Liebe Leserin, lieber Leser,
„We put love into action – Wir setzen Liebe in die Tat um“. Das ist das Motto der Caritas Jerusalem. Beim 24. Internationalen Bischofstreffen für Solidarität mit den Christen im Heiligen Land im Januar besuchten die Bischöfe auch soziale und medizinische Einrichtungen der Caritas Jerusalem und konnten sich dort vom bewundernswerten Engagement der Kirche vor Ort überzeugen.
Auch das Caritas Baby Hospital setzt Liebe in die Tat um, jeden Tag aufs Neue. „Wir sind da!“ – Seit über 70 Jahren gilt dieses Versprechen. Ohne nach religiöser, nationaler und sozialer Herkunft zu fragen, wird an diesem Ort jedem Kind geholfen. Denn: „Am Geburtsort Jesu soll keinem Kind medizinische Hilfe verwehrt bleiben.“ Diese Worte von Pater Ernst Schnydrig sind Aufgabe und Auftrag zugleich. Sie inspirieren und motivieren uns bis heute.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest!
Ihre Freunde des Caritas Baby Hospital
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Nachrichten aus dem Caritas Baby Hospital |
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Blutbank für Tageschirurgie finanziert |
Neben dem Bau der Tageschirurgie arbeitet das Caritas Baby Hospital intensiv daran, den künftigen chirurgischen Betrieb zu sichern. Dank großzügiger Spenden konnte nun auch die dringend notwendige Blutbank finanziert werden. Eine funktionierende Blutbank ist essenziell für den chirurgischen Betrieb, da sie eine schnelle Versorgung mit lebensrettenden Blutprodukten ermöglicht – ein entscheidender Schritt für die Sicherheit der Patientinnen und Patienten. |
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Akkreditierung als Ausbildungskrankenhaus |
Das Caritas Baby Hospital wurde als offizielles Ausbildungskrankenhaus für die pädiatrische Facharztausbildung akkreditiert. Diese Auszeichnung unterstreicht die exzellente Qualität der medizinischen Versorgung und Ausbildung im Caritas Baby Hospital. Zukünftig werden dort zehn Assistenzärztinnen und -ärzte ihre vierjährige Facharztausbildung unter der fachkundigen Aufsicht erfahrener Mediziner absolvieren. |
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„Diese Anerkennung bestätigt, dass wir einen bedeutenden systemischen Beitrag zur Gesundheitsversorgung Palästinas leisten“, sagt Chefarzt Dr. Ra’fat Allawi.
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Pfarrer Michael Schweiger verstorben |
Am 7. März 2025 ist nach schwerer Krankheit im Alter von 65 Jahren Pfarrer Michael Schweiger verstorben. Als Präsident der Kinderhilfe Bethlehem (2004–2014) prägte er die Organisation nachhaltig und leitete wichtige Bauprojekte im Caritas Baby Hospital.
Über 50 Reisen ins Heilige Land unterstrichen sein Engagement für die Kinder in Not. |
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Kinder aus Israel und Gaza auf UNICEF Foto des Jahres 2024 |
Erstmals in der nun 25-jährigen Geschichte der Auszeichnung „UNICEF Foto des Jahres“ hat die Jury 2024 zwei erste Preise verliehen, an Avishag Shaar-Yashuv (Israel) und an Samar Abu Elouf (Palästina). |
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Die israelische Fotografin Avishag Shaar-Yashuv zeigt Kinder, die das Massaker der Hamas in ihren Kibbuzim am 7. Oktober 2023 überlebt haben.
Die palästinensische Fotografin Samar Abu Elouf zeigt Kinder, die die Bombardements der israelischen Luftwaffe auf Wohnviertel in Gaza überlebt haben. |
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24. Internationales Bischofstreffen im Heiligen Land |
Vom 18. bis 23. Januar 2025 fand das 24. Internationale Bischofstreffen für Solidarität mit den Christen im Heiligen Land statt.
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Die Bischöfe haben sich über die kritische Lage in der Region und die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen des Krieges auf das Westjordanland informiert. Das Motto des Heiligen Jahres aufgreifend, kamen sie als „Pilger der Hoffnung“, um nach möglichen Perspektiven und Anzeichen der Zuversicht inmitten von Terror und Krieg zu suchen.
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Buber-Rosenzweig-Medaille für Saba-Nur Cheema und Meron Mendel |
Es ist eine besondere Ehrung für ein außergewöhnliches Ehepaar. Eine Muslima und ein Jude werden für ihr Engagement ausgezeichnet:
die Politologin Saba-Nur Cheema und der Historiker Meron Mendel, der Leiter der Anne-Frank-Bildungsstätte in Frankfurt am Main. |
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„In einer Zeit der zunehmenden Polarisierung und des Populismus ist ein auf gegenseitiges Verständnis und Verständigung ausgerichteter Dialog von größter Bedeutung für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher bei der Verleihung im Rathaus, die auch das „Jahr der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2025“ eröffnet.
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Israel: Hamas – Gaza – Palästina. Über einen scheinbar unlösbaren Konflikt |
Rezensent Jens-Christian Rabe (SZ, 11.6.2024) empfiehlt Wolfgang Kraushaars Band als idealen Einstieg in die Debatte um Israel, Hamas und Gaza. Kraushaar untersucht Themen wie die Gleichsetzung von Nakba und Holocaust, die Rolle der Hamas und Parolen wie „From the River to the Sea“.
Das Buch vermeide Polarisierung und zeichne sich durch ernsthafte Rechtschaffenheit aus. Insgesamt sei das Buch eine wertvolle Ergänzung und ein Gegengewicht zu verkürzten Talkshow-Debatten. |
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Feuer – Israel und der 7. Oktober |
Ron Leshem verbindet in seinem Buch persönliche Erfahrungen – wie die Geiselhaft und Ermordung eines nahen Verwandten – mit scharfer Kritik an der Hamas, Netanjahus Politik und der Geschichte des Nahost-Konflikts. Das Werk beleuchtet den Hamas-Terror vom 7. Oktober, seine Vorgeschichte und Nachwirkungen. Die Chronologie des Überfalls ist schwer zu ertragen, doch Resignation sieht Leshem nicht als Option, trotz wenig Hoffnung auf Besserung.
(Rolf Löchel, literaturkritik.de) |
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Muslimisch-jüdisches Abendbrot |
Saba-Nur Cheema und Meron Mendel plädieren in ihrem Buch für kontroverse Debatten und kritisieren eine „Boykott-Logik“, die abweichende Meinungen ausschließt. Die Beiträge, aus ihrer F.A.Z.-Kolumne zusammengestellt, verbinden private und gesellschaftliche Themen aus Deutschland mit Einblicken in Debatten in Pakistan und Israel. Dank humorvoller Passagen ist das Buch laut Rezensent Joscha Quade besonders lesenswert.
(Joscha Quade, Schneller–Magazin 4/2024) |
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No Other Land |
Der Film hat den Oscar als bester Dokumentarfilm gewonnen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der junge palästinensische Aktivist Basel Adra aus Masafer Yatta. Der Ort soll einem israelischen Truppenübungsplatz weichen. |
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Zusammen mit dem israelischen Journalisten Yuval Abraham und seiner Kollegin Rachel Szor sowie dem palästinensischen Fotografen Hamdan Ballal filmt Basel die Zerstörungen und den Protest der Dorfbewohner dagegen. In ihrer Dankesrede rufen die Oscar-Preisträger zum Frieden zwischen Israel und Palästina auf.
„No Other Land“ hatte auf der Berlinale 2024 seine Weltpremiere und wurde dort mit dem Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Der Film gewann 2024 auch den Europäischen Filmpreis. In der Weihnachtsausgabe unseres Newsletters haben wir über den Film berichtet.
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Holding Liat |
Der Film von Brandon Kramer hat bei der Berlinale den Dokumentarfilmpreis erhalten. Liat wurde am 7. Oktober 2023 von Mitgliedern der Hamas gewaltsam aus ihrem Kibbuz entführt. „Holding Liat“ zeigt die Versuche ihrer Familie, mit dieser tragischen Entführung umzugehen.
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Die Jury würdigt den respektvollen Umgang mit Schmerz und die Thematisierung von Gewalt, Gerechtigkeit und Widersprüchen.
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Yalla Parkour |
Der Film von Areeb Zuaiter, Gewinner des Berlinale Panorama Publikums-Preises (2. Platz), zeigt junge Männer, die in Gaza Parkour üben. Areebs Begegnung mit Ahmed führt sie durch die Überreste Gazas und offenbart die Härte des Lebens dort. |
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Die Reise wird zu einer Suche nach Identität, Erinnerungen und Zugehörigkeit – und bietet einen letzten Blick auf Gaza vor dem 7. Oktober.
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Impressum
Freunde des Caritas Baby Hospital Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn, CH-6313 Edlibach E-Mail: info@freunde-cbh.de Internet: www.freunde-cbh.de
Ihre Spende hilft! Jesuitenmission IBAN: DE61 7509 0300 0005 1155 82 BIC: GENODEF1M05 Verwendungszweck: X49901 Baby Hospital Bethlehem |
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Lassalle-Haus Bad Schönbrunn CH-6313 Edlibach
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