfreiheit zu verwehren, den Zugang zu wichtiger Grundversorgung einzuschränken sowie die palästinensische Wirtschaftsinfrastruktur zu beeinträchtigen. Die Organisation ruft die Konfliktparteien zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Diesen Monat jährt sich die israelische Besatzung von Ost-Jerusalem, West-Bank, Gaza und dem Golan zum 50. Mal.
Pax-Christi-Aufruf zum Nachlesen


50 Jahre nach dem Sechstagekrieg
1.6.2017 (Deutschlandfunk Kultur)
Am 5. Juni 1967 begann der Sechstagekrieg, der die politische Landkarte des Nahen Ostens nachhaltig veränderte. Deutschlandfunk Kultur erinnerte mit zwei Beiträgen an dieses Ereignis.
Beitrag 1: Besatzung oder Befreiung Israels?
Beitrag 2: 50 Jahre Siedlungsbau im Westjordanland


Abraham-Geiger-Preis 2017 für Amos Oz
28.5.2017
Der israelische Schriftsteller Amos Oz (77) erhielt den Abraham-Geiger-Preis. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung des Potsdamer Rabbinerseminars Abraham-Geiger-Kolleg wurde dem Mitbegründer der israelischen Bewegung „Frieden jetzt“ während des Evangelischen Kirchentags in Berlin verliehen.
Die Jury hat ihre Entscheidung mit dem großen Mut und der Entschiedenheit begründet, mit der sich Amos Oz für Verständigung und Frieden zwischen Israelis und Palästinensern sowie mit dem heutigen Deutschland engagiert: „Mit Amos Oz ehren wir einen Mann, der fest an die Menschen und ihre Fähigkeit glaubt, die Welt zum Besseren ändern zu können. Seine Zuversicht ist Zuspruch für uns alle.“
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„Wir dürfen nicht aufgeben“
17.5.2017 (evangelisch.de)
Eine palästinensische Christin macht anderen Frauen in ihrer Heimat Mut. Ein lesenswertes Interview mit Sumaya Farhat-Naser.
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Restaurierung der Geburtskirche in Bethlehem endet
15.5.2017 (Domradio)
Nach der Restaurierung in der Jerusalemer Grabeskirche enden auch die Arbeiten in der Geburtskirche in Bethlehem. Noch lässt sich die ganze Pracht hinter den Gerüsten nur erahnen. Aber voraussichtlich im Juli sollen die Absperrungen und Sichtblenden in der Geburtskirche von Bethlehem verschwinden und den Blick auf die Goldwände und Mosaike freigeben.
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Caritas Baby Hospital – Behandlungszahlen 2016
13.5.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Ein neuer Rekord: 46 636 Mal haben die Ärztinnen und Ärzte des Caritas Baby Hospital im Jahr 2016 kranken Kindern geholfen – eine Steigerung um 16 Prozent! Die Zahl teilt sich auf in 41 715 ambulante und 4 921 stationäre Behandlungen.
Nachzulesen im Blickpunkt Bethlehem, Ausgabe 41, Juni 2017


„Ich gehöre hierher – Mein Zuhause in Bethlehem“
3.5.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Ein sehr offenes und persönliches Statement von Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa zu ihrem Leben in Bethlehem und ihrer Arbeit im Caritas Baby Hospital.


Palmsonntagskollekte für Christen in Nahost
5.4.2017 (Radio Vatikan)
Die deutschen Bischöfe haben auf die schwierigen Bedingungen der im Nahen Osten lebenden Christen aufmerksam gemacht und auch in diesem Jahr zur Kollekte am Palmsonntag aufgerufen. Durch die Unterstützung von pastoralen Angeboten, sozial-caritativen Projekten und Bildungsprogrammen der Kirche soll den Christen im Nahen Osten geholfen werden, ihren Glauben lebendig zu halten. „Bis heute leben die Christen im Heiligen Land in beeindruckender Weise in der Nachfolge Jesu“, so die Bischöfe in ihrem Aufruf. Besonders am Palmsonntag sei es wichtig, Solidarität mit den Christen im Heiligen Land in Gebet und materieller Unterstützung zu zeigen. Im Zusammenleben mit Juden, Drusen und Muslimen stehen die Christen für das Gute ein. „Dabei brauchen sie unsere Unterstützung“, so der bischöfliche Aufruf.


5. Marathon in Bethlehem
2.4.2017 (Ina Darmstädter, Pressenza)
Es ist der vermutlich kürzeste Marathon der Welt und fand in diesem Jahr zum fünften Mal statt: der Palestine Marathon in Bethlehem. Es ist mehr ein Spaziergang für das Recht auf Bewegungsfreiheit, denn Bethlehem ist durch die Trennungsmauer so eingekreist, dass es keine 42 km am Stück gibt für die Marathonstrecke.
Die Mehrzahl der 6 000 Starterinnen und Starter absolvierten die Streckenabschnitte mit Postern, Fahnen und Luftballons bestückt eher in Schrittgeschwindigkeit, als im Hinblick auf olympische Ergebnisse. Doch spielten Zeit und Strecke nicht wirklich eine Rolle und auf vielen T-Shirts war zu lesen:
Wir laufen für
Frieden – Glück – Liebe – Frieden – Gerechtigkeit – Würde – Identität – Menschlichkeit – Hoffnung
Peace – Happiness – Love – Freedom – Justice – Dignity – Identity – Humanity – Hope
WE RUN FOR PALESTINE
Bericht und Bilder


Vatikan zum Christentum in Nahost
30.3.2017 (Domradio/KNA)
Die Kirchen in Nahost bilden nach Ansicht des Vatikan einen „Faktor der Stabilität für ein friedliches Zusammenleben“ in der Region. Entsprechend äußerte sich der für die katholischen Ostkirchen zuständige Kurienkardinal Leonardo Sandri. Inzwischen sei sich angesichts der vielen Zerstörungen und Gewalt gegen diese Kirchen auch die internationale Gemeinschaft bewusstgeworden, dass die tausendjährige Präsenz der Christen zum Wohl des Gemeinwesens geschützt und bewahrt werden müsse, so Sandri. Er erinnerte daran, dass Rom den christlichen Glauben nicht sich selbst verdanke. Vielmehr sei er von Menschen aus dem Orient gebracht worden.
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März 2017 – Osterausgabe unseres Newsletters ging in den E-Mail-Versand
30.3.2017 (FCBH)
Am 30.3.2017 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet, mittlerweile die 22. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Restaurierung der Grabkapelle in der Jerusalemer Grabeskirche abgeschlossen
22.3.2017 (Radio Vatikan)
Mit einer ökumenischen Feier in der Jerusalemer Grabeskirche sind am 22. März 2017 offiziell die Restaurierungsarbeiten an der Grabkapelle, der sogenannten Ädikula, beendet worden. An der Zeremonie beteiligten sich die Vertreter der drei Konfessionen, die sich die Besitzrechte an der heiligen christlichen Stätte teilen.
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Mehr zur Wiedereröffnung der Grabkapelle in einem Interview von Domradio mit Pater Nikodemus Schnabel


Vatikan spendet für Restaurierung von Geburts- und Grabeskirche
21.3.2017 (Radio Vatikan)
Der Heilige Stuhl trägt mit einer Million US-Dollar zur Restaurierung der Geburtskirche in Bethlehem und der Grabeskirche in Jerusalem bei. Das teilte die Kustodie des Heiligen Landes mit. Die Spenden werden gemeinsam vom vatikanischen Staatssekretariat und von der Kongregation für die orientalischen Kirchen vergeben.
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Forschungserfolg bei Rota-Virus
9.3.2017 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Rota-Virus ist die häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Kindern weltweit. Mit seiner Magisterarbeit über dieses Virus ist dem Labormitarbeiter Abed Issa ein grosser Forschungserfolg gelungen.
Für seine Arbeit analysierte er alle Rota-Virus-Erkrankungen im Caritas Baby Hospital zwischen 2005 und 2014. Er erfasste mehr als 15.000 Parameter in einer Datenbank. Bei der Typisierung der einzelnen Proben entdeckte Abed Issa auch eine Untergruppe des Virus, der bisher wissenschaftlich noch nicht klassifiziert war. Aufgrund seiner Ergebnisse hat das palästinensische Gesundheitsministerium entschieden, eine verpflichtende Rota-Virus-Impfung im Westjordanland einzuführen.


Pierre-Boulez-Saal der Barenboim-Said-Akademie in Berlin eröffnet
4.3.2017 (Tagesspiegel)
Mit einem dreieinhalbstündigen Konzert hat Daniel Barenboim am 4. März 2017 den Pierre-Boulez-Saal in der Barenboim-Said-Akademie in Berlin-Mitte eingeweiht. Die Begeisterung über die warme Akustik der neuen Spielstätte war groß. Reden wurden nicht gehalten, lieber wollte Barenboim in unterschiedlichen Besetzungen vom Solo bis zum fünfzehnköpfigen Ensemble alle Spielmöglichkeiten im Pierre-Boulez-Saal vorführen.
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Atrium der Brotvermehrungskirche in Tabgha wieder eingeweiht
12.2.2017 (Domradio)
Jüdische Extremisten zerstörten im Juni 2015 den Anbau der Brotvermehrungskirche in Tabgha am See Genezareth. Nun hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki das Atrium feierlich wiedereröffnet. Kardinal Woelki ist Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande, in dessen Eigentum die Brotvermehrungskirche steht.
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Palästina: Gesundheitssystem verbessert sich
10.2.2017 (Radio Vatikan)
Fortschritte in der medizinischen Versorgung Palästinas: Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem hat Ende Januar 2017 ein Kooperationsabkommen mit dem Gesundheitsministerium des Landes unterzeichnet. Neben fünf anderen nicht-staatlichen Krankenhäusern hat die Kinderklinik damit einen leichteren Zugang zu fachärztlicher Versorgung.
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Abschluss der Arbeiten an der Grabeskirche in Jerusalem
9.2.2017 (Domradio)
Als Jerusalem die Restaurierung des überlieferten Grabes Jesu ankündigte, war es eine kleine Sensation. Nun stehen die Instandsetzungsarbeiten kurz vor Abschluss. Doch bei den Arbeiten gab es auch viele Überraschungen.
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Leben im Westjordanland
9.2.2017 (Deutschlandfunk Kultur)
Eine empfehlensenswerte politische Reportage von Thomas Nehls (ehrenamtlicher Repräsentant der Deutschen Initiative für den Nahen Osten, ehemaliger ARD-/WDR-Korrespondent und akkreditierter UNO-Journalist).
Zum Nachhören und Nachlesen


Israel: Kirche kritisiert neues Siedler-Gesetz
8.2.2017 (Radio Vatikan)
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem ist angesichts des israelischen Gesetzes zum Siedlungsbau um den Frieden und die Gerechtigkeit im Heiligen Land besorgt. Das Gesetz sei eine „De-Facto-Annektierung privaten palästinensischen Landes“, heißt es in einer Stellungnahme, die das Lateinische Patriarchat am 9. Februar 2017 veröffentlichte. Das Gesetz untergrabe die Zweistaatenlösung und könne „schwerwiegende Folgen“ für den Friedensprozess haben. Das Patriarchat fordert die politisch Verantwortlichen aus, entschlossene Entscheidungen für den Frieden, die Gerechtigkeit und die Würde aller zu treffen. Das Gesetz sei einseitig und ungerecht.
Mit dem Gesetz, das am Montag vom Parlament erlassen wurde, ist es Israel möglich, palästinensisches Privatland im Westjordanland als Regierungsbesitz zu deklarieren, wenn darauf „in gutem Glauben oder auf staatliche Anweisung“ israelische Siedlungen oder Außenposten errichtet wurden. Ungefähr 4.000 Wohnungen für israelische Siedler sollen dadurch nachträglich genehmigt werden.
Presseveröffentlichung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem


17. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land
Vom 14. bis 19. Januar 2017 waren Vertreter von zwölf Bischofskonferenzen aus europäischen und nordamerikanischen Ländern sowie aus Südafrika in Israel und Palästina unterwegs. Ziel der Reise war es, Christen und Kirchen im Heiligen Land zu stärken und zu ermutigen. Im Mittelpunkt stand die Lage in den palästinensischen Gebieten, deren Besetzung durch die israelische Armee sich 2017 zum 50. Mal jährt.
Im Vorfeld sprach Domradio mit Matthias Kopp, dem Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, über das umfangreiche Besuchsprogramm. Die Bischöfe besuchten unter anderem Bethlehem, Jerusalem, Tel Aviv, Hebron und Gaza, mit vielen Begegnungen und Gesprächen. Aus Deutschland nahm der Trierer Bischof Stephan Ackermann teil, der auch Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax ist.
Mit einem deutlichen Appell für ein Ende der israelischen Besatzung Palästinas hat die internationale katholische Bischofsgruppe ihren Besuch im Heiligen Land abgeschlossen. In ihrer Abschlusserklärung bezeichnen die Bischöfe die seit 50 Jahren andauernde Besatzung als „einen Skandal, an den wir uns nie gewöhnen dürfen“.
Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz zum Abschluss des 17. Internationalen Bischofstreffens


Ibrahim Azar zum Bischof der ELCJHL gewählt
17.1.2017 (Jerusalemsverein)
Der Jerusalemer Pfarrer Ibrahim Azar ist am 14. Januar 2017 zum Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land gewählt worden.
Die Synodalen der Evangelical Lutheran Church in Jordan and the Holy Land (ELCJHL) votierten in geheimer Wahl für Azar. Im Januar 2018 wird Azar in der Erlöserkirche in Jerusalem in sein neues Amt eingeführt. Damit wird er die Nachfolge von Dr. Munib Younan antreten, der seit 1998 als Bischof der ELCJHL amtiert und sich im kommenden Jahr in den Ruhestand verabschiedet.
Der 55-jährige Ibrahim Azar ist seit knapp 30 Jahren Pfarrer an der Jerusalemer Erlöserkirche. Er hat in Deutschland (München) Theologie studiert.
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Internationale Nahostkonferenz in Paris
15.1.2017 (NZZ)
Rund 75 Staaten und Organisationen trafen sich am 15. Januar 2017 in Paris, um den Nahost-Friedensprozess wieder zu beleben. In der gemeinsamen Erklärung sprachen sie sich für die Zweistaatenlösung aus. Doch die Konferenz hatte einen entscheidenden Mangel.
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Papst Franziskus empfängt Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas
14.1.2017 (Radio Vatikan)
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen worden. Wie das vatikanische Pressesaal im Anschluss an die Begegnung bekannt gab, hätten der Papst und Abbas ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen, dass der Friedensprozess im Nahen Osten mit direkten Verhandlungen der Konfliktparteien neuen Wind bekommen könnte, um zu einem dauerhaften Ende der Gewalthandlungen zu kommen, die der Bevölkerung inakzeptables Leid zufügten. Mit der Unterstützung der Internationalen Gemeinschaft seien Maßnahmen nötig, die das gegenseitige Vertrauen stärken und dazu beitragen könnten, mutige Entscheidungen für den Frieden zu treffen.
Auch der wertvolle Beitrag, den die Christen im Heiligen Land für die Förderung der menschlichen Würde leisteten, insbesondere auf dem Feld der Erziehung sowie im Bereich der Gesundheit und humanitären Unterstützung, war Gegenstand der Gespräche.
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Jerusalem: „Diese Baupläne dienen nicht dem Frieden“
28.12.2016 (Radio Vatikan)
Dass eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zum ersten Mal seit Jahrzehnten den israelischen Siedlungsbau in besetzten Gebieten verurteilt, sorgt für erhitzte Gemüter in Tel Aviv und Jerusalem. Ministerpräsident Netanjahu ärgert sich über US-Präsident Obama, dessen Enthaltung am Freitag die Resolution möglich gemacht hat, und in einer Art Trotzreaktion will die Stadt Jerusalem an diesem Mittwoch den Bau von 618 neuen Häusern im arabischen Ostteil der Heiligen Stadt genehmigen.
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Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen
21.12.2016 (Radio Vatikan)
Die Diskriminierung und Drangsalierung von Christen steht auch 2016 am zweiten Weihnachtstag wieder im Fokus der Kirche in Deutschland. Bereits seit 2003 wird der 26. Dezember als „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“ begangen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat Material dazu vorgestellt.
In den Gottesdiensten am zweiten Weihnachtstag solle besonders der Glaubensgeschwister gedacht werden, die vielerorts in der Welt Opfer von Ausgrenzung und Unterdrückung sind, heißt es in einer Mitteilung. 2016 stehen besonders die Christen in Saudi-Arabien im Fokus, die ihren Glauben nur heimlich leben können.


Restaurierungsarbeiten in der Geburtskirche in Betlehem
19.12.2016 (KNA)
Sie stand kurz vor dem Einsturz, ehe die Renovierungsarbeiten beginnen durften: In Kürze sind die ersten zwei Etappen in der Geburtskirche in Betlehem geschafft – und die Handwerker wurden überrascht.
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Dezember 2016 – Weihnachtsausgabe unseres Newsletters versendet
9.12.2016 (FCBH)
Am 9.12.2016 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet. Es ist mittlerweile die Ausgabe Nr. 21 und sie kann hier oder im Newsletter-Archiv nachgelesen und heruntergeladen werden.


Barenboim-Said-Akademie in Berlin eröffnet
8.12.2016 (dpa)
Ein „Experiment in Utopie“ nennt Daniel Barenboim das Projekt: Mitten in Berlin entstand ein Haus, in dem junge Menschen aus der arabischen Welt und aus Israel gemeinsam musizieren sollen. Mit der Barenboim-Said-Akademie geht ein Traum des 74-jährigen Dirigenten und Pianisten in Erfüllung. Schon seit Oktober lernen im früheren Magazingebäude der Staatsoper Unter den Linden 42 Musiker unter einem Dach.
Die Akademie, an der Studenten ein staatlich anerkanntes Instrumentalstudium absolvieren können, sei der Versuch einer Befriedung mit den Mitteln der Musik, hatte der argentinisch-israelische Dirigent gesagt. Mit der Gründung des „West-Eastern Divan Orchestra“, das inzwischen weltweit unterwegs ist, haben Barenboim und der amerikanisch-palästinensische Literaturwissenschaftler Edward Said (1935-2003) schon 1999 die Grundlagen für die Akademie gelegt.
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Besuch von Bundesminister im Caritas Baby Hospital
7.12.2016 (Kinderhilfe Bethlehem)
Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, besuchte mit einer hochrangigen Delegation das Caritas Baby Hospital in Bethlehem. Der Minister zeigte sich sehr angetan vom hohen Standard des Kinderkrankenhauses und unterstrich die Bedeutung der Einrichtung für die Region. Mit rund 230 palästinensischen Mitarbeitenden sei das Krankenhaus zudem ein wichtiger Arbeitgeber für die Bevölkerung in Bethlehem. Er lobte die vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten, die im Krankenhaus angeboten werden, sei es für Krankenschwestern, Labormitarbeiter, Fachärzte oder Physiotherapeutinnen. Bei einer Begegnung mit dem Direktor des Spitals, Issa Bandak, tauschten sich beide Seiten über Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit aus – beispielsweise im Rahmen einer Klinikpartnerschaft.


Ökumenische Pilgerreise ins Heilige Land
Zum ersten Mal waren vom 16. bis 22. Oktober 2016 jeweils neun Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland gemeinsam in Israel und Palästina unterwegs. Jeder Reisetag stand unter einem biblischen Leitwort und unterstrich so den besonderen Charakter als geistliche Reise. Neben Stationen rund um den See Genezareth standen Bethlehem und Jerusalem im Mittelpunkt der Pilgerfahrt, die durch Gebetszeiten, Bibelarbeit und Gottesdienst geprägt war. Außerdem gab es einen Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sowie politische Gespräche. Zum Abschluss der Reise, die von allen als Erfolg gewertet wird, haben die Teilnehmer eine gemeinsame Botschaft veröffentlicht.


Führende Kinder-Neurologen in Bethlehem
6.10.2016 (Kinderhilfe Bethlehem)
Das Caritas Baby Hospital organisierte ein Symposium über pädiatrische Neurologie, das erste dieser Art in Palästina. Fachärzte aus Deutschland, England und Palästina präsentierten am 1. Oktober 2016 neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der Kinderneurologie. Schwerpunkt der Vorträge waren Muskelerkrankungen sowie genetische Ursachen von Epilepsien und mögliche Therapieansätze. Außerdem wurde über moderne Behandlungsmöglichkeiten von Stoffwechselerkrankungen und die Diagnostik bei Kindern mit geburtsbedingter Behinderung und Entwicklungsstörung diskutiert. Viele Fälle wurden anhand von Videoaufnahmen demonstriert sowie schwierige und seltene Diagnosen aus dem Caritas Baby Hospital vorgestellt.
Dr. Hiyam Marzouqa, Chefärztin im Caritas Baby Hospital, unterstrich die Bedeutung des Kongresses für Palästina: „So können wir medizinisch auf dem neusten Stand sein, den Austausch zwischen internationalen Professoren und unseren Ärzten fördern und auf diese Gruppe der Patienten aufmerksam machen.“ Mehr als 100 Ärztinnen und Ärzte aus dem gesamten Westjordanland besuchten den Kongress. Es gibt in Palästina viele Patienten mit neurologischen Auffälligkeiten, aber noch nicht genügend spezialisierte Ärzte auf diesem Gebiet.


Edward Dabdoub, ehemaliger Verwaltungsdirektor im Caritas Baby Hospital, verstorben
19.9.2016 (Kinderhilfe Bethlehem)
Die Kinderhilfe Bethlehem trauert um einen langjährigen, verdienstvollen Mitarbeiter und Freund.
Edward Dabdoub, früherer Administrativ-Direktor des Caritas Baby Hospital, ist am Samstag, dem 17. September 2016, nach schwerer Krankheit verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne.
Edward Dabdoub war dem Caritas Baby Hospital und der Kinderhilfe Bethlehem viele Jahre persönlich und beruflich eng verbunden. Er hat fast 40 Jahre lang im Caritas Baby Hospital in Bethlehem gearbeitet und dessen Entwicklung als Administrativ-Direktor und Mitglied der Spitalleitung stark geprägt.
Porträt von Edward Dabdoub anlässlich seiner Pensionierung im Blickpunkt Bethlehem, Ausgabe 32, März 2015


Wechsel in der Pflegedienstleitung im Caritas Baby Hospital
Nach 14 Jahren gibt Schwester Erika Nobs die Aufgabe als Pflegedienstleiterin im Caritas Baby Hospital ab und geht in den Ruhestand. „Ich blicke dankbar auf eine intensive Zeit, in der sich das Spital sehr professionalisiert hat. Gemeinsam haben wir viel bewegt. Einige der kleinen Patientinnen und Patienten werde ich nicht vergessen, zu bewegend waren die Begegnungen.“ Nachfolgerin wird die 41-jährige Italienerin Schwester Maria Pia Refosco.


August 2016 – Sommerausgabe unseres Newsletters ging in den E-Mail-Versand
25.8.2016 (FCBH)
Am 25.8.2016 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet, mittlerweile die 20. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Israel: Christlichen Schulen droht das finanzielle Aus
23.8.2016 (Radio Vatikan)
Die christlichen Schulen in Israel befinden sich nach Ansicht des Lateinischen Patriarchats in einer „beispiellosen Krise“. Den landesweit 47 kirchlichen Privatschulen mit 33.000 Schülern und 3.000 Lehrern drohe der „finanzielle Kollaps“, heißt es in einer Mitteilung des Lateinischen Patriarchats. Zum einen seien die staatlichen Zuschüsse für diese Schulen in den vergangenen sechs Jahren um 45 Prozent heruntergefahren worden. Zum anderen sei das Bildungsministerium der nach einem Schulstreik vom Herbst 2015 zugesagten Nachzahlung von umgerechnet 11,4 Millionen Euro bis heute nicht nachgekommen, so der Beitrag auf der Website des Patriarchats von Jerusalem. An den von Katholiken, Orthodoxen, Anglikanern und Baptisten geführten Schulen werden christliche, drusische, aber auch jüdische Kinder und Jugendliche unterrichtet. Einer jetzt kurz vor Schulbeginn veröffentlichen Statistik zufolge, haben diese Privatschulen einen vergleichsweise hohen Standard. Die „Terra-Santa“-Schule in Akko gehöre in die oberste Kategorie des israelischen Bildungssystems. Weiterlesen …


Katholische Bischöfe und Rat der EKD gemeinsam in Israel und Palästina unterwegs
19.8.2016 (domradio.de)
Ökumenisches Novum: Erstmals unternehmen Mitglieder der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland vom 16. bis 22. Oktober 2016 eine gemeinsame Pilgerreise ins Heilige Land. Weiterlesen …


Evangelisch-Lutherische Kirche in den USA: Israel-Unterstützung wegen Siedlungsbau stoppen
15.8.2016 (Israelnetz)
Solange Israel Siedlungsbau betreibt, sollten die USA den jüdischen Staat nicht unterstützen. Das fordert die Evangelisch-Lutherische Kirche in den USA. Zudem spricht sie sich für einen unabhängigen palästinensischen Staat aus. Weiterlesen …
Evangelical Lutherans to US: End Israel aid if settlements stay


Israel: „Unabhängige Menschenrechtsarbeit gefährdet“
7.7.2016
Nichtregierungsorganisationen, die sich für den Respekt von Menschenrechten und humanitärem Völkerrecht im israelisch-palästinensischen Konflikt einsetzen, geraten in Israel zunehmend unter Druck. Darauf macht die deutsche kirchliche Friedensbewegung pax christi aufmerksam. Mit neuen Gesetzesinitiativen versuche die israelische Regierung aktiv, die Arbeit der Organisationen zu diskreditieren und zu behindern. Davon seien auch Partnerorganisationen der deutschen Kirchen betroffen. Weiterlesen …


Israel/Palästina: Kinderklinik zwischen den Fronten
4.7.2016
Radio Vatikan im Gespräch mit der Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem, der Schweizerin Sibylle Hardegger


Pierbattista Pizzaballa ist Nachfolger von Patriarch Fouad Twal
24.6.2016
Jerusalem bekommt einen neuen römisch-katholischen Bischof: Papst Franziskus hat den Rücktritt aus Altersgründen des lateinischen Patriarchen Fouad Twal angenommen, wie der Vatikan bekannt gab. Apostolischer Administrator des Bistums wird der ehemalige Kustos des Heiligen Landes, Pater Pierbattista Pizzaballa. Weiterlesen …
Gespräch mit Pater Pizzaballa


Neuer Behandlungsrekord im Caritas Baby Hospital
15.6.2016
Im Jahr 2015 wurden im Caritas Baby Hospital 39.965 Kinder behandelt – so viele Patienten wie noch nie in der über 60-jährigen Geschichte des spendenfinanzierten Krankenhauses. Das teilte der Trägerverein Kinderhilfe Bethlehem anlässlich seiner Generalversammlung in Luzern mit.


Neuer Heiliglandkustos Francesco Patton ins Amt eingeführt
7.6.2016
Mit dem offiziellen Einzug nach Jerusalem hat am 6. Juni Francesco Patton (52) die Leitung der Kustodie im Heiligen Land übernommen. Am Jaffator zur Altstadt begrüßten ranghohe Vertreter der verschiedenen christlichen Kirchen sowie zahlreiche Ordensleute und Gläubige den Trienter Franziskaner, der als oberster Hüter der christlichen Stätten im Heiligen Land die Nachfolge von Pierbattista Pizzaballa antritt. Pfadfindergruppen begleiteten die Prozession zur Franziskanerkirche. Weiterlesen …
Kustos des Heiligen Landes: Hinter diesem etwas merkwürdigen Titel verbirgt sich eine Schlüsselposition in Israel, den Palästinensergebieten und den angrenzenden arabischen Staaten. Schon seit dem Mittelalter verwaltet ein Franziskaner als Kustos die biblischen Stätten, die den Christen heilig sind, und empfängt die Pilger. Das Ganze geht auf eine Heilig-Land-Reise des heiligen Franz von Assisi im 13. Jahrhundert zurück. Weiterlesen …


Minen räumen am Ort der Taufe Jesu
6.6.2016
Eine der heiligsten Stätten der Christenheit ist gleichzeitig eine der unzugänglichsten: die Taufstelle Jesu am Jordan. Der Quadratkilometer am Rand der palästinensischen Westbank, auf dem sich sieben Kirchen und Klöster erheben, ist seit fast fünfzig Jahren eine No-go-Zone; Tausende von Tretminen und Sprengfallen lauern seit dem Sechstagekrieg von 1967 hier im Boden. Jetzt sollen die Minen geräumt werden. Ein britischer Verband, der HALO Trust, hat dazu schon das Plazet aller beteiligten christlichen Konfessionen eingeholt – und natürlich auch das Plazet der israelischen Besatzer. Weiterlesen …


Israel: Neue Anti-Rassismus-Kampagne
24.05.2016 (fides mk)
Die Organisation Rabbis for Human Rights hat eine neue Kampagne angekündigt, die auf religiösen Hass und Rassismus aufmerksam machen soll. Die Organisation verurteilt dabei besonders ultranationalistische Siedler, die in den vergangenen Jahren Moscheen und christliche Kultstätten schändeten und oft unbestraft blieben. Die Kampagne soll im israelischen Parlament auf den Weg gebracht werden und wird von der 2011 gegründeten Organisation Tag Meir unterstützt.


Preisträger spendet Geld an israelisch-palästinensische Hilfsorganisation
16.5.2016
Professor David Shulman, der diesjährige Gewinner des Israel-Preises für Religion und Philosophie, spendet seine Prämie in Höhe von umgerechnet rund 17.500 Euro der Hilfsorganisation Ta‘ayush, die sich um Palästinenser im Gebiet von Hebron kümmert.


Mauerbau im Cremisan-Tal intensiviert
Die Bauarbeiten an der Mauer im Cremisan-Tal wurden Anfang April 2016 intensiviert. Das Lateinische Patriarchat ist besorgt angesichts der Ungerechtigkeit gegenüber den Christen und wiederholt seine Verurteilung dieser von den israelischen Streitkräften durchgeführten Aktion. Der Bau der Mauer und die ungerechte Beschlagnahme von Land, das christlichen Familien in Beit Jala gehört, sei ein kräftiger Verstoß gegen den Friedensprozess.
Der Pfarrer von Beit Jala, Pater Aktham Hijzan, hat an die Weltöffentlichkeit appelliert, endlich Druck auf die israelische Regierung auszuüben, damit diese den Bau der umstrittenen Trennmauer durch das Cremisan-Tal einstellt. Das Tal gehört zum Gemeindegebiet von Beit Jala nahe von Bethlehem. Die acht Meter hohe Betonmauer wird quer durch das Tal gebaut. Davon betroffen sind knapp 60 christliche Bauernfamilien aus Beit Jala, die ihre Grundstücke mit Olivenbäumen verlieren. Die Mauer „zerstört nicht nur die Zukunft unserer Familien in unserem Land, sie trennt auch – erstmals in der 2000-jährigen Geschichte des Christentums – Bethlehem von Jerusalem“, so der Priester: „Bethlehem stirbt vor unseren Augen.“
Informationen von Pater Aktham Hijazin, dem Pfarrer von Beit Jala, und Issa al-Shatleh, einem christlichen Landbesitzer.


Kirche macht Israel für Gewalt im Heiligen Land verantwortlich und fordert Beendigung der Besatzung
21.3.2016 (domradio.de)
Die katholischen Bischöfe im Heiligen Land machen Israel für die anhaltende Gewalt im Land und das Stocken des Friedensprozesses verantwortlich. Die Menschenrechtskommission der Bischofsversammlung veröffentlichte eine entsprechende Erklärung.


Franziskaner eröffnen Museum in Jerusalem
Im März wurde das Terra Sancta Museum eröffnet, das den Wurzeln des Christentums und der Erhaltung seiner heiligen Stätten gewidmet ist. Es ist der erste von drei Museumsabschnitten, heißt Via Dolorosa und befindet sich im Konvent der Geißelung, dem Ort der Verurteilung Jesu ( 2. Station des Kreuzweges). Kurzfilme, Musik und Stimmen begleiten die Besucher durch die Säle und erinnern sie daran, dass sie hier am Ursprung des Christentums stehen.


Palästinensische Lehrerin gewinnt internationale Auszeichnung
13.3.2016
Hanan Al Hroub, eine palästinensische Lehrerin, hat die internationale Auszeichnung Global Teacher Prize für ihre besonderen Lehrmethoden gewonnen. Hanan Al Hroub setzte sich gegen rund 8000 Mitbewerber durch und erhält ein Preisgeld von einer Million Dollar. Es ist der höchstdotierte Preis der pädagogischen Welt. Papst Franziskus gab die Gewinnerin in einer Videobotschaft bekannt.
Hanan Al Hroub ist in einem Flüchtlingslager nahe Bethlehem aufgewachsen. Sie hat sich auf die Arbeit mit Schülern spezialisiert, die Gewalt gesehen oder erlebt haben. Bei der von ihr entwickelten Methode lernen die Schüler durch Schauspiel, mit Konflikten umzugehen: „No to Violence“ durch „Playing and Learning“. Der Fokus liegt auf dem Aufbau einer vertrauensvollen, respektvollen, ehrlichen und liebevollen Beziehung. Sie ermutigt ihre Schüler, zusammenzuarbeiten, auf die Bedürfnisse des anderen zu achten und positives Verhalten zu belohnen. Ihre Methode führt zu einem Rückgang von Gewaltverhalten.


März 2016 – Osterausgabe unseres Newsletters wurde versendet
12.3.2016 (FCBH)
Am 12.3.2016 ging Newsletter Nr. 19 der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Städtepartnerschaft Lourdes-Bethlehem
3.3.2016 (fides)
Der Geburtsort Jesu, Bethlehem, und der französische Marienwallfahrtsort Lourdes gehen eine Städtepartnerschaft ein. Die Bürgermeisterin des Pyrenäenorts, Josette Bourdeu, ist mit einer kleinen Delegation in die Palästinensergebiete gereist, um die Kooperation zwischen beiden Städten unter Dach und Fach zu bringen.
Lourdes und Bethlehem vereine ein „gemeinsames Schicksal“, denn „ohne Pilger wäre Bethlehem nur ein kleines vergessenes Dorf in Palästina, und so ähnlich verhält sich das auch mit Lourdes“, ließ die Bürgermeisterin wissen.
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hofft, dass die Partnerschaft vor allem zur Schaffung neuer Arbeitsplätze im Fremdenverkehrssektor beitragen wird. Unter anderem sollen religiöse Gegenstände, die von christlichen Handwerkern in Palästina hergestellt werden, verkauft werden. Ein Projekt soll den Verkauf solcher religiöser Gegenstände in den katholischen Wallfahrtsorten nicht nur in Lourdes, sondern in aller Welt fördern, also auch in Fatima, Tschenstochau, Guadalupe und Aparecida. Bereits 2012 wurde der „offizielle“ Rosenkranz von Lourdes, von dem jedes Jahr 25.000 Exemplare verkauft werden, von einer Familie in Bethlehem aus Olivenholz hergestellt.


Reisen nach Israel und Palästina sind sicher
Das sagen immer wieder alle vor Ort, die es wissen müssen, egal ob Erzbischof Fouad Twal, der lateinische Patriarch von Jerusalem, oder Franziskanerpater Ibrahim Faltas von der Kustodie des Heiligen Landes in Jerusalem, und das ist auch unsere Erfahrung. Das Auwärtige Amt warnt derzeit nur dringend vor Reisen in den Gaza-Streifen.
Reisen in das Heilige Land können ein Zeichen unserer Solidarität sein. Es hilft den Menschen dort und zeigt Ihnen, dass sie nicht vergessen sind. Und im Heiligen Land unterwegs zu sein ist persönlich prägend und faszinierend!

Weil es aber nicht immer leicht ist, gibt eine Broschüre der Coordinating Catholic Aid Organizations (CCAO) Reisenden hilfreiche Tipps. Touristen und Pilger erhalten in drei Abschnitten Anregungen und Ratschläge für die Reise selbst und die Zeit danach. Die Broschüre ist auch in anderen Sprachen verfügbar.
Die CCAO wurde im Jahr 2000 von der Diözesansynode der katholischen Kirchen im Heiligen Land gegründet. Zu den Mitgliedern zählen zum Beispiel die Universität Bethlehem, Caritas Jerusalem, die Society of St. Yves, der Deutsche Verein vom Heiligen Lande und auch das Caritas Baby Hospital.

Auch die Broschüre Kommt und seht! Reisen und Pilgern im Heiligen Land gibt Tipps und Orientierungen für fair gestaltete Reisen ins Heilige Land unter Berücksichtigung des Völkerrechts und ermutigt Pilgerreisende und Touristen, Israel und die palästinensischen Gebiete als ein zusammenhängendes Reiseziel zu betrachten.
Tourism Watch bei Brot für die Welt hat den Leitfaden zusammen mit der „Gemeinsamen Initiative Humanitäres Völkerrecht Nahost“ von Misereor und Brot für die Welt entwickelt. Die Broschüre will Reisenden helfen, bewusste Entscheidungen zu treffen, die Begegnungen ermöglichen und so zum Frieden beitragen.


16. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land
Vom 9. bis 14. Januar 2016 waren vierzehn Bischöfe als Vertreter nationaler Bischofskonferenzen aus zwölf Ländern im Nahen Osten unterwegs, um ihre Solidarität mit den Christen vor Ort zu unterstreichen.
Der erste Schwerpunkt des Bischofstreffens war die Begegnung mit den Christen in Bethlehem, Taybeh und dem Cremisan-Tal in den palästinensischen Gebieten. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Bischöfe mit ihrem Besuch in Cremisan auf die humanitären Probleme des ungelösten Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern aufmerksam gemacht, da dort die von Israel verfügte Grenzziehung zu den palästinensischen Gebieten mit besonderer Härte für die Zivilbevölkerung verbunden ist.
Der zweite Schwerpunkt lag auf dem Besuch der Ortskirche von Jordanien.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz.
Und hier können sie das Abschluss-Statement der Heilig-Land-Koordination nachlesen.


Olof-Palme-Preis 2015 für Gideon Levy und Mitri Raheb
7.1.2016 (dpa)
Der israelische Journalist Gideon Levy und der palästinensische Pastor Mitri Raheb bekommen den schwedischen Olof-Palme-Preis 2015. Sie erhielten die Auszeichnung für ihren «mutigen und unermüdlichen Einsatz gegen Besetzung und Gewalt», hieß es in Stockholm.
Raheb arbeitet für die Lutherische Kirche in Bethlehem und ist Gründer der Dar-al-Kalima-Universität, die jungen Menschen die Möglichkeit biete, ihre palästinensische Identität zu erforschen, erklärte die Jury.
Levy ist für seine Kritik an Israels Besetzungspolitik bekannt.
Der mit rund 70’000 Euro dotierte Preis erinnert an den früheren schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme, der 1986 ermordet wurde. Er soll am 29. Januar in Stockholm überreicht werden.
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Grundlagenvertrag zwischen Vatikan und Palästina tritt in Kraft
2.1.2016 (kna/kap cz)
Mit Jahresbeginn ist der Grundlagenvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Palästina in Kraft getreten. Wie der Vatikan mitteilte, bestätigten beide Seiten schriftlich, dass das im Juni unterzeichnete Abkommen mit den jeweiligen Rechtsbestimmungen vereinbart sei.
Der 32 Artikel umfassende Vertrag soll nach vatikanischen Angaben eine friedliche Verhandlungslösung im palästinensisch-israelischen Konflikt fördern. Der Heilige Stuhl erkennt damit erstmals in einem offiziellen Dokument den Staat Palästina an.
Der Vertrag soll helfen, das Leben der Katholiken im Staat Palästina zu erleichtern. Ihre Situation hat sich wie für alle Christen, deren Zahl mit zwei Prozent angegeben wird, in den letzten Jahren keinesfalls verbessert. Der Exodus gerade aus Christi Geburtsstadt Bethlehem hält weiterhin an. Ganz zu schweigen von der Lage der wenigen Christen im Gazastreifen.
Weitere Informationen


Dezember 2015 – Weihnachtsausgabe unseres Newsletters versendet
6.12.2015 (FCBH)
Am 6.12.2015 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet. Es ist mittlerweile die 18. Ausgabe und sie kann hier oder im Newsletter-Archiv nachgelesen und heruntergeladen werden.


Dokumentation zum Mauerbau im Cremisan-Tal
Im August 2015 hat der Mauerbau auf einem äußerst umstrittenen Landstück begonnen. Besonders schwer betroffen davon sind die einheimischen Christen. Der geplante Verlauf im sogenannten „christlichen Dreieck“ bei Bethlehem wird 58 christliche Familien und die beiden Niederlassungen der Ordensgemeinschaft der Salesianer in Cremisan von ihrem Land abschneiden und eine Region, in der seit biblischen Zeiten Oliven- und Obstbäume sowie Wein gepflanzt werden, zerstören.
Die Society of St. Yves, eine katholische Menschenrechtsorganisation unter der Schirmherrschaft des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, hat den Konflikt um den Mauerbau im Cremisan-Tal dokumentiert. Die 90 Seiten umfassende Dokumentation kann hier heruntergeladen werden: „The Last Nail in Bethlehem’s Coffin: The Annexation Wall in Cremisan“


Palästina: Brandanschlag auf katholisches Kloster
Erneut ein Vandalenakt gegen ein katholisches Kloster im Heiligen Land: Ein von Islamisten gelegtes Feuer hat am Wochenende des 26./27. September 2015 Teile des maronitischen Sankt Charbel Klosters in Bethlehem zerstört. Der Kanzler des maronitischen Patriarchats in Jerusalem, Sobhy Makhoul, mutmaßt einen islamistischen Hintergrund der Tat, wie er gegenüber Asianews sagte. Aufgrund von Restaurierungsarbeiten war das Kloster zum Zeitpunkt des Anschlags unbewohnt, niemand wurde verletzt. (asianews)


Juli 2015 – Sommerausgabe unseres Newsletters ging in den E-Mail-Versand
23.7.2015 (FCBH)
Am 23.7.2015 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet, mittlerweile die 17. Ausgabe. Sie können den Newsletter hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


Palästina: „Islamischer Staat“ stellt Christen ein Ultimatum
Der sogenannte „Islamische Staat in Palästina“ hat die Christen Jerusalems aufgefordert, die Stadt bis zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan am 18.7.2015 zu verlassen. Andernfalls müssten sie mit dem Tod rechnen. Ihre Drohung verbreitete die Gruppe auf arabisch-sprachigen Flugblättern. (rv)
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Wie Christen auf die Bedrohung durch den „IS“ reagieren


Mauerbau im „christlichen Dreieck“
Israels Oberstes Gericht kippte am 8.7.2015 sein Urteil vom April und hat dem Bau der israelischen Sperranlage auf einem christlichen Landstück bei Beit Dschalla im Westjordanland teilweise stattgegeben. Der von Israel geplante Verlauf der Sperranlage im „christlichen Dreieck“ Bethlehem, Beit Dschalla und Beit Sahur droht 58 christliche Familien sowie die beiden Salesianer-Gemeinschaften in Cremisan von ihrem Land abzuschneiden.
Kirche im Heiligen Land „überrascht von diesem unglaublichen Urteil“


Vatikan/Palästina: Historisches Abkommen unterzeichnet
Am 26.6.2015 wurde ein historisches bilaterales Abkommen zwischen Palästina und dem Vatikan unterzeichnet. In dem Dokument, das Details zum Status der katholischen Kirche in Palästina regelt, nennt der Vatikan nach einer früheren Ankündigung zum ersten Mal auf dieser Ebene Palästina ausdrücklich einen Staat. Unterzeichnet wurde der Vertrag von dem vatikanischen Außenminister, Erzbischof Paul Richard Gallagher, auf der Seite des Vatikans – und auf der anderen Seite für Palästina von dessen Außenminister Riad Al-Malki. (rv / no)
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Brandanschlag auf Kloster Tabgha und die Brotvermehrungskirche
Am 18.6.2015 gegen 3 Uhr morgens wurde an mehreren Stellen der viel besuchten Klosteranlage Feuer gelegt. Teile der Einrichtung wurden zerstört, darunter ein erst 2012 eingeweihter Neubau. Ein Benediktinermönch und eine Volontärin wurden mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Neben der Zerstörung der Anlage hinterließen die Täter ein rotes Graffito mit der hebräischen Aufschrift „Falsche Götzenbilder müssen zerschlagen werden“.
Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande als Besitzerin des Geländes hat eine Pressemeldung zum Brandanschlag veröffentlicht.
Die Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion in Jerusalem betreut Tagha und hat eine Sonderausgabe ihres Rundbriefs zum Brandanschlag herausgegeben.


Kinderhilfe Bethlehem mit neuem Vorstand
Die Kinderhilfe Bethlehem, Träger des Caritas Baby Hospital, hat einen neuen Vorstand. Bei der Generalversammlung wurde Sibylle Hardegger am 10.6.2015 zur Präsidentin gewählt. Die Schweizerin löst damit Pfarrer Paul Rutz ab, der 15 Jahre im Vorstand gewirkt hat. Aus Deutschland wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.


Glaubensfest mit Gästen aus Nahost: Papst spricht Ordensschwestern heilig
Die Weltkirche hat zwei neue arabische Heilige: Papst Franziskus hat am 17.5.2015 die beiden palästinensischen Ordensfrauen Maria Alfonsina Danil Ghattas und Maria von Jesus dem Gekreuzigten heiliggesprochen – es war ein internationales Glaubensfest auf dem Petersplatz mit tausenden Gästen aus dem Heiligen Land, darunter Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und dem lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal. (rv)
Hier mehr in Text und Ton


Auszeichnung für Chefärztin
Dr. Hiyam Marzouqa hat den diesjährigen Preis der „KAAD-Stiftung Peter Hünermann“ erhalten. Der Preis wurde ihr am 24.4.2015 in Bonn vom Stifter überreicht. Die Laudatio würdigte die Lebensleistung der KAAD-Alumna für das Hospital nicht nur als wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung für die Bedürftigsten, sondern auch als grenzüberschreitendes Zeichen der Hoffnung auf Frieden.


März 2015 – Osterausgabe unseres Newsletters wurde versendet
20.3.2015 (FCBH)
Am 20.3.2015 ging Newsletter Nr. 16 der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen und herunterladen.


„Menschenleben retten“ – Artikel im Magazin „weltweit“
Die Osterausgabe 2015 des Magazins „weltweit“ der Jesuitenmission enthält ab Seite 29 einen Artikel von Wilfried Dettling SJ über das Caritas Baby Hospital. Artikel als PDF-Datei


„Hinschauen und Handeln!“ – Fotoausstellung über das Caritas Baby Hospital
Vom 18. Februar bis 24. April 2015 war in der Offenen Tür Erlangen eine Fotoausstellung über das Caritas Baby Hospital zu sehen. Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa eröffnete die Ausstellung am Freitag, 20. Februar 2015, um 19 Uhr. Die passende Musik bei der Ausstellungseröffnung lieferte mit SOUNDS OF THE ORIENT das DUO Gilbert Yammine & Rainer Glas.
Mehr zur Ausstellung …
Pressemitteilung als PDF-Datei
Plakat zur Vernissage als PDF-Datei


„Den Kindern ein Stück Normalität ermöglichen“ – Artikel im „Heinrichsblatt“
Im „Heinrichsblatt“, der Kirchenzeitung für das Erzbistum Bamberg, in der Ausgabe Nr. 2 vom 11. Januar 2015, ist ein Artikel von Claudia Arnold über den Besuch der Freunde des Caritas Baby Hospital im Bethlehemer Kinderkrankenhaus an Weihnachten erschienen.
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„Unterstützung für Mutter und Kind“ – Artikel im „Heinrichsblatt“
In der Ausgabe Nr. 51/52 der Kirchenzeitung für das Erzbistum Bamberg „Heinrichsblatt“ ist ein Interview mit Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa abgedruckt. Die Fragen haben ihr die Freunde des Caritas Baby Hospital gestellt.
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„Der Stern von Bethlehem“ – Artikel im katholischen Magazin „theo“
Die Ausgabe 5/2014 des katholischen Magazins „theo“ enthält eine lesenswerte Reportage über das Caritas Baby Hospital in Bethlehem. Das Thema des ganzen Heftes ist Liebe und unter diesem Aspekt werden das Haus und seine Chefärztin Dr. Hiyam Marzouqa vorgestellt. Artikel online lesen …
Artikel als PDF-Datei


Dezember 2014 – Weihnachtsausgabe unseres Newsletters versendet
2.12.2014 (FCBH)
Am 2.12.2014 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet. Es ist mittlerweile die 15. Ausgabe und sie kann hier oder im Newsletter-Archiv nachgelesen und heruntergeladen werden.


Neue Ausgabe des Spendermagazins der Kinderhilfe Bethlehem erschienen
14.11.2014
„Blickpunkt Bethlehem“ Ausgabe 31 (Dezember 2014) ist erschienen und wurde per Post an die Spender der Kinderhilfe Bethlehem versendet.


Naher Osten: „Religionskrieg verhindern“
13.11.2014 (apic/kna kin/no)
In Israel und Palästina wurden am Mittwoch zwei Attentate auf Kultstätten verübt. Der erste Anschlag galt einer Moschee im palästinensischen Dorf Mughayer in der Nähe von Ramallah, der zweite einer Synagoge in Schefar im Norden Israels. Die Synagoge wurde erst vor kurzem von einer Gruppe von jüdischen und arabischen Jugendlichen als Zeichen des Friedens zwischen den beiden Völkern renoviert. Mehr …


Solidaritätsbesuch auf dem Tempelberg
11.11.2014 (fides sk)
Eine Delegation von christlichen Patriarchen und Kirchenführern hat am Montag den Tempelberg in Jerusalem besucht, um Solidarität mit der muslimischen Verwaltung der Heiligen Stätten auszudrücken. Der Plan jüdischer Extremisten, das Areal des früheren jüdischen Tempels wiederzugewinnen, hat in den letzten Wochen zu erheblichen Unruhen in Jerusalem geführt; die Spannung ist immer noch hoch. Zu der Delegation gehörten auch der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, und Weihbischof William Shomali, Patriarchalvikar für Jerusalem und Palästina. Eine gemeinsame Erklärung der Kirchenführer mit der islamischen Verwaltung des Tempelbergs, dem ‚Waqf’, warnt eindringlich davor, den Status Quo des Zugangs zu den Heiligen Stätten anzutasten. Alle Muslime hätten ein „Recht auf Gebet und freien Zugang zur al-Aqsa-Moschee“. Mehr …


Juli 2014 – Sommerausgabe unseres Newsletters ging in den Versand
Am 22.7.2014 wurde ein neuer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital versendet. Es ist mittlerweile die 14. Ausgabe und sie kann hier oder im Newsletter-Archiv nachgelesen und heruntergeladen werden.


April 2014 – Osterausgabe unseres Newsletters versendet
10.4.2014 (FCBH)
Am 10.4.2014 ging Newsletter Nr. 13 der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Vatikan und Palästinenser kommen sich näher
Vatikan/Palästina, 07.02.2014 (rv/kna)
Der Heilige Stuhl und die Palästinensische Autonomiebehörde haben das Ziel, einen gemeinsamen Grundlagenvertrag abzuschließen. Das teilte der vatikanische Pressesaal an diesem Freitag mit. Die „Bilaterale Kommission des Heiligen Stuhls und des Palästinenserstaats“ hätten einen „bedeutenden Fortschritt“ in der Erstellung des endgültigen Textentwurfs für das Abkommen erreicht, so die Vatikan-Note. Das Dokument solle demnächst unterschrieben werden. Das Gremium hatte am Donnerstag im PLO-Hauptquartier in Ramallah getagt. Beide Seiten hätten zugesichert, die noch laufenden staatsrechtlichen und internen Prozesse abzuschließen, um den Weg für eine Vertragsunterzeichnung frei zu machen, so die Erklärung. Zudem habe die palästinensische Seite ihre große Freude über den Besuch von Papst Franziskus im Heiligen Land Ende Mai zum Ausdruck gebracht. Mehr …


Neuer Online-Auftritt der Kinderhilfe Bethlehem
Schweiz/Heiliges Land, 21.1.2014 (pm)
Mit einem neuen Online-Auftritt will die Kinderhilfe Bethlehem noch besser und schneller über die Arbeit der Hilfsorganisation und über das Caritas Baby Hospital in Bethlehem informieren. Zum Jahresstart wurde der Internetauftritt www.kinderhilfe-bethlehem.ch deshalb mit einem neuen Design, neuen Funktionen und einem News-Bereich versehen. Das gab die Geschäftsstelle der Kinderhilfe in Luzern an diesem Dienstag bekannt. Besucher können sich demnach über die Seite beispielsweise zu Führungen und Besuchen im Kinderspital Bethlehem anmelden, aber auch Infomaterial bestellen und herunterladen. Auch über die verschiedenen Hilfsmöglichkeiten für das Projekt informiert der neue Internetauftritt: etwa als Pate oder Patin oder durch eine ehrenamtliche Tätigkeit. Die Webseite ist viersprachig aufgebaut und mit den Länderseiten der Kinderhilfe Bethlehem Deutschland, Österreich, England und Italien verknüpft.


Dezember 2013 – Weihnachtsausgabe unseres Newsletters versendet
1.12.2013 (FCBH)
Am 1.12.2013 ging Newsletter Nr. 12 der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Jerusalemer Patriarch protestiert gegen Hauszerstörung
Jerusalem, 5.11.13 (Kipa)
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, hat die Zerstörung eines kircheneigenen Wohnhauses durch das israelische Militär als „Akt des Vandalismus“ verurteilt. Die Maßnahme verstoße gegen israelisches wie internationales Recht und werde „keinesfalls dem Friedensprozess helfen“, sagte Twal am Dienstag vor Medienvertretern. Der Anwalt des Patriarchats, Mazen Qupty, kündigte rechtliche Schritte an. Nach Kirchenangaben handelt es sich um den ersten derartigen Fall. Mehr …
Bilder des zerstörten Hauses finden Sie auf Facebook.


Juli 2013 – Sommerausgabe des Newsletters an Abonnenten versendet
8.7.2013 (FCBH)
Am 8.7.2013 ging Newsletter Nr. 11 der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand, mit kurzen Berichten von Begegnungen während einer Reise in Israel und Palästina. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen oder per E-Mail an info@freunde-cbh.de direkt bestellen.


März 2013 – Osterausgabe des Newsletters ging in den Versand
18.3.2013 (FCBH)
Am 18.3.2013 ging Newsletter Nr. 10 der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Dezember 2012 – Weihnachtsausgabe unseres Newsletters versendet
18.3.2013 (FCBH)
Am 8.12.2012 ging ein weiterer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Juli 2012 – Sommer-Ausgabe unseres Newsletters versendet
14.7.2012 (FCBH)
Am 14.7.2012 ging ein weiterer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Ostern 2012 – Ausgabe des Newsletters erschienen
29.3.2012 (FCBH)
Am 29.3.2012 ging ein weiterer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Weihnachten 2011 – Ausgabe des Newsletters erschienen
14.12.2011 (FCBH)
Am 14.12.2011 ging ein weiterer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Herbst 2011 – Ausgabe des Newsletters erschienen
17.10.2011 (FCBH)
Am 17.10.2011 ging ein weiterer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Sommer 2011 – Ausgabe des Newsletters erschienen
23.7.2011 (FCBH)
Am 23.7.2011 ging ein weiterer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Nahost: Neue Klinik im Caritas Baby Hospital
20.5.2011 (Radio Vatikan)
An dem Ort, wo Jesus auf die Welt kam, befindet sich ein Kinderkrankenhaus ohnegleichen: Das Caritas Baby Hospital hat alleine im neuen Teil der Klinik bisher 26.500 Kinder behandelt. Für viele Eltern ist die ambulante Klinik die einzige Chance, dass ein Facharzt ihr Kind untersucht, so die Kinderhilfe Bethlehem. Der Trägerverein des Kinderkrankenhauses hielt diese Woche in Verona seine Generalversammlung ab.

Der Ausbau der ambulanten Klinik im Caritas Baby Hospital hat sich gelohnt, so die Kinderhilfe Bethlehem. Die ambulante Klinik hat ihren Betrieb Ende November 2009 aufgenommen – nur wenige Meter von der Sperrmauer entfernt, die Betlehem von Jerusalem abschneidet. In der Geburtsstadt Jesu hat die ambulante Medizin in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Das sagt uns auch die Chefärztin des Krankenhauses, Hiyam Marzouqa. Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem ist das einzige Kinderkrankenhaus in Palästina.

Da viele Kindererkrankungen heute ambulant behandelbar seien, ließen sich kostspielige stationäre Aufenthalte immer häufiger vermeiden, so die Kinderhilfe Bethlehem.

Finanziert und betrieben wird das Caritas Baby Hospital von der Kinderhilfe Bethlehem. Das Behandlungskonzept bindet die Mütter eng in den Heilungsprozess ihrer Kinder mit ein. Darüber hinaus versteht sich das Kinderspital als Hoffnungsträger und Insel des Friedens für Kinder, Mütter und ihre Familien in einer politisch unsicheren Region, so die Mitteilung weiter. Jährlich werden bis zu 30.000 Kinder und Babys behandelt und betreut. Alle Kinder erhalten Hilfe, unabhängig von Herkunft und Religion.


Ostern 2011 Ausgabe des Newsletters erschienen

Am 16.4.2011 ging ein weiterer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Zwischen allen Fronten – Die Christen im Heiligen Land

Am 16. Februar 2011 hielt P. Wilfried Dettling SJ in der Katholischen Akademie in Nürnberg einen Vortrag zum Thema „Zwischen allen Fronten – Die Christen im Heiligen Land“. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der KEB Nürnberg und der Akademie Caritas Pirckheimer Haus Nürnberg statt. Über 50 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Hier finden Sie die gezeigten Folien. Und ein Vortrag des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal, beim
Internationalen Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ im April 2008 in Augsburg.


„Eingesperrt und ausgegrenzt“ – Christliche Palästinenser in der Westbank
Vor einigen Jahren erschien in der Zeitung „Haaretz“ ein Artikel von Akiva Eldar, der in der israelischen Öffentlichkeit viel Aufsehen erregte. Unter dem Titel,  „Who told them to give birth at night?“, beschreibt Eldar die tragischen Folgen, die der Bau der israelischen Mauer für die Palästinenser in der Westbank hat. Der Artikel wurde teilweise heftig kritisiert. Die Reaktionen müssen verwundern, da der Autor zunächst nur allgemein bekannte Fakten nennt. Auch seine Wortwahl ist nicht neu. Schon viele Male hat man von   „Landenteignungen“, „verbaler und physischer Diskriminierung durch israelische Soldaten“, „Demütigungen“, „Häuserzerstörungen“, „Willkür an den Checkpoints“ u.v.m. gelesen und gehört. Warum also die ganze Diskussion um Eldar´s Artikel?
Lesen Sie mehr dazu in einem Bericht von Wilfried Dettling SJ über seinen Sozialeinsatz im Caritas Baby Hospital im Jahr 2007. An der Lage hat sich leider wenig verbessert.


Papst Benedikt XVI. beglückwünscht und grüsst die Mitarbeiter des Caritas Baby Hospital in Bethlehem.
18.12.2010 (kna/pm)
Mit einer Segnung durch den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal, sowie einem Gottesdienst in der Katharinenkirche ist am 18.12.2010 die neue ambulante Klinik des Kinderkrankenhauses in Bethlehem eingeweiht worden. Die Papstgrüße überbrachte der neue vatikanische Ökumeneverantwortliche, Kardinal Kurt Koch. Weitere Gäste waren der Vatikanbotschafter in Jerusalem, Erzbischof Antonio Franco, Bethlehems Bürgermeister Victor Batarseh sowie der Präsident der Kinderhilfe Bethlehem, Michael Schweiger. Kardinal Koch war in seiner früheren Funktion als Bischof von Basel zusammen mit der Erzdiözese Freiburg für die Kinderklinik unweit des israelischen Checkpoints zuständig. Der Erweiterungsbau des Baby Hospital sei eine Ermutigung für die Christen in der Schweiz, das Krankenhaus weiterhin zu unterstützen, so der Kardinal.  


Advent 2010 Ausgabe des Newsletters erschienen
Am 15.12.2010 ging ein weiterer Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen. 


Erzbischof Dr. Ludwig Schick äußerte sich zur Situation der Christen im Heiligen Land
Sorgen bereitet die Situation der Christen im Heiligen Land dem Bamberger Erzbischof. Den ausführlichen Text des Artikels finden Sie hier.


Herbst 2010 Ausgabe des Newsletters erschienen
Am 20.9.2010 ging der erste Newsletter der Freunde des Caritas Baby Hospital in den E-Mail-Versand. Sie können ihn hier oder im Newsletter-Archiv nachlesen.


Hoffen wider alle Hoffnung – Christen im Heiligen Land
19.6.2010 (FCBH)
P. Dettling hat folgenden Beitrag im CPH-Jahrbuch 2010 der Katholischen Akademie C.-Pirckheimer Haus, Nürnberg, über die Situation der Christen im Heiligen Land veröffentlicht. Sie finden ihn hier


„Wir gehen nicht weg!“ Im Heinrichsblatt, dem Bistumsblatt für die Erzdiözese Bamberg, erschien folgender Bericht anlässlich der Gründungsveranstaltung am 19.6.2010.
Sie können ihn hier nachlesen.